Cover-Bild Die tiefste Nacht
Band 8 der Reihe "Vera Stanhope ermittelt"
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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 12.09.2023
  • ISBN: 9783499010613
Ann Cleeves

Die tiefste Nacht

Vera Stanhope ermittelt | England-Krimi
Stefanie Kremer (Übersetzer)

Für Fans von Agatha Christie und «Inspector Barnaby»

Die dunkelsten Nächte verbergen die tödlichsten Geheimnisse … Der ungeduldig erwartete neue Fall für die schrullig-sympathische Ermittlerin Vera Stanhope, die sich unvermindert großer Beliebtheit erfreut.

Als Vera Stanhope sich während eines Wintersturms im Schneegestöber verfährt, stößt sie auf ein verlassenes Fahrzeug – mit offener Fahrertür quer über die Straße geparkt, auf der Rückbank ein Kleinkind. Um das Kind vor dem sicheren Erfrieren zu retten, nimmt Vera es kurzerhand mit. Zum Glück erreicht sie schon bald Brockburn, das heruntergekommene Herrenhaus eines entfernten Familienzweigs, in dem ihr Vater aufwuchs.
Auf Brockburn ist eine Vorweihnachtsfeier in vollem Gange, die jedoch zu einem jähen Ende kommt, als man draußen im Schnee eine junge Frau findet – tot. Könnte sie die Mutter des Kindes sein? Und ist es Zufall, dass sie ausgerechnet in der Nähe von Brockburn zu Tode gekommen ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2023

Düstere und dunkle Atmosphäre, eine wunderbare Protagonistin und viele Geheimnisse.

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MEINE MEINUNG ZU "DIE TIEFSTE NACHT" VON ANN CLEEVES.
TITEL: "Die tiefste Nacht"
AUTORIN: Ann Cleeves
SEITEN: 448
VERLAG: Rowohlt
ERSCHEINUNGSDATUM: 12. September 2023
PREIS: 14,00 Euro
INHALT:
Vera Standhope ...

MEINE MEINUNG ZU "DIE TIEFSTE NACHT" VON ANN CLEEVES.
TITEL: "Die tiefste Nacht"
AUTORIN: Ann Cleeves
SEITEN: 448
VERLAG: Rowohlt
ERSCHEINUNGSDATUM: 12. September 2023
PREIS: 14,00 Euro
INHALT:
Vera Standhope verfährt sich wegen eines Wintersturms im tiefsten Schneegestöber. Dabei stösst sie auf ein verlassenes Auto bei dem die Fahrertür offen steht und auf der Rückbank ein Kleinkind sitzt. Um es bei dieser Kälte vorm Erfrieren zu schützen, nimmt sie es kurzerhand mit. Schon bald erreicht sie Brockburn, ein heruntergekommenes Herrenhaus eines entfernten Familienzweiges, in dem ihr Vater aufwuchs. Dort auf Brockburn findet gerade eine Vorweihnachtsfeier statt. Die Feier findet ein jähes Ende, als man draussen vor dem Haus die Leiche einer jungen Frau findet. Ist es Zufall, dass sie ausgerechnet hier zu Tode kam?
MEINE MEINUNG:
Dies ist der achte Teil der Vera Stanhope Reihe. Für mich das erste Buch und trotzdem bin ich gut in das Geschehen gestartet und habe mich sehr gut zurechtgefunden. Vera ist schon ein besonderer Typ und von Anfang an hat sie mit gut gefallen und ihr Charakter hat mich fesseln können. Als Leser wird man gleich in das Geschehen geworfen, was mir gefallen hat. Auch das Setting fand ich grossartig. Diese düstere und dunkle Atmosphäre, einsam in einem grossen Haus und völlig abgeschieden und dann der Mord. All das hat die Autorin hier wunderbar beschrieben und sehr bildhaft dargestellt. Immer tiefer wird man in das Familiengeflecht gezogen und kommt einigen Geheimnissen auf die Spur, die tief verwurzelt sind und für immer in den Weiten und Tiefen des Schnees verborgen bleiben solltem. Es ist ein ruhiges Buch und umso mehr fällt da diese Atmosphäre und die Verbindungen der Familienmitglieder auf. Man kann sich auf sie konzentrieren und versuchen zwischen Opfer und Täter zu unterscheiden. Vor allem die Protagonistin hat mein Interesse geweckt und ich muss sie weiter kennenlernen und habe ja noch sieben Teile über Zeit.
FAZIT:
Düstere und dunkle Atmosphäre, eine wunderbare Protagonistin und viele Geheimnisse.

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Veröffentlicht am 29.09.2023

Innenansichten

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Ein Schneesturm in dunkler Winternacht. Vera Stanhope ist auf dem Weg nach Hause, als sie ein verlassenes Auto mit offener Tür am Wegesrand entdeckt. Sie stoppt, schaut nach, findet ein verlassenes Baby ...

Ein Schneesturm in dunkler Winternacht. Vera Stanhope ist auf dem Weg nach Hause, als sie ein verlassenes Auto mit offener Tür am Wegesrand entdeckt. Sie stoppt, schaut nach, findet ein verlassenes Baby auf dem Rücksitz. Im ländlichen Northumberland ist das mit dem Handyempfang so eine Sache, kein Netz eher die Regel als die Ausnahme, vor allem bei diesen Wetterbedingungen. Sie benötigt Hilfe, fährt los und macht sich auf die Suche nach jemandem, der ihr helfen könnte. Und so landet sie auf dem Anwesen ihrer Verwandten, die in der Vergangenheit jeglichen Kontakt mit Hector, ihrem Vater und schwarzes Schaf der Familie, vermieden haben. Als kurz nach ihrer Ankunft ein Nachbar die Leiche einer jungen Frau im Schnee findet, offenbar die Mutter des Säuglings, tut Vera das, was sie am besten kann. Sie informiert ihr Team und startet die Ermittlungen.

Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich ein Geflecht aus verborgenen Familiengeheimnissen und gestörten Beziehungen, die es aufzudröseln gilt. Sie fühlt sich zwischen den Fronten platziert, ist hin und her gerissen zwischen Loyalität und professioneller Pflicht. Gleichzeitig bewirkt diese Konfrontation mit ihren familiären Wurzeln bei Vera ein intensives Auseinandersetzen mit ihrer Vergangenheit, eine Rückschau auf ein Leben, das neben ihrer Karriere keinen Raum für persönliche Wünsche und Träume gelassen hat.

„Die tiefste Nacht“ (die Zeile stammt aus Robert Frosts Gedicht „Stopping by woods on a snowy evening“) ist ein stimmungsvoller Roman, der uns erstmals interessante Innenansichten auf die Protagonisten dieser mittlerweile neunbändigen Reihe bietet. Obwohl es gewaltsame Todesfälle gibt, taugt er als Kriminalroman eher weniger, denn dafür ist die Handlung zu konventionell geplottet, hält kaum Überraschungen bereit und bietet einen recht eingeschränkten Kreis von Verdächtigen. Aber dennoch empfehle ihn und erwarte die Fortsetzung der Reihe mit Ungeduld, erweitert er doch den Blick auf Vera und ihr Team, insbesondere, was ihre Beziehung zu DC Holly Jackman angeht.

Veröffentlicht am 24.09.2023

Very british

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Wenn sich die Ermittlerin Vera Stanhope nicht verfahren hätte, wäre der kleine Thomas sicher genauso tot wie seine Mutter, die kurz nachdem Vera den Säugling in Sicherheit gebracht hat, nur noch tot geborgen ...

Wenn sich die Ermittlerin Vera Stanhope nicht verfahren hätte, wäre der kleine Thomas sicher genauso tot wie seine Mutter, die kurz nachdem Vera den Säugling in Sicherheit gebracht hat, nur noch tot geborgen werden kann. Man muss es wohl als Ironie des Schicksals sehen, dass sich dabei das alte Herrenhaus Brockburn, in dem ihr Vater aufgewachsen ist, als Dreh- und Angelpunkt herausstellt. Obwohl sich in Vera alles dagegen sträubt im Dunstkreis der eigenen Familie zu ermitteln, bleibt ihr nichts anderes übrig, als das Leben aller Beteiligten genau zu durchleuchten. Schon bald trennt sich die Spreu vom Weizen und auf ihr Bauchgefühl vertrauend, gelingt es ihr nicht nur den Mord aufzuklären …

Fazit
Eine ebenso schrullige wie sympathische Ermittlerin, die mit ihrer unverwechselbaren Art für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

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