Cover-Bild Geld als Waffe
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 12.03.2026
  • ISBN: 9783462009613
Ulrike Herrmann

Geld als Waffe

Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet | Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers "Das Ende des Kapitalismus"

Über Krieg oder Frieden entscheidet oft die Wirtschaft

Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der neuen Weltordnung und eine spannende Analyse, die erklärt, warum die Kriegsgefahr so hoch ist – und was wir in Europa tun können, um Frieden zu sichern.

Wie entstehen Kriege? Und wie Frieden? Ulrike Herrmann untersucht in diesem Buch große internationale Konflikte und analysiert, dass die Gründe nicht nur historisch, psychologisch oder politisch sind. Sondern dass oft ökonomische Faktoren ausschlaggebend sind. Sie zeigt am Beispiel Russlands, wie die wirtschaftliche Entwicklung des Landes permanente Kriege auch in Zukunft wahrscheinlich macht. Und sie beschreibt Chinas Aufstieg zur Supermacht und erklärt, wie Präsident Xi sein Land in eine ökonomische Sackgasse manövriert hat, die er mit seinen Aggressionen gegen Taiwan zu kaschieren versucht.

In ihrem augenöffnenden und brisanten Buch zeigt Ulrike Herrmann, welche große Bedeutung die Wirtschaft für die Politik der Supermächte hat – und sie beschreibt sehr anschaulich, was das für uns bedeutet, wenn wir den Frieden sichern wollen.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Alrik in einem Regal.
  • Alrik hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2026

Nicht ganz einfaches Hörbuch

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Nicht ganz einfaches Hörbuch

Frieden lohnt sich nicht für Putin. Was für ein schrecklicher Satz für jeden Ukrainer. Aber nach dem Hören des Hörbuchs, ist es nachvollziehbar.

Auch die Situation in China ...

Nicht ganz einfaches Hörbuch

Frieden lohnt sich nicht für Putin. Was für ein schrecklicher Satz für jeden Ukrainer. Aber nach dem Hören des Hörbuchs, ist es nachvollziehbar.

Auch die Situation in China und Taiwan wurde sehr gut erklärt, sodass ich die Lage dort besser verstehe.

Meine Meinung

Es ist ein nicht ganz einfaches Hörbuch. Da muss man sich konzentrieren und wirklich zuhören, sonst verpasst man was wichtiges. Ist mir ein paar Mal passiert und ich musste die Passage nochmals hören. Da wäre das Print vorteilhafter gewesen.

Die Sprecherin gefiel mir sehr gut. Sie hat eine angenehme und leicht monotone Stimme. Passt gut zu dieser Art Hörbuch.

Es ist ein wichtiges und interessantes Hörbuch über ein sehr ernstes Thema. Sehr zu empfehlen.

4 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Wenn Geld lauter spricht als Diplomatie

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Man sitzt da, will eigentlich nur ein bisschen was über Wirtschaft lesen und plötzlich geht es um Krieg, Macht und die Frage, wie stabil diese Welt eigentlich noch ist. Genau da packt Geld als Waffe einen ...

Man sitzt da, will eigentlich nur ein bisschen was über Wirtschaft lesen und plötzlich geht es um Krieg, Macht und die Frage, wie stabil diese Welt eigentlich noch ist. Genau da packt Geld als Waffe einen ziemlich direkt am Kragen.

Herrmann schreibt so, dass selbst trockene Themen plötzlich erstaunlich greifbar werden. Kein Fachchinesisch, kein elitäres Gehabe, sondern klare Ansagen. Gerade die Verbindung von Wirtschaft und Kriegsgefahr trifft einen irgendwie unvorbereitet. Da merkt man schnell, dass das Ganze näher ist, als man sich vielleicht eingestehen will.

Besonders spannend ist der Blick auf Russland und China. Während man sonst oft nur Schlagzeilen aufschnappt, wird hier mal erklärt, was wirtschaftlich im Hintergrund brodelt. Und ja, dabei sind einige Thesen durchaus steil. An manchen Stellen denkt man sich schon, ob das nicht ein bisschen zu einfach gedacht ist. Aber genau das macht das Buch auch so lebendig.

Zwischendurch erwischt man sich bei dem Gedanken, dass Frieden offenbar weniger mit guten Absichten zu tun hat als mit wirtschaftlicher Stabilität. Klingt ernüchternd, fühlt sich auch so an. Gleichzeitig steckt darin aber auch etwas Hoffnungsvolles, weil es zeigt, dass man durchaus Einfluss hat.

Unterm Strich ein Buch, das nicht bequem ist, aber genau deshalb hängen bleibt. Kein Wohlfühlstoff, eher ein wachrüttelnder Kaffee am Morgen.

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