Cover-Bild Barfuß bei Luke
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Freies Geistesleben
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 23.02.2026
  • ISBN: 9783772532290
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Anne Brockmann

Barfuß bei Luke

Ein Roman für junge Erwachsene aus der Welt des Balletts – zwischen Konkurrenzdruck und Zweifel, Freundschaft und Freiheit: schonungslos, leidenschaftlich und pointiert erzählt.
Mikolay träumt von einer Karriere als Balletttänzer und ist überglücklich, als er an einer renommierten Ballettschule in Deutschland angenommen wird. Und während er im Leben um Worte ringt, ist Tanzen für ihn jene Sprache, mit der er sich ausdrücken kann und in der er sich mit all seinen Gefühlen und Gedanken wiederfindet. Doch an der Ballettschule ist vieles anders als in Mikolays Träumen. Hart. Kalt. Seelenlos. Als er aufgeben will, lernt er den Maler Luke kennen, freundet sich mit seiner Mitschülerin Rima an und entdeckt am Ende, wie er beides frei von Zwängen verbinden kann: das Tanzen und sich selbst.


›Barfuß bei Luke‹ ist kein Roman über hübsche Mädchen in Tutus. Es ist vielmehr eine Geschichte über Selbstaufgabe und Selbstfindung, über die Abgründe, die wir dabei durchschreiten, über Beziehungen außerhalb der Norm und über die Frage, wie viel wir bereit sind für einen großen Traum auszuhalten. Von Anne Brockmann in einer klaren und doch empathischen Prosa geschrieben, dass wir Mikolays Geschichte nicht mehr vergessen können.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2026

Intensive Einblicke

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Mit "Barfuß bei Luke" liegt ein Buch der Autorin Anne Brockmann vor, das intensive Einblicke in die Welt des Balletts und das Leben von jungen Menschen ermöglicht. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht ...

Mit "Barfuß bei Luke" liegt ein Buch der Autorin Anne Brockmann vor, das intensive Einblicke in die Welt des Balletts und das Leben von jungen Menschen ermöglicht. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht der junge Mikolay, der den Traum eines Balletttänzers verfolgt, nach der Aufnahme in eine berühmte Ballettschule aber erkennen muss, das es hier ganz anders aussieht als in seinen Träumen und Kälte und Konkurrenzdruck dominieren. Dabei will Mikolay sich doch einfach nur durch den Tanz ausdrücken. Hilfe und Unterstützung bekommt er vom Maler Luke und seiner Mitkommilitonin Rima und er macht sich auf seinen eigenen Weg zu finden. Die Schreibweise der Autorin ist klar, empathisch und jugendgerecht und es fällt schwer, sich dem Sog ihrer Sprache zu entziehen. Das Buch behandelt zentrale Themen wie Selbstfindung, Selbstaufgabe und auch das Investieren eigener Kräfte, um bestehende Träume wahr werden zu lassen. Angedacht ist das Buch für junge Leser*innen ab 16 Jahren, aber auch Erwachsene können hiervon definitiv profitieren.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Wenn Kunst ein Zuhause wird

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"Barfuß bei Luke" erzählt eine leise, aber eindringliche Geschichte über Kunst, Identität und das Gefühl, irgendwo nicht ganz hineinzupassen. Im Mittelpunkt steht Mikolay, der sich in der Welt einer Ballettschule ...

"Barfuß bei Luke" erzählt eine leise, aber eindringliche Geschichte über Kunst, Identität und das Gefühl, irgendwo nicht ganz hineinzupassen. Im Mittelpunkt steht Mikolay, der sich in der Welt einer Ballettschule wiederfindet. Einer Welt, die von außen oft nach Eleganz, Leichtigkeit und Perfektion aussieht, hinter den Kulissen jedoch deutlich härter ist.

Das Buch zeigt diese Realität sehr ehrlich und ohne Beschönigung. Themen wie Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, starkes Untergewicht, verletzte Füße oder sogar Kreislaufzusammenbrüche machen deutlich, wie groß der Druck in dieser Umgebung sein kann. Gerade diese schonungslose Darstellung wirkt sehr realistisch und gibt einen Einblick in eine Seite des Balletts, die man als Außenstehender oft nicht sieht.

Mikolay selbst wirkt oft wie ein stiller Beobachter. Man spürt, dass in ihm viel vorgeht, auch wenn er vieles nicht aussprechen kann. Dadurch wirkt er sehr nahbar. Besonders die Beziehung zu Rima hat mich berührt, zwei Menschen, die beide ein wenig wie Außenseiter wirken und gerade deshalb irgendwie eine besondere Verbindung zueinander finden.

Auch Lukes Rolle ist wichtig für Mikolays Entwicklung. Durch ihn beginnt Mikolay, mehr über sich selbst nachzudenken und zu erkennen, dass seine Liebe zum Tanz vielleicht nicht auf der Bühne liegt, sondern im Choreografieren. Kunst wird hier zu einem Weg, sich selbst besser zu verstehen.

Barfuß bei Luke ist ein ruhiges, nachdenkliches Buch über Druck, Selbstfindung und die Kraft der Kunst. Es zeigt die Schönheit des Tanzes, aber auch die Schattenseiten dahinter und genau das macht die Geschichte so eindrucksvoll.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Die Kunst und die Leidenschaft

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Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es sieht für mich aus, wie ein Gemälde, es strahlt für mich Stärke aus. Der Titel hat mich neugierig gemacht. D
Das Buch geht sofort eindrücklich los, Mikolay erfüllt ...

Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es sieht für mich aus, wie ein Gemälde, es strahlt für mich Stärke aus. Der Titel hat mich neugierig gemacht. D
Das Buch geht sofort eindrücklich los, Mikolay erfüllt sich seinen Traum, der darf an einer renommierten Ballettschule sein Können verbessern. Doch Ballett ist nicht nur Freude, es ist auch Schmerz und Leidenschaft. Die Schule wirkt kalt und seelenlos für ihn, als er schon fast aufgeben will lernt er Luke kennen. Luke, der Maler, der eine einzigartige Kunst hat. Er freundet sich auch mit seiner Mitschülerin Rima an, die ihre ganz eigenen Probleme zu haben scheint. Ein Buch voller Sorgen und doch der Leidenschaft für die Kunst. Wie werden die Charaktere sich einschneiden, geben sie ihren Traum auf oder gehen sie über ihre Grenzen?

Der Schreibstil hat mich sofort überzeugt, er wirkt leicht und dennoch werden schwere Themen angesprochen. Die Charaktere waren sehr gut hinausgearbeitet und facettenreich. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Lehrreiche Geschichte

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In der Geschichte geht es um Mikolay. Er träumt von einer Karriere als Balletttänzer. Er ist überglücklich, als er an einer renommierten Ballettschule in Deutschland angenommen wird. Doch an der Ballettschule ...

In der Geschichte geht es um Mikolay. Er träumt von einer Karriere als Balletttänzer. Er ist überglücklich, als er an einer renommierten Ballettschule in Deutschland angenommen wird. Doch an der Ballettschule ist vieles anders, als in seinen Träumen. Eigentlich ist Tanzen die Sprache, mit der sich Mikolay ausdrücken kann und wo er sich mit seinen Gefühlen und Gedanken wiederfinden kann. Aber er verliert nach und nach die Freude am Tanzen und auch den Bezug zu sich selbst. Das ändert sich erst als er den jungen Maler Luke kennenlernt und sich mit seiner Mitschülerin Rima anfreundet.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Das war für mich eine ganz spezielle Geschichte zum Thema Selbstfindung. Von mir gibt es sehr gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Eine harte Ausbildung

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„...Alle Tage gleich, alle Trainingseinheiten gleich, alle Outfits gleich, aller Umgang gleich…“

Mit diesen Worten charakterisiert Mikolay das Leben in dem Internat, wo nur eins gilt, im Ballett perfekt ...

„...Alle Tage gleich, alle Trainingseinheiten gleich, alle Outfits gleich, aller Umgang gleich…“

Mit diesen Worten charakterisiert Mikolay das Leben in dem Internat, wo nur eins gilt, im Ballett perfekt zu sein.
Die Autorin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Im Mittelpunkt steht die Kunst, einmal als Ballett und einmal als Malerei.
Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er lässt Platz für die Emotionen der Protagonisten und ihre Beziehungen zueinander.
Mikolays stammt aus Polen. Als ihm sein Ballettlehrer nichts mehr beibringen konnte, vermittelt er ihn an ein Internat in Deutschland. Dort lernt er die ganze Härte des Systems kennen.

„...Ich sag euch mal was, ihr Loser: Ihr seid so weit davon entfernt, auf irgendeiner Bühne dieser Welt zu stehen und zu tanzen. So weit…“

Doch es geht nicht nur um psychische Probleme. Bei Rima hat Mikolay durch Zufall gesehen, welche Folgen der Tanz für ihre Füße hat.
Dann lernt Mikolay eines Tages über seinen Blog Luke kennen. Die beiden treffen sich. Luke ist Maler .Er möchte Mikolay zeichnen. Hier erlebt Mikolay, dass er so genommen wird, wie er ist. Luke lässt sich Zeit. Er probiert sich aus. Nicht jedes Bild muss gelingen. Für Mikolay bedeuten diese Stunden einen Ruhepunkt in seinem Alltag, der sonst von Pflicht geprägt ist, wo von ihm Respekt erwartet wird, Lob keine Rolle spielt und es die Liebe nicht gibt. Bei Luke hat Mikolay Zeit zum Nachdenken darüber, was er wirklich will.
Mikolay ist nicht der einzige, der die Lust am Tanzen verliert. Es wird schematisch, nur aneinander gereihte Bewegung. Das gilt auch für Rima. Wenn sie unbeobachtet ist, tanzt sie ganz anders. Dann ist die Leichtigkeit und das Spielerische wieder da.
Mikolay findet seinen Weg, andere geben die Kunst auf.
Das Buch verfügt über ein Glossar. Außerdem gibt die Autorin Antwort darauf, warum sie die Geschichte geschrieben hat.
Die Geschichte hat mich sehr bewegt.

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