Louise streut ein paar Minzblättchen auf die mit Vanille und Kardamom verfeinerte Sahne. Die frischen Erdbeeren, Blaubeeren und Himbeeren sind die Krönung ihres Werks. Eine Explosion des schwedischen Sommers.
Nachdem ihre geliebte Kochsendung eingestellt wurde, bewirbt sich Louise als Köchin in der Villa Hilda, einem neu eröffneten Gästehaus auf der idyllischen Insel Halsterö im Stockholmer Schärengarten. Auch Thomas, ein Journalist aus Finnland, findet hier als Manager seine neue Heimat. Während Louise täglich neue Rezepte ausprobiert und sie gemeinsam die erste Saison vorbereiten, entdecken die beiden nicht nur, dass das Haus seine ganz eigenen Geheimnisse und Geschichten hat, sondern auch, dass sie mehr verbindet, als sie anfänglich dachten …
Der erste Band der schwedischen Wohlfühlserie vor der Traumkulisse der Stockholmer Schären
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In der Geschichte geht es um Louise. Sie bewirbt sich als Köchin in der Villa Hilda auf Halsterö, nachdem ihre Kochsendung eingestellt wurde. Dort trifft sie auf Thomas. Er ist ein Journalist aus Finnland, ...
In der Geschichte geht es um Louise. Sie bewirbt sich als Köchin in der Villa Hilda auf Halsterö, nachdem ihre Kochsendung eingestellt wurde. Dort trifft sie auf Thomas. Er ist ein Journalist aus Finnland, der als Manager einen Neuanfang wagt. Sie bereiten dann gemeinsam die erste Saison vor und sie entdecken nicht nur, dass das Haus seine ganz eigene Geheimnisse und Geschichten hat, sondern auch, dass sie beide mehr verbindet, als sie am Anfang dachten.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich bin ja eigentlich bei den anspruchsvollen, ganz ernsten Geschichten daheim, aber diese Geschichte war mal eine sehr gelungene Abwechslung und die Nebenfiguren waren fast interessanter, als die Protagonisten. Aber mich hat das Gesamtpaket der Geschichte einfach überzeugt. In diesem Sinne vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Ich liebe alles an diesem Buch: Das Cover, den Titel und natürlich die Handlung selbst! Für mich ist „Blaubeerzeit auf Halsterö“ ein wunderschöner Roman und ein absolut gelungener Auftakt zu der schwedischen ...
Ich liebe alles an diesem Buch: Das Cover, den Titel und natürlich die Handlung selbst! Für mich ist „Blaubeerzeit auf Halsterö“ ein wunderschöner Roman und ein absolut gelungener Auftakt zu der schwedischen Wohlfühlreihe vor der Traumkulisse der Stockholmer Schären.
Es geht um Louise und Thomas. Sie wagt nach Ende ihrer Kochsendung einen Neuanfang als Köchin in der Villa Hilda – einem neu eröffneten Gästehaus auf der Insel Halsterö – und auch er findet in dem Gästehaus einen neuen Job. Ursprünglich kommt der Journalist aus Finnland, doch hier wird er nun als Manager agieren.
Zusammen arbeiten sie daran, die erste Saison der Villa zu einem vollen Erfolg zu machen und stoßen während den Vorbereitungen auf Geschichten und Geheimnisse des Hauses, die nicht nur interessant sind, sondern vor allem Dinge ans Licht bringen, mit denen beide nicht gerechnet hatten…
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich gut und flüssig lesen lässt. Die Geschichte selbst ist – wie oben bereits erwähnt – für mich toll und ich kann den Roman daher nur weiterempfehlen!
Auf Halsterö, einer kleinen Insel im Stockholmer Schärengarten, entfaltet sich diese Geschichte in einem ganz eigenen Tempo. Der Sommer liegt über allem, mit viel Licht, Wasser und dieser besonderen Ruhe, ...
Auf Halsterö, einer kleinen Insel im Stockholmer Schärengarten, entfaltet sich diese Geschichte in einem ganz eigenen Tempo. Der Sommer liegt über allem, mit viel Licht, Wasser und dieser besonderen Ruhe, die sich langsam beim Lesen einstellt.
Louise kommt dorthin, nachdem ihre Kochsendung endet. Es ist kein großer Aufbruch, eher ein vorsichtiger Schritt in etwas Neues. In der Villa Hilda übernimmt sie die Küche und versucht, wieder Halt in ihrem Alltag zu finden. Thomas, ein Journalist aus Finnland, ist ebenfalls dort gelandet, auf der Suche nach einem neuen Anfang, ohne genau zu wissen, wohin das führen soll.
Beide bewegen sich zunächst eher nebeneinander als miteinander. Doch mit jedem Tag, mit jeder gemeinsamen Aufgabe in der Vorbereitung der ersten Saison, verändert sich fast unbemerkt etwas zwischen ihnen.
In der Villa entsteht ein Alltag aus Kochen, Planen und kleinen Begegnungen mit den ersten Gästen. Dazwischen tauchen Geschichten des Hauses auf, Spuren aus der Vergangenheit, die sich nicht sofort erklären lassen, aber eine eigene Wirkung entfalten.
Was besonders hängen bleibt, ist diese Mischung aus äußerer Ruhe und innerer Bewegung. Vieles wirkt nach außen hin unspektakulär, doch unter der Oberfläche passiert mehr, als man zuerst vermutet.
Louise trägt ihre Unsicherheit mit sich. Thomas wirkt oft zurückhaltend, fast suchend. Gerade das macht beide nahbar, weil nicht alles sofort klar ist und vieles zwischen den Zeilen bleibt.
Halsterö selbst ist mehr als nur Kulisse. Die Insel wirkt wie ein Ort, der die Zeit anders laufen lässt. Ruhig, abgeschieden, aber nicht leer. Immer wieder spürt man, dass hier Geschichten liegen, die lange gewartet haben.
Die Begegnungen im Gästehaus bringen Bewegung in diesen stillen Rahmen. Menschen treffen aufeinander, die sonst wohl nie zusammengefunden hätten, und genau daraus entstehen kleine Reibungen, aber auch Verbindungen.
Am Ende bleibt ein Gefühl von Veränderung. Nicht alles ist gesagt, nicht alles gelöst, aber vieles hat sich verschoben.
Vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die leise Geschichten mögen, in denen Gefühle nicht laut ausgesprochen werden müssen, sondern sich langsam im Hintergrund entwickeln und genau dadurch wirken.