Fesselnde Geschichte mit unerwarteten Wendungen
In einer Welt, in der sich Druiden den Kräften der Dämonen hingeben und zu Schwarzmagiern werden, durchstreift Gwen die Wälder von Molanda ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit. Wer sie war, hat sie ...
In einer Welt, in der sich Druiden den Kräften der Dämonen hingeben und zu Schwarzmagiern werden, durchstreift Gwen die Wälder von Molanda ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit. Wer sie war, hat sie vergessen und wer sie ist, erfährt sie erst nach und nach auf ihrer Reise. Ein Unglück nach dem anderen muss sie erleiden und so trifft sie schließlich auch auf ihre Gefährten, den Druiden Mirakel und Eric den Dieb. Die Geschichte schweißt die 3 aus unterschiedlichen Gründen aneinander und zusammen machen sie sich auf den Weg zum Sagenumwobenen Mondsee, auch wenn es unklar ist, ob es ihn wirklich gibt, in der Hoffnung mehr über Gwen und ihre Vergangenheit herauszufinden. Sie durchwandern verschiedene Dörfer und erleben ein Abenteuer nach dem anderen, doch etwas haben alle Ortschaften gemeinsam: Jedes Dorf wird von seinem eigenen Dorfbaum beschützt, so wie auch das Land.
Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei 12 Jahren und ich denke, das kommt ganz gut hin. Der Text liest sich schön flüssig und die beschriebenen Bilder sind auch nicht allzu gruselig. Ich möchte an der Stelle aber noch erwähnen das Gwen und ihre Gefährten mehrere Verletzungen bei ihren Gefechten erleiden, wenn da jemand zu sehr mit leiden sollte, dann würde ich mit dem Buch vielleicht noch eins oder zwei Jahre warten.
Die Geschichte ist handelt von einer Protagonistin, welche geprägt ist von Selbstzweifeln, aber am Ende dann doch noch zu sich selbst und der Natur findet. Allgemein ist der Naturaspekt stark ausgeprägt in dem Buch und ich finde das Zusammenspiel zwischen Natur und Magie sehr gut gelungen.
Richtig toll fand ich, dass rückblickend betrachtet deutlich wird, dass nicht alles schwarz oder weiß ist, alles hat einen Grund und eine Wirkung, auf Dinge oder Personen.
Ich habe meine Reise in Molanda genossen und bin tatsächlich etwas traurig darüber, dass sie nun zu Ende ist, allerdings fand ich das Ende sehr schön umgesetzt und bin daher fein damit. Und Gott sei Dank kann man Bücher öfter lesen.