Cover-Bild Rabenschwestern
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 10.02.2014
  • ISBN: 9783548611815
Gabi Kreslehner

Rabenschwestern

Kriminalroman
Kommissarin Franza Oberwieser ist eine lebenslustige und kompromisslose Frau. Sie steht zu ihren Leidenschaften wie dem Plätzchenbacken und ihrer neuen großen Liebe, dem jüngeren Schauspieler Port. Da fordert ein Fall ihre ganze Aufmerksamkeit. Gertrud Rabinsky, die beliebte Töpferladen-Besitzerin, wurde brutal ermordet. Doch erst als Hanna Umlauf vermisst gemeldet wird, erfährt Franza, dass die bekannte Fotografin Gertruds Schwester war. Zwei Frauen, zwei Fälle, zwei Schicksale. Wo ist die Verbindung? Für Franza wird die Suche nach Hanna zu einer Achterbahnfahrt: Ist die schöne Frau Opfer oder Täter?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2018

Schwesternliebe - Schwesternhass

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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Kommissarin Franza Oberwieser ermittelt in einem Fall, der zunehmend komplexer wird, je weiter sie in die Vergangenheit des Opfers zurückblickt. Die Töpferin und Mutter zweier ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Kommissarin Franza Oberwieser ermittelt in einem Fall, der zunehmend komplexer wird, je weiter sie in die Vergangenheit des Opfers zurückblickt. Die Töpferin und Mutter zweier Kinder wird in ihrer eigenen Küche ermordet aufgefunden. Zuerst gerät ihr Ehemann, der an diesem Tag auf einer Party war, ins Visier der Ermittler, doch dann kommt die Verbindung zu Gertruds vermissten Adoptivschwester Hanna ans Tageslicht und sie wird gleichermaßen gesucht wie verdächtigt. Zusätzliche Spannung bieten die Ereignisse aus Gertruds und Hannas Kindheit und Jugendzeit. In ihrer Jugendzeit ist der damalige Freund von Hannah unter mysteriösen Umständen beim gemeinsamen Urlaub ums Leben gekommen und danach haben die beiden Adoptivschwestern, die zuvor sehr innig miteinander waren, den Kontakt zueinander abgebrochen und haben getrennte Wege gewählt. Hanna hat sogar den Kontakt zur gesamten Familie abgebrochen, obwohl sie eigentlich die begabtere der beiden Schwestern war und deshalb bei ihrem Adoptivvater sehr hoch im Kurs stand. Die Ermittlerin Franza Oberwieser freundet sich zufälligerweise kurz vor Gertruds Tod mit deren Tochter Lilli an und somit bekommt der Krimi noch eine weitere interessante Sichtweise.

Meine Meinung zum Buch:
Die Kommissarin Franza Oberwieser wird sehr facettenreich und charmant beschrieben, mit vielen Macken und einem chaotischen Privatleben. Beruflich kann sie sich allerdings in den Fall hineinhängen und ist bei ihren Kollegen sehr beliebt und zudem kann sie sich auch gut in die Opfer und verdächtigten Personen hineinversetzen. Manchmal geht sie allerdings schon zu weit, wie z.B. in ihrer Vertraulichkeit zu Lilli, sodass es eigentlich nicht mehr professionell ist.
Das Thema über zwei Adoptivschwestern, die zuerst eine innige Schwesternliebe zueinander hatten und sich dann im Verlauf ihrer Jugend immer mehr auseinander gelebt haben, finde ich sehr spannend. Allerdings hat die Familie sehr viele Geheimnisse aus der Vergangenheit untereinander verborgen oder vertuscht, sodass es schon etwas zu viel für meinen Geschmack war. Hier wäre etwas weniger glaubwürdiger und spannender gewesen. Gleichzeitig war das Ermittlerteam zum Schluss etwas langsam mit ihren Gedanken und dem Leser einen Schritt hinterher. Dies ist allerdings mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten lässt sich der Krimi aufgrund der einfachen Sprachgestaltung und der relativ kurzen Kapitel sehr zügig lesen.

Titel und Cover:
Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend: Es verdeutlicht auch die düstere Seite des Krimis. Den Titel „Rabenschwestern“ hätte ich persönlich nicht für das Buch gewählt, ist aber okay.

Mein Fazit:
Ich würde mich sehr über einen weiteren Fall mit der sympathischen Ermittlerin Franza Oberwieser freuen und finde es auch spannend, wie es in ihrem Privatleben weitergeht.

Veröffentlicht am 14.06.2017

Geschwisterbeziehungen

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Gertruds Eltern nahmen Hanna auf als Gertrud sieben Jahre alt war. Die gleichaltrigen Mädchen verstanden sich gut, bis Hannas Freund Tonio während eines Urlaubs in Griechenland ums Leben kam. Daraufhin ...

Gertruds Eltern nahmen Hanna auf als Gertrud sieben Jahre alt war. Die gleichaltrigen Mädchen verstanden sich gut, bis Hannas Freund Tonio während eines Urlaubs in Griechenland ums Leben kam. Daraufhin trennten sich ihre Wege.
Über zwanzig Jahre später wird Gertrud ermordet in ihrer Küche aufgefunden. Hanna wird von Ihrem Mann zur selben Zeit als vermisst gemeldet.
Kommissarin Franza Oberwieser findet bald heraus, dass es da einen Zusammenhang gibt. Aber es finden sich auch noch verschiedene tragische Verbindungen und nun kommen alle Geheimnisse ans Licht. Peu à peu lernt man so die Geschichte von Hanna und Gertrud kennen. Die Geschichte wechselt zwischen Franzas Ermittlungen und Rückblenden in die Vergangenheit der beiden Frauen. Aber auch Franzas Privatleben lernen wir mit der Zeit kennen.
Der Schreibstil ist eindringlich und flüssig. Obwohl die Ermittlungsarbeit der Polizei etwas in den Hintergrund tritt, weil der psychologische Aspekt der Beziehungen der Schwestern untereinander vorrangig ist, ist die Geschichte spannend und packend. Die Lösung ist dann überraschend.
Die Figuren sind ausgefeilt dargestellt, so dass die Handlungen realistisch und nachvollziehbar sind.

Veröffentlicht am 17.10.2024

Rabenschwestern

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Die bekannte Fotografien Hanna wird von ihrem Mann als vermisst gemeldet. Kommissarin Franza beginnt mit ihrem Team zu ermitteln. Doch kurze Zeit später wird die Töpferin Gertrud ermordet aufgefunden. ...

Die bekannte Fotografien Hanna wird von ihrem Mann als vermisst gemeldet. Kommissarin Franza beginnt mit ihrem Team zu ermitteln. Doch kurze Zeit später wird die Töpferin Gertrud ermordet aufgefunden. Bei der Recherche wird schnell klar. Hanna und Gertrud waren Schwestern – wenn auch nur Adoptivschwestern. Hanna war in die Familie aufgenommen worden, hatte aber schon bald Gertrud in allem überflügelt. Eine Rivalität machte sich breit, die besonders zum Ausbruch kam, als sie Tonio kennenlernten. Doch dann gab es einen Unfall und Hanna war für lange Zeit unauffindbar und mied jeden Kontakt mit ihrer Familie. Bis sie wieder auftaucht und Gertrud tot ist …
Die Geschichte hätte richtig gut werden können. Mich hat sie enttäuscht. Das Buch war gut lesbar, aber irgendwie habe ich mich nicht wirklich damit anfreunden können. Es gibt einige Verdächtigte und die Polizei ermittelt auch. Allerdings nimmt ein Großteil des Buches das Privatleben von Franza ein – ihr Freund, ihr Ex-Mann, ihre Internetbekanntschaft. Das wird mehr als ausführlich dargestellt. Außerdem gibt es viele Kapitel in der Ich-Form und jedes Mal musste man eine Weile raten – spielt das Kapitel nun gerade in der Vergangenheit oder Gegenwart, welche Person ist gerade der Ich-Erzähler. Mit der Zeit hat mich das ermüdet und zum Teil gelangweilt bis genervt. Irgendwann war es mir dann eigentlich egal, wer der Täter ist – ich wollte nur noch mit dem Buch zu Ende kommen. Und auch wenn der Täter am Ende überrascht, wirklich herausgerissen hat es das Buch dann für mich nicht mehr. Alles in allem hat mich das 2. Buch der Autorin nicht überzeugt.

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Veröffentlicht am 15.09.2016

Rabenschwestern

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Anfangs kam ich etwas schwer in das Buch rein. Es hat viele verschiedene Handlungsstränge die einen erstmal verwirren, dies wird aber immer weniger mit der Zeit. der Schreibstil ist einfach und flüssig, ...

Anfangs kam ich etwas schwer in das Buch rein. Es hat viele verschiedene Handlungsstränge die einen erstmal verwirren, dies wird aber immer weniger mit der Zeit. der Schreibstil ist einfach und flüssig, die Story gut. Obwohl es der zweite Fall von Franza Oberwieser ist kommt man gut in das Buch rein. Es gibt keine Anzeichen das man das erste Buch lesen muss um das zweite zu verstehen. Es ist also keine Reihe im eigentlichen Sinn.

Franza Oberwieser ist 45, lebt in Trennung hat einen Jungen Liebhaber ist Komissarin und backt für ihr leben gern. Als sie in einer teuren Boutique eine Jeans anprobiert fällt ihr eine junge Frau auf die ein Parfüm stehlt. Als sie diese verfolgt und stellt erkennt sie in der jungen Frau Lilli, eine alte Schulfreundin ihres Sohnes Ben wieder. Ein paar Tage später als sie zu einem Mordfall gerufen wird sieht sie Lilli wieder. Die tote Frau war Lillis Mutter Gertrud Rabinsky. Warum musste die Frau sterben? Gleichzeitig wird die Fotografin Hanna Umlauf als Vermisst gemeldet. Schnell begreifen die Beamten das zwischen dem Mord an Gertrud und dem verschwinden von Hanna eine verbindung besteht. Die zwei sind zusammen aufgewachsen und haben eine bewegte vergangenheit. Wo ist Hanna? Ist sie die Mörderin oder auch ein Opfer? Hier gibt es zwei Frauen zwei Schiksale und zwei Fälle zu klären.