Cover-Bild Ein Geschenk fürs Leben
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 28.03.2025
  • ISBN: 9783751774673
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Birgit Ebbert

Ein Geschenk fürs Leben

Roman über Eglantyne Jebb, die Mutter der Kinderrechte und Gründerin von Save the Children

Sie kämpfte für die Rechte der Kinder und machte mit ihrem Engagement so vielen ein Geschenk fürs Leben: Eglantyne Jebb

1926. Säuglingsschwester Anni reist aus dem Ruhrgebiet nach Genf, um einer Spenderin den Dank ihres Heims zu übermitteln. Von ihrer Wohltäterin Eglantyne Jebb weiß sie nur, dass ihre Hilfe nach dem Großen Krieg auch in Deutschland unzähligen Kindern das Leben rettete. Schnell merkt sie: Die Lebenswelt ihrer berühmten Gastgeberin könnte sich von ihrer eigenen nicht deutlicher unterscheiden. Eglantyne Jebb ist Akademikerin, stammt aus einer vermögenden britischen Familie und kämpft seit Jahren für die Rechte der Kinder. Anni selbst ist ein Bergarbeiterkind, für das die Ausbildung zur Säuglingsschwester schon ein unglaublicher Aufstieg ist. Eins aber eint sie: der Wunsch, etwas zu bewegen, damit die Welt ein besserer Ort wird ...

Das lebendig geschriebene Porträt einer fast vergessenen Frau, von deren Wirken noch heute Millionen Kinder profitieren

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2025

Spannendes Buch über eine bedeutende Frau

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Anni ist Säuglingsschwester. Sie lebt und arbeitet in Gelsenkirchen-Buer. In einem Heim für Säuglinge, das von Eglantyne Jebb unterstützt wurde. Aus dem Grund reist sie nach Genf, um der Wohltäterin den ...

Anni ist Säuglingsschwester. Sie lebt und arbeitet in Gelsenkirchen-Buer. In einem Heim für Säuglinge, das von Eglantyne Jebb unterstützt wurde. Aus dem Grund reist sie nach Genf, um der Wohltäterin den Dank von Belegschaft und Eltern zu überbringen. Frau Jebb stammt aus einem wohlhabendem Elternhaus und lehnt sich gegen Ungerechtigkeit auf. Das gilt insbesondere für Kinder, die vornehmlich unter den Folgen des ersten Weltkrieges leiden.

"Ein Geschenk fürs Leben" ist die Hommage an eine Frau, die nur wenigen Menschen bekannt ist. Nach ihrem Studium und der kurzen Zeit, die sie als als Lehrerin in einem Armenviertel tätig war, fand sie ihre Berufung. Sie kämpfte für die Jüngsten, die keine Lobby hatten und unter Krieg und Entbehrung am meisten litten. Nicht nur das materielle stand bei ihr im Focus. Sie wollte auch die Rechte der Kleinen stärken. Dass dieses Ansinnen keineswegs nur Unterstützung fand, liegt auf der Hand.

Nach dem ersten Weltkrieg war Deutschland der Verlierer. Die Menschen hungerten und Mütter konnten ihre Kindern oft nicht vor dem Hungertod schützen. Als Frau Jebb anfing, für diese Menschen zu sammeln, stieß sie zunächst auf Widerstand. Zu schlecht war die Meinung der Sieger über jene, die den Krieg begannen.

Das Buch berichtet von Eglantynes Kindheit und Ausbildung und parallel dazu vom Leben von Anni. Es ist spannend geschrieben und wird ebenfalls abwechslungsreich mit viel Engagement gelesen. Meine Empfehlung gilt daher uneingeschränkt.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Eglantyne Jebb

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Ein Geschenk fürs Leben erzählt die Lebensgeschichte von Eglantyne Jebb. Ehrlich gesagt sagt mir dieser Name gar nichts, was mir allerdings etwas sagt ist die Organisation Save the children und diese hat ...

Ein Geschenk fürs Leben erzählt die Lebensgeschichte von Eglantyne Jebb. Ehrlich gesagt sagt mir dieser Name gar nichts, was mir allerdings etwas sagt ist die Organisation Save the children und diese hat Eglantyne Jebb gegründet.



Der Roman verwebt Fiktion mir der realen Lebensgeschichte. Im Jahr !926 reist die Säuglingsschwester Anni (diese ist fiktiv) zu Eglantyne nach Genf um dieser zum fünfzogsten Geburtstag zu gratulieren. Damit beginnen zwei Geschichten zum einen Annis die in eine für sie neue Welt eintaucht, zum Anderen die von Eglantyne die damit beginnt Anni ihre Geschichte zu erzählen . In Rückblicken erfahren wir dann einiges aus ihrer Kindheit das sich sehr von dem Leben der Kinder die sie später unterstützt unterscheidet. Aber auch über ihren Werdegang. Obwohl die Geschichte immer wieder unterbrochen wurde, hat es die Autorin trotzdem geschafft mit Eglantyne nahe zu bringen. Ich hatte das Gefühl mit Anni und ihr zusammenzusetzen und selbst dieser großartigen Frau zuzuhören. Und auch Annis Geschichte hat mir gut gefallen. Auch wenn diese nicht wirklich gelebt hat, es hätte genau so sein können.

Beider Frauen mir sehr gut gefallen und der Roman hat mir eine interessante Frau näher gebracht, von der ich vorher noch nie gehört habe.

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Eglantyne Jebb und der Kampf für Kinderrechte

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„Ein Geschenk fürs Leben“ von Birgit Ebbert ist ein eindrucksvolles und bewegendes Buch, das die inspirierende Geschichte von Eglantyne Jebb erzählt, einer Pionierin im Kampf für die Rechte der Kinder. ...

„Ein Geschenk fürs Leben“ von Birgit Ebbert ist ein eindrucksvolles und bewegendes Buch, das die inspirierende Geschichte von Eglantyne Jebb erzählt, einer Pionierin im Kampf für die Rechte der Kinder. Die Autorin bringt uns in das Jahr 1926, als die Säuglingsschwester Anni aus dem Ruhrgebiet nach Genf reist, um der Wohltäterin Eglantyne Jebb für ihre großzügige Unterstützung zu danken.
Ebbert gelingt es, die Kontraste zwischen den Lebenswelten der beiden Frauen eindrucksvoll darzustellen. Während Eglantyne aus einer wohlhabenden britischen Familie stammt und eine akademische Laufbahn eingeschlagen hat, ist Anni ein Bergarbeiterkind, das sich durch harte Arbeit und Entbehrungen zur Säuglingsschwester hochgearbeitet hat. Diese Unterschiede machen die Begegnung zwischen den beiden Frauen umso faszinierender und zeigen, wie verschiedene Hintergründe und Erfahrungen dennoch zu einem gemeinsamen Ziel führen können: dem Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort für Kinder zu machen.
Die Autorin beschreibt Eglantynes Engagement für die Rechte der Kinder mit viel Leidenschaft und Detail. Ihr unermüdlicher Einsatz, der nach dem Ersten Weltkrieg unzähligen Kindern das Leben rettete, wird lebendig und nachvollziehbar dargestellt. Die Leser erfahren, wie Eglantyne Jebb nicht nur eine Vision hatte, sondern auch die Entschlossenheit, diese in die Tat umzusetzen, was sie zu einer fast vergessenen, aber bedeutenden Figur in der Geschichte der Kinderrechte macht.
Frau Ebberts Schreibstil ist lebendig und einfühlsam, was dem Leser ermöglicht, sich in die Charaktere hineinzuversetzen und ihre Emotionen nachzuvollziehen. Die Themen von Hoffnung, Solidarität und dem unermüdlichen Streben nach Gerechtigkeit ziehen sich durch das gesamte Buch und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Insgesamt ist „Ein Geschenk fürs Leben“ nicht nur eine Hommage an Eglantyne Jebb, sondern auch eine wichtige Erinnerung daran, wie viel Einfluss eine einzelne Person auf das Leben vieler haben kann. Dieses Buch ist eine inspirierende Lektüre für alle, die sich für soziale Gerechtigkeit und die Rechte der Kinder interessieren. Es zeigt, dass der Einsatz für andere ein wahrhaftiges Geschenk fürs Leben ist. Ich kann es nur wärmstens empfehlen! 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Roman über eine historische Persönlichkeit

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„Ein Geschenk fürs Leben“ von Birgit Ebbert ist ein fiktiver aber auf das Leben von Eglantyne Jebb bezogener, flüssig zu lesender Roman.

Eglantyne Jebb wird als die Mutter der Kinderrechte bezeichnet ...

„Ein Geschenk fürs Leben“ von Birgit Ebbert ist ein fiktiver aber auf das Leben von Eglantyne Jebb bezogener, flüssig zu lesender Roman.

Eglantyne Jebb wird als die Mutter der Kinderrechte bezeichnet und ist Gründerin der Hilfsorganisation „Save the children“.

Im Jahr 1926 lernt Anni aus dem Ruhrgebiet Eglantyne Jebb kennen, als sie im Auftrag ihres Heimes nach Genf reist um dort den Dank für die Hilfeleistung peersönlich zu überbringen. Als Bergarbeiterkind trifft sie auf die akademisch gebildete Eglantyne. Beide haben trotz ihrer Standesunterschiede eines gemeinsam: Sie wollen Kindern helfen.

Ich hatte noch nie etwas von Eglantyne Jebb gehört, gerade deshalb hat mich der Roman interessiert. Birgit Ebbert hat mich mit ihrem Schreibstil sofort in ihren Bann gezogen. Ich habe aus zwei Perspektiven erfahren, welche Hürden Eglantyne und auch Anni in ihrem Leben überwinden mussten, um Kindern zu helfen. Dabei erzählt Eglantyne Anni über ihr Leben, was gekonnt mit Annis Erlebnissen verknüpft wird. Mit einem Unterschied: Eglantyne Jebb, gab es wirklich, Anni ist (wie im Nachwort erwähnt) reine Fiktion. Deshalb der Tipp: Unbedingt das Nachwort lesen! Im Anschluss daran finden die Leser:Innen einen tabellarischen Lebenslauf von Eglantyne Jebb. Sie war offensichtlich eine großartige und durchsetzungsfähige Frau, was in der damaligen Zeit nicht üblich war! Kaum jemand kennt sie, obwohl die Organisation „Save the children“ immer noch gibt.

Ein durchaus empfehlenswertes Buch, obwohl mich das Cover nicht unbedingt überzeugt hat. Ein Foto von Eglantyne Jebb hätte dem Roman meiner Meinung nach besser gestanden…

Verlag: Lübbe
Erscheinungsdatum: 28.03.2025
ISBN: 978-3-7577-0104-8
400 Seiten (Printausgabe)

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