Es ist Sommer auf Gotland. Viola, die seit jeher auf der Insel lebt, verbringt glückliche Tage umgeben von ihren Töchtern, Enkeln und Urenkeln. Doch ein Anruf aus Paris stellt ihr Leben auf den Kopf. Jahrzehntelang hat sie die Stimme ihrer besten Freundin nicht gehört und jetzt teilt Lilly ihr mit, dass sie sterben wird. Viola steht unter Schock. Denn mit einem Mal sind sie wieder da – die längst verdrängten Erinnerungen an die Vertraute aus Kindertagen. Kurzerhand beschließt Viola nach Paris zu reisen, um Lilly zu suchen. Denn sie weiß, dass sie keinen Frieden finden wird, ehe sie nicht erfährt, warum Lilly damals ohne ein Wort verschwand ...
"Der Weg nach Hause" war mein bisher liebstes Buch der Autorin.
Mir hat es gefallen, dass wir Viola und Lilly von Anfang an begleiten und wir bekommen ihre Freundschaft in vollen zügen mit. Ich habe mich ...
"Der Weg nach Hause" war mein bisher liebstes Buch der Autorin.
Mir hat es gefallen, dass wir Viola und Lilly von Anfang an begleiten und wir bekommen ihre Freundschaft in vollen zügen mit. Ich habe mich teilweise gefühlt, als wäre ich auch mit Lilly und Viola befreundet. Ich fand es auch gut, dass Corona kurz thematisiert wurde, denn klar, man will nicht wirklich damit konfrontiert sein, aber es ist nun Mal Teil der Geschichte.
Ich warte sehnsüchtig auf das nächste Buch der Autorin.
Ein relativ unaufgeregtes Buch über eine Freundschaft und eine tiefe Sehnsucht über viele Jahre hinweg hat die Autorin Sofia Lundberg mit ihrem Roman 'Der Weg nach Hause' geschaffen.
Wir begleiten in ...
Ein relativ unaufgeregtes Buch über eine Freundschaft und eine tiefe Sehnsucht über viele Jahre hinweg hat die Autorin Sofia Lundberg mit ihrem Roman 'Der Weg nach Hause' geschaffen.
Wir begleiten in zwei Zeitebenen die Freundinnen Viola und Lilly durch ihr Leben.
Beginnend am 12. August 1948 in Gotland/Schweden als fröhliche kleine Mädchen in schönen Zeiten. Es folgen auch schwierige Zeiten, einschneidende Erlebnisse, Geburten und Karrieren, bis wir im Jahr 2019 ankommen.
Die Geschichte handelt von einer starken Freundschaft, die trotz Jahren der Entfremdung bestehen bleibt.
Ich habe am liebsten über die jungen Freundinnen gelesen, es war so schön, dieser liebevollen Verbindung beizuwohnen.
Im Laufe des Buches ist Lilly mir etwas fremd geworden, und ich habe vieles nicht nachvollziehen können.
Der Roman hat jetzt nicht das Rad neu erfunden - aber das muss es auch nicht immer.
Ich bin einfach der Erzählung von Lilly und Viola gefolgt und hatte eine entspannte Lesezeit.
Der Schreibstil ist schön und klar und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen.
Wer einfach mal etwas abschalten will und Familien- und Freundschaftserzählungen mag, der kann gerne zu diesem Buch greifen und wird nicht enttäuscht werden.
Viola und Lilly. Zwei beste Freundinnen. Zwei miteinander verbundene Leben. Jedoch zwei verschiedene Schicksale. Lilly verlässt in ihren Jugendjahren Gotland und geht nach Paris, wo sie nach einigen Jahren ...
Viola und Lilly. Zwei beste Freundinnen. Zwei miteinander verbundene Leben. Jedoch zwei verschiedene Schicksale. Lilly verlässt in ihren Jugendjahren Gotland und geht nach Paris, wo sie nach einigen Jahren zu einer der berühmtesten Sängerinnen wird. Viola bleibt in ihrer Heimatstadt, arbeitet in einem Restaurant und führt ganz normales Leben.
Die Autorin zeigt uns immer wieder einen Tag - immer den 12. August, beginnend seit 1948, - abwechselnd aus Lillys oder Violas Leben. Man merkt, dass die beiden Freundinnen immer unterschiedlicher werden. Jedoch denken sie an ihre frühere Freundschaft. Erst 2019 treffen sie sich wieder, wobei einige Geheimnisse dabei gelüftet werden.
Ich mag den Schreibstil von Lundberg sowie ihre Art und Weise, wie sie die Schicksale verschiedener Figuren darstellt. Früher war es nie leicht, eine selbständige Frau zu sein. Irgendwo zwischen Heimweh, Scham und Idealisierung verbleibt die Freundschaft der beiden Protagonistinnen.
Dieses Buch konnte mich auf einer emotionalen Ebene leider nicht sehr berühren, wie die vorherigen Romane der Autorin. Ich habe das Gefühl, diesen Roman in einer Rohfassung gelesen zu haben. Mir fehlte an geschilderten Erlebnissen der Figuren, damit ich ein besseres Bild bekommen könnte, warum sie sich genau so entwickelt haben. Das Ende an sich war meiner Meinung nach wichtig und vernünftig, aber es war plump und irgendwie unvollständig. Aber es lag daran, dass die ganze Geschichte nicht intensiv ausgearbeitet wurde.
Ich fand die Story an sich interessant und lesenswert, jedoch ohne Tiefe, die ich mir gewünscht hätte.