Cover-Bild Libellen im Kopf
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 19.11.2018
  • ISBN: 9783734100994
Gavin Extence

Libellen im Kopf

Roman
Alexandra Ernst (Übersetzer)

»Dieser Roman ist ein großer Wurf, eine bewegende, feinfühlig geschriebene Lektüre, die dazu noch unterhaltsam ist.« Hamburger Morgenpost

Abby ist Mitte zwanzig, lebt in London, arbeitet als Journalistin und ist bipolar. Trotz ihrer Krankheit führt sie mit ihrem Freund Beck ein einigermaßen normales Leben – bis sie eines Abends ihren Nachbarn Simon tot in seiner Wohnung findet, als sie sich nur mal eben eine Dose Tomaten zum Abendessen ausleihen möchte. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

Ein einfühlsamer, witziger und origineller Roman über den schmalen Grat, zwischen dem, was wir »normal« nennen und was nicht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2025

Könnte packender sein

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Anfangs war ich bei diesem Buch wirklich noch guter Dinge, zumal das Thema echt interessant, emotional und auch wichtig ist, schließlich nehmen psychische Erkrankungen in der Bevölkerung immer mehr zu. ...

Anfangs war ich bei diesem Buch wirklich noch guter Dinge, zumal das Thema echt interessant, emotional und auch wichtig ist, schließlich nehmen psychische Erkrankungen in der Bevölkerung immer mehr zu. Besonders auch, dass der Autor weiß, wovon er da geschrieben hat, fand ich gut.

Dennoch war ich während des Lesens immer wieder hin- und hergerissen, weil mich die Geschichte nicht so packen konnte, wie ich es gern gehabt hätte. Zwar fand ich gerade den Anfang auf skurrile Weise gut und den Verlauf von Abbys manischer, später depressiven Episode echt gut beschrieben und interessant, aber zwischendurch gab es hier und da einfach zu viele Längen. Das, obwohl das Buch mit nicht einmal vierhundert Seiten gar nicht mal so lang ist. Gerade auch die Szenen, die in der Klinik spielen, wirkten auf mich etwas in die Länge gezogen. Ebenfalls ist mir die Liebesgeschichte zwischen Abby und Beck etwas zu kurz gekommen, um deren Beziehung zueinander richtig verstehen zu können, schließlich ist es auch für den Partner nicht leicht, mit einer manisch-depressiven Person zusammenzuleben. Nur zwei Briefe von Beck erklären seine Gefühle recht eindrücklich, was ich auch wirklich gut und emotional fand. Das Ende der Geschichte fand ich zwar ebenfalls ganz gut und zufriedenstellend, aber insgesamt hat mir irgendetwas gefehlt, was ich nicht so richtig benennen kann.

Die Charaktere fand ich in diesem Buch ebenfalls ganz in Ordnung. Ich habe Abby, Beck und auch Melody zwar nicht wirklich ins Herz schießen können, aber war dennoch damit zufrieden, wie sie geschrieben sind, nämlich realistisch und im weitesten Sinne nachvollziehbar. Auch die Entwicklung der Protagonistin ist sehr gut beschrieben. Man muss die Charaktere in einem Buch auch nicht wahnsinnig mögen, solange sie etwas an sich haben, damit man ihnen gern folgt und das hatte Abby.

Alles in allem fand ich diese Buch okay. Die Geschichte von Abby war durchaus gut, hätte aber packender geschrieben sein können. Auch die Charaktere waren in Ordnung. Man bekommt hier also einen durchschnittlichen Roman, der zwischendurch Durchhaltevermögen erfordert.

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Veröffentlicht am 04.10.2019

Liebellen im Kopf

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Extence greift in seinem neuen Roman ein sehr wichtiges Thema auf und verarbeitet auch seine eigenen Erfahrungen mit dieser Geschichte. Psychische Erkrankungen sind schwer zu verstehen und für manche überhaupt ...

Extence greift in seinem neuen Roman ein sehr wichtiges Thema auf und verarbeitet auch seine eigenen Erfahrungen mit dieser Geschichte. Psychische Erkrankungen sind schwer zu verstehen und für manche überhaupt nicht nachvollziehbar. In Libellen im Kopf leidet die Hauptprotagonistin unter einer bipolaren Störung. Anfangs ist noch nicht ganz klar wohin die Geschichte führen wird und warum Abbys Verhalten irgendwann nicht mehr gesund sein soll.

Der Anfang war für mich etwas schwierig. Es waren tolle Passagen dabei, jedoch war alles so detailliert erzählt und man ist so nah an der Figur Abby dran, dass es schwer war viel am Stück zu lesen. Es hat sich ein bisschen gezogen, jedoch wird das ab der Mitte ca. viel, viel besser und das Durchhalten zahlt sich aus.

Abby war mir anfangs nicht so sympathisch und die Handlung hatte für mich keinen roten Faden. Im Nachhinein macht das alles aber irgendwie Sinn, da der Autor eben versucht hat, die Krankheit bestmöglich darzustellen. Er hat es geschafft, viele Vorgänge, die im Kopf abgehen und Gefühle, die so ausschlaggebend sind, in Worte zu fassen und überhaupt Sätze zu formulieren, die einem ganz nahe gehen und die so gut ausdrücken, wie man sich fühlen kann.

Wie schon erwähnt, ist der Schreibstil sehr detailreich und die Geschichte sehr dicht erzählt. Mir war das manchmal zu viel und zu intensiv. Es werden viele Emotionen vermittelt oder das Fehlen von Emotionen und das hatte auch Auswirkungen auf mich selbst. Das Ende fand ich sehr schön und auch emotional. Extence hat die Stimmung von Abby ganz gut eingefangen und konnte mich zum Schluss sehr berühren.



Fazit

Ein authentischer Roman, der die Krankheit der bipolaren Störung aufgreift und auf eindrückliche Weise beschreibt, wie es sich anfühlen kann, wenn man darunter leidet. Auch die Themen Familie, Beziehungen, Depressionen werden aufgegriffen und verarbeitet. Ein sehr lesenswertes Buch, das durch alle Höhen und Tiefen geht, die man sich vorstellen kann.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Nicht mein Fall

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Infos zum Buch:
Name des Buches:
Originaltitel: Libellen im Kopf
Autor/in: Gavin Extence
Übersetzer/in: Alexandra Ernst
Seitenzahl: 352
Verlag: Limes Verlag
Originalverlag: Hodder & Stoughton, London 2015
Erscheinungsdatum: ...

Infos zum Buch:
Name des Buches:
Originaltitel: Libellen im Kopf
Autor/in: Gavin Extence
Übersetzer/in: Alexandra Ernst
Seitenzahl: 352
Verlag: Limes Verlag
Originalverlag: Hodder & Stoughton, London 2015
Erscheinungsdatum: 14.11.2016
ISBN: 978-3-8090-2634-1
Preise:
Hardcover: 19,99 €
Klappenbroschur: 10,99 €
eBook: 15,99 €
Inhalt des Buches:
(Klappentext)

Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachtbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können….

Meinung:
Das Cover des Buches finde ich sehr Interessant gestaltet. Der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Die Schrift ist schön Groß und die Kapitel sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Jedoch muss ich sagen, dass das Buch nicht mein Fall ist. Ich konnte mich nicht in die Geschichte oder in die Charaktere hineinversetzen und das Lesen viel mir dadurch relativ schwer. Ich konnte mich nicht so wirklich für die Geschichte erwärmen.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch 1 von 10 Federn!

– Kriegsfeder

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