Enemies to Lovers vom Feinsten
Ich liebe Enemies-to-Lovers-Geschichten – und Puckboy – Spiel auf Risiko hat mir genau das geliefert, was ich mir erhofft hatte: Spannung, Schlagabtausch, Funkenflug – und ganz viel Herz.
Ezra Palaszczuk ...
Ich liebe Enemies-to-Lovers-Geschichten – und Puckboy – Spiel auf Risiko hat mir genau das geliefert, was ich mir erhofft hatte: Spannung, Schlagabtausch, Funkenflug – und ganz viel Herz.
Ezra Palaszczuk war mir anfangs fast ein bisschen zu viel: laut, schrill, selbstbewusst, ein wandelnder Regenbogen mit Starallüren – eben jemand, der permanent im Rampenlicht steht und dabei so wirkt, als würde ihm nichts etwas anhaben können. Anton Hayes dagegen ist das komplette Gegenteil: ruhig, reserviert, auf seine Karriere fokussiert, und privat eher ein Eisklotz. Kein Wunder also, dass es zwischen den beiden ordentlich kracht, als sie sich auf dem Eis begegnen.
Aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht: diese explosiven Wortgefechte, das ständige Sticheln und Provozieren, hinter denen natürlich viel mehr steckt als bloße Rivalität. Denn je mehr Zeit Ezra und Anton miteinander verbringen (ob freiwillig oder nicht), desto klarer wird: da ist nicht nur Abneigung. Da ist auch Anziehung. Und zwar gewaltig.
Was mir besonders gefallen hat, war, dass sich die Beziehung zwischen den beiden langsam und glaubwürdig entwickelt hat. Keine plötzliche 180-Grad-Wendung, sondern echtes emotionales Wachstum. Sie behalten ihre Eigenheiten, bleiben sich selbst treu – und genau das macht ihre Geschichte so besonders. Ihre Dynamik ist ein ständiges Auf und Ab, aber immer mit einer Prise Humor, ganz viel Charme und überraschend viel Tiefgang.
Die Szenen zwischen ihnen haben mich zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht. Besonders Ezra, der auf den ersten Blick so unerschütterlich wirkt, zeigt im Laufe der Geschichte sehr verletzliche Seiten. Und Anton? Der Mann hat mein Herz mit seiner leisen Art und seinem Wunsch nach Echtheit im Sturm erobert.
Auch toll fand ich die Einbindung der queeren Community, die Unterstützung und den Rückhalt, den die beiden – trotz aller Unterschiede – bei ihren Freunden und Teamkollegen finden. Das Buch ist nicht nur unterhaltsam, sondern transportiert auch eine wichtige Botschaft: Sei du selbst, egal wie laut oder leise du bist. Liebe ist Liebe – auf und neben dem Eis.
Fazit:
Puckboy – Spiel auf Risiko ist witzig, sexy, gefühlvoll und einfach rundum gelungen. Ezra und Anton haben mich mit ihrer Rivalität, ihren Schwächen und ihrer Liebe komplett abgeholt. Wer Gay Romance mit Sports-Vibe, bissigen Dialogen und einer Prise Ernsthaftigkeit liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich ein echtes Wohlfühlbuch mit Message – und absoluter Lesetipp!