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Veröffentlicht am 03.08.2026

Eine glitzerbunte, lustig-laute Discokugel in der Form eines Buches

Mistakes were Made
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MISTAKES WERE MADE ist der zweite Band rund um Story-Lake und die Bishop-Familie. Das möchte ich direkt am Anfang klarstellen, da man optisch leider nicht erkennen kann, dass MISTAKES WERE MADE und STORY ...

MISTAKES WERE MADE ist der zweite Band rund um Story-Lake und die Bishop-Familie. Das möchte ich direkt am Anfang klarstellen, da man optisch leider nicht erkennen kann, dass MISTAKES WERE MADE und STORY OF MY LIFE derselben Reihe angehören. Ich finde jedoch wichtig, dass man diesen Roman nicht als Standalone liest, sondern STORY OF MY LIFE zuvor gelesen hat. Ansonsten wird man sich ziemlich hilflos verloren in Story Lake fühlen und in etwa so, als würde man als Einzige den Witz nicht kapieren. Ich muss selbst gestehen, dass ich einen holprigen Start ins Buch hatte, da es über ein Jahr her ist, dass ich STORY OF MY LIFE gelesen habe und deshalb nicht mehr alles ganz präsent habe. Nun aber zu diesem Roman. Worum geht es?

MISTAKES WERE MADE erzählt die Geschichte von Zoey, allerbeste Freundin und treue Agentin von Hazel, RomCom-Autorin und Protagonistin aus Band eins. In Hazels Schreibkrise hat Zoey stets zu Hazel gehalten – und dabei selbst ihren Job verloren. Da Hazel aktuell die einzige Klientin von der nun selbstständigen Literaturagentin ist, zwingt Zoeys finanzielle Lage sie dazu, ihre Zelte im teuren New York abzubrechen und vorübergehend nach Story Lake zu ziehen. Vorübergehend!
Gage Bishop, Teilzeit-Anwalt, Teilzeit-Handwerker, verflucht diesen Umstand, da er sich von der besten Freundin seiner Schwägerin einfach nicht fernhalten kann. Dabei ist Zoey genau das Gegenteil von dem, was er sich im Leben wünscht. Während Gage bereit ist, die Liebe seines Lebens zu treffen und eine Familie zu gründen, will Zoey nichts als Spaß im Privaten und Erfolg im Beruflichen. Sie will keine Verpflichtungen oder – bewahre – Liebe. Gage hat sein Leben im griff, während Zoey das Chaos anzieht.
Aber wieso muss Gage sich dann jedes Mal, wenn er Zoey sieht daran erinnern, dass sie nicht die Richtige ist?!

Der Einstieg ins Buch fiel mir leider wirklich nicht leicht. Was vielleicht aber gar nicht so drastisch ist, weil das Buch über 600 Seiten lang ist und somit noch genügend Zeit zum Wohlfühlen in Story Lake blieb. Aber erst war ich mir wirklich unsicher, weil ich so schwer Zugang zu den beiden Figuren gefunden habe. Und an der Stelle tue ich nun etwas, was ich in meinen Rezensionen sonst vermeide. Ich komme aufs Cover zu sprechen.
Eigentlich ist meine Devise immer, dass es nicht in meine Bewertung mit reinzählt, weil es nunmal in gewisser Weise auch Geschmacksache ist. Hier allerdings hat mich das Cover extrem verwirrt. Und ja, ich weiß, dass sich hier jemand extrem Mühe gemacht hat, und in anderem Kontext wäre das Cover schön, aber für MISTAKES WERE MADE gibt es kein unpassenderes Cover. Wir sehen ein süßes, durchschnittliches Pärchen, das verträumt gemeinsam auf einem Fahrrad sitzt. Dabei ist nichts an Zoey und Gage durchschnittlich und ihre Dynamik würde ich nicht als erstes mit süß beschreiben. Gage und Zoey sind prickelnder als eine aufgeladene Gewitterwolke und weniger zum Dahinschmelzen als zum Kaputtlachen und Abfeiern.

Was Gage und Zoey verbindet, ist von Anfang an eine für beide merkwürdige Vertrautheit, die sie zu bekämpfen und ignorieren versuchen. Dabei liefern sie sich hitzige bis witzige Wortgefechte und generell ist die Luft zwischen ihnen extrem aufgeladen.
Die Lovestory der beiden ist definitiv unkonventionell und folgt keinen Normen oder Regeln, was es so kurzweilig macht, das Buch zu lesen. Score schafft es immer wieder, uns zu überraschen oder einfach (auf positive t und Weise) den Rahmen total zu sprengen. Auch Zoey ist genau das Gegenteil der Frau, die auf dem Cover abgebildet ist. Zoey ist keine verträumte brünette, sondern ein rothaariger Wirbelwind. Ihr Stil ist kunterbunt, auffällig und ihre Klappe mindestens genauso laut.

Da mich das Cover also komplett auf eine falsche Fährte geschickt hat (die mir im übrigen bei weitem nicht so gefallen hätte, wie dieses Buch) brauchte ich erstmal Zeit, alles in meinem Kopf zu sortieren. Man bekommt ein Bild der beiden wortwörtlich vor Augen geführt, aber es stimmt nicht, schon allein optisch, und dann will sich dieses Bild doch immer wieder in den Kopf schleichen, wo eigentlich das korrekte Bild der beiden entsteht und lebt.

Aber sobald mir das gelungen ist, diese Sortier-Aktion, hatte ich einfach nur noch Spaß mit den beiden. Ich hatte Anfangs wirklich Bedenken wegen der Länge, aber das Buch verfliegt geradezu. Ich habe echt keine Ahnung, wie Lucy Score es geschafft hat, ein so langes Buch komplett ohne Längen zu schreiben, aber bin einfach nur froh darüber. Ich habe mich unfassbar wohl gefühlt, zurück im schrulligen, niedlichen, aufregenden Story Lake. Die Familie Bishop heißt uns natürlich auch herzlich willkommen zurück und Found Family war nie wahrer als in dieser Reihe.

Natürlich gibt es auch erstere Themen, traurige Momente. Thematiken, die einen aufwühlen und zum Nachdenken bringen und auch nach dem Zuschlagen noch weiter begleiten werden. Das bringt das Buch nochmal auf eine ganz neue Ebene und die Mischung zwischen all den Aspekten ist sehr gelungen. Ich kann es drehen und wenden und finde inhaltlich nichts zu meckern. Und sollte jemand doch den ein oder anderen Kritikpunkt findet, dann bin ich mir sicher, dass man das ziemlich schnell wieder vergisst, denn MISTAKES WERE MADE hat einen ganz entscheidenden Trumpf: Sooooooo viele, sooooooooo süße Tiere. Mein Herz ist geschmolzen!

Mein Fazit:
MISTAKES WERE MADE ist ein kunterbuntes, lautes, lustiges, schräges und was nicht alles Tohuwabohu von einem Buch. Es ist zum Schreien komisch und so unfassbar sexy, dass es sich stellenweise selbst entzünden könnte.
Wichtig nochmal: Lest zuvor STORY OF MY LIFE, denn sonst werdet ihr all die Anspielungen auf dieses und jenes erstmal nicht verstehen können und das wäre schade.
With that in mind: Wenn ihr etwas Zeit mitbringt (über 600 Seiten, Leute!) und eure Lachmuskeln mal wieder so richtig auf Trab bringen wollt, dann schnappt euch dieses Buch am besten sofort!

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Veröffentlicht am 02.08.2026

Keine Ahnung, wann mich ein Buch zuletzt derart fesseln konnte ...

Deviant Hearts (Deutsche Ausgabe)
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DEVIANT HEARTS ist der erste Band von Jagger Coles „Dark Hearts“-Reihe, die nun also auch auf Deutsch erscheint. Ich war zunächst einfach mega neugierig, weil es doch etwas Besonderes ist, in diesem Genre ...

DEVIANT HEARTS ist der erste Band von Jagger Coles „Dark Hearts“-Reihe, die nun also auch auf Deutsch erscheint. Ich war zunächst einfach mega neugierig, weil es doch etwas Besonderes ist, in diesem Genre auf einen männlichen Autor zu treffen. Aber wisst ihr was? Inzwischen bin ich ein totaler Jagger Cole-Fan. Dieser erste Band handelt von Neve und Ares. Man könnte auch sagen: Neve gegen Ares. Irische Mafia gegen griechische Mafia. Schließlich kann Neve den Kerl, den sie laut ihrem Onkel und Familienoberhaupt heiraten muss, überhaupt nicht ausstehen. Und Ares lässt keine Gelegenheit aus, Neves Blut zum Kochen zu bringen. Doch Ares weiß auch, wie wichtig die Ehe mit Neve fürs Geschäft ist. Natürlich NUR fürs Geschäft ... ;)

Die Storyline konnte mich von Anfang an überzeugen. Jagger Cole hat einen flotten Erzählstil, was die Geschichte durchweg spannend hält. Es ist auch so, dass DEVIANT HEARTS exakt den Mittelweg zwischen vorhersehbar und nicht nachvollziehbar findet und ihm geschickt folgt. Der ganz grobe Verlauf der Story kann man immer erahnen, aber man zweifelt zwischendurch doch daran, weil ein paar Irrwege eingebaut werden und – zack – passiert etwas, das man nicht erwartet hat. Zumindest nicht so, in diesem Moment.
Besonders überzeugt hat mich hierbei die Mischung der verschiedenen „Anteile“ vom Buch, sprich Romantik, Spice, Thrill, Humor. Und durch die Figuren und deren Dynamik sogar ein bisschen Wohlfühlen. Sämtliche Nebenfiguren aus den Familien Drakos und Kildare haben sich im Laufe der Geschichte in mein Herz geschlichen und mit Neve und Ares konnte ich sowieso total mitfiebern. Kennt ihr das bei Enemies-to-Lovers-Büchern, wenn man selbst hin- und hergerissen ist, welche Seite man nun eher befürwortet und beide gleichzeitig anfeuert, sich gegenseitig auf die Palme zu bringen? Hach, es hat einfach einen Heidenspaß gemacht, dieses Couple zu begleiten!

Die Geschichte wirkt total ausbalanciert, was mir einerseits sehr gefallen hat, weil ich es einfach nicht zu dark und Suspense-lastig mag. Andererseits hält diese Mischung die Spannung erst recht aufrecht, weil man es sich nie zu lange gemütlich in der einen Emotion machen sollte ;)

In meiner Bewertung werde ich dennoch einen kleinen Abzug geben, weil ich da noch etwas Platz nach oben sehe. Das ist jetzt aber nicht dieses „ich muss ja noch Platz lassen, falls die anderen Teile besser werden“-Ding, sondern ich sehe ein paar Punkte, die nicht ganz perfekt gelöst wurden. Erstens, die vielen Namen. Als erster Band einer Reihe ist das natürlich so eine Sache, vor allem wenn es um große Familien und deren Organisationen geht. Aber die ersten vier Kapitel hinkte ich einfach hinterher, wenn es um all die Namen ging: Gerade am Anfang eines Buches kann das leider auch mal dazu führen, dass man es genervt wieder weglegt. Aber macht das bitte nicht ;)
Zweitens, mir fehlte die Vielschichtigkeit der Lovestory am Ende des Buches, weil hier ziemlich kurzer Prozess mit allem gemacht wurde. Gerade auch, weil ich eh durchs Buch geflogen bin, hätten vierzig Seiten mehr da nicht geschadet.

Mein Fazit:

DEVIANT HEARTS ist zwar nicht komplett vollkommen, aber es hat mich komplett mitgerissen und von sich überzeugt. Es ist herrlich unterhaltsam und spannend und macht so richtig Lust auf die ganze Reihe. Ich jedenfalls zähle schon die Tage, bis der nächste Teil im Oktober erscheint. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung, für alle, die eine light Version von Dark Romance suchen: Ein bisschen gewagter zwar, aber nicht zu düster. Und bei alledem noch ziemlich romantisch! Was aber nicht heißen soll, dass man die Triggerwarnung außer Acht lassen sollte. Es gibt zum Ende hin einige Szenen, bei denen es mich immer noch fröstelt.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Ein magisch angehauchter, liebevoll verstaubter Zufluchtsort in Buchform

Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.
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Seit Monaten schon reist Prinzessin Tanadelle durchs Königreich und erfüllt Erwartungen, Pflichten und alles dazwischen. Entgegen der allgemeinen Erwartungen liebt Tandy ihr Leben als Prinzessin nicht ...

Seit Monaten schon reist Prinzessin Tanadelle durchs Königreich und erfüllt Erwartungen, Pflichten und alles dazwischen. Entgegen der allgemeinen Erwartungen liebt Tandy ihr Leben als Prinzessin nicht und flüchtet sich, wann immer es ihr möglich ist, in einen ihrer heißgeliebten Liebesromane. Doch dann passiert es: Sie beendet ihr letztes Buch aus dem Vorrat. Und wie wir alle wissen, gibt es nichts Schlimmeres als einen aufgebrauchten Büchervorrat auf Reisen. Eigentlich passt ein kurzer Besuch im kleinen Buchladen von Little Pepperidge überhaupt nicht in den straffen königlichen Zeitplan – und dann wird Tandy auch noch von der alten Ladenbesitzerin verflucht.

Tandy kann die Buchhandlung, die ihr mit dem Fluch kurzerhand vermacht wurde, nicht mehr verlassen. Zumindest nicht, bis der Fluch gebrochen und ihr das Tor zu ihrem Herzenswunsch geöffnet wurde.

Anstatt ihr Leben als frischgebackene Buchhändlerin genießen zu können, scheint sich das gesamte Königreich einzumischen, um den Fluch zu brechen. Aber ist es denn wirklich so schlimm, in einer Buchhandlung festzusitzen?

Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, was für mich an zwei Dingen lag. Einerseits ist der Schreibstil sehr angenehm, einnehmend und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird durchgehend aus Tandys Sicht erzählt, in der Ich-Perspektive. Man fühlt sich nah am Geschehen. Es gibt extrem viele innere Monologe und ausladende Beschreibungen, was einen gekonnt ins Buch „hineinzieht“. Und mit einer Erzählerin wie Tandy kann man sich nur wohlfühlen. Das ist auch direkt mein zweites überzeugendes Argument: Tandy.

Tandy ist die Art Hauptfigur, die im Verlauf des Lesens zu einer wahren Freundin für einen wird. Tandy ist eine sehr umgängliche Person, die einem beim Lesen nie zu viel wird oder deren Verhalten einen gar nerven würde. Im Gegenteil. Sie setzt sich für einen herzlichen Umgang miteinander ein und bringt mit ihrer Art ganz viel Sonnenschein vorbei. Dabei stellt sie sich selbst meistens hinten an, weshalb man sie aber nicht schütteln will, sondern einfach ganz fest in den Arm nehmen möchte.

Der Roman an sich lässt sich tatsächlich mit nichts vergleichen, was ich bisher gelesen habe. Er ist nicht so recht Fantasy, weil die Magie gar keine so entscheidende Rolle einnimmt und nicht das eigentlich Spannende am Roman ist. Es ist vielmehr so, dass die Autorin die Fantasy-Schiene genutzt hat, um sich eine Welt zu erschaffen, die alle Mädchenträume möglich macht: Prinzen, Prinzessinnen, magische Katzen, Hexen, Piraten, Drachen, Einhörner!!! Und viel mehr ... Dabei wirkt es aber nicht überladen, denn die Autorin hat sich eines praktischen Tricks bedient. Vielleicht sogar ganz unbewusst: Dadurch, dass der Roman fast nur innerhalb des kleinen Buchladens spielt, fällt das Worldbuilding nicht auseinander und jede neue Information ist eine Freude.

Kommen wir aber nun dazu zurück, was der Roman ist – und nicht ist. Auch Romantasy ist für mich nicht der richtige Begriff, denn die Liebesgeschichte ist sehr zart, zurückhaltend und auch nicht der Hauptfokus. Vielmehr geht es um Tandys Entwicklung, Tandys Wünsche, Tandys Entscheidungen. Einfach um Tandy. Eine junge Frau, die zum ersten Mal in ihrem Leben Freiheit erlebt – und mit dieser Situation kann man sich sehr gut identifizieren, egal aus welcher Welt man kommen mag.

Noch ein paar Worte zu den anderen Figuren. Man könnte enttäuscht davon sein, wie undurchsichtig Bash als Tandys Love Interest bleibt. Doch für mich hat das ganz gut zum Stil der Geschichte gepasst. Man kennt Bash nicht gut genug, um das Kribbeln zwischen Tandy und ihm nachzuspüren. Und doch habe ich ihn sehr ins Herz geschlossen. Auch der kleine, bunte Haufen an Nebenfiguren ist einfach herzlich. Dann gibt es noch ein paar Prinzen, die dem Buch skurrilen Humor einhauchen.

Insgesamt verläuft das Buch aber sehr gemächlich. Die Handlung ist recht vorhersehbar, aber bei diesem Buch geht es auch weniger um Spannung als einfach ums Gefühl. Die Autorin berichtet in ihrer Danksagung davon, wie das Schreiben des Buches zu einem richtigen Rückzugsort in einer schweren Zeit für sie wurde. Und das merkt man auch als Leserin. Denn die Autorin hat damit nicht nur für sich, sondern auch für uns einen Wohlfühlort geschaffen.

Am Ende, wenn man eine Weile über alles nachdenkt, hat die Handlung die ein oder andere Schwachstelle, und gerade die letzten fünfzig Seiten waren sehr viel, sehr voll und chaotisch. Das hat nicht so recht zum Rest der Geschichte gepasst. Und das sind so kleine Sachen, die bei meiner Bewertung ein bisschen Abzug geben.

Mein Fazit:
Obwohl Tandys Geschichte nicht im herkömmlichen Sinne spannend ist, bin ich ab einem gewissen Punkt total im Bann des Buches gewesen. Dieses Buch ist eine leichte Lektüre zum Durchatmen, Herunterfahren und Wohlfühlen. Und weil jede*r mal genau so ein Buch braucht, kann ich CURSED FOR GOOD ohne Vorbehalte weiterempfehlen. Es wird der Moment kommen, da ist man froh, genau dieses Buch im Regal zu haben. ;)

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Eine herrlich entspannte, klassische RomCom voller Witz und Charme

Ignite (New Beginnings at Cloverleigh Farm 1)
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Mit IGNITE beginnt beim Cove-Verlag eine Fortsetzung beziehungsweise Spin-off zur Only Us-Reihe bei lübbe. Na, klingelt da bei der ein oder anderen was? Cloverleigh Farms. Single Dad und Kindermädchen ...

Mit IGNITE beginnt beim Cove-Verlag eine Fortsetzung beziehungsweise Spin-off zur Only Us-Reihe bei lübbe. Na, klingelt da bei der ein oder anderen was? Cloverleigh Farms. Single Dad und Kindermädchen ... Erzfeinde seit der Kindheit ... Wein und Whiskey ...
Für mich ist es schon eine Weile her, dass ich zwei Bände der Reihe gelesen habe und mein Gehirn brauchte zu Beginn von IGNITE tatsächlich ein Weilchen, um alle Puzzleteile und Lücken zurechtzurücken. Kommen wir also zum Inhalt:

Ignite handelt von der 22-jährigen Winnie (Winnifred, die Tochter von Mack und Frannie aus ONLY US 1) und dem 34-jährigen Dex. Also Age-Gap vom Feinsten.
Als Dex in die Wohnung neben Winnie zieht, schwärmt sie sofort für ihn. Heiße Muskeln, heißer Beruf. Und dann hat er auch noch zwei goldige Töchter! Doch Winnie will sich nicht schon wieder Hals über Kopf verlieben, zu schnell verschenkt sie ihr Herz immer an die falschen Männer.

Dabei ist Dex sowieso kein Thema. Er glaubt nicht an die Liebe, ist grummelig, verschlossen und fest entschlossen, den Altersunterschied zwischen ihnen als Schutzschild aufrechtzuhalten.

Zu unserem Glück ist ein Reihenhaus jedoch ein ziemlich schlechter Ort, um sich aus dem Weg zu gehen ... ;)

Meine Meinung:
Ich habe wirklich ein wenig gebraucht, um mich mit all den Namen und Familienverhältnissen wieder zurechtzufinden, einfach weil ich schon Hintergrundwissen hat, das aber so verstaubt war, ... Aber eigentlich wird alles nochmal berichtet und erklärt, sodass man die Cloverleigh Farm noch nicht kennen muss und stattdessen die herzliche Familie neu kennenlernen darf.

Die Geschichte wird mit wechselnder Perspektive zwischen Winnie und Dex erzählt und ich mochte beide Figuren auf Anhieb. Dex ist der typische Grumpy und ich liebe es, wie er mit seinen Töchtern umgeht.
Auch zu Winnie fand ich direkt einen guten Zugang. Ich habe sie trotzdem mit jedem weiteren Kapitel und jeder kleinen Info noch mehr gerngehabt. Winnie ist eine Protagonistin, die ich mir als meine beste Freundin vorstellen könnte.

Auch die Nebenfiguren geben der Geschichte wirklich viel. Da wären zum einen Dex‘ kleine Mädchen, die einen mit Garantie zum Lachen bringen. Dann ist da noch Winnies liebevolle Familie und ihre Freundin Ellie, die Winnie sowohl zum mutig sein, als auch zum Nachdenken anregt.
Es entsteht ein ausgewogenes Zusammenspiel der Figuren, durch die das Buch sehr vielseitig wird und trotz all der Leichtigkeit und dem Humor gerade genug Tiefgang hat.

Das Gleiche gilt für die Themen. Alles ist ausgewogen und vor allem ist die Lovestory zum Entspannen, Abschalten und glücklich seufzen geeignet. Aber sie spricht auch Aspekte an, die zum Nachdenken anregen, einen berühren und mitreißen.
Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass IGNITE nicht ultra spannend ist und das Rad der Romances nicht neu erfindet. Doch wenn ich ehrlich bin, ist es genau das, was mir an dieser Liebesgeschichte so gefallen hat. Sie ist gaaaaanz klassisch. Wirkt völlig unberührt von all dem Trubel in der Bookbubble.
Ich habe das Gefühl, es gibt inzwischen so viel Konkurrenz mit all den Trends und jedes Buch muss der größte Hit werden. IGNITE dagegen ist ganz im Stil der „alten“ Only Us-Bücher und hat mich total an die Zeit erinnert, als ich mich in dieses Genre verliebt habe und mit meinen Rezensionen begonnen habe.
Aber Achtung: Spice konnte Melanie Harlow schon immer überaus gut! ;)

*Mein Fazit:+
Ich hatte eine wundervolle, herrlich entspannte Lesezeit zurück im Cloverleigh Farms-Universum. Wer eine klassische, romantische Lovestory (oder besser gesagt RomCom) schätzt, dazu eine Prise Age Gap, Single Dad und viiieeele Mukis – IGNITE ist genau das. Von mir gibt es volle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Süße Wohlfühlgeschichte für die Seele

Picking Daisies on Sundays
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Anstelle von ewigem Gelaber, heute mal den Inhalt in kurz und knackig:
Friends to Strangers to Fake-Lovers
Romantikerin x Romantiker
Modedesign x Gedichte
Found Family
Selbstliebe
New York
Kein Spice!

Klingt ...

Anstelle von ewigem Gelaber, heute mal den Inhalt in kurz und knackig:
Friends to Strangers to Fake-Lovers
Romantikerin x Romantiker
Modedesign x Gedichte
Found Family
Selbstliebe
New York
Kein Spice!

Klingt nach deinem Geschmack? Dann lies unbedingt weiter für meine Meinung und mein Hörerlebnis. Ja, ich habe PICKING DAISIES ON SUNDAYS als Hörbuch gehört und damit will ich auch direkt anfangen. Zunächst habe ich mich mit den Stimmen etwas schwergetan, da beide älter klingen als ich es bei 22-jährigen Hauptfiguren erwarten würde. An die Stimme für Daisy habe ich mich jedoch schnell gewöhnt, denn ich finde sie zu Daisys Charakter sehr passend. Die Stimme hat etwas sanftes, verträumtes, melancholisches. Und genau das ist Daisy. Als Protagonistin, durch deren Sichtweise wir die Geschichte erleben war Daisy bzw. Danni perfekt. Sie ist eine junge Frau voller Träume, die das Leben aber schon oft gebrochen hat. Sie hat gelernt, mit ihrer Trauer zu leben und kämpft doch Tag für Tag gegen ihre Selbstzweifel. Danni war mir super sympathisch und sie ist die Art Protagonistin, mit der ich gerne befreundet wäre.
Die männliche Stimme hingegen hat mich bis zum Schluss irritiert, weil sie nicht mit meinem Bild von Levi zusammenpasst. Aber ich finde es gut, dass das Hörbuch auch eine männliche Stimme besitzt, weil (und das ist der Vorteil vom Hörbuch) man so sofort versteht, welche Bedeutung die kurzen Gedichte am Anfang von jedem Kapitel haben.
Levi lernen wir genau genommen nur durch Daisys Augen kennen, aber es fällt einem trotzdem nicht schwer, sich ein eigenes, komplettes Bild von Levi zu machen. Anfangs gibt es noch ein paar Puzzlestücke zu ich, die keinen Platz zu finden scheinen aber nach und nach löst sich das. Levi ist ein totaler Familienmensch und ein Book-Boyfriend schlechthin. Ich habe mich sofort in ihn verliebt.

Alles in allem überrascht es wohl kaum, dass mir der Einstieg in die Geschichte nicht schwerfiel und ich die Atmosphäre und Emotionen spüren konnte. Die Kapitel haben eine angenehme, eher kurze Länge, was die Geschichte sehr unterhaltsam und kurzweilig macht.

Den einzigen Hinweis den ich noch geben will betrifft das sogenannte Miscommunication Trope. Das ist jetzt vielleicht ein kleiner Spoiler aber mir einfach wichtig zu erwähnen, weil dieses Trope eine ziemliche Red Flag für einige Leser:innen darstellt. Deshalb hier die Warnung, ja das kommt in diesem Buch vor. Aber ich finde es sehr gut umgesetzt, passend und verständlich. Ich will das nicht weiter ausführen, um nun nicht total zu spoilern, aber so viel: Mich hat es nicht ansatzweise gestört.

Einen einzigen kleinen Abzug gebe ich, weil manches in der Handlung ein bisschen zu kurz gedacht wirkt. Zum Beispiel wie mühelos und frei von Misstrauen Daisys und Levis Familien von ihrer Beziehung überzeugt sind, fand ich eher unrealistisch.

Mein Fazit: 4,5 von 5 Sternen

PICKING DAISIES ON SUNDAYS ist eines der süßesten, romantischsten Bücher das ich seit langem gelesen (oder besser gesagt gehört) habe. Die Stunden sind wie im Flug verfolgen und ich habe mich herrlich wohl bei Danny und Levi gefühlt. Eine große Leseempfehlung von mir für alle mit einer großen Schwäche für die romantischste Romantik.

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