Cover-Bild Sag, es tut dir leid
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6,66
inkl. MwSt
  • Verlag: Eder & Bach
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 09.03.2020
  • ISBN: 9783945386736
Michael Robotham

Sag, es tut dir leid

Als Piper Hadley und ihre Freundin Tash McBain spurlos verschwinden, ahnt niemand, dass sie entführt wurden. Erst nach drei Jahren gelingt Tash die Flucht. Doch sie kommt nie zu Hause an. Dann wird eine Leiche in einem zugefrorenen See entdeckt. Handelt es sich um eines der Mädchen? Der Psychologe Joe O’Loughlin soll helfen, den Täter zu finden. Was er nicht weiß: Piper kauert währenddessen in ihrem Verlies und hofft verzweifelt auf ihre Rettung. Denn der Mann, der sie in seiner Gewalt hat, ist in seinem Wahn zu allem fähig.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2026

Intelligente Spannung

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Den Psychologen Joe O’Loughlin und seinen Freund, den ehemaligen Polizisten Victor Ruiz kennen wir bereits aus den vier Vorgängerbänden den Reihe. In „Sag, es tut dir leid“, dem neuen Werk aus der Feder ...


Den Psychologen Joe O’Loughlin und seinen Freund, den ehemaligen Polizisten Victor Ruiz kennen wir bereits aus den vier Vorgängerbänden den Reihe. In „Sag, es tut dir leid“, dem neuen Werk aus der Feder des Australiers Michael Robotham, arbeitet dieses Duo wieder in bewährter Manier zusammen, um Piper Hadley und Tash McBain zu finden, zwei junge Mädchen, die vor drei Jahren entführt wurden und seither vermisst werden.

Alles fängt damit an, dass O’Loughlin die Polizei bei der Aufklärung eines Doppelmordes als psychologischer Gutachter unterstützen soll. Der vermutliche Täter ist offenbar geistig behindert, und die Hinweise verdichten sich im Laufe der Befragungen, dass er die Morde nicht begangen haben kann, vor allem, als noch eine weitere Leiche auftaucht und der Psychologe die Verbindung zu den beiden Entführungsfällen herstellen kann.

Die Geschichte teilt sich in zwei unterschiedliche Handlungsstränge: Da sind zum einen die Tagebuchaufzeichnungen des Entführungsopfers Piper Hadley, zum anderen nimmt der Leser an der mühevollen Aufklärungsarbeit der Fälle aus der Sicht von Joe O’Loughlin teil, wobei er immer auf Augenhöhe mit dem Ermittlungsteam ist.

Robotham hat mit „Sag, es tut dir leid“ einen äußerst spannenden Thriller geschrieben, der tief in das Innenleben der Protagonisten blicken lässt. Man ist immer bei ihnen, kann nicht nur ihre Ängste und Zweifel, sondern auch ihre Freude über die kleinsten Teilerfolge und ihre Hoffnung fühlen.

Der Autor berührt seine Leser emotional, nicht zuletzt deshalb, weil sich sein intelligenter Plot deutlich von dem der üblichen Entführungspsychothriller unterscheidet. Er ist ein Meister, wenn es darum geht, mögliche Verbindungen und Verdächtige zu suggerieren, falsche Spuren zu legen, mit Vermutungen zu arbeiten, unerwartete Wendungen einzubauen – am Ende stellt der Leser fest, dass er grandios an der Nase herumgeführt wurde. Die Auflösung an sich hätte ich jetzt so nicht erwartet, sie ist aber allerdings absolut schlüssig und nachvollziehbar.

Und wieder einmal hat Michael Robotham mit seinem neuen Thriller bewiesen, dass er wie kaum ein anderer Autor dieses Genres Spannung bis zur letzten Zeile garantiert. Klare Leseempfehlung meinerseits!

Veröffentlicht am 13.12.2020

Ein Psychothriller auf hohem Niveau🔪

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•Sag, es tut dir leid von Michael Robotham•
Von all den Büchern dieser unglaublichen spannenden Reihe, die ich bis jetzt schon gelesen habe, ist dieser hier eindeutig mein liebster Teil geworden! Es war ...

•Sag, es tut dir leid von Michael Robotham•
Von all den Büchern dieser unglaublichen spannenden Reihe, die ich bis jetzt schon gelesen habe, ist dieser hier eindeutig mein liebster Teil geworden! Es war wieder einmal ein großartiges Leseerlebnis voller Spannung, Gänsehautfaktor und vielem mehr, von dem ich mich nur schwer losreißen konnte!

Die Gestaltung des Covers ist wirklich wieder beeindruckend und passt für mich einfach perfekt zum Inhalt une Titel des Buches. Vor allem hat es mich von Anfang an neugierig auf den Inhalt gemacht. Auch der Schreibstil des Autors konnte mich erneut begeistern und in der Geschichte fesseln. Das Buch ließ sich so flüssig, angenehm und realitätsnah lesen. Durch Joe O‘Loughlins Augen zu sehen, ist ein unglaubliches Erlebnis.

Das Wiedersehen mit Joe O‘Loughlin habe ich sehr genossen und mich wieder sehr gut mit dem Psychologen verstanden. Er wirkte anders als in den bisherigen Bänden und doch war er immer noch derselbe, nur, dass seine Lebenssituation mit Julianne und seinen Kindern sich verändert hatte, die ich übrigens alle total gerne mag. Dennoch konnte Joe mich mit seinem scharfen Verstand, seiner Kombinationsgabe und seiner großen Aufmerksamkeit für die kleinsten Details beeindrucken. Dieser Psychologe hat es wirklich in sich!

Aber auch viele andere Charaktere des Buches, ob nun neu oder alt, waren wieder einmal sehr einnehmend, sympathisch und faszinierend. Natürlich hat mich vor allem das Wiedersehen mit Ruiz, dem Spaßvogel, gefreut. Dieser Kerl schafft es einfach immer wieder, mich fassungslos werden zu lassen oder in Gelächter auszubrechen. Die weiteren Polizisten/Ermittler, die Drury unterstellt waren, fand ich größtenteils ganz in Ordnung, auch wenn mir das übliche Team, mit dem Joe sonst immer zusammenarbeitet, eigentlich lieber ist.

Der Fall von Piper und Natasha, an dem Joe hier zusammen mit der Polizei gearbeitet hat, war anders als jeder, den ich bis jetzt zusammen mit Joe erleben durfte. Er war krasser, düsterer und schmerzhafter une hat mir oftmals wirklich Gänsehaut und Angst beschert. Wie Michael Robotham all die Informationen, Ereignisse, Menschen und was es sonst noch so gab, verknüpft hat, war einfach nur grandios und unvorhersehbar. Der Leser wurde durch ein ausgeklügeltes Spiel geführt und war irgendwann komplett überladen mit Informationen, aber nicht im negativen Sinne. Ich war einfach nur überwältigt und habe der Auflösung des Falls entgegengefiebert. Es war einfach nur unglaublich spannend! Vor allem die unvorhersehbare Wendung zum Ende des Buches hat mir noch einmal den Atem geraubt. Denn nie im Leben hätte ich ausgerechnet diese eine Person für den Entführer von Natasha und Piper gehalten. Der Autor hat den Leser einfach so krass in eine andere Richtung gelenkt, dass man komplett überwältigt wurde. So so gelungen! Mit den ganzen Darstellungen der Charaktere, der Polizeiarbeit, den Hinweisen, Zeugen und Joes Profilergabe.

Fazit: abschließend würde ich diesem Teil der Reihe auch definitiv wieder 5 von 5 Sterne geben, weil es für mich bis jetzt der beeindruckendste und spannendste war, den ich nur weiterempfehlen kann für alle Thriller-Fans da draußen!

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Veröffentlicht am 15.04.2020

Wahn

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Nachdem 2 16jährige Freundinnen spurlos verschwinden geht die Polizei davon aus, dass sie weglaufen wollten. Nach 3 Jahren wir die Leiche eines der Mädchen gefunden. Nun geht die Jagd nach dem Täter von ...

Nachdem 2 16jährige Freundinnen spurlos verschwinden geht die Polizei davon aus, dass sie weglaufen wollten. Nach 3 Jahren wir die Leiche eines der Mädchen gefunden. Nun geht die Jagd nach dem Täter von vorne los. Der Psychologe Joe O'Loughlin wird hinzugezogen.
Eine wirklich fesselnde Geschichte um das Verschwinden zweier pubertierender Mädchen und deren psychopathischen Entführer fesselt den Leser bis zum Schluss.
In kurzen Kapiteln werden dem Leser nicht nur die Ermittlungen sondern auch die Tagebucheinträge Pipers nahegebracht, was die Geschichte noch interessanter macht.
Michael Robotham ist auch mit diesem Buch ein genialer Thriller gelungen

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