Netter Spannungsroman für zwischendurch
Love, MomMein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)
Ich bin durch verschiedene Werbungen auf dieses Buch aufmerksam geworden und da ich es billig ergattern konnte, durfte es bei mir einziehen.
Der Schreibstil ...
Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)
Ich bin durch verschiedene Werbungen auf dieses Buch aufmerksam geworden und da ich es billig ergattern konnte, durfte es bei mir einziehen.
Der Schreibstil ist total simpel, eher oberflächlich und lässt sich sehr schnell weglesen. Der Einstieg mit dem Prolog macht definitiv neugierig und auch die eingeflochtenen Briefauszüge sorgen für Abwechslung. Die Geschichte ist insgesamt in drei Teile gegliedert, wobei im ersten Abschnitt hauptsächlich aus der Perspektive von Mackenzie erzählt wird, später folgen weitere Personen, die ich aber aus Spoilergründen nicht nennen möchte.
Obwohl wir also mehrere Sichtweisen haben, bleibt für mich Mackenzie die eigentliche Protagonistin, da alle losen Fäden schlussendlich immer wieder zu ihr führen. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich eher lasch und unausgereift. Mit keiner der Personen konnte ich irgendeine Bindung aufbauen, sie wirkten auf mich eher leblos und blieben bis zum Schluss einfach nur Figuren. Ehrlich gesagt war dies für mich jedoch auch nicht unbedingt schlimm, denn bei einem Thriller muss mich vor allem die Handlung fesseln können.
Die ganze Idee und wie die Geschichte aufgebaut ist hat mir echt gut gefallen. Ich mochte, wie die Autorin uns als Leser immer wieder kleine Häppchen präsentierte, die für Spannung sorgten und zum miträtseln einluden. Von daher verspürte ich schon so gewisse Pageturner Vibes. Jedoch wirkten einige Ereignisse, Abläufe, Erklärungen oder Handlungen doch auch sehr konstruiert, schablonenhaft und irgendwie erzwungen/ gewollt. Für mich persönlich gehört der Titel eher in die Ecke Spannungsroman und oder Domestic Suspense, nett für zwischendurch mehr aber auch nicht.
3 Sterne