Cover-Bild Gravewater Lake
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition M
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 443
  • Ersterscheinung: 22.07.2025
  • ISBN: 9782496717266
A.M. Strong, Sonya Sargent

Gravewater Lake

Wem kannst du trauen?
Tanja Lampa (Übersetzer)

Wenn die Stimmen flüstern und die Schatten tanzen, kommt die Angst – ein beklemmender Psychothriller über eine Frau, die nach der Wahrheit sucht, von Sonya Sargent und A. M. Strong

Eisige Kälte, Schnee, Dunkelheit – mitten in der Nacht erwacht sie am Ufer eines abgelegenen Sees. Ohne Erinnerungen, wer sie ist und wie sie hierherkommt, taumelt sie zitternd auf ein Haus zu, dessen erleuchtete Fenster Rettung versprechen. Doch der gut aussehende Mann, der ihr öffnet, reagiert merkwürdig. Die Brücke zur Straße ist zerstört, das Internet ausgefallen, und der Schneesturm hat sie vom Rest der Welt abgeschnitten. In Anna, wie sie sich nennt, wächst die Angst: Flüsternde Stimmen, knarrende Türen und unheimliche Schritte in dem alten Haus hört nur sie, Gregg dagegen nicht. Verliert sie den Verstand? Während sie nach der Wahrheit und ihrer Identität sucht, spinnt sich ein Netz aus Geheimnissen und Lügen immer dichter um sie …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2025

Super Story

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Eine richtig tolle Story...

"Gravewater Lake - Wem kannst Du trauen?" Von A.M. Strong und Sonya Sargent

Um was gehts:
Eisige Kälte, Schnee, Dunkelheit – mitten in der Nacht erwacht sie am Ufer eines ...

Eine richtig tolle Story...

"Gravewater Lake - Wem kannst Du trauen?" Von A.M. Strong und Sonya Sargent

Um was gehts:
Eisige Kälte, Schnee, Dunkelheit – mitten in der Nacht erwacht sie am Ufer eines abgelegenen Sees. Ohne Erinnerungen, wer sie ist und wie sie hierherkommt, taumelt sie zitternd auf ein Haus zu, dessen erleuchtete Fenster Rettung versprechen. Doch der gut aussehende Mann, der ihr öffnet, reagiert merkwürdig. Die Brücke zur Straße ist zerstört, das Internet ausgefallen, und der Schneesturm hat sie vom Rest der Welt abgeschnitten. In Anna, wie sie sich nennt, wächst die Angst: Flüsternde Stimmen, knarrende Türen und unheimliche Schritte in dem alten Haus hört nur sie, Gregg dagegen nicht. Verliert sie den Verstand? Während sie nach der Wahrheit und ihrer Identität sucht, spinnt sich ein Netz aus Geheimnissen und Lügen immer dichter um sie …

Meine Meinung:
Die Story las sich flüssig und leicht von der Hand. Es waren ein paar Aha-Effekte dabei, womit ich nicht gerechnet hätte. Die Protagonisten waren übersichtlich und man konnte mitfiebern. Das Cover ist fantasievoll, hätte mich aber nicht gereizt. Anhand der guten Bewertungen bekam das Buch meine Aufmerksamkeit. Es lohnt sich.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Eingeschneit mit einem Mörder?

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Eine junge Frau erwacht verletzt am Ufer eines Sees, es ist mitten im Winter, eisig kalt und sie hat keine Ahnung, wer sie ist und was ihr passiert ist, sie weiß nur eins, wenn sie nicht schnell von hier ...

Eine junge Frau erwacht verletzt am Ufer eines Sees, es ist mitten im Winter, eisig kalt und sie hat keine Ahnung, wer sie ist und was ihr passiert ist, sie weiß nur eins, wenn sie nicht schnell von hier wegkommt, wird sie erfrieren. Mit letzter Kraft schleppt sie sich auf ein Licht in der Nähe zu, das sie glücklicherweise zu einem Haus führt und direkt in die Arme dessen Besitzers. Gregg ist sichtlich überrascht von der nächtlichen Besucherin, um so mehr, da diese anscheinend nach einem heftigen Schlag auf den Hinterkopf unter Amnesie leidet.

Gravewater Lake ist ein klassisches "Locked Room" Szenario, eine kleine Gruppe von Personen, hier Gregg und Anna, wie man beschließt die mysteriöse Frau zu nennen, sind durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten und versuchen herauszufinden, was mit Anna passiert ist. Handyempfang gibt es natürlich nicht, Internet und Fernsehempfang ist ausgefallen, die Straße durch den Schnee unpassierbar und ein Räumfahrzeug in der abgelegenen Gegend nicht in Sicht. Wenn es einen Angriff auf Anna gegeben hat, dann muss sich der Täter in der Nähe befinden und natürlich suggeriert alles an der Geschichte, dass es sich dabei durchaus um Gregg handeln könnte.

Das Autorenduo hat es eigentlich recht schnell geschafft mich in die Story hineinzuziehen, ich mag diese Art Geschichte sehr gern, diese Mischung aus klassischer Crimestory, ein bisschen Mystery, ein bisschen Grusel und viel Psychothrill. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich habe das Buch tatsächlich an einem Sonntag weggelesen. Die Geschichte gliedert sich in zwei Handlungsstränge, einmal die Geschehnisse um Anna und Gregg und einmal um Adria, eine junge Frau, die herausfindet, dass ihr Mann offenbar nicht der ist, der er vorgibt zu sein. An diesem Punkt fängt es für mich nun an kompliziert zu werden und ich muss unglaublich aufpassen nicht zu spoilern, denn das wäre absolut fatal.

Wie schon gesagt, die Story ist vom Grund her ganz meins, die Kurzbeschreibung hat mich direkt neugierig gemacht und ich bin richtig gut ins Buch gestartet. Die Atmosphäre nimmt einen gleich gefangen, man ist als Leser sofort bei Anna und Adria, nimmt Anteil an ihren Problemen, möchte ihnen beistehen, sie vor Gefahren warnen, sie beschützen. Leider machen es die Beiden dem Leser nicht einfach, denn natürlich handeln sie wider jeglicher Vernunft und begeben sich sehenden Auges in Gefahr. Hier hat mich die Geschichte dann auch etwas verloren, denn das Verhalten von Anna, so allein mit einem Fremden, war mir dann doch zu arglos und leichtsinnig, für mich nicht unbedingt passend zu einer Person, die gerade angegriffen wurde und unter Gedächtnisverlust leidet. Hier wird mir die Geschichte dann mehr und mehr unrealistisch und bedient dann auch promt noch ein paar Klischees, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich hier Fiktion vor mir habe, aber es stößt mir halt immer etwas auf, wenn sich die Figuren dann so extra realitätsfern verhalten, oder noch ein Detail dazukommt. Das kann halt leider schnell zu viel werden und eher die Verwirrung fördern, als die Spannung und das kann dann auch der wendungsreiche Showdown nicht mehr rausreißen.

Gravewater Lake ist ein Buch, dass man glaubt recht schnell durchschaut zu haben, das einen aber eines Besseren belehrt. Die Geschichte ist stellenweise wirklich gut konstruiert, verliert sich aber auch schnell in immer neuen Details, wirkliche Spannung kommt bis zum Finale nur selten auf und wenn dann eher auf der subtilen, psychologischen Ebene. Ich habe das Buch nicht ungern gelesen, wurde gut unterhalten und habe mich am Ende sogar an ein, zwei Storys meines Lieblingsautors erinnert gefühlt, konkret könnte ich nicht genau sagen an welchem Punkt die Story für mich abgedriftet ist, nur eben, dass es im Rückblick so war.

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