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Veröffentlicht am 27.12.2020

Sommer, Ferien, Abenteuer

Mission Hollercamp Band 1 - Der unheimliche Fremde
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Sommer, Ferien, Freiheit! Jedes Jahr treffen sich Leon, Emily und Jakub auf dem Campingplatz Hollercamp. Dieses mal stößt auch noch Leons Cousine Charlie zur Clique. Außerdem taucht ein seltsamer Fremder ...

Sommer, Ferien, Freiheit! Jedes Jahr treffen sich Leon, Emily und Jakub auf dem Campingplatz Hollercamp. Dieses mal stößt auch noch Leons Cousine Charlie zur Clique. Außerdem taucht ein seltsamer Fremder auf. Und plötzlich häufen sich rätselhafte Ereignisse…
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Gemeinsam etwas erleben, Fälle lösen … Solche Bücher habe ich früher schon gerne gelesen und sie gefallen mir auch heute noch. "Mission Hollercamp" hat mich ein bisschen in meine "Fünf Freunde"-Lesezeit zurückversetzt. Abenteuer und Freundschaft - das ist auch der Stoff dieser neuen Reihe. Dazu kommen Themen wie Inklusion und Migration, der Umgang mit Vorurteilen und alternativen Lebensmodellen sowie ein Hauch von erster Verliebtheit. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Da findet sich garantiert jeder Leser irgendwo wieder. Die Story ist spannend und humorvoll erzählt. Kindgerecht aber nicht kindisch. So hat man auch als Erwachsener seinen Spaß daran.
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Fazit: Der Auftakt der "Mission Hollercamp"-Reihe ist gut gelungen. Leser dürfen sich hier auf eine unterhaltsame und realistische Geschichte mit sympathischen Protagonisten freuen.

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Veröffentlicht am 20.12.2020

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Paul und die Klettenhexe – Das Geheimnis der Seemagierin
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Paul und die Klettenhexe - Das Geheimnis der Meerhexe" von Claire Barker ist ein wirklich schönes Kinderbuch. Ich greife Zwischendurch immer mal gerne zu solchen Titeln - um runterzukommen, um die Seele ...

Paul und die Klettenhexe - Das Geheimnis der Meerhexe" von Claire Barker ist ein wirklich schönes Kinderbuch. Ich greife Zwischendurch immer mal gerne zu solchen Titeln - um runterzukommen, um die Seele baumeln zu lassen, um die Welt einfach mal wieder etwas entspannter und mit Kinderaugen zu sehen. Das hat hier ganz wunderbar geklappt.
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Zur Handlung: Der hochbegabte Paul und seine Freundin, die Hexe Klarinde gehen in Band 3 der Reihe auf Klassenfahrt. Am Meer sollen die Schüler etwas über Fossilien lernen. Für den spektakulärsten Fund gibt es einen Preis, den Paul unbedingt gewinnen möchte. Dabei könnte die Meerhexe helfen, die Klarinde kennenlernt...
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"Paul und die Klettenhexe - Das Geheimnis der Meerhexe" ist Band 3 einer Reihe. Ein Schneiderbuch. Ein Verlag, der Erinnerungen in mir weckt, weil er mich als Kind mit Büchern wie Hanni & Nanni, Tina & Tini, Dolly, Trixi Belden u.v.a. begeistert hat. Und wie ich sehe, macht Schneiderbuch immer noch tolle Kinderbücher.
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In Paul und die Klettenhexe #3 geht es um eine ungewöhnliche Freundschaft. Ums Anderssein. Paul und Klarinde sind ganz unterschiedlich. Gerade das, macht ihre Beziehung aus. In ihrer Gegensätzlichkeit ergänzen sie sich super. Die Geschichte um die ungleichen Freunde ist phantasievoll und gespickt mit Humor. Die Story ist locker erzählt. Sie lädt zum Lachen, aber auch zum Nachdenken ein. Schön illustriert ist das Buch auch noch.
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Fazit: Ein gelungener Familien-Lesespaß und schöne Ablenkung vom Alltag. Zum Vorlesen oder selber Lesen geeignet.

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Veröffentlicht am 18.12.2020

Starker Thriller und starker Held

Finsterthal
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"Drei verschwundene Mädchen. Drei Väter, die ein dunkles Geheimnis verbindet. Ein Entführer, für den es keine Regeln gibt."

"Finsterthal" von Linus Geschke hat alles, was einen guten Thriller ausmacht. ...

"Drei verschwundene Mädchen. Drei Väter, die ein dunkles Geheimnis verbindet. Ein Entführer, für den es keine Regeln gibt."

"Finsterthal" von Linus Geschke hat alles, was einen guten Thriller ausmacht. Sofort war für mich klar: Dias wird ein kurzes aber sehr intensives Lesevergnügen. Story und Schreibstil haben mich vom ersten bis zum letzten Wort gefangen genommen und mitgerissen. Der Plot erlaubt sich keinen Hänger und dem Leser damit eigentlich keine Lesepause. Das Buch ist ein Pageturner. Ich könnte und wollte es auch gar nicht aus der Hand legen.

Dreh- und Angelpunkt der Story ist Protagonist Alex Born. Er ist ein Thriller-Ermittler, wie er im Buche steht. Ein etwas verbrauchter ex-Cop. Ein sympathischer Badboy. Ein Typ mit Ecken und Kanten und Facetten. Born hält sich nicht an Regeln. Er hat bereits Grenzen überschritten und ist bereit, das wieder zu tun. Er hat nichts mehr zu verlieren. Ein sehr interessanter Typ auf jeden Fall.

"Finsterthal" ist Band 2 der Born-Trilogie. Auf die Geschehnisse im Vorgänger "Tannenstein" wird gekonnt Bezug genommen. So haben sich mir die Story und die Person Born auch als Quereinsteiger erst mit Band 2 gut erschlossen. Gleichzeitig wird aber nicht zu viel verraten, so dass man den Auftakt der Trilogie auch im Nachhinein noch gut lesen kann. Und natürlich gibt es am Ende einen Mega-Cliffhanger, der den großen Showdown in Band 3 antizipiert.

Fazit: Ich bin in Null-Komma-Nix zum Born-Fan geworden. Er trägt den Plot trägt und treibt ihn voran. Eigentlich schade, dass eine Trilogie nur drei Teile hat.

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Veröffentlicht am 16.12.2020

Subtile Spannung

Verborgene Schreie
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Jules und Romero sind das perfekte Paar. Verliebt, glücklich verheiratet und aufstrebende YouTube Musik-Stars. Aber der schöne Schein trügt. Hinter der Fassade sieht es ganz anders aus...
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Man kann gar ...

Jules und Romero sind das perfekte Paar. Verliebt, glücklich verheiratet und aufstrebende YouTube Musik-Stars. Aber der schöne Schein trügt. Hinter der Fassade sieht es ganz anders aus...
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Man kann gar nicht so viel über dieses Buch schreiben, ohne beinahe schon zu viel darüber zu verraten. Aber ich versuche es mal...
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Emely Dark erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen, die sich einander immer mehr annähern. Es geht um ein Lied und eine geheime Botschaft. David entdeckt sie und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
In das Buch ist ein Soundfile eingebaut. Man bekommt das Lied, dass hier Dreh- und Angelpunkt ist also wirklich zu hören. Eine tolle Idee, die mir die Geschichte nochmal deutlich näher gebracht hat. Die Charaktere haben mir auch gefallen. Der getriebene Musiker. Der Zufallsdetektiv. Der Alzheimer-kranke Vater ... um nur ein paar Beispiele zu nennen. Sie alle sind Teil einer Story, die mich mit durchgehend subtiler Spannung überzeugt hat. Es gärt ständig unter der Oberfläche. Und ich hatte beim Lesen die ein oder andere Gänsehaut. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Der Schreibstil ist gut lesbar und flüssig. Das Ende: Uiuiui... Ich fand's gruselig. Überraschend. Mit Raum für eigene Gedanken und Interpretation. Ein Manko war für mich, dass die Guten am Schluss wider besseres Wissen quasi einfach aufgeben, abgespeist und nicht mehr erwähnt werden. Da hat mir ein kleines Signal und Aufbäumen im Sinne von "Wir bleiben dran und kriegen dich schon irgendwann" gefehlt.
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Mein Fazit: Ein tolles Buch. Ein subtil spannender Psychothriller. Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.12.2020

Albin rettet Weihnachten

Eiskalte Provence
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Kurz vor Weihnachten erschüttert ein grausiger Mord den malerischen Ort Carpentras in der Provence. Eine Wandergruppe findet in einer kleinen Hütte die Leiche einer jungen Frau – drapiert in einem Brautkleid. ...

Kurz vor Weihnachten erschüttert ein grausiger Mord den malerischen Ort Carpentras in der Provence. Eine Wandergruppe findet in einer kleinen Hütte die Leiche einer jungen Frau – drapiert in einem Brautkleid. Ex-Commissaire Albin Leclerc meldet sich aus dem Ruhestand zurück. Er schaltet sich als Berater der Polizei in den Fall ein und findet heraus, dass es hier um viel, viel Größeres geht…
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„Eiskalte Provence“ ist der 6. Fall für Albin Leclerc. Bisher kannte ich die Roman-Reihe nicht. Aber sie ist es wert, entdeckt zu werden.
Albin als Hauptfigur hat es mir vom Fleck weg angetan. Der Ruhestand ist nichts für den ex-Commisaire. Natürlich muss er seine Nase in die Ermittlungen stecken. Er kann gar nicht anders. Leclerc ist ein echter Weihnachts-Grinch. Eine ärztliche Untersuchung bereitet ihm gerade Sorgen. Und mit seinem Mops Tyson führt er herrlich-kauzige Zwiegespräche.
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Der ganze Krimi ist einfach toll. Flüssig schreibt sich Autor Pierre Lagrange durch die Story. Der Mord wird aufgeklärt. Die Polizei will den Fall eigentlich zu den Akten legen. Aber Albin Leclerc wittert mehr dahinter. Er kommt einer Sekte auf die Spur, lässt nicht locker, schleicht sich Undercover in die Höhle des Löwen und wird im Alleingang zum Retter beim großen Showdown, der wirklich filmreif ist.
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Fazit: Krimis, die in Frankreich spielen, kommen für meinen Geschmack oft etwas trocken, spröde und steif daher. Das ist hier anders. Dafür sorgt die Ermittlerfigur des Albin Leclerc – ein charmanter, eigensinniger Grantler, den man einfach lieb haben muss. Zum Schluss taut der Grinch natürlich auch noch auf und es gibt ein richtig schönes Weihnachts-Happyend. Deshalb: Klare Leseempfehlung – gerade in der Vorweihnachtszeit.

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