Cover-Bild Todesrauscher
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 17.03.2016
  • ISBN: 9783954517893
Uli Aechtner

Todesrauscher

Hauptkommissar Christian Bär steht vor einem Rätsel. In einer Apfelweinkelterei ist ein Arbeiter im Most ertrunken. Warum kroch der Mann kurz vor dem Abfüllen in den Tank – und wer hat hinter ihm die Luke verschlossen? In die polizeilichen Ermittlungen pfuscht immer wieder Repor terin Roberta Hennig hinein. Bär weiß nicht, ob er sie lieben oder umbringen soll. Noch bevor er das herausfinden kann, geschieht der nächste Mord . . .

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2017

Die Apfelweinmorde

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In der heutigen Zeit noch einen Kriminalroman zu kreieren, der noch kein bekanntes Szenario hatte, stelle ich mir sehr kompliziert vor. Und doch hat es Frau Aechtner geschafft mich zu überraschen und zu ...

In der heutigen Zeit noch einen Kriminalroman zu kreieren, der noch kein bekanntes Szenario hatte, stelle ich mir sehr kompliziert vor. Und doch hat es Frau Aechtner geschafft mich zu überraschen und zu überzeugen.

Wie bereits oben beschrieben geht es im Buch um einen Mann der in einer Apfelweinkelterei in einem Tank ertrunken ist. Doch wie konnte das geschehen? Der Mann war einer der sorgfältigsten Mitarbeiter im ganzen Betrieb und wusste wann welche Befüllung anstand. War es doch nur ein Unfall?

Im ersten eigenen Kriminalroman von Frau Aechtner lernen wir Hauptkommissar Christian Bär kennen. Der für mich sehr sympatische Mann zeigt das auch Kommissare nicht perfekt sind und ein Leben außerhalb der Arbeit haben. Denn er verarbeitet noch die Trennung von seiner letzten Freundin. Gerade aber im Umgang mit der Reporterin Roberta hätte ich mir mehr Durchsetzungsvermögen gewünscht, da die Presse normalerweise so nicht arbeiten dürfte. Zumindest vermute ich das.

Die Reporterin Roberta war mir manchmal schon etwas zuviel. Ihre forsche Art ist Geschmackssache und lädt förmlich dazu ein sich über Frau Henning zu ärgern. Dabei bekommen wir die Möglichkeit herauszufinden ob wir teilweise nicht selbst auch so handeln würden. Jedoch hätte ich mir Roberta sehr als Polizistin gewünscht da sie den nötigen Scharfsinn mitbrachte.

Zur Schreibweise gibt es nicht viel zu sagen außer das es eine Augenweide war das Buch zu lesen. Man hatte durchweg einen klaren Lesefluss. Besonders aber gefiel mir die Spannung die den Täter umgab. Bis zuletzt konnte man nur ahnen wer es war und wurde dann doch immer wieder überrascht da sich die Geschichte stets wendete. Für mich ein kleiner Geniestreich.

Ich bin wirklich begeistert und hoffe bereits bald einen neuen Fall mit Hauptkommissar Christian Bär lesen zu dürfen.

Veröffentlicht am 11.11.2016

Von Apfelwein und Apfelwein

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In einem Apfelweintank ertrank ein Mitarbeiter der Kelterei. Warum kletterte der erfahrene Angestellte kurz vor der Abfüllung in die Anlage? Kommissar Christian Bär verscht die Geheimnisse zu klären. Wäre ...

In einem Apfelweintank ertrank ein Mitarbeiter der Kelterei. Warum kletterte der erfahrene Angestellte kurz vor der Abfüllung in die Anlage? Kommissar Christian Bär verscht die Geheimnisse zu klären. Wäre da nicht die aufdringliche Reporterin Roberta Henning, die ihm immer wieder einen Schritt voraus zu sein scheint.

Kommissar Christian Bär und Reporterin Roberta Henning sind ein tolles Ermittlerteam. Es macht Spaß, mit den beiden durchs "Apfelweinland" zu ermitteln. Der Roman ist locker und leicht zu lesen und man erfährt viel über die Geschichte des Apfelweins.

Den Mörder und die ungefähren Zusammenhänge hatte ich zwar relativ früh erahnt, was dem Lesegenuss aber keinen Abbruch tat. Christian Bär in seiner etwas brummigen Art, sein Chef Becker, der allwissend scheint, und Roberta Henning mit ihrer gefährlichen Neugier machen dieses Buch zu einem reinen Lesevergnügen.

Gerne mehr davon!

Veröffentlicht am 16.08.2017

Statt überzeugender Krimi nur leicht begeisterten kulinarischer Regionalroman

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Klappentext: Hauptkommissar Christian Bär steht vor einem Rätsel. In einer Apfelweinkelterei ist ein Arbeiter im Most ertrunken. Was hat ihn bewogen, kurz vor dem Abfüllen in den Tank zu kriechen – und ...

Klappentext: Hauptkommissar Christian Bär steht vor einem Rätsel. In einer Apfelweinkelterei ist ein Arbeiter im Most ertrunken. Was hat ihn bewogen, kurz vor dem Abfüllen in den Tank zu kriechen – und wer hat hinter ihm die Luke verschlossen? In seine Ermittlungen pfuscht die dralle rothaarige Reporterin Roberta Hennig hinein. Bär weiß nicht, ob er sie lieben oder umbringen soll. Noch bevor er das herausfinden kann, geschieht der nächste Apfelweinmord.

Fazit: Uli Aechtner Kriminalroman 'Todesrauscher' handelt von (deutschen) Apfelwein mit seiner Produktionstätte im Frankfurt am Main wie auch von europäischen Kenner, Naturschützer und Immobilienhaien. Diese literarische Schaffenswerk erzählen zwei 'Ermittlungstängen' vom Hauptkommissar Bär und seinen Leben wie auch von der jungen ausstrebende Journalisten Roberta Hennig, die ihrer Nase und Finger nicht von den Apfelweinmord in der Frankfurter Kelterei lassen kann und ihrer Recherche für sich behalten kann.

Auf knapp 250 Seiten plätschert die (verwirrte) Story mit einen lückenhaften Handlungsverlauf mit größeren Zeitsprüngen an Leser vorbei wie ein rauschendes Empfangen eines Radios oder schlechter Telefonverbindung. Die 22 Kapitel sind durch einen einfachen Sprachstil und luftig leichten Erzählstil der Autorin kurzweilig wie langatmig, was diese Buch eher zum regionalen wie-kulinarischen Roman mit kriminellen Elementen macht. Den packender Kriminalroman mit packenden Detektivarbeit und fesselnden Dialogen sucht man vergebens, da kommen Themen wie Naturschutz, Apfelweinkelterei und familiärer Atomsphäre ins Rampenlicht des Geschehens.

Uli Aechtner lässt den Leser mit einen apfelgeschmacklästigen und spannungsbogenschaffigen Schriftwerk im Rausch eines wenig begeisterten Lesevergnügen zurück . 'Todesrauscher' setzt auf Warenkunde gepaart mit Sensationsgier und Zwischenmenschlichkeit...2,5 Sterne