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21,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 22.04.2026
  • ISBN: 9783257616224
Dror Mishani

Nicht

Markus Lemke (Übersetzer)

Ein Mann in seinen Fünfzigern. Er hat offenbar nichts mehr zu verlieren, obwohl noch so viel vor ihm liegt. Die Kinder sind aus dem Haus, KI bedroht seine Arbeit als Übersetzer. Vor allem hat der Tod seiner Frau alles infrage gestellt. Eine solche Liebe, da ist er sich sicher, wird er kein zweites Mal finden. Bis ihm bei gemeinsamen Freunden eine Cellistin begegnet. Es entspinnt sich, so leicht, als ob es Vorsehung wäre, ein verheißungsvolles Verhältnis, und plötzlich steht wieder alles auf dem Spiel.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

raffiniert und doch bodenständig

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Durch Zufall hat mich das Buch ausgesucht. Der Autor war mir bisher nicht bekannt. Nach der Lektüre muss ich nun definitiv weitere Werke von ihm lesen.
Der Inhalt ist nicht spektakulär, es geht um einen ...


Durch Zufall hat mich das Buch ausgesucht. Der Autor war mir bisher nicht bekannt. Nach der Lektüre muss ich nun definitiv weitere Werke von ihm lesen.
Der Inhalt ist nicht spektakulär, es geht um einen Mann Anfang 50, der seine Frau verloren hat und glaubt, dass es das mit der Liebe gewesen ist. Aber plötzlich tritt eine Frau in sein Leben und alles ist anders. Sie hat einen geliebten Hund, der eine große Rolle im Roman spielt. Ohne zu spoilern, in einer Schocksituation reagiert der Mann einmal anders, als es viele tun würden. Daraufhin baut sich ein Lügenkonstrukt auf, das sich zunehmend zuspitzt.
Dror Mishani hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, er vereint Raffiness und Bodenständigkeit in einem. Trotz einfacher Sprache zieht einen die Geschichte in einen Bann und die eigenen Gedanken bleiben nicht aus. Mich hat das Buch gepackt!

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Wächst im Kopf

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In „Nicht“ erzählt Dror Mishani von Eli, der nach dem Tod seiner Frau versucht, wieder Halt zu finden. Als er Lia begegnet, scheint sich eine neue Möglichkeit zu eröffnen – doch ein Ereignis und eine folgenschwere ...

In „Nicht“ erzählt Dror Mishani von Eli, der nach dem Tod seiner Frau versucht, wieder Halt zu finden. Als er Lia begegnet, scheint sich eine neue Möglichkeit zu eröffnen – doch ein Ereignis und eine folgenschwere Entscheidung setzen eine Entwicklung in Gang, die zunehmend an Spannung gewinnt und das fragile Gleichgewicht ins Wanken bringt.

Der Titel wirkt zunächst unscheinbar, entfaltet im Verlauf des Buchs jedoch eine große Bedeutung. Es geht um das, was nicht gesagt, nicht getan wird oder nicht sein darf – um die vielen Formen des „Nicht“, die den Roman prägen.

Erzählt wird Elis Geschichte in der Du-Form, die zunächst gewöhnungsbedürftig ist und eine gewisse Distanz und Neutralität erzeugt. Das trägt auch dazu bei, dass der Roman nicht leicht zugänglich ist. Die Erzählweise ist ruhig und wirkt stellenweise etwas langatmig, zugleich aber auch fesselnd.

Gerade diese vermeintlichen Längen erweisen sich im Nachhinein als stimmig. Die Geschichte braucht genau dieses Tempo, um ihre Wirkung zu entfalten.

Während des Lesens habe ich mich immer wieder dabei ertappt, dass ich keine klare Antwort auf die Frage hatte, wie mir das Buch gefällt. Gegen Ende wusste ich es dann ganz genau: sehr gut. Man könnte sagen: Das Buch wächst im Kopf, auch über das Lesen hinaus.

Veröffentlicht am 22.04.2026

lesenswert

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Dror Mishani hat wieder einen interessanten Roman geschrieben.
Ich habe schon zwei seiner Bücher gelesen und habe mich über, Nicht, gefreut. Der Titel ist ja etwas nichtssagend, aber die Geschichte wird ...



Dror Mishani hat wieder einen interessanten Roman geschrieben.
Ich habe schon zwei seiner Bücher gelesen und habe mich über, Nicht, gefreut. Der Titel ist ja etwas nichtssagend, aber die Geschichte wird doch spannend.
Der Autor hat einen guten Schreibstil, der den Roman interessant werden lässt.
Der Protagonist hat in seinen 50er Jahren seine geliebte Frau verloren.
Jetzt lernt er bei Freunden eine Frau kennen, in die er sich verliebt.
Die Frau hat einen Hund, an den er sich gewöhnen muss.
Als er mal eine Weile auf den Hund aufpassen soll, geschieht ein Unfall. Was denn geschieht ist etwas ungewöhnlich.
Er benimmt sich manchmal etwas trottelig, aber das macht ihn liebenswert.
Der Roman ist eine wunderbar lesenswerte Lektüre.
Genau so, wie ich es von dem Autor erwartet habe.
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.
Er bekommt von mir 5 Sterne.