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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 12.05.2026
  • ISBN: 9783755805601
Daniel Glattauer

In einem Zug

Roman
Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München. Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr, die Langzeitbeziehungen absurd findet, ist unerbittlich. Sie will mit ihm über die Liebe reden. Dabei gerät der Schriftsteller gehörig in Zugzwang.

»Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?«, fragt sie.
»Ihre Frage ist klüger als jede Antwort darauf«, erwidere ich.
»Danke. Probieren Sie es trotzdem.«

»Wir haben so viel Spaß wie 2006 bei Daniel Glattauers Riesenerfolg ›Gut gegen Nordwind‹.« Elke Heidenreich, BUNTE

»Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur« DER SPIEGEL über ›Gut gegen Nordwind‹

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Wieder gut, aber nicht so gut wie Gut gegen Nordwind

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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Weil ich "Gut gegen Nordwind" so richtig doll geliebt habe. Außerdem hat eine Bekannte sehr davon geschwärmt, was meine Neugier noch verstärkt hat. Als ich es dann ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Weil ich "Gut gegen Nordwind" so richtig doll geliebt habe. Außerdem hat eine Bekannte sehr davon geschwärmt, was meine Neugier noch verstärkt hat. Als ich es dann zufällig auf einem Flohmarkt entdeckt habe, musste es einfach mit. Und trotzdem lag es viel zu lange auf meinem SuB. Völlig zu Unrecht, wie ich jetzt finde.

🧠 Meine Meinung:

Ich mochte die Geschichte wirklich gern. Die Dialoge sind klug und eben typisch Glattauer, mit feinem Humor und einer guten Portion Selbstreflexion. Eduards Gedankengänge haben mich oft amüsiert, weil Denken und Sagen herrlich auseinanderklaffen.
Emotional kommt das Buch für mich allerdings nicht an Gut gegen Nordwind heran, da liegen sogar Welten dazwischen. Nicht umsonst gehört das Buch zu meinem Lieblingsbüchern. Zurück zu dieser Geschichte.
Catrin und Eduard sind sicher nicht immer einfach, vielleicht stellenweise sogar ein bisschen anstrengend, aber gerade das mochte ich hier. Auch eher untypisch für mich.
Zur Mitte hin ließ meine Euphorie etwas nach, was sicherlich daran lag, dass ich zeitgleich noch ein anderes, sehr intensives Buch, gelesen habe. Doch das Ende hat mich auch hier wieder überrascht und versöhnt.

✅️ Fazit:

Eine kluge, dialogstarke Zugfahrt durch Themen wie Liebe, Ehe und Selbstreflexion. Nicht so emotional packend wie mein Glattauer-Favorit, aber dennoch kurzweilig, witzig und absolut lesenswert, besonders für Fans von Gut gegen Nordwind.


🔎 Worum geht’s?

Der ehemalige Liebesroman-Autor Eduard Brünhofer sitzt im Zug von Wien nach München, eigentlich auf Ruhe bedacht. Doch seine Abteil-Mitreisende Catrin Meyr, Physiotherapeutin und bekennende Skeptikerin von Langzeitbeziehungen, verwickelt ihn in ein intensives Gespräch über Liebe, Ehe, Schreiben und das Leben.
Erzählt wird aus seiner Perspektive,  inklusive all der Gedanken, die er lieber für sich behalten würde. Genau das sorgt für Witz, Tiefgang und so manchen Schmunzler.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Ungewöhnlich

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Ich kenne schon einige Krimis des Autors und ich wurde immer gut davon unterhalten. Dieses Hörbuch ist anders, es ist fast wie "aus dem Alltag" erzählt, hat auch mal kleine Längen aber insgesamt wurde ...

Ich kenne schon einige Krimis des Autors und ich wurde immer gut davon unterhalten. Dieses Hörbuch ist anders, es ist fast wie "aus dem Alltag" erzählt, hat auch mal kleine Längen aber insgesamt wurde ich gut unterhalten.

Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München. Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr, die Langzeitbeziehungen absurd findet, ist unerbittlich. Sie will mit ihm über die Liebe reden. Dabei gerät der Schriftsteller gehörig in Zugzwang.

Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und fand es spannend in die Gedankenwelt des Autors einzutauchen. Mal war dies ein wenig langatmig, aber oft ist er auf ungewöhnliche Ideen und ungewöhnliche Gedanken gekommen und es hat mir Spaß gemacht das Gespräch zwischen ihm und der Frau im Zugabteil mitzubekommen. Catrin Meyr fand ich teils etwas übergriffig und deshalb nicht immer sympathisch, aber es war spannend das Gespräch der beiden zu verfolgen.

Das Ende hatte dann noch eine kleine Überraschung in Petto und es war auf jeden Fall ein Hörspaß für mich auch wenn es jetzt nicht die allerbeste Geschichte des Autors war. Für zwischendurch auf jeden Fall gelungen!

Der Sprecher hat das Hörbuch gut vorgelesen und hat gut zu dieser Geschichte gepasst.

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