Cover-Bild Die Mörderinsel
Band 2 der Reihe "Doro Kagel"
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 19.04.2021
  • ISBN: 9783734110214
Eric Berg

Die Mörderinsel

Kriminalroman
Ein ermordetes Mädchen, ein freigesprochener Täter, ein Dorf in Aufruhr ... Ein Küstenkrimi mit Doro Kagel

Frühsommer: Der Hotelbesitzer Holger Simonsmeyer, angeklagt des Mordes an einer jungen Frau aus seinem Heimatdorf Trenthin, wird freigesprochen. Er und seine Familie hoffen, damit sei nun endlich alles überstanden. Doch im Dorf herrscht Misstrauen, nur wenige glauben an die Unschuld des Hoteliers. Dann wird erneut ein junges Mädchen ermordet aufgefunden …
Spätsommer: Schockiert steht die Journalistin Doro Kagel vor den Ruinen eines ausgebrannten Hauses in Trenthin. Vor Monaten hatte Bettina Simonsmeyer sie inständig gebeten, ebenso ausführlich über den Freispruch ihres Mannes zu berichten wie zuvor über den Mordprozess. Doro hatte abgelehnt. Nun hat die Familie einen schrecklichen Blutzoll bezahlt. Von Schuldgefühlen geplagt beginnt Doro, den Fall neu aufzurollen …

Doro Kagel ermittelt in:
Das Nebelhaus
Die Mörderinsel

Die Doro-Kagel-Krimis haben Ihnen gefallen? Es gibt noch mehr spannende Küstenkrimis von Eric Berg:
Das Küstengrab
Die Schattenbucht
Totendamm

Alle Romane erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2026

macht Lust auf Usedom

0

Der Hotelbesitzer Holger Simonsmeyer wird des Mordes an der jungen Frau Susann angeklagt, jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Im Dorf startet ein Mobb gegen ihn. Dann wird erneut eine junge Frau ...

Der Hotelbesitzer Holger Simonsmeyer wird des Mordes an der jungen Frau Susann angeklagt, jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Im Dorf startet ein Mobb gegen ihn. Dann wird erneut eine junge Frau umgebracht. Und noch mehr Menschen müssen sterben. Die Journalistin Doro Kagel, die nach Holgers Inhaftierung einen großen Artikel über ihn schrieb, versucht Licht ins Dunkel zu bringen.
Die Geschichte wird in 3 Zeitebenen erzählt: Vor dem ersten Mord, vor dem zweiten Mord und nach beiden Morden. Außerdem wird sie aus der Sicht verschiedener Personen erzählt. Das war für mich ein wenig viel des Guten und wirkt eher verwirrend. Auch die Anzahl der involvierten Figuren ist sehr groß. Zum einen gibt es da die Familie um Holger, dann die Eltern und Schwester von Susann, die Familie der Schwester von Susanns Mutter, eine indische Familie und noch ein paar einzelne Personen. Beim Lesen hatte ich öfter Schwierigkeiten zu zuordnen wer denn jetzt wer ist.
Cliffhanger gibt es durch den Wechsel von Zeit und Sichtweisen reichlich. Die Story an sich ist auch spannend, auch wenn für meinen Geschmack manchmal etwas zu sehr ins Detail gegangen wird, was an einzelnen Stellen ein bisschen langatmig wirkt.
Was mir besonders gefallen hat, sind die kleinen Gedichte, die das Mordopfer geschrieben hat. Doro entschlüsselt die versteckten Botschaften darin nach und nach. Solche Rätsel liebe ich total. Leider sind sie aber so schwer und um die Ecke gedacht, dass der Leser keine Chance hat, darauf zu kommen. Zumindest mit ist es beim besten Willen nicht gelungen.
Die Geschichte spielt hauptsächlich auf Usedom. Die Beschreibung der schönen Landschaft und Erwähnungen für die Gegend typischer Tätigkeiten wie zum Beispiel Bernsteinsammeln machen direkt Lust auf einen Urlaub auf der schönen Insel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2022

Interessante Serie

0

Doro Kargel fühlt sich schuldig, wegen eines Artikels über eine Gerichtsverhandlung. Die Frau des Angeklagten spricht sie darauf an, weil sie nach dem Freispruch erwartet, dass ein weiterer Artikel geschrieben ...

Doro Kargel fühlt sich schuldig, wegen eines Artikels über eine Gerichtsverhandlung. Die Frau des Angeklagten spricht sie darauf an, weil sie nach dem Freispruch erwartet, dass ein weiterer Artikel geschrieben wird. Doch Doro Kargel weigert sich. Erst als sie einen weiteren Anruf bekommt, der einem Hilferuf gleicht, und 4 Menschen verbrannt sind, geht sie der Sache nach.

Also erst mal sind da die Zeitsprünge und die vielen Perspektiven, von diversen Charakteren. Es war ein wildes Durcheinander. Bis ich erst festgestellt habe, WER da alles verbrannt war, das hat erst mal gedauert.

Der Schluss das Highlight, fand ich dann gut. Der Schreibstil gefiel mir auch. Der Lokalkolorit war, rückblickend, etwas dürftig. Das mit den Haikus und deren Auflösung fand ich sehr spannend und eine gute Idee.

Aus irgendeinem Grund fand ich das Cover nicht Ostseeinseltypisch, trotz des Hauses, das vielleicht ein Friesenhaus ist. Irgendwie hab ich auch den hügeligen Eindruck und gleichzeitig denk ich eher an Südsee oder an den Süden.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Doro Kargel ist ein sehr interessanter Charakter. Die Serie gefällt mir, auch wenn es jetzt ein wildes Durcheinander war. So dass ich die Toten von Fehmarn lesen möchte, nur deshalb habe ich mir dieses Buch besorgt. 3 Sterne und eine Empfehlung.




  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2026

Leider enttäuschend auf ganzer Linie

0

Schon wieder hat ein Buch von Eric Berg den Weg auf meinen Nachttisch gefunden. Nachdem ich hier bereits „Totendamm“ besprochen hatte und nicht wirklich von dem Buch begeistert gewesen bin wollte ich dem ...

Schon wieder hat ein Buch von Eric Berg den Weg auf meinen Nachttisch gefunden. Nachdem ich hier bereits „Totendamm“ besprochen hatte und nicht wirklich von dem Buch begeistert gewesen bin wollte ich dem Autor einfach noch eine Chance geben , zumal mich bei „Die Mörderinsel“ sowohl der Titel als auch der Klappentext wieder ansprachen.


Nach einigen Jahren steht die Journalistin Doro Kagel wieder im Mittelpunkt dieses Kriminalromanes, nachdem sie bereits In Bergs Erstlingsroman „Das Nebelhaus“ ermittelte. Diesmal hat sich der Autor die Ostseeinsel Usedom als Schauplatz seines Krimis ausgesucht. Im Mittelpunkt steht Holger Simonsmeyer, ein des Mordes verdächtigter Inselbewohner, dessen Freispruch vor Gericht bei den Bewohnern seines Heimatdorfes allerdings auf Unverständnis, Argwohn und Hass stößt. Die Dorfgemeinschaft rottet sich zusammen und macht nicht nur ihm, sondern auch seiner Familie das Leben zur Hölle. Seine Frau wendet sich schließlich an die Reporterin Doro Kagel, die ihr aus den Gerichtsverhandlungen noch in Erinnerung geblieben ist und bittet sie um eine rehabilitierende Berichterstattung über den Freispruch Ihres Mannes. Nur kurze Zeit später steht die Reporterin vor den Überresten des abgebrannten Hauses der Familie Simonsmeyer und stellt sich die Frage ob die diese Tragödie hätte verhindern können.


Wer sich Spannung durch einen interessant klingenden Plot verspricht wird leider enttäuscht. Spannend ist vor allem die Eigendynamik, die der Hass und die Hetze der Dorfbewohner entwickeln. Die negative Stimmung heizt sich zusehends auf und lässt bei den Leser die Hoffnung auf ein dramatisches Ende entstehen. Ein guter Ansatz . Leider wird die Atmosphäre durch ein „Zuviel an allem“ gestört. Es gibt eine ganze Reihe von Charakteren und Nebenschauplätzen, zudem 2 Zeitebenen in denen das Geschehene erzählt wird. Neben der Reporterin Doro Kagel gibt es einen Polizeilichen Ermittler , der allerdings recht schwach in seinen Konturen bleibt. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Mir fehlte beim lesen vor allem eine Steigerung der Spannung. Die Geschichte plätschert allmählich und zäh vor sich hin , man hofft als Leser auf mehr, wird aber stattdessen zusehends enttäuscht. Die Fülle an Handlungssträngen und Charakteren, so wie deren eigenen Probleme und der soziale Background sind meiner Meinung nach nicht nur störend für den Spannungsaufbau, sondern lassen den Leser nicht nur Ruhe kommen. Man weiß vor lauter Namen gar nicht mehr wohin man seine Gedanken zuerst lenken soll und verliert den Überblick über das Geschehen. Bis zum Ende hin war es mir nicht möglich meine Gedanken auf die Schuld bzw den Schuldigen zu fokussieren. Wer könnte der Täter sein? Ist Holger wirklich so unschuldig wie es scheint? Diese Gedankengänge konnte ich kaum zu Ende formulieren und ein Lesegenuss kam bei mir nicht auf. Teilweise fühlte ich mich Recht überfordert mit der Fülle der Informationen.

Am Ende überrascht das Buch zwar mit einem völlig unerwarteten Ende und einem Täter mit dem der Leser nicht gerechnet hätte, allerdings kann diese Tatsache die Gesamtbilanz auch nicht mehr retten.





Mein Fazit
Ein zuviel an Charakteren und Handlungssträngen hindern leider den Spannungsaufbau und lassen keine wirkliche Lesefreude aufkommen. Klappentext und Titel klangen vielversprechend, doch leider konnte der 2. Teil der Serie um die Reporterin Doro Kagel nicht überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere