Cover-Bild Molanda
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26,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Abenteuerromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 340
  • Ersterscheinung: 25.04.2024
  • ISBN: 9783759807588
  • Empfohlenes Alter: bis 17 Jahre
Sabine Riedel

Molanda

Dämonentochter
Silvia Klöpper (Herausgeber)

Ein Raunen und Wispern liegt in den Wipfeln der alten Baumriesen. Etwas ist hier. Etwas, das nicht sein darf. Es muss sterben, ist aber bereits erwacht …

Wer bin ich? Mit dieser Frage sieht sich Gwen konfrontiert, als sie ohne Erinnerungen aber eindeutig auf der Flucht in einem Wald zu sich kommt. Vor wem flieht sie? Wer schickt eine Bedrohung nach der anderen? Und wer ist sie, dass sie magische Kräfte hat, die sie auf den Scheiterhaufen bringen können? Oder läuft sie gar vor sich selbst davon, um sich nicht einer Vergangenheit stellen zu müssen, die sie nicht kennt?
Die Suche nach Antworten bringt sie dem geheimnisvollen Mondsee und einem gefährlichen Schicksal immer näher. Am Ende steht Gwen vor der tödlichsten aller Gefahren: der Wahrheit …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2026

Fesselnde Geschichte mit unerwarteten Wendungen

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In einer Welt, in der sich Druiden den Kräften der Dämonen hingeben und zu Schwarzmagiern werden, durchstreift Gwen die Wälder von Molanda ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit. Wer sie war, hat sie ...

In einer Welt, in der sich Druiden den Kräften der Dämonen hingeben und zu Schwarzmagiern werden, durchstreift Gwen die Wälder von Molanda ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit. Wer sie war, hat sie vergessen und wer sie ist, erfährt sie erst nach und nach auf ihrer Reise. Ein Unglück nach dem anderen muss sie erleiden und so trifft sie schließlich auch auf ihre Gefährten, den Druiden Mirakel und Eric den Dieb. Die Geschichte schweißt die 3 aus unterschiedlichen Gründen aneinander und zusammen machen sie sich auf den Weg zum Sagenumwobenen Mondsee, auch wenn es unklar ist, ob es ihn wirklich gibt, in der Hoffnung mehr über Gwen und ihre Vergangenheit herauszufinden. Sie durchwandern verschiedene Dörfer und erleben ein Abenteuer nach dem anderen, doch etwas haben alle Ortschaften gemeinsam: Jedes Dorf wird von seinem eigenen Dorfbaum beschützt, so wie auch das Land.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei 12 Jahren und ich denke, das kommt ganz gut hin. Der Text liest sich schön flüssig und die beschriebenen Bilder sind auch nicht allzu gruselig. Ich möchte an der Stelle aber noch erwähnen das Gwen und ihre Gefährten mehrere Verletzungen bei ihren Gefechten erleiden, wenn da jemand zu sehr mit leiden sollte, dann würde ich mit dem Buch vielleicht noch eins oder zwei Jahre warten.

Die Geschichte ist handelt von einer Protagonistin, welche geprägt ist von Selbstzweifeln, aber am Ende dann doch noch zu sich selbst und der Natur findet. Allgemein ist der Naturaspekt stark ausgeprägt in dem Buch und ich finde das Zusammenspiel zwischen Natur und Magie sehr gut gelungen.

Richtig toll fand ich, dass rückblickend betrachtet deutlich wird, dass nicht alles schwarz oder weiß ist, alles hat einen Grund und eine Wirkung, auf Dinge oder Personen.

Ich habe meine Reise in Molanda genossen und bin tatsächlich etwas traurig darüber, dass sie nun zu Ende ist, allerdings fand ich das Ende sehr schön umgesetzt und bin daher fein damit. Und Gott sei Dank kann man Bücher öfter lesen.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Geheimnisvoll, magisch und voller Spannung

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Die Geschichte rund um Gwen hat mich sofort gepackt. Sie erwacht völlig verwirrt und voller Angst allein in einem Wald, ohne zu wissen, wer sie eigentlich ist oder vor wem sie flieht. Nur tief in ihrem ...

Die Geschichte rund um Gwen hat mich sofort gepackt. Sie erwacht völlig verwirrt und voller Angst allein in einem Wald, ohne zu wissen, wer sie eigentlich ist oder vor wem sie flieht. Nur tief in ihrem Inneren spürt sie, dass sie magische Kräfte besitzt – Kräfte, die sie offenbar in große Gefahr bringen könnten. Besonders emotional fand ich den Moment, als sie ihren treuen Hund Raja tot auffindet. Ab diesem Augenblick wurde die Geschichte noch düsterer und geheimnisvoller.
Die ständig auftauchende große Eule, das unheimliche Wispern im Wald mit den Worten „lass los, lass los“ und die Frage, was real ist und was nicht, haben eine unglaublich spannende und mystische Atmosphäre geschaffen. Ich konnte mich richtig gut in Gwen hineinversetzen und habe ihre innere Zerrissenheit deutlich gespürt. Einerseits besitzt sie übernatürliche Kräfte, andererseits wünscht sie sich einfach nur ein normales Leben.
Besonders interessant fand ich, dass man nie genau wusste, wem Gwen eigentlich vertrauen kann. Ob die Druidin Salabi, der Druide Mirakel oder andere Figuren – oft hatte ich das Gefühl, niemand meinte es wirklich gut mit ihr. Umso schöner war es, dass Eric, der Dieb, Gwen immer wieder geholfen und unterstützt hat.
Ganz besonders begeistert haben mich die Beschreibungen des Waldes und die vielen Informationen über verschiedene Bäume. Beim Lesen konnte ich das Rauschen der Blätter förmlich hören, das Wispern und Raunen des Waldes spüren und komplett in diese magische Welt eintauchen.
Die Antworten auf ihre Fragen findet Gwen erst am Ende, und das wiederkehrende „lass los“ bekommt schließlich eine tiefere Bedeutung. Für mich war die Geschichte faszinierend, geheimnisvoll und spannend umgesetzt. Ich wurde richtig gut unterhalten und empfehle das Buch sehr gerne weiter

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