Cover-Bild King Sorrow I
Band 1 der Reihe "King Sorrow"
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783453275782
Joe Hill

King Sorrow I

Roman
Kristof Kurz (Übersetzer), Stefanie Adam (Übersetzer)

Der große Roman von Platz-1-»New York Times«-Bestsellerautor Joe Hill

Das renommierte Rackham College in Maine: Als Vorzeigestudent Arthur Oakes und seine Freunde in einem alten okkulten Text aus der Universitätsbibliothek ein Ritual entdecken, mit dem man angeblich einen Drachen beschwören kann, beschließen sie in einer rauschhaften Silvesternacht, die Probe aufs Exempel zu machen. Was als Spiel beginnt, wird schon bald zum Albtraum: Eine uralte und mächtige Wesenheit erwacht. Und sie ist hungrig ...

Der Originalroman »King Sorrow« erscheint auf Deutsch in zwei Teilen »King Sorrow 1« und »King Sorrow 2«.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2026

atmosphärischer Fiebertraum

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Joe Hill schafft es, Horror, Fantasy und düstere Coming-of-Age-Stimmung so miteinander zu verbinden, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders der Einstieg war für mich extrem stark: ...

Joe Hill schafft es, Horror, Fantasy und düstere Coming-of-Age-Stimmung so miteinander zu verbinden, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders der Einstieg war für mich extrem stark: Sechs Freunde geraten durch ein okkultes Ritual in etwas hinein, das sie weder verstehen noch kontrollieren können – und genau dieses langsame Abrutschen ins Unheil sorgt für eine unglaublich beklemmende Atmosphäre. Über die Kapitel hinweg schien das Buch oft ein Fiebertraum zu sein: haltlose Skips, weirde Kapitel, wenig Zusammenhang im Aufbau. Trotzdem wird eine Geschichte erzählt, was es gleichzeitig anstrengend aber auch sehr interessant macht.

Am meisten begeistert hat mich, wie menschlich und fehlerhaft die Figuren geschrieben sind. Niemand ist eindeutig gut oder böse. Alle kämpfen mit Schuldgefühlen, Ängsten, Loyalität und moralischen Entscheidungen. Obwohl ich die Charaktere an sich relativ flach fand, hat mich die Dynamik der Freundesgruppe überzeugt. Man merkt, wie eng sie verbunden sind und wie die Ereignisse anfangen, diese Beziehungen zu zerstören. Dieses Gefühl von drohendem Unheil zieht sich permanent durch die Seiten.

King Sorrow selbst ist dabei eine richtig starke Horrorfigur: bedrohlich, unberechenbar und gleichzeitig faszinierend. Die Idee, dass jedes Jahr ein Opfer gebracht werden muss, erzeugt konstant Spannung. Das ist auch der Erzählstruktur geschuldet, da diese nicht unbedingt chronologisch oder vollständig ist. Für mich lag der eigentliche Horror aber weniger im Übernatürlichen, sondern eher darin, wie die Figuren entscheiden müssen, wer geopfert wird und was diese Entscheidungen mit ihnen machen.

Auch die Mischung aus Dark Academia, Okkultismus und Fantasy hat für mich gut funktioniert. Die Atmosphäre in den frühen Kapiteln war dicht, düster und teilweise richtig creepy. Dazu kommen viele starke Dialoge und einige überraschende Wendungen, die mich wirklich kalt erwischt haben. Leider dazu aber auch einige Entscheidungen und Misskommunikation, die mich sehr genervt haben. Teilweise sind Nebenhandlungen ausgeufert und haben sich verloren. Der Vibe konnte sich trotzdem davon abheben, was mich hat weiterlesen lassen.

Insgesamt ist King Sorrow für mich ein atmosphärischer, konfuser Horrorroman mit großartiger Beziehungsdarstellung und ein gut ausgearbeiteter Fiebertraum (nicht negativ gemeint). Nicht perfekt, aber definitiv ein Buch, das mir lange im Kopf bleiben wird.

Ich bin sehr gespannt, wie im deutschen zweiten Part des Buchens weitergeht - und wie die Geschichte dann am Ende ausgeht.

Das Buch ist im deutschen in 2 Teile aufgeteilt - Teil 1 ist erhältlich und Teil 2 folgt im Juli.
Vielen Dank @teambloggerportal und @penguinbuecher für die Möglichkeit, das eBook zur Verfügung gestellt zu bekommen und zu rezensieren! <3

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Vielversprechender Anfang

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Arthur ist ein ganz normaler Student. Er arbeitet in der Studienbibliothek, hat einen netten Freundeskreis und alles könnte gut sein. Wenn nicht seine Mutter im Gefängnis wäre, was ihn angreifbar für Erpressung ...

Arthur ist ein ganz normaler Student. Er arbeitet in der Studienbibliothek, hat einen netten Freundeskreis und alles könnte gut sein. Wenn nicht seine Mutter im Gefängnis wäre, was ihn angreifbar für Erpressung macht: er soll wertvolle Bücher aus der Bibliothek stehlen, damit der Mutter nichts passiert. Die Erpresser werden immer fieser und so sieht Arthur keinen anderen Ausweg, als einen Drachen hervorzubeschwören, der ihm aus der Klemme hilft. Doch, wie schon im Zauberlehrling, „die Geister, die ich rief“ – und Arthur und seine Freunde stecken wieder in Schwierigkeiten.
Puh, ein Buch zu lesen, das fast 600 Seiten hat, ist anfangs immer eine Herausforderung. Bei Hill allerdings wird es auf keiner Seite langweilig und so liest man ein ums andere Kapitel, bis die 600 Seiten viel zu früh durch sind. Hill erzählt manchmal etwas ausschweifend, was aber dafür sorgt, dass seine Romane sehr anschaulich sind. Auch seine Charaktere sind sympathisch und agieren menschlich.

Nach 200 Seiten scheint die Erzählung scheinbar schon auserzählt. Aber Hill wäre nicht Hill, wenn er da nicht noch eine Wendung in Petto hätte, die für weitere Spannung sorgt. Der unterschwellige Horror sorgt zusätzlich für spannende Momente. Die Erzählweise ist fließend und fesselnd, mit einem leichten Hang zum Übernatürlichen, ohne dass es zu kitschig oder zu offensichtlich wird. Die Mischung aus Realität und Fantasie wird geschickt verwoben, nur beim ersten Mal Rückblick war ich etwas ratlos und dachte an einen Druckfehler. Doch diese Art des Rückblicks wird von Hill öfters genutzt und bald hatte ich mich daran gewöhnt.

King Sorrow wird bereits im Juli mit dem zweiten Band fortgesetzt, auf den ich mich schon sehr freue.

Fazit: Die Kombination aus vielschichtigen Charakteren, einer spannenden Handlung und einer ständigen dunklen Bedrohung im Hintergrund macht King Sorrow 1 zu einem Buch, das man so schnell nicht aus der Hand legt.

Veröffentlicht am 02.05.2026

Spannend

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Das Cover verrät nicht wirklich viel über den Inhalt, ich mag die Farben aber recht gerne zusammen. Ist also ganz nett.

Der Schreibstil hat mir auch ganz gut gefallen, denn er ist durchaus flüssig und ...

Das Cover verrät nicht wirklich viel über den Inhalt, ich mag die Farben aber recht gerne zusammen. Ist also ganz nett.

Der Schreibstil hat mir auch ganz gut gefallen, denn er ist durchaus flüssig und spannend. Ich muss allerdings gestehen, dass ich nie so richtig ins Buch rein gekommen bin. Das kann aber auch einfach gerade an mir liegen. Vielleicht muss ich das Buch irgendwann noch mal lesen, ich vermute nämlich, dass ich es zum falschen Zeitpunkt gelesen habe. Ansonsten war es definitiv spannend und ich hatte auch ein paar gute Lesestunden.

Die Charaktere waren interessant und gut beschrieben. Warm bin ich nicht mit ihnen geworden, aber das war gar nicht mal so schlimm. Mein Problem war nur eher, dass die Geschichte zwar spannend und interessant war, nur, dass ich nicht mit den Charakteren mitgefiebert habe. Ich gehe mal davon aus, da wird es wohl den meisten Lesenden komplett anders gehen.

Insgesamt also ein wirklich spannendes Buch, das sich gut lesen lässt. Hier und da gab's mal Dialoge, die nicht ganz so meins waren, aber nun gut. Ich befürchte es war für mich der falsche Zeitpunkt für das Buch und ich werde es irgendwann noch mal lesen. Die Aufteilung im deutschen verstehe ich sogar, wenn man sich die Seitenzahl anschaut. Ich glaube, ich werde trotzdem mal die zweite Hälfte lesen, um immerhin das Buch zu beenden.

3,5/5 Sterne