Cover-Bild Pi mal Daumen
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 12.02.2026
  • ISBN: 9783462007435
Alina Bronsky

Pi mal Daumen

Roman | Lieblingsbuch der Unabhängigen 2024

Das Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels 2024

Leichtfüßig, raffiniert und witzig erzählt Bestseller-Autorin Alina Bronsky die Geschichte einer schillernden Freundschaft zweier Menschen, die aus unterschiedlichen Welten stammen – und am Ende nicht mehr ohne einander sein wollen. Ein Buch, das begeistert!

Sie begegnen sich zum ersten Mal in einer Vorlesung: Moni Kosinsky hat drei Enkel, mehrere Nebenjobs und liebt knalligen Lippenstift und hohe Absätze. Sie ist fest entschlossen, heimlich ihrem Traum vom Mathe-Studium nachzugehen, auch wenn sie am Anfang für die Putzfrau gehalten wird. Der hochbegabte Oscar ist 16, hat einen Adelstitel und ist noch nie mit der U-Bahn gefahren. In der Not helfen sich die beiden Außenseiter – und begreifen bald, dass sie nur gemeinsam weiterkommen können.

Ein einfühlsamer und tragikomischer Roman über ein unvergessliches Duo sowie das Porträt einer selbstlosen Frau, die ihr Leben lang unterschätzt wird, bis sie beschließt, sich einen Herzenswunsch zu erfüllen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Amüsanter Roman über zwei Außenseiter

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Worum geht es in dem Buch?
Moni Kosinsky ist Hausfrau, Mutter und Oma Sie ist 53 Jahre alt und will sich den Traum vom Mathematikstudium erfüllen. Deswegen schreibt sie sich an einer Universität irgendwo ...

Worum geht es in dem Buch?
Moni Kosinsky ist Hausfrau, Mutter und Oma Sie ist 53 Jahre alt und will sich den Traum vom Mathematikstudium erfüllen. Deswegen schreibt sie sich an einer Universität irgendwo in Deutschland ein.
Sie trifft auf Oscar, 16 Jahre alt, Mathe-Genie. Beide freunden sich an, beide sind Außenseiter. Während Oscar sich voll auf das Mathe-Studium konzentrieren kann, versucht Moni, das Studium, einen Nebenjob im Hotel, Sorge um ihre Familie und die Betreuung ihrer Enkel unter einen Hut zu bringen.
Oscar erklärt Moni, wie Mathematik funktioniert. Er hilft ihr bei den Hausaufgaben. Sie hat nämlich wenig Ahnung, kommt aber immer wieder auf erstaunliche Lösungen mathematischer Probleme. Und so bewältigt sie einige Semester.
Ihrer Familie verheimlicht sie lange, dass sie Mathematik studiert.

Meine Meinung zu diesem Buch:
Der Erzählton ist leicht, ansprechend, immer etwas witzig. Erzählt wird aus der Perspektive von Oscar. Er ist der Ich-Erzähler und erzählt in der Vergangenheit (Präteritum).
Oscar lernt auch Monis Familie kennen. Sie ist ganz anders als seine eigene Familie. Anstrengend und verrückt, aber irgendwie liebenswert.
Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen. Als Leser ist man gespannt, wie Moni und Oscar das Studium meistern. Einschübe, die sich mit Mathematik befassen, stören nicht. Sie passen zur Handlung.
Ich vergebe fünf Sterne und empfehle das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Lustige Geschichte über Freundschaft

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Ich habe „Pi mal Daumen“ von Alina Bronsky insgesamt gern gelesen, vor allem wegen der witzigen, oft sehr schlagfertigen Dialoge. Viele Gespräche haben mich wirklich zum Schmunzeln gebracht, weil sie so ...

Ich habe „Pi mal Daumen“ von Alina Bronsky insgesamt gern gelesen, vor allem wegen der witzigen, oft sehr schlagfertigen Dialoge. Viele Gespräche haben mich wirklich zum Schmunzeln gebracht, weil sie so trocken und direkt sind. Die Figuren wirken auf ihre eigene Art besonders und bleiben im Kopf. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas zieht und unnötig langatmig wird. Trotzdem überwiegt für mich der positive Eindruck, da der Roman humorvoll ist und sich angenehm von typischen Erzählungen abhebt.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Sehr unterhaltsam

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Wenn zwei Generationen sich im Hörsaal treffen, um Mathematik zu studieren, kann es schon mal zu Fehlinterpretationen und Irritationen kommen.

Oscar, hochbegabt und etwas alltagsfremd, lebte bisher ...

Wenn zwei Generationen sich im Hörsaal treffen, um Mathematik zu studieren, kann es schon mal zu Fehlinterpretationen und Irritationen kommen.

Oscar, hochbegabt und etwas alltagsfremd, lebte bisher gut behütet bei seinen adligen Eltern. Nach dem Abitur kann er endlich seinem Idol nacheifern und sich voll und ganz auf die Mathematik konzentrieren. Wenn sich Moni nicht neben ihn gesetzt hätte.
Moni, ü50 und mitten im Leben stehend, will es wissen. Schafft sie das Studium, obwohl sie alle für zu dumm dafür halten? Es ist ihr Traum, den sie sich nun erfüllen möchte. Das Studium presst sie zwischen ihre Jobs, der Versorgung ihrer Enkelkinder und der Unterstützung ihrer Tochter.

Während Oscar mit seinem Umfeld etwas zu kämpfen hat, nimmt Moni alle für sich ein. Sie ist die perfekte Kümmerin. Sie versorgt die Kommilitonen, besonders Oscar, mit gut gefüllten Tupperdosen und Anekdoten aus ihrem Leben. Oscar sorgt für die Lösungen bei den Mathematikaufgaben.

Die Beziehung zwischen Oscar und Moni ist einzigartig. Einzigartig unterhaltsam, liebenswert und ermutigend. Zwei völlig verschiedene Charaktere bauen sich über die Seiten eine Freundschaft auf, die so manchen Sturm aushält. Natürlich übertreibt die Autorin es an manchen Stellen, aber diese Abschnitte sollte man dann mit einem Augenzwinkern zu lesen.

Die Autorin hat einen unterhaltsamen und warmherzigen Roman geschrieben und gezeigt, dass Freundschaften zwischen den Generationen funktionieren kann, wenn der Respekt und die Achtung voreinander vorhanden ist.

Veröffentlicht am 02.04.2026

Anstrengende Lektüre

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Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

In einer gemeinsamen privaten Leserunde haben wir uns für diese Lektüre entschieden, da wir Lust hatten auf eine leichte, humorvolle, warmherzige Geschichte ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

In einer gemeinsamen privaten Leserunde haben wir uns für diese Lektüre entschieden, da wir Lust hatten auf eine leichte, humorvolle, warmherzige Geschichte und diese auch so angepriesen wurde. Zusätzlich ist der Roman ausgezeichnet als Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024...

Der Schreibstil an sich ist locker, leicht, unkompliziert... und jetzt kommt das grosse ABER...dennoch für mich wahnsinnig anstrengend zu lesen und dies liegt vor allem an der Wahl der Autorin aus der ICH- Perspektive von Oscar zu erzählen!

Unser " Hauptprotagonist" der sechzehnjährige Oscar hat nämlich, auch wenn es nie so erwähnt wurde sicher ein ASS. Wir befinden uns also während der ganzen Geschichte in seinem Kopf, was mich persönlich sehr herausgefordert hat. Moni die zweite wichtige Person ist solide gezeichnet, wirkt insgesamt jedoch, wie alle weiteren Charaktere doch recht skurril, stereotypisch und klischeehaft. Ehrlich gesagt hatte ich auch immer eine viel ältere Frau in meinem Kopf ;) Insgesamt konnte ich zu keinem einzigen Protagonisten eine Bindung aufbauen und erlebte sie einfach nur als Figuren.

Grundsätzlich mag ich die Idee und am Anfang gefiel mir die Handlung auch noch. Ebenfalls gab es auf alle Fälle die ein oder andere witzige Szene. Die ganze Mathematik- Thematik empfand ich allerdings als zu dominant und dann noch in Kombination mit Oscars sachlicher, komplexer, umständlichen Sichtweise. Das war mir einfach too much, immer wieder erwischte ich mich deshalb beim querlesen. Für mich war alles viel zu überzogen, trivial, oberflächlich, konstruiert dargestellt und fühlte sich an als würde ich ein Klamauk- Theaterstück lesen. Ich kann mich also leider der Meinung der unabhängigen Buchhandlungen nicht anschliessen....

2,5 Sterne

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