Cover-Bild Freiheitsgeld
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Nahe Zukunft
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 24.11.2023
  • ISBN: 9783404192175
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Andreas Eschbach

Freiheitsgeld

Roman

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte »Freiheitsgeld«, dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert - und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2025

Düstere Zukunft, starke Botschaft

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Mit Freiheitsgeld liefert Andreas Eschbach erneut einen hochaktuellen, intelligent konstruierten Zukunftsthriller, der seine Stärken weniger in futuristischen Technologien als vielmehr in sozialen, politischen ...

Mit Freiheitsgeld liefert Andreas Eschbach erneut einen hochaktuellen, intelligent konstruierten Zukunftsthriller, der seine Stärken weniger in futuristischen Technologien als vielmehr in sozialen, politischen und moralischen Fragen entfaltet. Der Roman führt ins Jahr 2064, in eine Gesellschaft, die sich vollständig auf digitale Systeme, Robotik und ein bedingungsloses Grundeinkommen stützt – das titelgebende Freiheitsgeld. Doch schnell zeigt sich: Es reicht kaum zum Leben und dient eher der Kontrolle als der Freiheit.

Eschbach skizziert eine beklemmende Zukunft, die erschreckend real wirkt: strenge Zoneneinteilungen, totale Überwachung, digitalisierte Währungen und eine elitäre „Oase“ für die Reichen. Gleichzeitig gelingt es ihm, einen spannenden Kriminalfall um den Tod des früheren Kanzlers Havelock und dessen Urenkelin zu verweben.

Der Roman überzeugt durch glaubwürdige Figuren, gesellschaftliche Relevanz und meisterhaft aufgebaute Spannung. Freiheitsgeld ist Social Fiction im besten Sinne – unterhaltsam, nachdenklich stimmend und beunruhigend plausibel. Ein starker Eschbach, der lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

So wirklichkeitsnah - gruselig!

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Der Autor schafft es wieder ein hochaktuelles Thema gekonnt in einem Thriller anzugehen, so dass man sich vorstellen kann, dass es genauso kommen wird.

Jeder in Europa in diesem Sciencefiction-Roman bekommt ...

Der Autor schafft es wieder ein hochaktuelles Thema gekonnt in einem Thriller anzugehen, so dass man sich vorstellen kann, dass es genauso kommen wird.

Jeder in Europa in diesem Sciencefiction-Roman bekommt das sogenannte Freiheitsgeld und muss somit nicht mehr arbeiten gehen und kann tun, was immer er möchte - natürlich nichts Verbotenes. Wer dennoch arbeiten möchte, kann dies tun, zahlt aber hohe Steuern auf den Zuverdienst. Allerdings ist es auch nicht ganz einfach, arbeiten zu gehen, denn Roboter übernehmen sehr viele der anfallenden Arbeiten.

Was wirklich hinter all dem steckt, bekommt der Polizist Ahmad Müller erst heraus, als er es bei seinen Ermittllungen mit einigen seltsamen Todesfällen zu tun bekommt, ja sogar selbst angegriffen wird. Letztendlich muss er bei dem Spiel der Superreichen mitmachen, um nicht selbst Schaden zu nehmen.

Grundsicherung - Freiheitsgeld, die Begriffe sind austauschbar. Sind wir Menschen so leicht zufrieden zu stellen? Werden die Superreichen wirklich so herrschen? Oder tun sie es schon?

Das Buch hinterlässt einen mit Fragen und Zweifeln, denn manche Dinge, die in der Geschichte geschehen, sind auch gut für unsere Erde, aber sind sie so auch gerecht? Gibt es überhaupt eine Lösung der Probleme der Menschheit?

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