Cover-Bild Der Trakt
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 29.04.2026
  • ISBN: 9783596713257
Arno Strobel

Der Trakt

Psychothriller

Man hat ihr alles genommen, nur nicht die Angst – Hochspannung von Nr.1-Bestsellerautor Arno Strobel

Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört. Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie trauen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

Hab nen Knoten im Hirn

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Ich dachte eigentlich ich kenne alle Arno Strobel Bücher, aber bei diesem konnte ich mich nicht erinnern, es gelesen zu haben. Muss auch jetzt im Nachhinein sagen, dass das kein Plot ist, der im Gedächtnis ...

Ich dachte eigentlich ich kenne alle Arno Strobel Bücher, aber bei diesem konnte ich mich nicht erinnern, es gelesen zu haben. Muss auch jetzt im Nachhinein sagen, dass das kein Plot ist, der im Gedächtnis bleibt. Die Handlung ist durchaus interessant, so ist das nicht, aber ich hatte über weite Strecken der Handlung ein derartig großes Fragezeichen im Kopf, dass ich die Atmosphäre der Story gar nicht richtig aufnehmen konnte.

Die Idee ist nämlich eigentlich ultra perfide und bietet damit absolutes Potential für einen packenden, nervenzehrenden Thriller. Aber ich hab einfach gefühlt bis zum Ende hin nichts gecheckt und konnte mich daher irgendwie nicht so richtig drauf einlassen. Die Auflösung war dann ein absoluter Kracher und ich wünschte die Geschichte hätte schon eher dort angesetzt und den Trakt beleuchtet.

Als Leser tappt man ziemlich im Dunkeln wer jetzt eigentlich nur vorgibt etwas zu sein und wem man eigentlich trauen kann. Und da Sybille selbst auch nicht auf der Höhe ist, ist nicht mal sie eine verlässliche Person. Das macht den Fortgang der Handlung eher undurchsichtig.

Ich fands jetzt nicht wahnsinnig spannend, wollte aber natürlich trotzdem wissen, was vor sich geht. Strobel-Thriller lesen sich halt auch gut weg. Für mich nicht sein bestes Buch, aber kann man lesen. Für mich auf jeden Fall eins, wo ich nicht mal eben miträtseln konnte oder die Auflösung schon nach dem ersten Drittel kannte.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Düster, rasant, aber nicht ganz überzeugend

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Nach einem brutalen Überfall wacht eine Frau aus dem Koma auf und ist überzeugt, ein ganz normales Leben mit Ehemann und Sohn zu führen, doch plötzlich scheint niemand sie zu kennen. Selbst vertraute Menschen ...

Nach einem brutalen Überfall wacht eine Frau aus dem Koma auf und ist überzeugt, ein ganz normales Leben mit Ehemann und Sohn zu führen, doch plötzlich scheint niemand sie zu kennen. Selbst vertraute Menschen erkennen sie nicht wieder und nach und nach gerät immer mehr ihre komplette Realität ins Wanken. Genau diese verstörende Ausgangssituation hat mich direkt gepackt und neugierig gemacht.

Schon die ersten Kapitel erzeugen eine unangenehme, bedrückende Stimmung, bei der man ständig miträtselt, was hier eigentlich wirklich passiert. Die Verzweiflung und Unsicherheit von Sibylle wurde intensiv dargestellt. Besonders gelungen fand ich, wie oft man als Leser selbst anfängt, an allem zu zweifeln. Dadurch entsteht eine starke psychologische Spannung, die mich anfangs komplett abgeholt hat.

Leider verlor mich die Geschichte im weiteren Verlauf etwas. Die Richtung, in die sich die Handlung entwickelt, traf einfach nicht meinen persönlichen Geschmack. Anfangs wirkte alles noch geheimnisvoll und extrem spannend, später wurde mir die Thematik aber zu speziell und dadurch ging ein Teil der anfänglichen Faszination verloren. Einige Wendungen konnten mich deshalb nicht mehr so überraschen oder emotional mitnehmen wie zu Beginn.

Trotzdem bleibt es ein atmosphärischer Thriller mit einer starken Grundidee und vielen Momenten, die wirklich fesseln können. Vor allem Leser, die psychologische und etwas außergewöhnlichere Thriller mögen, dürften hier gut unterhalten werden. Für mich war es insgesamt ein solides Buch mit starkem Einstieg, auch wenn mich die spätere Entwicklung leider nicht vollständig überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

konnte mich nicht überzeugen

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Sibylle Aurich wacht in einem Krankenzimmer auf. Sie weiß nicht was passiert ist. Nur, dass sie mit ihrer besten Freundin Essen war und sich allein auf den Heimweg durch den dunklen Parkt gemacht hat. ...

Sibylle Aurich wacht in einem Krankenzimmer auf. Sie weiß nicht was passiert ist. Nur, dass sie mit ihrer besten Freundin Essen war und sich allein auf den Heimweg durch den dunklen Parkt gemacht hat. In ihrem Zuhause geschehen aber merkwürdige Dinge. Nicht nur, dass ihr Kopf sich oft völlig vernebelt anfühlt, ihr Ehemann erkennt sie nicht mehr und streitet ab einen Sohn mit ihr zu haben.
Was Arno Strobel hier zum Thema macht, ist ein bisschen Fiktion, aber durchaus vorstellbar. Allerdings hat mich dieser Thriller nicht überzeugt. Das lag vielleicht daran, dass mir die Entwicklung so unglaubhaft vorkam. Hiermit meine ich nicht die Möglichkeiten der Hirnforschung, sondern wie sich eine Zufallsbekanntschaft, Rosemarie Wengler, von Sibylle derart selbstlos für sie einsetzt. Selbst als sie das Ausmaß des Machtmissbrauchs kennt, setzt sie ohne lange nachzudenken ihr Leben aufs Spiel. Das habe ich dem Autor nicht abgenommen.
Ein wenig hat mich das Buch auch nachdenklich gestimmt. Was, wenn diese Art von Gehirnmanipulation wirklich möglich wäre und dann noch in die falschen Hände gerät?
Das unerwartete Ende hat mich dann noch ein wenig eingefangen. Aber mehr als 3 Lese-Sterne kann ich nicht geben.

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