Trotz des großen Fokus auf die Beziehungsentwicklung ist Band zwei spannender als sein Vorgänger
Sexy Rich Vampires - Unsterbliche SehnsuchtMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der zweite Band geht nahtlos dort weiter, wo der erste geendet hat, so dass man gleich ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der zweite Band geht nahtlos dort weiter, wo der erste geendet hat, so dass man gleich wieder in der Geschichte drin ist. Wir begleiten Thea dabei, wie sie versucht nach der Trennung von Julian wieder in ihr altes Leben zurückzufinden, was gar nicht so einfach ist. Sie steht praktisch vor dem Nichts und hinzukommt, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt und Thea keine Ahnung hat wie sie die hohen Kosten dafür tragen soll. Sie tat mir wirklich unglaublich leid, aber schneller als gedacht taucht Julian wieder auf und möchte Thea unbedingt zurückgewinnen, womit ihr Leben (noch mehr) ins Chaos gestützt wird.
Im ersten Teil war meine größte Kritik, dass es einige Längen gab und das mir Theas naives Verhalten sehr auf den Keks ging. Beide Punkte haben sich in diesem Teil auf jeden Fall deutlich verbessert. Ich finde das dieser Teil im allgemeinen einen wesentlich höheren Spannungsbogen hat und das auch von Anfang an, so gab es z.B. keine langatmige Wiederholung der Geschehnisse aus Band eins.
Aber was mir vor allem gut gefallen hat war, die Entwicklung von Thea. Ja ok, am Anfang ist sie immer noch ein wenig naiv, aber das legt sich tatsächlich relativ schnell und sie beginnt Selbstvertrauen zu entwickeln. Sie steht für sich und ihre Wünsche ein und lässt sich von Julian nicht mehr so bevormunden, was ich sehr mochte. Generell macht sie eine starke Entwicklung durch und dazu kommt noch, dass sie gewisse Kräfte entwickelt, weshalb ich auf jeden Fall sehr neugierig bin was im letzten Teil noch so alles passieren wird.
Julien mochte ich in diesem Teil auch die meiste Zeit ganz gerne. Die Betonung liegt auf die meiste Zeit, weil er mich am Anfang schon ein wenig genervt hat. Dazu muss ich zunächst sagen, dass mich die Trennung am Ende von Band eins ein wenig gestört hat. Ich bin einfach kein Freund von dieser ganzen „Ich trenne mich von dir, weil es besser für dich ist“ Nummer, aber wenn die Karte gezogen wird, muss sie auch durchgezogen werden und das hat Julian einfach nicht. Ich finde er knickt super schnell ein und so steht er ziemlich schnell wieder vor Theas Tür und will sie zurück und das Ganze, „es ist gefährlich für dich mit mir zusammen zu sein“, ist dann plötzlich eine Nebensache. Abgesehen davon mochte ich ihn aber echt gerne, man merkt wie sehr er Thea liebt und wie er versucht sie zu beschützen.
Generell hat mir dieser Teil, trotz kleinerer Punkte und immer noch vielen Klischees, ein wenig besser gefallen als der Erste. Besonders Theas bisherige Entwicklung hat mir gut gefallen und ich bin gespannt, ob nicht noch die ein oder andere Überraschung im dritten Teil auf uns wartet. Auch der große Fokus auf die Beziehungsentwicklung von Thea und Julian mochte ich, ebenso wie den konstanten Spannungsbogen. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie am Ende alles zusammenlaufen wird und hoffe das noch alle offenen Fragen beantwortet werden (das sollten sie auch besser, denn nach diesem Ende erwarte ich viel).