konnte mich nicht überzeugen
Sibylle Aurich wacht in einem Krankenzimmer auf. Sie weiß nicht was passiert ist. Nur, dass sie mit ihrer besten Freundin Essen war und sich allein auf den Heimweg durch den dunklen Parkt gemacht hat. ...
Sibylle Aurich wacht in einem Krankenzimmer auf. Sie weiß nicht was passiert ist. Nur, dass sie mit ihrer besten Freundin Essen war und sich allein auf den Heimweg durch den dunklen Parkt gemacht hat. In ihrem Zuhause geschehen aber merkwürdige Dinge. Nicht nur, dass ihr Kopf sich oft völlig vernebelt anfühlt, ihr Ehemann erkennt sie nicht mehr und streitet ab einen Sohn mit ihr zu haben.
Was Arno Strobel hier zum Thema macht, ist ein bisschen Fiktion, aber durchaus vorstellbar. Allerdings hat mich dieser Thriller nicht überzeugt. Das lag vielleicht daran, dass mir die Entwicklung so unglaubhaft vorkam. Hiermit meine ich nicht die Möglichkeiten der Hirnforschung, sondern wie sich eine Zufallsbekanntschaft, Rosemarie Wengler, von Sibylle derart selbstlos für sie einsetzt. Selbst als sie das Ausmaß des Machtmissbrauchs kennt, setzt sie ohne lange nachzudenken ihr Leben aufs Spiel. Das habe ich dem Autor nicht abgenommen.
Ein wenig hat mich das Buch auch nachdenklich gestimmt. Was, wenn diese Art von Gehirnmanipulation wirklich möglich wäre und dann noch in die falschen Hände gerät?
Das unerwartete Ende hat mich dann noch ein wenig eingefangen. Aber mehr als 3 Lese-Sterne kann ich nicht geben.