Profilbild von kleinebuecherwelt

kleinebuecherwelt

Lesejury Profi
offline

kleinebuecherwelt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kleinebuecherwelt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2018

Der bisher stärkste Teil der Reihe

Die letzte erste Nacht
2 0

Der dritte Teil der "Firsts-Reihe" schließt zwar an den zweiten Teil an, behandelt jedoch die Geschichte eines neuen Paars, weshalb es auch möglich ist diesen ohne Vorkenntnisse zu den ersten beiden Teilen ...

Der dritte Teil der "Firsts-Reihe" schließt zwar an den zweiten Teil an, behandelt jedoch die Geschichte eines neuen Paars, weshalb es auch möglich ist diesen ohne Vorkenntnisse zu den ersten beiden Teilen zu lesen. Schon zu Beginn wird klar, dass das kein normaler New Adult - Roman ist, sondern noch viel mehr und leichte Krimi-Elemente enthält. Die Frage was mit Tates Bruder damals passiert ist, spielt nämlich eine zentrale Rolle in der Geschichte und bleibt während dem Verlauf im Fokus. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich es liebe, wenn in New Adult - Romanen auch andere Themen behandelt werden, die die Geschichte einzigartiger machen und es ein Geheimnis zu lüften gibt. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen ist der dritte Teil definitiv der reifste Teil. Das liegt nicht nur daran, dass durch den Tod von Tates älteren Bruder das Thema Trauer behandelt wird, sondern auch an weiteren Thematiken, die aufgegriffen werden wie zum Beispiel das Thema Drogen, von dem man viel zu selten liest.
Ein Unterschied zu vergleichbaren New Adult - Romanen stellt auch der Aufbau dar. "Die letzte erste Nacht" spielt direkt nach Tates und Trevors gemeinsamer Nacht, womit man schon von der ersten Seite an mitten in der Spannung steckt und die Funken zwischen den beiden zu spüren bekommt. Das erleichtert es dem Leser sich schnell in Tates und Trevors Welt zurechtzufinden und diese mit Spannung zu verfolgen.
Die Geschichte wird aus der Sicht Trevors und Tates erzählt und Bianca Iosivoni schafft es das Innenleben beider sehr gut darzustellen, vor allem Trevors. Man schließt beide ins Herz und selbst Trevor kann man nichts übel nehmen. Tate ist ganz anders als Elle und Emery und das kommt hier sehr gut zur Geltung. Den Verlust ihres Bruders konnte sie noch immer nicht verarbeiten und genau diese schwierigen Gefühle beschreibt die Autorin mit richtigem Einfühlungsvermögen, wodurch alles sehr realistisch wirkt.
Etwas, das mich sehr gefreut hat, ist, dass die weiteren Freunde der Clique in diesem Teil so viel Raum einnehmen. Im zweiten Teil der Reihe haben mir diese nämlich etwas gefehlt, weshalb ich es toll finde, dass hier der Zusammenhalt wieder so stark präsentiert wird, auch wenn dieser in diesem Teil durch Tates und Trevors Konflikt auf die Probe gestellt wird.
Die Geschichte wird während ihrem Verlauf immer spannender. Nicht nur im Bezug auf die Gefühle, die beide füreinander empfinden, sondern vor allem aufgrund von Tates Bruder. Sie kommt dem Geheimnis immer näher und näher und das macht es einem unmöglich das Buch aus der Hand zu legen.
Gegen Ende sorgt Bianca Iosivoni wieder für große Emotionen und beschreibt alles so gefühlvoll, das man nicht anders kann als in der Geschichte verloren zu gehen und mit jeder Faser seines Herzens mitzufühlen. Das Ende hat die Autorin perfekt gewählt und leider kam es viel zu schnell, da man die Welt am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte. Dafür steigt dann auch die Freude auf den vierten Teil.
Meiner Meinung nach ist "Die letzte erste Nacht" der bisher stärkste Teil der Reihe, weil er sehr spannend und extrem emotional ist.

Fazit: Der bisher stärkste Teil der Reihe überzeugt durch aufbauende Spannung, große Emotionen und nachvollziehbare Charaktere.

Veröffentlicht am 03.04.2018

Eine einzigartige Geschichte mit starken Protagonisten

The Ivy Years – Bevor wir fallen
2 0

"The Ivy Years - Bevor wir fallen" hat mich vor allem aufgrund des Themas angesprochen, da die Geschichte nicht wie eine gewöhnliche New Adult - Geschichte klingt und das war sie glücklicherweise auch ...

"The Ivy Years - Bevor wir fallen" hat mich vor allem aufgrund des Themas angesprochen, da die Geschichte nicht wie eine gewöhnliche New Adult - Geschichte klingt und das war sie glücklicherweise auch nicht, denn in dem Buch werden noch mehr Themen als nur die Liebe behandelt.
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Vor allem Corey konnte ich schnell ins Herz schließen, da sie eine so starke Persönlichkeit besitzt und sich nicht unterkriegen lässt. Während sich andere durch solch einen Unfall in ein Loch stürzen lassen würden, bleibt sie selbstbewusst und traut sich ihren eigenen Weg zu gehen. Mit der Zeit merkt man zwar, dass sie mehr an der Situation zu leiden hat als sie zeigt, aber dies finde ich realistisch und verständlich dargestellt. Auf jeden Fall ist Corey eine bewundernswerte Person.
Auch Adam konnte ich schnell ins Herz schließen, weil er so real wirkt. Es ist wirklich schön mit anzusehen wie gut er sich um Corey kümmert ohne irgendwelche Vorurteile ihr gegenüber zu haben. Er ist ein wirklich guter Freund mit einem liebenswerten Charakter. Man merkt jedoch auch, dass er etwas mit sich herum trägt und im Bezug auf seine Vergangenheit erfährt man Überraschendes, das man so nicht erwartet hätte.
Seine Freundin Stacia war mir dafür aufgrund ihrer eingebildeten Art unsympathisch und sie sorgt für einige Aufregmomente in dem Buch.
Dafür schließt man aber auch die weiteren Nebenpersonen wie Coreys Mitbewohnerin Dana schnell ins Herz, die die Geschichte gut unterstützen.
Die Idee des Buchs ist einzigartig und etwas anderes weshalb ich allein dafür Sarina Bowen sehr viel Lob aussprechen muss. Besonders gut gefallen hat mir, dass man der Autorin anmerkt, dass sie sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, da in dem Buch immer wieder Stellen kommen, in denen das Thema Rollstuhl realistisch behandelt wird.
Mich stört es in New Adult - Romanen immer, wenn sich alles zu schnell entwickelt. Aus diesem Grund finde ich es toll, dass Corey und Adam dafür Zeit gegeben wird und zwischen beiden sich alles in einem normalen Tempo entwickelt und erst mit Freundschaft anfängt. Es gibt vor allem während dieser Zeit einige süße Momente zwischen den beiden wie zum Beispiel das gemeinsame Videospielen.
Man fiebert mit den beiden wirklich mit und hofft darauf, dass sie bald zusammen kommen, weil es ihnen in dieser Hinsicht nicht leicht gemacht wird. Das Ende rundet dafür alles perfekt ab und hinterlässt beim Leser ein mehr als gutes Gefühl.
Das Einzige was mir etwas gefehlt hat, waren stellenweise die großen Gefühle und Emotionen.. Manchmal kam das Beschreiben dieser aufgrund der Zeitsprünge nämlich etwas zu kurz. Jedoch kann man leicht darüber hinweg sehen, weil die Geschichte insgesamt so gut erzählt wird.

Fazit: Eine einzigartige Geschichte mit starken Protagonisten und einer einmaligen Idee, die toll umgesetzt wird.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Hoch emotional und voller einzigartiger Ideen

Berühre mich. Nicht.
1 0

Ich lese nicht all zu viele New Adult - Romane und meistens nur dann, wenn ich das Gefühl habe, dass es sich bei einem um einen etwas anderen und weniger Klischeehaften handelt. Genau diese Hoffnung hatte ...

Ich lese nicht all zu viele New Adult - Romane und meistens nur dann, wenn ich das Gefühl habe, dass es sich bei einem um einen etwas anderen und weniger Klischeehaften handelt. Genau diese Hoffnung hatte ich bei "Berühre mich. Nicht" und kann glücklicherweise sagen, dass das Werk meine hohen Erwartungen erfüllt hat. Tatsächlich ist es einer der besten New Adult - Romane, die ich bisher gelesen habe und kann mit den besonderen Werken von Colleen Hoover zum Beispiel locker mithalten und ist Fans von ihr also bestens zu empfehlen.
Etwas, das mir sofort positiv aufgefallen ist, ist wie real alles an dieser Geschichte wirkt. Man merkt sofort, dass Sage etwas aus der Vergangenheit belastet, was ihr eine komplett glückliche Zukunft erschwert. Laura Kneidl schafft es Sages Ängste und inneren Konflikte sehr gut darzustellen ohne etwas zu übertrieben oder realitätsfern zu beschreiben.
Genau diese Angst wirkt sich auch auf die Beziehung von Sage und Luca aus. Mit "Berühre mich. Nicht" gibt es endlich einmal einen New Adult - Roman, der sich von allen Klischees entfernt und seinen Protagonisten Zeit dafür gibt sich ihre Gefühle für einander entwickeln zu lassen. Die Geschichte von Sage und Luca entwickelt sich schrittweise und außer ein paar Momenten voller romantischer Funken bekommen wir anfangs nicht viel und auch bis zum ersten Kuss dauert es entsprechend lange. Doch genau das ist es, was ich an "Berühre mich. Nicht" so toll finde. Die langsame Entwicklung passt zu Sages Ängsten und ist zudem mehr als süß mitanzusehen.
Die Charaktere sind so toll, dass man sie sofort liebgewinnen muss. Vor allem Sages neue Freundin April habe ich durch ihre offene Art sofort ins Herz geschlossen. Sage hingegen ist eine sehr starke Person, die immer wieder aufsteht und für sich selbst einstehen kann ohne von einem Jungen gerettet werden zu müssen. Das ist wieder etwas tolles, weil dieser unabhängige Charakter sich von all den Klischees in dem Genre unterscheidet. Mit Sage haben wir endlich wieder eine weibliche Person in dem Genre, welche man als Vorbild nehmen kann.
Aus Luca wurde ich nicht immer schlau, vor allem anfangs nicht was jedoch toll ist, da sein Charakter dadurch dem Leser spannend erscheint bis man sein wahres Inneres kennenlernt. Doch selbst dann hat er auch noch etwas eigenes an sich und ich muss zugeben, dass er mir durch seine Makel noch sympatischer und realer wurde.
Trotz der langsamen Entwicklung verliert das Buch nie an Spannung. Stattdessen möchte man immer nur wissen wie es weitergeht, vor allem während man merkt, dass die Funken zwischen Sage und Luca größer werden. Zudem gibt es einige Überraschungsmomente, die den Leser voll mitnehmen und der Autorin super gelungen sind. Zu diesen werde ich auch nicht mehr verraten um hier nichts vorweg zu nehmen.
Neben der vielen emotionalen Szenen, gibt es jedoch auch viele lustige Momente, so, dass "Berühre mich. Nicht" mich sehr oft zum lächeln oder schmunzeln bringen konnte. All das bringt einem die Geschichte so nah.
Wer weiß, dass es einen zweiten Teil zu "Berühre mich. Nicht" geben wird, kann sich vorstellen, dass das Ende kein abgeschlossenes sein wird und das ist es auch nicht. Es ist herzzerreißend und hoch emotional. Es macht einen einfach nur fertig und ich klappte nach dem Lesen von diesem das Manuskript außer mir zu, weil ich so mitgenommen davon wurde. Ich verstehe einfach nicht wie all das passieren konnte und weiß noch viel weniger wie ich die nächsten drei Monate auf Teil 2 warten soll, da ich unbedingt wissen muss wie es weitergeht und mir jetzt schon den Kopf darüber zerbreche.
Abschließend kann ich also sagen, dass "Berühre mich. Nicht" ein toller und einzigartiger New Adult - Roman ist, der sich deutlich von anderen abhebt, da er weniger klischeehaft ist und eine starke weibliche Hauptperson bietet, die die Geschichte trägt.

Fazit: Einer der besten New Adult - Romane, die ich gelesen habe. Einzigartig, emotional, stark und ohne Klischees. "Berühre mich. Nicht" bietet eine gefühlvolle Liebesgeschichte auf höchstem Niveau.

Veröffentlicht am 18.09.2018

Nicht so besonders wie erwartet

Throne of Glass - Die Erwählte
0 0

Ich habe so viel Gutes von "Throne of Glass" gehört und nachdem mich die Autorin mit "Das Reich der Sieben Höfe" begeistern konnte, wollte ich ihrem ersten Werk eine Chance geben. Mit entsprechend hohen ...

Ich habe so viel Gutes von "Throne of Glass" gehört und nachdem mich die Autorin mit "Das Reich der Sieben Höfe" begeistern konnte, wollte ich ihrem ersten Werk eine Chance geben. Mit entsprechend hohen Erwartungen startete ich das Buch.
Die Idee zu "Throne of Glass" gleicht zwar ähnlichen Jugendbüchern, allerdings liefert Celaene als Hauptperson den Unterschied. Sie ist stark, selbstbewusst und befindet sich wegen zahlreichen Morden in Gefangenschaft. Von so einer weiblichen Hauptperson habe ich noch nie gelesen.
An Spannung fehlt es "Throne of Glass" auch nicht, da die Autorin diese geschickt einbaut und so wie ich es von ihr kenne, ein großes Finale liefert.
Leider gefiel mir "Throne of Glass" jedoch nicht so gut wie erhofft und nach den ersten 100 Seiten hat mich die Geschichte gelangweilt. Das liegt an meinen viel zu hohen Erwartungen, denn ich habe nicht nur etwas Spannendes, sondern auch Besonderes erwartet. Leider war die Geschichte das mit Ausnahme von Celaena jedoch nicht. Das liegt daran, dass ich einfach schon zu viele ähnliche Geschichten gelesen habe. Mir kam es so vor, als ob ich die x-te Version von "Selection", "Die Tribute von Panem" oder "Die Rote Königin" gelesen habe. Hätte ich "Throne of Glass" vor diesen Werken gelesen, würde es mir jetzt wahrscheinlich anders mit der Geschichte gehen.
Hinzukommt, dass mir die romantischen Momente auf die Nerven gingen und viel zu gezwungen wirkten.
Aus diesem Grund hat das Buch leider nicht meine hohen Erwartungen erfüllt und kommt meiner Meinung nach auch nicht an "Das Reich der Sieben Höfe" heran, was mehr Besonderheit liefert.

Fazit: "Throne of Glass" liefert zwar eine spannende Geschichte mit einer selbstbewussten Hauptperson, gleicht jedoch ähnlichen Büchern.

Veröffentlicht am 14.09.2018

Emotional, aufwühlend und tiefgründig

Ein wenig Leben
0 0

Es ist schwer in Worte zu fassen, was das Buch mit mir angestellt hat. Es ist emotional, tiefgründig und extrem aufwühlend. Es regt so sehr zum Nachdenken an und ist zugleich das wohl traurigste Buch, ...

Es ist schwer in Worte zu fassen, was das Buch mit mir angestellt hat. Es ist emotional, tiefgründig und extrem aufwühlend. Es regt so sehr zum Nachdenken an und ist zugleich das wohl traurigste Buch, das ich bisher gelesen habe.
Ich startete das Buch, ohne wirklich zu wissen, worum es geht und vermutlich ist das Grund dafür, weshalb es mich so schockiert und mitgenommen hat.
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass die Autorin sehr talentiert ist. Sie hat nicht nur den Mut gehabt, dieses Buch zu schreiben, sondern es auch sehr gut umgesetzt. Ihr Schreibstil liest sich flüssig und war sehr angenehm. Ich mochte die Sprache, die sie präsentiert und zugleich hat sie ein Buch geschaffen, dessen Worte eine Sogwirkung auf den Leser haben. Es ist, als ob das Buch den Leser mit seinen Worten, aber natürlich auch dem erdrückenden Inhalt, verschlingt.
Trotz der zahlreichen Figuren, habe ich es geschafft, mir schnell ein Bild von allen zu machen. Das liegt daran, weil sie so detailliert geschildert werden und alle echt wirken. Genauso wie die Handlung an sich real wirkt. Man hat beim Lesen den Eindruck, dass alles wirklich passiert wäre und muss sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass sich die Autorin die Handlung nur ausgedacht hat.
Judes Vergangenheit kommt man als Leser immer nur nach und nach näher. Währenddessen hat man natürlich Vermutungen, aber dennoch schockiert es einen, wenn man davon liest, was ihm passiert ist. Vor allem, weil die Autorin gegen Ende noch eins drauflegt und alles schlimmer als erwartet wird.
Das Buch erzählt größtenteils vom Alltag der vier Freunde, jedoch ist die Handlung nicht langweilig. Es ist viel mehr das Gegenteil der Fall, weil die Autorin geschickt Momente einbaut, die einem den Atem rauben und zum Weiterlesen animieren. Ich bin mir sicher, dass nicht jeder es hinbekommen hätte, Judes Lebensgeschichte mit so viel Spannung und Feingefühl zu erzählen.
Ich habe bereits erwähnt, dass das Buch emotional ist und kann das hier nur nochmals sagen. Es wird alles gefühlvoll beschrieben und geht dem Leser wirklich unter die Haut. Oft wurde der Inhalt so dramatisch geschildert, dass ich das Buch am liebsten pausiert hätte, weil es mir zu viel wurde.
Außerdem hat die Autorin Judes Leid und die Folgen seines Traumas sehr realistisch beschrieben. Man merkt, dass sie sich ernsthafte Gedanken zu ihm und seinem Innenleben gemacht hat, weshalb nichts an seinen Gefühlen zu übertrieben wirkt.
Neben Judes Trauma geht es jedoch um noch so viel mehr, nämlich das Leben an sich. Hanya Yanagihara schafft es Passagen einzubauen, die einen dazu bringen, über das Leben nachzudenken und darüber, was in diesem wichtig ist.
Einfühlend vermittelt sie die Verbindung von Hoffnung und Liebe und zeigt, dass Erfolg nicht alles ist, sondern, dass es auf die Menschen ankommt, die einem durchs Leben begleiten. Genauso wie sie die Kraft wahrer Freundschaft präsentiert, die sogar stärker als die der eigenen Familie sein kann.
Nur die letzten 200 Seiten wirkten auf mich zu übertrieben in Bezug auf die dramatischen Dinge, die passiert sind. Es wurde dann so viel aufgesetzt, dass es in diesen leider nicht mehr echt wirkte, was schade ist und für Distanz zwischen mir und der Geschichte sorgte.
Dennoch ist das Buch eins, das mir lange im Kopf bleiben wird und eins der Besten, das ich gelesen habe. Es passiert selten, dass ein Buch so viel mit einem anstellt und so aufwühlt. Trotzdem kann ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen, weil es sicher nicht für jeden geeignet ist und triggern kann. Wer jedoch offen für den Stoff ist, kann sich durch die Geschichte bereichern lassen.

Fazit: Emotional, aufwühlend und tiefgründig! Eins der besten und traurigsten Bücher, das ich je gelesen habe.