Cover-Bild Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf
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13,00
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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 06.06.2024
  • ISBN: 9783462005479
Robert Habeck, Andrea Paluch

Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf

Wie gut kennen wir die, die wir lieben? Ein großer, bewegender Roman über Bilder, die wir voneinander haben, und über die Lebenswege, für die wir uns entscheiden.

Nach Roberts ungeklärtem Tod zieht sich Helene in sich selbst zurück. Sie funktioniert, ihre Kinder sind noch klein, sie kümmert sich um ihre Firma, doch in ihr ist es still. Bis eines Tages ein alter Freund anruft, ein ehemaliger Verehrer, der sie in die Oper einlädt. Sie sagt zu, um der alten Zeiten willen. Als ihr Begleiter in der Pause von Mozarts »Entführung aus dem Serail« zum Sektstand geht, fällt ihr Blick auf einen Mann, dessen Züge, dessen Bewegungen sie wiederzuerkennen glaubt. Sie hört auf zu atmen. Ist das ihr Ehemann? Sie spricht ihn an. Ist das Robert – oder ein anderer?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2025

Spannend bis zuletzt

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Helene lebt als Witwe mit ihren drei Kindern in Norddeutschland. Die Leiche ihres Mannes, der bei einem Bootsunglück von Bord gespült wurde, wurde nie gefunden. Finanziell ist sie abgesichert, hat ein ...

Helene lebt als Witwe mit ihren drei Kindern in Norddeutschland. Die Leiche ihres Mannes, der bei einem Bootsunglück von Bord gespült wurde, wurde nie gefunden. Finanziell ist sie abgesichert, hat ein Unternehmen, aber oft gerät sie an ihre Grenzen. Bei einem Opernbesuch in Hamburg sieht sie plötzlich einen Mann, der ihrem Gatten täuschend ähnlich sieht. Bis zuletzt ist nicht geklärt, ob es sich tatsächlich um den Verschollenen handelt. Und doch sollte man es wohl annehmen. Das Buch liest sich gut. Der Schreibstil ist für so eine Geschichte meines Erachtens überzogen. Die Geschichte an sich, ist einfach gestrickt, die Spannung bleibt allerdings - bis auf einige Stellen - erhalten. Das Handeln der Prota Helene kann ich oft nicht nachvollziehen Auch die vielen Rückblicke verwirren mich eher, als dass sie zur Geschichte beitragen.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

eher Kurzgeschichte als Roman

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Der Roman wurde von einem Schriftstellerduo geschrieben, allerdings so einheitlich im Textfluss, dass man dies beim Lesen nicht bemerkt. Inhaltlich kommen einige interessante Gedankengänge vor, indem sich ...

Der Roman wurde von einem Schriftstellerduo geschrieben, allerdings so einheitlich im Textfluss, dass man dies beim Lesen nicht bemerkt. Inhaltlich kommen einige interessante Gedankengänge vor, indem sich Helene über den mysteriösen Tod ihres Mannes, über ihre Vergangenheit, Zukunft und das Stemmen des Alltages mit Beruf und drei Kindern in der aktuellen Lage macht. Manchmal schweift mir Helene gedanklich zu sprunghaft ab in ihre Anfangszeit mit Robert oder auch Situationen mit Michael waren mir zu ausführlich, dafür aktuellere Geschehnisse wieder zu kurz gegriffen. Der Roman ist mit 160 Seiten etwas kurz, sodass man sich schnell einfinden und mit den Charakteren vertraut werden muss, das Aufbauen einer tiefgreifenden Geschichte ist kaum möglich. Der Roman ist auch abrupt zu Ende und lässt die Hauptfrage komplett offen. Ich hätte mich über eine ausführlichere Behandlung des Themas gefreut, mit tiefgreifenderen Fragen, aber in diesem Fall wirkt der Roman eher wie eine Kurzgeschichte.

Veröffentlicht am 26.06.2024

Nicht ganz nachvollziehbar

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Klappentext:
Nach Roberts ungeklärtem Tod zieht sich Helene in sich selbst zurück. Sie funktioniert, ihre Kinder sind noch klein, sie kümmert sich um ihre Firma, doch in ihr ist es still. Bis eines Tages ...

Klappentext:
Nach Roberts ungeklärtem Tod zieht sich Helene in sich selbst zurück. Sie funktioniert, ihre Kinder sind noch klein, sie kümmert sich um ihre Firma, doch in ihr ist es still. Bis eines Tages ein alter Freund anruft, ein ehemaliger Verehrer, der sie in die Oper einlädt. Sie sagt zu, um der alten Zeiten willen. Als ihr Begleiter in der Pause von Mozarts »Entführung aus dem Serail« zum Sektstand geht, fällt ihr Blick auf einen Mann, dessen Züge, dessen Bewegungen sie wiederzuerkennen glaubt. Sie hört auf zu atmen. Ist das ihr Ehemann? Sie spricht ihn an. Ist das Robert – oder ein anderer?

„Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf“ von Andrea Paluch und Robert Habeck ist bereits 2007 erschienen und wurde jetzt noch einmal neu veröffentlicht.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht.
Der Plot klingt spannend und interessant. Doch Helene konnte mich nicht ganz überzeugen. Sie führt nach dem Tod ihres Mannes dessen Firma weiter, versorgt Haushalt und Kinder. In ihr immer noch die Trauer um ihren Mann, der bei einer Schifffahrt tödlich verunglückt ist, dessen Leiche aber nie gefunden wurde.
Als sie von einem Freund in die Oper eingeladen wird, hadert sie lange. Doch sie beschließt dann kurzfristig doch in die Oper zu gehen. Helene besorgt einen Babysitter und freut sich auf den Abend.
In der Oper trifft sie dann auf einen Mann, den sie für ihren Ehemann Robert hält. Der Mann leugnet Robert zu sein. Es ist normal, dass bei Helene Erinnerungen hochkommen.
Ich fand es spannend und ich habe gerätselt, ob es wirklich der für tot gehaltene Robert ist.
Doch das Verhalten von Helene war für mich nicht mehr nachvollziehbar. Ihre zwei Kinder zu Hause schien sie völlig vergessen zu haben. Es gab nichts, was sie nach Hause gezogen hätte.

„Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf“ ist ein zeitgenössischer Roman, der zum Teil spannend geschrieben ist, aber auch seine Schwächen hat.

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