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Veröffentlicht am 25.03.2023

Happy End und Goodbye

Die Wallflowers - Daisy & Matthew
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Großes Finale für die Mauerblümchen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich den letzten Band der Wallflowers-Reihe gelesen. Es heißt Abschied nehmen…
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Drei Mädels sind schon an den Mann ...

Großes Finale für die Mauerblümchen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich den letzten Band der Wallflowers-Reihe gelesen. Es heißt Abschied nehmen…
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Drei Mädels sind schon an den Mann gebracht worden. Und zum Schluss ist nun auch Daisy an der Reihe. Nach einem Jahr ist sie das ungepflückte Mauerblümchen. Kein Heiratskandidat in Sicht. Und deshalb greift Papa Bowman ein. Daisy's Verpartnerung mit Matthew Swift ist die vielleicht typischste Regency-Romance der Quadrologie. Sie steckt voller Humor und Leichtigkeit. Zum Finale gab es noch mal einen spannenden und unerwarteten Kick. Und ganz am Schluss stößt man mit den Mädels auf vier wunderbare Happy Endings an. Ein Hoch auf die Liebe und die Freundschaft!
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Vier tolle Frauen. Eine Mädels-Freundschaft voller Intensität. An dieser Stelle sind die Geschichten der Wallflowers Regency-typisch auserzählt. Jede hat ihre Rolle und ihren Platz im Leben gefunden. Teil 1 war noch durchschnittlich, hat mich aber zum Weiterlesen animiert. Teil 2 war eine Steigerung. Teil 3 war der Höhepunkt. Und Teil 4 war einfach ein schöner, runder und harmonischer Abschluss.
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Fazit: Farewell my lovely Wallflowers! Ich hatte tolle Lesestunden mit euch. Fans des Genres sollten sich die Reihe nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 22.03.2023

Wein und Liebe am Bodensee

Vier Herzen am See
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Der Emons Verlag hat die Reihe des regionalen Liebesromans ins Leben gerufen. Zu den ersten Titeln, die unter diesem Label erscheinen, gehört "Vier Herzen am See" von Tina Schlegel.

Single-Mama Sophie ...

Der Emons Verlag hat die Reihe des regionalen Liebesromans ins Leben gerufen. Zu den ersten Titeln, die unter diesem Label erscheinen, gehört "Vier Herzen am See" von Tina Schlegel.

Single-Mama Sophie kehrt in ihre alte Heimat Konstanz zurück. Nach dem Tod ihrer Eltern übernimmt sie die Weinstube der Familie. Außerdem treten Anton und sein Hund Zottel in ihr Leben…

Alles könnte so romantisch sein. Aber natürlich verläuft in "Vier Herzen am See" nicht alles geradlinig. Neben zarter Romantik und Wohlfühl-Vibes gibt es auch ein bisschen Tragik. Auf dem Weg zum Happy End müssen natürlich ein paar Hindernisse überwunden und Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden.

Das Bodenseepanorama ist traumhaft. Die Atmosphäre der Weinstube habe ich einfach nur genossen. Die Charaktere haben mich nicht ganz so begeistert. Sophie ist zwar nett und sympathisch, aber so richtig auf einer Wellenlänge waren wir nicht. Ihr naseweises Töchterchen Marlene finde ich eher nervig als süß. Und Anton bleibt ziemlich blass und hat keinerlei Anschmacht-Potenzial. Die Geschichte an sich ist gut erzählt, es fehlt aber das Quäntchen an Besonderheit.

Fazit: "Vier Herzen am See" fällt in die Kategorie "Wohlfühlroman". Das Buch lebt vom schönen Setting und ist wie ein Wochenendausflug mit ein paar netten Zufallsbekanntschaften. Story und Figuren fehlt aber das gewisse Etwas.

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Veröffentlicht am 20.03.2023

Bronski und die Tote im Schnee

BILDRAUSCHEN
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"Ich schiebe eine Linse zwischen mich und die Welt" (Zitat, S. 42) - und damit ist Pressefotograf Bronski wieder da. Eigentlich steckt er mitten in einer Auszeit in den beschaulichen Bergen. Aber selbst ...

"Ich schiebe eine Linse zwischen mich und die Welt" (Zitat, S. 42) - und damit ist Pressefotograf Bronski wieder da. Eigentlich steckt er mitten in einer Auszeit in den beschaulichen Bergen. Aber selbst da stößt er auf eine Leiche. Die ist kurz darauf allerdings verschwunden. Die Spur führt zu fünf Influencern in einer Nobel-Hütte. Die Tote war eine von ihnen…

"Fünf Tatverdächtige und ich. Allein, bis die Polizei kommt. Bis es aufhört zu schneien. Und laut Wetterbericht soll es das noch mindestens weitere achtundvierzig Stunden tun." (Zitat, S. 128) Na, wie hört sich das an? Genau: Aichner goes Christie. Bronski wird zu Poirot. Detektion nach dem Ausschlussprinzip. Das Ganze aber im unverwechselbar-typischen Aichner-Sound. Klassiker trifft Moderne. Genie trifft Wahnsinn. Eine sehr spezielle Kombi. Aber was dabei rauskommt ist einfach nur gut.

Wer Aichner und seinen Schreibstil noch nicht kennt, muss ihn einfach kennenlernen. Ich habe im vergangenen Jahr meinen ersten Bronski-Krimi gelesen. Anfangs dachte ich "Was ist das denn?" - und war dann schnell restlos begeistert. Auch diesmal habe ich mich wieder in Aichners besonderem Klang und Stakkato-Stil verloren. Der Mann macht nicht viel und schon gar keine überflüssigen Worte. Er schreibt pur. Jedes zweite Kapitel besteht aus Dialog. Sonst nix. Keine erklärenden Zwischentöne. Keine großartige und beschreibende Ausschmückung. So kommt es, dass "Bildrauschen" nicht mal 300 Seiten umfasst. Und doch strotzt der Krimi nur so vor Bildhaftigkeit und Intensität. Das ist ganz große Aichner-Kunst. So etwas habe ich noch bei keinem anderen Autoren erlebt.

Fazit: Ein Krimi-Highlight! Ein Must-Read! In diesem Fall für mich als Christie-Fan ganz besonders.

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Veröffentlicht am 18.03.2023

Die große Abrechnung

Ich lüge bis du stirbst: Thriller
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Vergangenen Sommer hat Gillian Hobbs die Thriller-Bühne betreten. Ein neuer Name, aber keine Unbekannte. Hinter dem Pseudonym steckt Nicole Siemer, von der ich bereits "Totentier" mit großer Freude gelesen ...

Vergangenen Sommer hat Gillian Hobbs die Thriller-Bühne betreten. Ein neuer Name, aber keine Unbekannte. Hinter dem Pseudonym steckt Nicole Siemer, von der ich bereits "Totentier" mit großer Freude gelesen hatte. "Ich lüge, bis du stirbst" habe ich vor Kurzem auf dem Instagram-Account der Autorin gewonnen. Es handelt sich um den Auftakt der Rote Rache-Reihe. 
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Darum geht’s: Neuer Name. Neues Aussehen. Scarlett Dyer kehrt in ihre alte Heimat zurück. Mit den Bewohnern des beschaulichen Örtchens St. Pit hat sie mehr als eine Rechnung zu begleichen…
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Ein perfider Rache-Plan. Eine Protagonistin, die gekonnt Zwietracht sät. Und Ereignisse, die ihre eigene Dynamik entwickeln. Das Ganze ist flott geschrieben. Die anfängliche Spannung nutzt sich vielleicht etwas zu schnell ab. Einiges wirkt gestellt und nicht so ganz logisch. Keine einzige Person im Buch zieht Sympathien auf sich. Ich hatte auch mit niemandem Mitleid. Hier wünscht man echt keinem was Gutes. Am wenigsten der Anti-Heldin selbst. Oder etwa doch? Denn wie ihre Geschichte nun weiter gedreht wird, interessiert mich doch irgendwie. 
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Fazit: Trotz meiner Pro- und Contra-Meinung hat mich der Thriller insgesamt gut unterhalten und mir auch gefallen - wenn auch mit Abstrichen und Luft nach oben. Rote Rache 2 "Du lügst, du stirbst" ist vor Kurzem erschienen. Scarletts Tour geht weiter und auf die Fortsetzung bin ich echt gespannt.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Ein neuer Lieblingsermittler betritt die Buchwelt

Der Morgen (Art Mayer-Serie 1)
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Marc Raabe war mir tatsächlich viel zu lange kein Begriff. Kennengelernt habe ich ihn letztes Jahr im Rahmen einer Leserunde zu "Violas Versteck" - und das war schon der finale 4. Band seiner Tom Babylon-Reihe. ...

Marc Raabe war mir tatsächlich viel zu lange kein Begriff. Kennengelernt habe ich ihn letztes Jahr im Rahmen einer Leserunde zu "Violas Versteck" - und das war schon der finale 4. Band seiner Tom Babylon-Reihe. Danach stand aber fest, dass ich beim Start einer neuen Reihe direkt von Anfang an dabei sein Wollte. Das eBook ist bereits erhältlich. Und dank "Vorablesen" konnte ich "Der Morgen" als Print auch schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 30.3. lesen.
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Darum geht’s: Die Frau des Gesundheitsministers wird ermordet. Eine auf ihren Bauch geschriebene Adresse führt zum Haus des Bundeskanzlers. Und zu dem hat Ermittler Art Mayer eine ganz besondere Verbindung…
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Was sich ein bisschen nach Polit-Thriller anhört entwickelt Raabe (zum Glück) ganz anders. "Der Morgen" hat gleich mehrere WOW-Effekte: Das Szenario, die Atmosphäre, die Story und die Charaktere können absolut überzeugen. Mit diesem Reihen-Auftakt nimmt Raabe nicht etwa langsam Anlauf, sondern geht direkt in die Vollen. Das neue Ermittlerduo habe ich vom Fleck weg liebgewonnen. Art Mayer, das erfahrene Raubein mit weichem Kern, hat das Zeug zum Lieblings-Ermittler. Und auch Kommissar-Anwärterin Nele Tschaikowski stellt direkt klar, dass sie kein Mäuschen ist. Das Zwischenmenschliche spielt eine bedeutende Rolle. Und so kann man als Leser*in gleich eine intensive Bindung zu den neuen Helden aufbauen.
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Die Storyline ist geprägt von Geheimnissen, Problemen und Konflikten, aber auch ganz viel Gefühl. Eine Geschichte aus der Vergangenheit wird mit der Gegenwart verknüpft. Daraus entwickelt der Thriller eine tolle Grundspannung. Mal wird das Tempo bewusst herausgenommen. Dann wird wiederum mehrere Gänge hochgeschaltet. Das ergibt eine Mischung aus Psychologie mit Rasanz und Kopfkino mit Tiefe. Raabe schlägt hier einen tollen Bogen. Seite um Seite blättert sich wie von selbst um und fast 600 Seiten lesen sich wie im Flug.
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Fazit: Marc Raabe legt die Messlatte mit "Der Morgen" hoch. Für sich selbst und die Fortsetzung der Reihe mit "Dämmerung" im Frühjahr 2024. Vor allem aber auch für die schreibenden Kollegen. Dieser Thriller ist nah an einem Highlight. Raabe hat eine Duftmarke gesetzt und sein Thriller-Revier deutlich markiert. Das Lesejahr ist noch vergleichsweise jung. Da liegt noch einiges vor uns. Und doch stellt sich bereits die Frage, ob und wer da entsprechend nachziehen und mithalten oder dieses Buch sogar noch toppen kann.

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