Cover-Bild Böse Aussicht
Band 2 der Reihe "Mord im Harz"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 17.04.2026
  • ISBN: 9783499012914
Alexandra Kui, Peter Godazgar

Böse Aussicht

Ein Harz-Krimi | Cosy Crime mit einem unschlagbaren Ermittlerduo

Wenn die Nadelwald-Idylle trügt: Die Krimiserie mit dem wunderbar ungleichen Ermittlerduo: Ariane ist energisch, Polizeihauptmeister Andreas gemütlich –und gemeinsam geraten sie immer in Mord und Totschlag. Gute Laune garantiert, denn so mörderisch-unterhaltsam war der Harz noch nie. 
Es brennt im Harz. In der Gartenkolonie Grüner Daumen stehen Lauben in Brand. Polizeihauptmeister Andreas Anton aus dem idyllischen Düsterode ist nicht allzu alarmiert. Der Yogafan ist einfach nicht der Typ für Alarm. Als eine Leiche in einer der Hütten gefunden wird, macht er sich doch Sorgen. Denn der 14-jährige Sohn seiner neuen Partnerin ist verschwunden. Oder ist Finn nur abgehauen wegen provinzbedingter Langeweile? Andreas rollt seine Yogamatte ein, nimmt Hündin Frau Krause an die Leine und ermittelt. Natürlich nicht ohne seine inoffizielle Kollegin Ariane, die Leiterin der Harz-Touristik und Sensitivity-Managerin. Sie will den Harz achtsamer machen und nimmt alles, was dieses Ziel gefährdet, persönlich. Andreas und Ariane sind wie Feuer und Wasser, aber nur zu zweit wird der Harz von Mord befreit!

«Lustig und skurril: eine kriminalistische Achterbahnfahrt mit einem tollen Ermittlerduo.» Carsten Henn über Band 1 Harz aber herzlich
«Diese Mischung aus Gemütlichkeit, Witz und Tiefgründigkeit hat mich komplett umgehauen.» Romy Fölck über Band 1 Harz aber herzlich

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Zwischen Wahrsagerei, Hormonen und einer Brandserie

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Andreas und Ariane sind wieder zusammen unterwegs. Während der gestandene Andreas wie ein verliebter Teenager mit den Frauen zu kämpfen hat, hat Ariane etwas an ihrer ungewohnten WG und Katjas Plänen zu ...

Andreas und Ariane sind wieder zusammen unterwegs. Während der gestandene Andreas wie ein verliebter Teenager mit den Frauen zu kämpfen hat, hat Ariane etwas an ihrer ungewohnten WG und Katjas Plänen zu knabbern. Da kommt es nur recht, dass Andreas auf der Suche nach Finn ist und Katja ihn nicht nur dabei unterstützt, sondern auch auf der Suche nach Brandstiftern.

„Böse Aussicht“ von Alexandra Kui und Peter Godazgar ist ein Cozy Crime, der im wunderschönen Harz spielt. Es ist der Nachfolgeband von „Harz aber herzlich“.
Während ich mich mit dem ersten Band wirklich schwer getan habe und nicht wusste, ob die Autorin den Leser veralbern wollen, ich zeitweise das Buch in die Ecke werfen wollte, aber es doch ein gewisses Etwas hatte, nachdem ich mit Ironie und Sarkasmus Frieden geschlossen hatte, besuchte ich mit einer Freundin eine Lesung der Beiden. Fazit: Nach dem ich einen genaueren Einblick, gegeben durch die Autoren, in die Charaktere der beiden bekommen habe, bin ich nun ein Fan von Andreas und Ariane (nicht zu vergessen, auch von Frau Krause und Woody).
Ariane ist nun nicht mehr so überrumpelnd. Sie wirkt reflektierter, aber auch nachdenklicher. Ihr Job steht nicht mehr so sehr im Fokus, viel mehr lernt man eine andere Ariane kennen.
Andreas wiederum wirkt frisch und fröhlich und nicht mehr so zurückgezogen. Der Umgang mit Ariane hat ihn offener gemacht, aber auch die Tatsache, dass er sich mit seinem Sohn auseinandersetzen muss.
Der Krimi fängt ganz leicht an, ist aber durch Andreas’ neue Liaison sehr mit seiner Person verknüpft. Geht es erst nur um das Verschwinden eines bekannten Teenagers, kommen nach und nach weitere Verknüpfungen und Steigerungen dazu. Parallel dazu muss sich Andreas um eine Reihe von Laubenbränden im beschaulichen Düsterode kümmern. Während ganz Düsterode eine Menge Infos hat, tappt Andreas im Dunkeln und sämtliche Informationen gehen an ihm, der doch eigentlich alles am besten wissen müsste, vorbei.

Fazit: Zwischen Pendel, Regenbogenfahne, pubertierenden Teenagern und vielem mehr stürzen sich Ariane und Andreas wieder in Ermittlungen und begegnen dabei auch wieder einem unbequemen Bekannten. Wer sich an Schlagfertigkeit, Ironie und Sarkasmus schnell gewöhnt, schließt die beiden schnell wieder ins Herz und ermittelt in Gedanken mit den beiden und Frau Krause inmitten des Gebietes der Harzer Schmalspurbahn mit. Meinerseits gibt es 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Sensitivity first

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Harte Zeiten für das ungleiche Ermittlerpaar Ariane und Anton. Während Anton sich privat in eine äußerst heikle Situation manövriert hat, kämpft Ariane immer noch um die nach wie vor verschmähte Wertschätzung, ...

Harte Zeiten für das ungleiche Ermittlerpaar Ariane und Anton. Während Anton sich privat in eine äußerst heikle Situation manövriert hat, kämpft Ariane immer noch um die nach wie vor verschmähte Wertschätzung, der eingeschworenen Gemeinschaft von Düsterode. Diesen Umständen geschuldet, nimmt die Suche nach den beiden verschwundenen Teenagern Finn und Otto viel zu spät Fahrt auf. Erst als sie das Schlimmste befürchten müssen, gelingt es ihnen sich zusammenzureißen und die Suche nach den beiden mit allen Mitteln voranzutreiben. Dass sie dabei beinahe über das Ziel hinausschießen, liegt in der Natur der Sache, ändert aber nichts daran, dass es ihnen tatsächlich gelingt den Fall erfolgreich zu lösen – um sich postwendend mit den nächsten privaten Herausforderungen konfrontiert zu sehen.

FAZIT
Eine unterhaltsame Kriminalgeschichte, die dem kleinkarierten Bürgertum einen humorvollen Dämpfer verpasst.

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