Cover-Bild Veltliner-Leich
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10,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 27.07.2017
  • ISBN: 9783740801632
Werner Baumüller

Veltliner-Leich

Kriminalroman
Mord ohne Leiche? Ein skurriler Kriminalroman mit Witz, Geist und Heurigem.

Hat die Leichen-Loisi tatsächlich eine Leiche samt dazugehörigem Mörder gesehen – oder fängt sie langsam an zu spinnen? Hemma, Schwester des schrulligen Dorfpfarrers, Haushälterin und Mesnerin in Personalunion, glaubt der alten Friedhofsgärtnerin und beginnt zu ermitteln. Dabei helfen ihr Spürsinn, Starrköpfigkeit und Postenkommandant Hubert, der wirklich alles für sie tun würde. Und wenn gar nichts mehr hilft, hat sie immer noch die Himmelmutter.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2025

Ein exzellentes Krimivergnügen!

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Es ist schon sehr makaber, was die Loisi da nachts im Wald beobachtet: Hat da wirklich einer versucht, eine Leiche zu vergraben? Da hilft nur eins. Auf zu Hemma, die nicht nur die Schwester des Dorfpfarrers ...

Es ist schon sehr makaber, was die Loisi da nachts im Wald beobachtet: Hat da wirklich einer versucht, eine Leiche zu vergraben? Da hilft nur eins. Auf zu Hemma, die nicht nur die Schwester des Dorfpfarrers ist, sondern die auch über eine ausgezeichnete Spürnase und erstklassige Verbindungen verfügt.

Das Cover gefällt mir sehr gut, altes Holz und antike Beschläge, das könnte durchaus der Eingang zu einem Weinkeller sein!
Und der Inhalt des Buches ist einfach herrlich und lässt sich genießen! Werner Baumüller versetzt seine Leserschaft ins gemütliche Weinviertel, dass so ganz ungefährlich gar nicht ist! Mit leichter, sehr authentischer Sprache zeichnet er ein Dorf, in dem man selbst gleich Quartier suchen möchte. Urig, witzig, warmherzig und mit gehörig viel Schmäh erzählt er von den spannenden Ermittlungen seiner eigensinnigen, aber total liebenswerten Protagonisten, die nicht lockerlassen, bis die Wahrheit ans Licht kommt.
Mich hat die Geschichte sofort in den Bann gezogen, sie ist ungemein unterhaltsam, voller Humor und außerdem so fesselnd, dass ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen konnte! Wie gut, dass es Fortsetzungen gibt!

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Veröffentlicht am 01.09.2017

Veltliner-Leich

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Mit ihren beinahe 70 Jahren ist die Loisi zwar alt, aber noch lange nicht deppert. Drum reagiert sie auch ziemlich unwirsch, als Hemma ihren Worten keinen Glauben schenken will. Sie weiß, was sie gesehen ...

Mit ihren beinahe 70 Jahren ist die Loisi zwar alt, aber noch lange nicht deppert. Drum reagiert sie auch ziemlich unwirsch, als Hemma ihren Worten keinen Glauben schenken will. Sie weiß, was sie gesehen hat – und basta. Zum Glück ist Hemma aber schnell wieder in der Spur und versucht, mit der oftmals nicht ganz freiwilligen Hilfe von Hubert, dem Dorfpolizisten, herauszubekommen wer da bei Nacht und Nebel im Wald verscharrt werden sollte. Da es offiziell keinen Fall gibt und scheinbar auch niemand vermisst wird, ist absolute Kreativität gefragt. Damit ist Hemma voll in ihrem Element und Hubert hat seine liebe Mühe und Not, sie vor unbedachten Aktionen zu bewahren. Doch so kommt man natürlich nicht weiter und letztendlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als auf ihre Intuition und den Segen der Himmelsmutter vertrauend, diesen Fall zum Abschluss zu bringen.

Fazit
Eine höchst vergnügliche Krimikomödie, die Lust auf weitere Ermittlungen dieses eigenwilligen Teams macht.

Veröffentlicht am 02.01.2020

Ein Krimi mit Humor

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Was hat die "Leichen-Loisi" wirklich gesehen?

Der Ausgangspunkt der Ermittlungen durch Hemma ist diesmal die Beobachtung der „Leichen-Loisi“, die mitten in der Nacht einen Mann eine vermutlich weibliche ...

Was hat die "Leichen-Loisi" wirklich gesehen?

Der Ausgangspunkt der Ermittlungen durch Hemma ist diesmal die Beobachtung der „Leichen-Loisi“, die mitten in der Nacht einen Mann eine vermutlich weibliche Leiche vergraben hat sehen. Ist das ernst zu nehmen? Die betagte Leichen-Loisi verbringt ihre Zeit fast ausschließlich auf dem Friedhof und ist auch sonst ein wenig wunderlich.



Hemma, deren Spitzname wegen eines Hämatoms im ersten Fall („Veltliner-Rausch“) „Hemma Thom“ ist, den manche für ihren nachnamen halten, beginnt in ihrer unnachahmlichen Art sofort Recherchen anzustellen. Dabei sind ihr weder Beicht- oder Dienstgeheimnisse noch ärztliche Schweigepflicht heilig.



So stiftet sie den örtlichen Postenkommandanten, den Hubert, zu mehrmaligen eigenmächtigen Handlungen an, die im Normalfall als Dienstvergehen zu werten wären und ein Disziplinarverfahren nach sich ziehen würden. Doch was tut der gute Hubert nicht alles aus Liebe zu Hemma? Und außerdem, der Krimi soll ja unterhalten …



Meine Meinung:



Auch der zweite Krimi rund um die leicht schrullige Hemma Gruber, selbsternannte Ermittlerin, Schwester des Pfarrers und dessen Köchin liest sich leicht und flüssig.



Manchmal habe ich schmunzeln müssen. Hemmas Lieblingsgetränk ist der Grüne Veltliner, jener spritzige Weißwein, der in Niederösterreich gerne getrunken und landesweit „GV“ genannt wird. Dass es nach einem Übermaß an „GV“ zu mit denselben Buchstaben abgekürzten sexuellen Handlungen kommen kann, haben Hemma und Hubert bewiesen. Es scheint, als wüsste jeder im Dorf über die Gefühle des Postenkommandanten Hemma gegenüber Bescheid, nur die Angebetete sieht die Zeichen nicht. Ob sie sich in einem dritten Fall weiter annähern?



Fazit:



Ein humorvoller Krimi für ein paar Mußestunden. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.