Dating Rivals
Wer auf der Suche nach einem Buch ist, das dieselben Vibes wie eine RomCom aus den 2000er-Jahren hat, liegt bei Dating Rivals richtig. Allein die Idee ist schon filmreich. Graces und Erics Geschichte zu ...
Wer auf der Suche nach einem Buch ist, das dieselben Vibes wie eine RomCom aus den 2000er-Jahren hat, liegt bei Dating Rivals richtig. Allein die Idee ist schon filmreich. Graces und Erics Geschichte zu verfolgen macht einfach Spaß - auch weil sie dem Enemies-to-lovers-Muster folgt. Sie landen ständig in Reibereien und diese bringen einen mehr zum Schmunzeln als Aufregen, weil die Chemie zwischen ihnen so stimmig ist. Die Autorin beschreibt gekonnt Dialoge und hat ein Gefühl für Humor.
Das Corporate-Setting wird realistisch beschrieben und sorgt für viel Dynamik. Was ich an Grace so mochte, waren ihr Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen. Sie kennt ihren Wert und ist zudem eine Karrierefrau, in der dennoch eine Träumerin steckt. Sie ist sehr vielschichtig, was viele Facetten in die Geschichte bringt. Eric hingegen wirkt sehr frech und abgehoben. Je mehr die Handlung voranschreitet, desto mehr lernt man seinen weichen Kern kennen und schließt ihn ins Herz. Zudem lernt er im Verlauf der Geschichte, dass sich an jemanden zu binden, bereichernd statt einengend sein kann. Die Dates zwischen beiden sind gut durchdacht und hier beweist die Autorin viel Kreativität, sodass es zu keinen langatmigen Momenten kommt.
Etwas, das auch Schwung in die Geschichte bringt, ist, dass Grace und Eric eine gemeinsame Vergangenheit haben, die nicht von Streitereien geprägt war. Eigentlich sind sie nämlich Freunde gewesen, bis ein Missverständnis für Distanz sorgte. Durch die gezwungene Zusammenarbeit haben sie endlich die Chance alles zu klären und sogar zu ihren wahren Gefühlen zu stehen. Das sorgt für große Emotionen in der sonst eher locker erzählten Liebesgeschichte.
Fazit: Eine lockere Liebesgeschichte mit viel Humor und tollen Dating-Szenen.