Cover-Bild Ravenhurst
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dryas Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Klassische Horror- und Geistergeschichten
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 300
  • Ersterscheinung: 25.02.2021
  • ISBN: 9783948483142
Sandra Bäumler

Ravenhurst

Gothic Novel
Nach dem Freitod ihres Vaters, der die Last seiner hohen Spielschulden nicht mehr ertragen konnte, steht Lady Eleonore Warrington mittellos auf der Straße. Dorian Graves, der ihr unbekannte neue Besitzer ihres Londoner Stadthauses, lässt Eleonore über einen Anwalt ein Angebot unterbreiten, das sie kaum ablehnen kann. Wenn sie ihn ehelicht, darf sie das Haus behalten. Sie willigt ein.

Als sie auf Ravenhurst, Graves Landsitz, eintrifft, scheint zunächst alles perfekt. Ihr zukünftiger Ehemann erweist sich als wohlhabend und äußerst attraktiv. Eine gute Partie. Doch nichts ist, wie es scheint, und Dorian hat ein Herz aus Stein …

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2021

wandlungsfähig

0

Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht. Eigentlich aus einer Laune heraus und weil mir das Cover ausnehmend gut gefallen hat, habe ich mich auf die mir bis dato unbekannte Autorin eingelassen, und ...

Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht. Eigentlich aus einer Laune heraus und weil mir das Cover ausnehmend gut gefallen hat, habe ich mich auf die mir bis dato unbekannte Autorin eingelassen, und wurde nicht enttäuscht.
Dieses Buch beginnt wie ein gewöhnlicher historischer Liebesroman. Mit einigem Herzeleid aber gleichzeitig der stoischen Gemütshaltung der Frauen jener Tage. Dann kippt die Handlung und wird tatsächlich mystisch und gothic (Ich liebe jetzt schon den Ausdruck Gothic Novel ) was mir wohlige Gänsehaut beschert hat. Das Ende hingegen hat eine absolut ungewöhnliche Wendung, die alle Handlungsstränge logisch erklärt und miteinander in Verbindung setzt.....oder war doch alles ganz anders?
Die Autorin versteht es meisterhaft das Flair jener Epoche einzufangen. Auch sprachlich richtet sie sich ganz auf jene vergangene Zeit aus, das hat mir sehr gefallen. Das ganze Buch ist wie eine verrückte Zeitreise, die den Leser mitnimmt auf ein abgelegenes Gutshaus mitten im Moor, mit einem mysteriösen Hausherren und einigen verschwundenen Frauen.
Das hat mir an diesem Buch besonders gut gefallen, die wilde und dennoch so perfekt ineinandergreifende Reise durch sämtliche Genre: Liebesroman, Fantasy, Mystery, Crime, historisch, Thriller...
Alles in einem Buch. Das hat mich immer weiterlesen lassen, ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Außerdem runden einige Nebenhandlungen die Hauptgeschichte ab und diese Personen sorgen auch gleichzeitig dafür, dass der Leser auf falsche Fährten geschickt wird.


Fazit: Da dieses Buch so viele Genres in sich vereint kann und darf ich es tatsächlich jedermann ans Herz legen * grins

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

gruselig und spannend

0

Nachdem der Vater von Lady Eleonore Warrington sich umgebracht hat, steht sie vor einem Scherbenhaufen, denn er hat sein ganzes Vermögen verspielt. Aus Verzweiflung nimmt sie das Heiratsangebot des geheimnisvollen ...

Nachdem der Vater von Lady Eleonore Warrington sich umgebracht hat, steht sie vor einem Scherbenhaufen, denn er hat sein ganzes Vermögen verspielt. Aus Verzweiflung nimmt sie das Heiratsangebot des geheimnisvollen Dorian Graves an, der das Anwesen ihres Vaters gekauft hat. Eleonore hat Graves vorher noch nie gesehen und ist deshalb etwas aufgeregt, als sie nach Ravenhurst reist, dem Landsitz von Graves. Eleonore ist überrascht, ihr zukünftiger Ehemann ist sehr attraktiv und auch noch wohlhabend, aber trotzdem stimmt etwas nicht mit ihm und auch nicht mit Ravenhurst.

Dieses Buch habe ich vor allem wegen des unglaublichen Covers gekauft, das hat mich wirklich sehr angesprochen. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Eleonara, einer jungen Adligen, die alles verliert und sich gezwungen sieht, jemand völlig Fremdes zu heiraten. Diesen Plot schmückt die Autorin noch mit einem ziemlich gruseligen Anwesen und einem störrischen Ehemann aus und schon geht die Geschichte in eine völlig andere Richtung.

Die Geschichte fängt wie ein völlig normaler historische Liebesroman an, entwickelt sich dann später zu einer schaurig gruseligen Geschichte. Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Das Ende ist sehr ungewöhnlich, passt aber zum Rest der Geschichte, wobei ich mir trotzdem etwas anderes gewünscht hätte.

Von mir gibt es die volle Punktzahl.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2021

Gute Idee, langweilig umgesetzt

0

Man nehme: Die ewige Jugend des Dorian Grey, den Fluch aus ‚Die Schöne und das Biest‘, die innere Zerrissenheit von Dr. Jekyll und Mr Hyde, mixe das Ganze gut durch und garniere es mit altbritischem Landsitz-Charme ...

Man nehme: Die ewige Jugend des Dorian Grey, den Fluch aus ‚Die Schöne und das Biest‘, die innere Zerrissenheit von Dr. Jekyll und Mr Hyde, mixe das Ganze gut durch und garniere es mit altbritischem Landsitz-Charme – heraus kommt ein Dorian Graves, dessen Nachname Programm ist. Ihn soll die Londoner Vollwaise Lady Eleonore Warrington ehelichen, damit sie nicht, trotz ihrer bereits 24 Jahre, verarmt auf der Straße landet. Bereits kurz nach ihrer Ankunft auf Ravenhurst bereut sie ihre Entscheidung, doch dann kommt alles ganz anders….
Auch wenn die Idee im Ansatz gut ist, konnte ich beim Lesen keinen richtigen Gruselcharme feststellen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Autorin sich dafür entschieden hat, Eleonore als Ich-Erzählerin zu verwenden. In meinen Augen ein Fehler, da mich der ausführliche Austausch von Höflichkeitsfloskeln oder die Dialoge, wenn der Bedienstete den Herrschaften Tee einschenkt, ebensowenig interessiert wie detaillierte Bekleidungsrituale oder sonstige Nebensächlichkeiten, die hier leider allesamt die Handlung unnötig in die Länge zogen. Da wäre es besser gewesen, sich mehr auf eine gruselige Atmosphäre zu konzentrieren und die Protagonistin auch entsprechend handeln zu lassen. Dass Eleonore sich hingegen nicht mal ihrer einzigen Freundin anvertraut aus Angst, man könne sie für verrückt halten, konnte ich nicht nachvollziehen, da die Freundin als Bedienstete wohl kaum anderen Menschen davon erzählt hätte. Überhaupt erschien mir Eleonore viel zu passiv und angepasst und ihre Enttäuschung, dass ein charakterliches Scheusal ihr das Bett verweigert, war mir einfach unverständlich – jede normale Frau wäre darüber froh gewesen, von eventuellen Übergriffen verschont zu bleiben. Das war mir zu sehr Bad-Boy-Schwärmerei, muss an seinen schönen blauen Augen gelegen haben, auf welche wiederholt hingewiesen wurde.
Gut, es gibt ein paar Wendungen, aber wirklich überraschend waren die einfach nicht. Zudem gestaltete sich das Buch durch die bereits oben erwähnten unnötigen Details eher als langatmig, ohne großen Grusel- oder Spannungsfaktor. Und das letzte Kapitel fällt in die Kategorie „diese Anspielung hätte man weglassen können“. Von mir keine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere