Cover-Bild Was das Schicksal uns schenkt
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 02.06.2026
  • ISBN: 9782496740028
Catherine Ryan Hyde

Was das Schicksal uns schenkt

Lotta Fabian (Übersetzer)

Ein berührender Roman über den Mut, sich dem Leben neu zu öffnen, von Kindle-#1-Bestsellerautorin Catherine Ryan Hyde

Zwei Menschen müssen lernen, dem Schicksal wieder zu vertrauen

Die zweiundsechzigjährige Addie Finch hat nach Stationen bei der Armee und der Polizei von Los Angeles jetzt einen Job als Sicherheitskraft in einem Mietlager. Als sie eines Nachts den obdachlosen Teenager Jonathan trifft, beschließt sie spontan, ihm zu helfen. Sie bietet ihm an, in ihrem Gartenschuppen zu wohnen. Aus dem Hilfsangebot wird bald eine ungewöhnliche Freundschaft: Während Jonathan den verwilderten Garten zum Leben erweckt, lernt die trockene Alkoholikerin Addie, dass wahre Stärke auch im Loslassen liegt. Eine bewegende Geschichte darüber, die Einsamkeit zu überwinden und den Mut zu finden, sich dem Leben neu zu öffnen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2026

Berührend!

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Als ich den Klappentext zu diesem Roman gelesen habe, war ich direkt angesprochen und wollte die Geschichte rund um die 62-jährige Addie und den Teenager Jonathan unbedingt lesen.

Und ja, sie ist genauso ...

Als ich den Klappentext zu diesem Roman gelesen habe, war ich direkt angesprochen und wollte die Geschichte rund um die 62-jährige Addie und den Teenager Jonathan unbedingt lesen.

Und ja, sie ist genauso schön wie ich vermutet habe – vielleicht sogar noch schöner!

Mit „Was das Schicksal uns schenkt“ hat Catherine Ryan Hyde einen wunderbaren, sehr berührenden Roman geschrieben, der mich durch einen angenehm flüssigen Schreibstil, berührende Schicksale und Charakteren mit Tiefe, vollends überzeugt hat.

Ermutigend, berührend und lebensbejahend – klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Karma

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„Gibt es so etwas wie Karma?“, fragt sich Addie Finch als Jonathan Westerbrook sich wünscht, dass ihr das Schicksal etwas Großes, Wunderbares als Belohnung schenkt. [kindle, Pos. 265]. Tatsächlich hat ...

„Gibt es so etwas wie Karma?“, fragt sich Addie Finch als Jonathan Westerbrook sich wünscht, dass ihr das Schicksal etwas Großes, Wunderbares als Belohnung schenkt. [kindle, Pos. 265]. Tatsächlich hat die 62jährige dem fremden Teenager gerade sehr geholfen, indem sie ihm eine Tasse Kaffee und ein Dach über dem Kopf angeboten und den Grundstein für eine außergewöhnliche Freundschaft gelegt hat.

So warmherzig, wie wir es von Catherine Ryan Hyde gewohnt sind, wird auch diese besondere Geschichte erzählt. Auf leisen Füßen schleichen sich Addie und Jonathan in unsere Herzen, ich weiß nicht, ob sie das im echten Leben auch so spielend geschafft hätten, denn oftmals halten uns ja vorgefasste Meinungen davon ab, einen Menschen erst näher kennenzulernen. Dieser durchwegs ruhige Roman lässt uns innehalten und nachdenken, wie wir unsere Beziehungen leben und ob nicht ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Aufeinanderzugehen vorstellbar wäre. Denn gerade das Vertrauen, welches Addie dem jungen Obdachlosen entgegenbringt, bietet auch ihr, einer trockenen Alkoholikerin, eine große Chance, sich im positiven Sinne weiterzuentwickeln. Mit vielen Szenen aus dem Alltag und den wechselnden Sichtweisen von Addie und Jonathan kommen wir als Leser ganz nah an das Geschehen heran und können direkt miterleben, wie es den beiden gerade geht. Aber auch die vermeintlichen Nebenrollen sind bestens besetzt und gut vorstellbar in die Handlung eingeflochten. Jeder Einzelne hat auf seine Weise Einfluss auf den Lauf der Dinge, doch jeder selbst ist schlussendlich dafür verantwortlich, was daraus erblühen kann und in welche Richtung sich das Schicksal wendet. Ob es nun Karma ist oder Glück, Zufall oder harte Arbeit? Am Ende bleiben jedenfalls Zufriedenheit und Dankbarkeit zurück.

Catherine Ryan Hyde ist trotz – oder gerade wegen – ihres ruhigen Schreibstils ein Garant für emotionsvolle Lesestunden. Sehr gerne empfehle ich auch diesen Roman weiter an all jene, die sich nicht davor scheuen, mit Themen wie Obdachlosigkeit, Gewalt und Sucht konfrontiert zu werden, denn für einen Ausweg ist es nie zu spät.

Veröffentlicht am 07.06.2026

Macht nachdenklich

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Die 62 jährige Addie Finch arbeitet als Sicherheitskraft in einem Lager. Ihre Einsätze im Irak als Soldatin und später als Polizistin in Los Angels sind schon lange Vergangenheit. Diesen Job bei der Polizei ...

Die 62 jährige Addie Finch arbeitet als Sicherheitskraft in einem Lager. Ihre Einsätze im Irak als Soldatin und später als Polizistin in Los Angels sind schon lange Vergangenheit. Diesen Job bei der Polizei hat sie aufgrund ihrer Alkoholsucht längst verloren. Mittlerweile ist sie aber seit 8 Jahren clean. Ihr menschlichen Kontakt besteht nur aus dem allabendlichen Treffen der anonymen Alkoholiker. Nur gelegentlich telefoniert sie mit ihrem weit entfernt wohnenden Bruder. Bei einem ihrer Nachtdienste fällt ihr auf dem Monitor ein Junge auf, der augenscheinlich verletzt ist. Der 17 jährige Jonathan sucht im benachbarten Lagerhaus, wie viele andere Obdachlose der Stadt, Nacht für Nacht einen Schlafplatz. Doch hier ist es absolut nicht sicher, da immer wieder Übergriffe stattfinden. Addie, deren Leben auch nicht gerade einfach ist, springt über ihren Schatten und nimmt sich Jonathan an, ohne zu wissen, dass dies ihr ganzes Leben beeinflussen wird.

Die Autorin Catherine Ryan Hyde hat mit Addie und Jonathan einen bewegenden Roman geschrieben. Hier werden zwischenmenschliche Beziehungen in den Vordergrund gestellt. Auch wenn das Leben noch so aussichtslos erscheint, gibt es doch eine Möglichkeit sich selbst oder anderen eine neue Perspektive zu geben. Mir erschienen die Protagonisten als sehr anschaulich beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung nachvollziehbar. Mir hat die Entwicklung von Addie und Jonathan gut gefallen. Vielleicht sollten wir tatsächlich mit etwas offeneren Augen durch die Welt gehen. Ich habe den warmherzigen, manchmal auch sehr traurigen Roman in einem Rutsch gelesen und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Menschlich und berührend

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Manche Geschichten leben nicht von großen Ereignissen, sondern von Menschen, die sich unerwartet begegnen. Genau das macht diesen Roman aus. Die Handlung entwickelt sich in ruhigem Tempo und zeigt, wie ...

Manche Geschichten leben nicht von großen Ereignissen, sondern von Menschen, die sich unerwartet begegnen. Genau das macht diesen Roman aus. Die Handlung entwickelt sich in ruhigem Tempo und zeigt, wie aus einer spontanen Entscheidung nach und nach etwas entsteht, das zwei Leben verändert.
Addie arbeitet nach vielen Jahren bei Armee und Polizei als Sicherheitskraft in einem Mietlager. Dort trifft sie auf den obdachlosen Jugendlichen Jonathan und bietet ihm einen Platz in ihrem Gartenschuppen an. Aus dieser ungewöhnlichen Situation entwickelt sich eine Verbindung, die beiden neuen Halt gibt. Dabei geht es um Vertrauen, um alte Belastungen und darum, wieder offen für das Leben zu werden.
Die Figuren wirken über weite Strecken glaubwürdig. Addie trägt vieles mit sich herum und hält andere Menschen lieber auf Abstand. Jonathan bringt nach und nach Veränderungen in ihr Leben, ohne dass dies übertrieben oder konstruiert wirkt. Gerade diese ruhige Entwicklung macht einen großen Teil des Reizes der Geschichte aus.
Vieles spielt sich in den kleinen Szenen des Alltags ab. Während Jonathan sich um den verwilderten Garten kümmert, verändert sich auch das Miteinander der beiden. Die Autorin beschreibt solche Momente einfach und unaufgeregt. Dadurch entstehen viele Situationen, die nachvollziehbar wirken und der Geschichte eine angenehme Nähe verleihen.
Das Buch spricht Themen an, die viele Menschen kennen. Einsamkeit, Verlust, Hoffnung und die Frage, ob ein Neuanfang noch möglich ist, ziehen sich durch die Handlung. Dabei wird nichts unnötig dramatisiert. Gerade diese zurückhaltende Art hat das Lesen angenehm gemacht.
Nicht alles konnte mich gleichermaßen fesseln. Einige Entwicklungen sind recht früh absehbar, und manche Abschnitte hätten etwas kürzer ausfallen dürfen. Dadurch verliert die Geschichte stellenweise etwas an Schwung. Für Leserinnen und Leser, die ruhige Romane mit Schwerpunkt auf zwischenmenschlichen Beziehungen mögen, dürfte das jedoch kaum ins Gewicht fallen.
Am Ende bleibt vor allem der Eindruck einer warmen und menschlichen Geschichte. Sie zeigt, dass manchmal schon eine einzige Begegnung genügt, um eine neue Richtung einzuschlagen. Auch wenn nicht jede Szene gleich stark ist, bietet der Roman viele schöne Momente und eine Botschaft, die lange nachwirkt.
Ein lesenswertes Buch über Vertrauen, Mitgefühl und die Chance, noch einmal neu anzufangen. Sehr gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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