Cover-Bild Garou
Band 2 der Reihe "Schafskrimis"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 14.04.2026
  • ISBN: 9783755805793
Leonie Swann

Garou

Ein Schafs-Thriller | Mit den Schafen aus ›Glennkill‹
Die Schafe von Glennkill stürzen sich in das nächste wollsträubende Abenteuer!
Mit ihrer neuen Schäferin Rebecca gehen sie auf Europareise und beziehen bald ihr Winterquartier im Schatten eines abgelegenen, französischen Schlosses. Eigentlich könnten die Schafe es sich hier so richtig gemütlich machen, doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass an Winterruhe nicht zu denken ist. Ein Werwolf, ein Loup Garou, ist dafür verantwortlich, sagen die Ziegen der Nachbarweide. Für Miss Maple und Co. heißt das: Sie müssen schnell Licht ins Dunkel bringen, um nicht nur ihr eigenes Fell, sondern auch ihre Schäferin zu schützen. Und so folgen sie schon bald – mit ihren unbeirrbaren Schafsnasen – einer ersten Spur. Diese führt sie mitten in ein Gewirr aus eiskalten Schlossfluren, verschneiten Wäldern und unbequemen Fragen. Die Zeit läuft ihnen davon, und der wahre Schrecken lauert näher, als ihnen lieb ist …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2026

Widderwollige Unterhaltung

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Klappentext / Inhalt:

Die Schafe von Glennkill stürzen sich in das nächste wollsträubende Abenteuer!
Mit ihrer neuen Schäferin Rebecca gehen sie auf Europareise und beziehen bald ihr Winterquartier im ...

Klappentext / Inhalt:

Die Schafe von Glennkill stürzen sich in das nächste wollsträubende Abenteuer!
Mit ihrer neuen Schäferin Rebecca gehen sie auf Europareise und beziehen bald ihr Winterquartier im Schatten eines abgelegenen, französischen Schlosses. Eigentlich könnten die Schafe es sich hier so richtig gemütlich machen, doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass an Winterruhe nicht zu denken ist. Ein Werwolf, ein Loup Garou, ist dafür verantwortlich, sagen die Ziegen der Nachbarweide. Für Miss Maple und Co. heißt das: Sie müssen schnell Licht ins Dunkel bringen, um nicht nur ihr eigenes Fell, sondern auch ihre Schäferin zu schützen. Und so folgen sie schon bald – mit ihren unbeirrbaren Schafsnasen – einer ersten Spur. Diese führt sie mitten in ein Gewirr aus eiskalten Schlossfluren, verschneiten Wäldern und unbequemen Fragen. Die Zeit läuft ihnen davon, und der wahre Schrecken lauert näher, als ihnen lieb ist …

Cover:

Auch hier wird die Thematik gut aufgegriffen und ist toll ersichtlich. Der Wiedererkennungseffekt der Cover der Bände ist auch hier vorhanden. Das Ganze ist passend und gut umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Schafskrimi Reihe und auch hier habe ich mich sehr schnell hineingefunden und war erfreut auf das Wiedertreffen von Miss Maple und den anderen. Für die Schafe von Glennkill geht es mit ihrer neuen Schäferin Rebecca nach Europa ins Winterquartier, aber anstelle von Winterruhe wird es hier turbulent und Miss Maple hat einen neuen Fall.

Zu viel sei hier jedoch noch nicht verraten, daher halte ich mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschichte und Geschehnisse hinein. Auch den Charakteren ist es sehr nah und zugleich amüsant, die Sicht der Schafe zu beherzigen.

Da die Fälle in sich geschlossen sind, kann man die Bücher auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, mehr Spaß ,macht es jedoch, wenn man die Charaktere bereits kennt, da so eine Zuordnung einfacher ist.

Die Beschreibungen sind bildlich und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Die Geschehnisse werden gut beschrieben und es kommt schnell Spannung hinein. Die einzelnen Abschnitte bzw. Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut herausgearbeitet und gut erkennbar. Die Überschriften sind kurz und knapp und verraten so nicht zu viel. Gliederung und Gestaltung haben mir wieder sehr gut gefallen. Toll fand ich auch hier das kleine Daumenkino welches sich am Rande des Buches befindet. Wenn man die Seiten schnell umblättert macht es am unteren Rand des Buches den Eindruck, als würden sich die Skizzen bewegen und eine kleine Szene nachstellen. Diese Idee des Daumenkinos finde ich toll gelungen und umgesetzt.

Die Geschichte ist spannend gestaltet und umgesetzt und sorgt auf jeden Fall für Unterhaltung. Ich fand ich es auf jeden Fall wieder sehr gut gemacht und unterhaltsam und hatte schöne Lesemomente.

Fazit:

Schafsstarker Krimi mit widderwolliger Unterhaltung und humorvollem Spürsinn.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Highlight

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Schon beim ersten Blick auf das Cover von Garou merkt man sofort, dass man wieder bei der Herde aus Glennkill gelandet ist. Das Design mit dem Wolfsfell-Element ist ein genialer Hingucker und verspricht ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover von Garou merkt man sofort, dass man wieder bei der Herde aus Glennkill gelandet ist. Das Design mit dem Wolfsfell-Element ist ein genialer Hingucker und verspricht direkt diese ganz spezielle, düstere und gleichzeitig humorvolle Stimmung, die ich an Leonie Swanns Schafs-Geschichten so schätze. Es wirkt geheimnisvoll, ohne den verspielten Charme der Schafe zu verlieren.
Richtig gut gefällt mir auch hier wieder der Schreibstil. Die Geschichte ist total locker und mit viel trockenem Humor geschrieben. Man kommt beim Lesen super schnell in diese tierische Denkweise rein, die Leonie Swann einfach perfekt beherrscht. Es liest sich flüssig weg und schafft es, die Spannung eines Thrillers mit der Gemütlichkeit der Schafe zu verbinden, ohne dass es jemals zu kompliziert oder künstlich wird. Für mich war das Buch eine richtig originelle Rückkehr zu alten Bekannten, die sich total echt angefühlt hat.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Wolliger Cozy mit neuen Abenteuern der Schafe von Glenkill

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Es ist Jahre her, dass ich Leonie Swanns Schafskrimi "Glenkill" gelesen habe. Als ich sah, dass Miss Maple, Mopple the Whale mit dem guten Gedächtnis, Sir Richmond und die anderen Herdentiere im Mittelpunkt ...

Es ist Jahre her, dass ich Leonie Swanns Schafskrimi "Glenkill" gelesen habe. Als ich sah, dass Miss Maple, Mopple the Whale mit dem guten Gedächtnis, Sir Richmond und die anderen Herdentiere im Mittelpunkt des Folgebands "Garou" stehen, wollte ich natürlich wissen, welche Abenteuer die Schafe diesmal erleben. Klärten die Schafe einst den Mord an ihrem Hirten George auf, wollen sie nun dafür sorgen, dass ihrer neuen Hirtin Rebecca nichts passiert. Auch einen Ortswechsel gibt es, denn Rebecca ist mit der Herde von Irland nach Frankreich in die Nachbarschaft eines Schlosses gezogen. Dort sprechen die Leute nicht nur unverständliches Europäisch, in unmittelbarer Nachbarschaft der Schafsweide leben Ziegen - da sind sich die Schafe erst mal gar nicht sicher, ob der Umzug so eine gute Idee war.

Die vorwitzigen Ziegen sind es auch, die den Schafen vom Garou erzählen einem Menschen, in dem sich ein Wolf versteckt. Und der muss verdammt wild sein, wenn man den Zustand eines toten Rehs betrachtet, dass im Wald gefunden wurde. Doch wer ist der Garou? Kann er Rebecca und der Herde gefährlich werden? Ist den Bewohnern des Schlosses zu trauen, oder droht von ihnen Gefahr? Schwierige Fragen, und die Schafe sind gezwungen, buchstäblich ihre Komfortzone zu verlassen. Die Tiere, die sich eigentlich nur zusammen richtig wohl fühlen, müssen nicht nur individuelle Abenteuer bestehen, sie müssen auch die sichere Weide verlassen und im Wald auf Garou-Suche gehen, jenem unheimlichen Ort, wo die Bäume so dicht stehen und man den Himmel nicht sieht!

Rebecca wiederum ist abgelenkt von möglicherweise drohenden Gefahren, da ihre Mutter zu einem ausgedehnten Besuch im Schäferwagen aufgetaucht ist. Wenig Platz für zwei sehr unterschiedliche Frauen, vor allem, als Mama dann auch noch als Weissagerin mit Tarot-Karten den Schäferwagen zu ihrem Arbeitsplatz umwidmet. Nicht nur Rebecca, auch die Schafe finden das gar nicht gut.

Auch in "Garou" stellt Swann die Gedanken und die Gespräche der Schafe in den Mittelpunkt, wollige Gedankengänge, die manchmal etwas diffus sind und einer eigenen Logik folgen. Der Gegensatz im Verhalten von Schafen und Ziegen wird liebenswert und vor allem aus Schafsperspektive gezeigt, und nach anfänglichen Irritationen steht der friedlichen Koexistenz nichts mehr im Weg. Ein liebenswerter Cozy, allen Tierfreunden zu empfehlen, die weniger auf nervenzerfetzende Spannung stehen. langsam und gemächlich erzählt - ganz so, wie Schafe auf der Weide kauen.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Sehr wollig aber auch sehr verworren

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Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf ...

Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf der Nachbarwiese sind verrückt und es gibt ein fremdes, ungeschorenes Schaf. Ihre Schäferin Rebecca hat Besuch von ihrer Mama (die für Humbug zuständig ist und ein zweites Gesicht hat). Doch das ist gar noch nichts denn der Garou treibt sein mörderisches Unwesen. Mensch? Wolf? Werwolf?
Ich mochte Glennkill wirklich sehr, der Schreibstil hier ist ähnlich speziell und die Schafe sind wieder sehr tolle Charaktere mit teils hervorragenden Unterhaltungen. Doch bei aller Schaf-Logik hier herrschte für mich leider ein großes Durcheinander und unnötig verworren. Thriller? Nein wirklich nicht (hätte ich auch nicht erwartet).
Band 3 liegt hier bereits, daher erhalten die Schafe trotz dieser schwachen Fortsetzung eine weitere Chance.

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