Die Leiterin der Adoptionsbehörde wurde brutal erschlagen. Jemand muss sie ungeheuer gehasst haben. Ihr Ex-Ehemann? Ihr Liebhaber, mit dem sie krumme Dinger drehte? Gescheiterte Adoptions-Kandidaten? Schlecht vermittelte Adoptierte? Kommissarin Patrizia Hölderlin kommt bei den Ermittlungen an ihre Grenzen – vor allem, weil sie selbst adoptiert ist ...
Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Diese weiße Mauer im Hintergrund. Der Richterhammer und dann der Buchtitel. Echt gut.
Der Klappentext ist echt zutreffend zum Buch und auch einladend. Er weckt ...
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Diese weiße Mauer im Hintergrund. Der Richterhammer und dann der Buchtitel. Echt gut.
Der Klappentext ist echt zutreffend zum Buch und auch einladend. Er weckt Interesse auf das Buch. So das man es gerne lesen würde.
Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Das ist immer wichtig, wenn man gut starten kann.
Die Story von dem Buch hat mir sehr gut gefallen. Kein Wunder, dass die Leiterin
der Adoptionsbehörde erschlagen wird. Sie war nicht gerade sympathisch.
Die Kommissarin Hölderlin finde ich sehr sympathisch. Mir hat gut gefallen, das die Ermittlungen nicht ganz einfach waren. Man hat halt hier ganz viele Aspekte. Gerade weil sie damals auch adoptiert wurde, nimmt sie diese Ermittlungen noch mehr mit.
Die Autorin hat hier wirklich einen spannenden Roman verfasst, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Mir hat es richtigen Spaß gemacht, den Geschehnissen zu verfolgen.
„Abgelehnt“ von Dorothea Seckler ist ein spannender Roman, eher ein Krimi als ein Thriller, fokussiert auf die polizeilichen Ermittlungen, mit dem sehr interessanten Kernthema Adoptionen.
Klappentext:
Die ...
„Abgelehnt“ von Dorothea Seckler ist ein spannender Roman, eher ein Krimi als ein Thriller, fokussiert auf die polizeilichen Ermittlungen, mit dem sehr interessanten Kernthema Adoptionen.
Klappentext:
Die Leiterin der Adoptionsbehörde wurde brutal erschlagen. Jemand muss sie ungeheuer gehasst haben. Ihr Ex-Ehemann? Ihr Liebhaber, mit dem sie krumme Dinger drehte? Gescheiterte Adoptions-Kandidaten? Schlecht vermittelte Adoptierte? Kommissarin Patrizia Hölderlin kommt bei den Ermittlungen an ihre Grenzen – vor allem, weil sie selbst adoptiert ist …
Der Schreibstil ist flüssig. Die Kapitel angenehm kurz gehalten, ohne Orts- oder Zeitangaben, wodurch man chronologisch nicht ohne weiteres nachvollziehen kann, über wie viele Tage sich die Ermittlungen hinziehen. Das Buch erschien 2019, die Handlung ist in der nicht näher bestimmten Gegenwart angesiedelt. Es ist nach „Hubers Ende“ der 2. Band dieser Reihe. Jeder Fall steht aber für sich alleine. Man kommt problemlos in die Geschichte hinein, fühlt sich nach wenigen Seiten mitten in den Ermittlungen und überblickt auch den Personenkreis ohne Weiteres. Der hie und da eingeflochtene schwäbische Dialekt bringt eine humorvolle Note in die doch sehr ernste und zum Teil auch bedrückende Thematik.
Die drei Kommissare Patrizia Hölderlin, Hugo Wimmer und Markus Pfeile sehen sich einem umfangreichen Kreis von Verdächtigen gegenüber, der nicht nur aus persönlichen Beziehungen und Kollegen des Opfers besteht, sondern auch aus den Beteiligten der von ihr bearbeiteten Adoptionsfälle. Diese recht detailliert geschilderten Geschichten sind nicht nur interessant, sondern die mit Adoptionen verbundenen Schicksale sind bewegend und stimmen nachdenklich. Denn es wird verdeutlicht, dass sowohl auf Seiten der Menschen, die Kinder adoptieren möchten, als auch auf Seiten der Behörden, wenn sie zu wenig empathisch entscheiden, vieles falsch laufen kann, dass vor allem Kinder, die ins Ausland vermittelt werden, oft von Geschwistern getrennt werden, ihrer Identität beraubt werden. Auch für abgewiesene Adoptionswillige bricht oft die Welt zusammen.
Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel, auch wenn es dadurch, dass die langwierige und mühevolle Ermittlungsarbeit sehr realistisch dargestellt wird, einige Längen gibt. Umso überraschender kommt das abrupte Ende. Patrizia löst nicht wirklich nachvollziehbar den Fall. Das offene Ende lässt vermuten, dass es einen Folgeband geben wird.
Das Ermittlerteam wirkt sympathisch, arbeitet trotz Divergenzen harmonisch und wertschätzend zusammen. Die sehr verschiedenen Charaktere sind anschaulich dargestellt, wirken lebendig und authentisch, sie zeigen markante Wesenszüge, Emotionen, Stärken und Schwächen. Patrizia zeigt dadurch, dass sie selbst adoptiert wurde und unter diesem Umstand leidet, besonderes Einfühlungsvermögen in die Situation der Betroffenen.
„Abgelehnt“ hat mich vor allem ob seiner Thematik, all dieser tragischen Schicksale gepackt. Ich fand das Buch spannend, muss jedoch einräumen, dass es nicht jene Dramatik und prickelnde Spannung bietet, die man sich von einem Thriller erwartet.
Wenig Sympathie schlägt der Leiterin der Adoptionsbehörde entgegen. Hat sie etwa heimlich Geld für Adoptionen genommen? Eine oder mehrere Personen mussten sie so gehasst haben, dass man selbst vor Mord ...
Wenig Sympathie schlägt der Leiterin der Adoptionsbehörde entgegen. Hat sie etwa heimlich Geld für Adoptionen genommen? Eine oder mehrere Personen mussten sie so gehasst haben, dass man selbst vor Mord nicht zurückschreckte. Und zwar so brutal da hat es mich etwas geschüttelt.
Patrizia, die einst selbst adoptiert wurde, beginnt ihre Recherche und die ist aufreibend. Es geht um Bestechlichkeit, um ausgelaugte Liebschaften und das Ermessen des zuständigen Amtes wenn es um Adoption geht. Dieser Vierzehn ist schon ein mieser Kerl. Die Zahl der Verdächtigen ist nicht gering, einige hatten ein Motiv, die Spannung wird hochgehalten.
Die Autorin hat einen guten Schreibstil, wenn auch in manchen Passagen die Erkundigungen etwas langatmig waren. Wenigstens waren die Kapitel kurz gehalten. Ich war verblüfft, welcher Geistesblitz unserer Kommissarin Hölderlin beim joggen einfiel um den Fall aufzuklären. So richtig erkärt wurde es aber nicht. Was wird aus den drei adoptierten? Ein seltsames Ende für einen Krimi. Da wird es doch bestimmt ein Nachfolgebuch geben.
Die Leiterin einer Adoptionsbehörde wird ermordet aufgefunden, brutal erschlagen. Sie galt insgesamt nicht als beliebt – vorsichtig ausgedrückt. Infrage kommen viele Verdächtige, vom Ex-Ehemann über Liebhaber ...
Die Leiterin einer Adoptionsbehörde wird ermordet aufgefunden, brutal erschlagen. Sie galt insgesamt nicht als beliebt – vorsichtig ausgedrückt. Infrage kommen viele Verdächtige, vom Ex-Ehemann über Liebhaber bis zu denen, denen man die Adoption abschlägig beschied und zu denen, die zwar adoptieren konnten, bei denen dieses dann aber schief lief. Patrizia, selbst adoptiert und darunter noch immer in gewisser Weise leidend, und ihre Kollegen, ermitteln „in alle Richtungen“. Die Befragungen gestalten sich als äußerst schwierig und langwierig, was im Buch ebenso langwierig dargestellt wird und damit die Geduld der Lesenden zwischendurch etwas strapaziert. Was auch der durchaus vorhandenen Spannung etwas abträglich ist. Man wird hineingeführt in die Abgründe des Adoptionswesens, geprägt von teils falschen Vorstellungen der Adoptierwilligen, aus ihrem Leben gerissenen Kindern und Jugendlichen, von Behördenwillkür und Korruption. In der Folge: Machtmissbrauch, zerplatzte Lebensträume, ihrer Rechte und Lebenschancen beraubte Kinder. Insofern ein recht dichter Krimi, obwohl sicherlich kein klassischer. Die „Erleuchtung“ Patrizias, die sie zur Lösung führt, kommt etwas kryptisch und merkwürdig sowie unvollständig erklärt daher, das Ende