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Alesia

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Völva Snehild

Snehild - Der Ruf der Unterwelt
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König Aslak, der Herrscher von Sialand, wird von finsteren Träumen geplagt. Bald wittert er in allem eine Verschwörung und entwickelt sich zu einem Tyrannen. Seherin Snehild, die ihm helfen könnte, wird ...

König Aslak, der Herrscher von Sialand, wird von finsteren Träumen geplagt. Bald wittert er in allem eine Verschwörung und entwickelt sich zu einem Tyrannen. Seherin Snehild, die ihm helfen könnte, wird unterdessen von ihrer Rivalin Ragnfried mit einem Runenzauber verflucht. Um diesen Fluch zu brechen und ihr Leben zu retten, muss Snehild selbst Runenmagie erlernen. Dies ist nur in der Unterwelt, bei der Totengöttin Hel, möglich. Eine abenteuerliche Reise beginnt.

Snehild - Der Ruf der Unterwelt von Anne-Marie Vedsø Olesen ist der zweite Band der Fantasy-Reihe um die Seherin Snehild. Ich habe das Buch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes gelesen, was vermutlich nicht unbedingt zu empfehlen ist. Allerdings hatte ich trotzdem keine Probleme mich in der Geschichte zurecht zu finden. Das Buch selbst ist spannend geschrieben. Viele Perspektivwechsel bieten Abwechslung. Hauptfigur Snehild empfand ich als interessanten Charakter, manchmal etwas morally grey in ihren Entscheidungen, aber größtenteils gut nachvollziehbar gestaltet. Auch die Geschehnisse im Königreich Sialand konnten mich mitreißen. In der nordischen Mythologie sollte man sich schon etwas auskennen, da viel erwähnt aber wenig erklärt wird. Leider enthält das Buch auch einige mehrere Seiten lange Vision, hauptsächlich von Snehild, mit denen ich wenig anfangen konnte und die mich aus dem Lesefluss gerissen haben. Das Ende des Buches ist recht offen gehalten. Man merkt, dass hier ein dritter Teil vorbereitet wird, auf den man gespannt sein darf.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Cold Case Ostseemord

Dunkle Asche
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Mord verjährt nicht. Gudrun Möller ist Kommissarin bei der Cold Case Unit in Kiel. Gemeinsam mit ihrer neuen Kollegin Judith Engster ermittelt sie in einen besonderen Fall. 1992 wurde die achtzehnjährige ...

Mord verjährt nicht. Gudrun Möller ist Kommissarin bei der Cold Case Unit in Kiel. Gemeinsam mit ihrer neuen Kollegin Judith Engster ermittelt sie in einen besonderen Fall. 1992 wurde die achtzehnjährige Sanna Hansen in einem Ferienhaus an der Ostsee erstochen. Der Tatort in Brand gesteckt. Der Hauptverdächtige, ihr Exfreund, nie überführt. Für Gudrun wird es persönlich, da sie die Clique der Ermordeten kannte. Und der Täter ist auch in der Gegenwart bereit über Leichen zu gehen, um nicht überführt zu werden.

Ab und zu lese ich ganz gerne einen guten Krimi und gerade Cold-Case Fälle haben es mir aufgrund der Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart angetan. Dunkle Asche von Jona Thomsen ist hier keine Ausnahme. Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig. Hauptfokus liegt auf den Ermittlungen der Kommissarinnen in der Gegenwart. Natürlich erhält man auch Einblicke in deren Privat- und Gefühlsleben, allerdings nicht in unverhältnismäßiger Länge. Etwas kurz kam für mich die Rückblicke in die Vergangenheit und das Lebensgefühl der 90er. Beide Kommissarin sind in ihren fünfziger, vom Stil her sehr unterschiedlich, aber auf jeden Fall taff. Der Fall selbst ist interessant und aufgrund etlicher Falschaussagen und falscher Alibis nicht direkt zu durchschauen. Für mich war das Buch ein kurzweiliges, spannendes Ostseekrimihighlight, daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Highschool-Deepfakes

Seven Ways to Tell a Lie
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Jonah sieht sich und seine fünf ehemaligen besten Freunde sterben, bei einem Busunfall, in einem Internetvideo. Das Ganze ist nie passiert. Jemand hat ein Deepfake hochgeladen. Kurz darauf wird ein weiteres ...

Jonah sieht sich und seine fünf ehemaligen besten Freunde sterben, bei einem Busunfall, in einem Internetvideo. Das Ganze ist nie passiert. Jemand hat ein Deepfake hochgeladen. Kurz darauf wird ein weiteres Video hochgeladen, in dem ein dunkeles Geheimnis eines Mitgliedes der Clique offenbart wird. Schnell ist klar, dass jemand es auf die zerbrochene Clique abgesehen hat. Doch wer steckt dahinter? Ein tötliches Spiel beginnt.

Seven Ways to Tell a Lie von Colin Hadler ist für mich als Jugendthiller ein Highlight. Ein richtiger Pageturner, spannend und modern geschrieben, mit aktueller Thematik. Vom Stil her erinnert mich das Buch etwas an One of Us is Lying. Die Geschichte ist, mit Ausnahme der Videos, aus Jonahs Ich-Perspektive erzählt. Jonah war mir recht sympathisch. Die anderen Cliquenmitgliedern bleiben dagegen etwas im Hintergrund, auch wenn sie definitiv mehr dunkle Geheimnisse haben als Jonah. Auch die Auswirkungen der Deepfake hätten insgesamt noch deutlicher ausfallen können. Die Atmosphäre des Buches, eine wohlhabende, idyllische aber verlogene Kleinstadt, eine Clique die dagegen aufbegehrt, unerwartet Geheimnis, Freunde die wieder zueinander finden, hat mir gut gefallen. Das Ende enthält nochmal einen überraschenden Twist, inklusive einem blutig, tötlichem Showdown. Mich konnte Seven Ways to Tell a Lie auf jeden Fall packen und überzeugen. Daher eine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Ägypten, Geheimnisse und eine Priese Magie

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Inez Olivera Eltern verbringen die Hälfte jedes Jahres in Ägypten. Die junge Inez, die während dieser Zeit bei ihrer Tante lebt, wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Eltern bei deren Ausgrabungen zu ...

Inez Olivera Eltern verbringen die Hälfte jedes Jahres in Ägypten. Die junge Inez, die während dieser Zeit bei ihrer Tante lebt, wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Eltern bei deren Ausgrabungen zu begleiten. Als Inez, anstelle der erhoffen Erlaubnis, die Mitteilung über den vermutlichen Tod ihrer Eltern erhält, macht sie sich eigenständig auf den Weg nach Ägypten. Inez beabsichtigt die Wahrheit über den Tod ihrer Eltern herauszufinden und muss dabei feststellen, dass ihr Onkel wohl darin verwickelt ist. Auch dessen attraktiven, aber mehr als undurchsichtigen, Assistent Whit kann sie nicht trauen. Und dann ist da auch noch ein magischer Ring, der sie zu einer spektakulären Grabstätte führen könnte.

Bereits das Cover mit den Goldelementen und den Farbschnitt mit den ägyptischen Motiven finde ich wunderschön.

What the River Knows -Geheimnisse des Nil 1- von Isabel Ibañez ist eine Mischung aus historischer Abenteuer- und Liebesgeschichte, mit überschaubaren magischen Aspekten. Magie tritt eigentlich nur im Zusammenhang mit archäologischen Artefakten auf. Dabei gibt es kleine Rückblicke in die ferne Vergangenheit. Das Buch dürfte daher auch für alle geeignet sein, die sich sonst nicht an das Fantasy-Grene herantrauen. Das Seting: Ägypten um 1884, der Nil, archäologische Ausgrabungen, Grabräuber, illegaler Handel mit antiken Schätzen, hat mich gepackt. Nicht nur, weil ich bereits seit meiner Kindheit von Archäologie und Ägypten fasziniert bin. Die Geschichte fließt längere Zeit recht angenehm leicht vor sich hin, bevor es am Ende zu jeder Menge Spannung und Dramatik kommt. Inez ist eine für die damalige Zeit recht selbstständig junge Frau. Gerade zu Anfang des Buches geht es hauptsächlich um ihre Versuche in Ägypten zu bleiben, ihren Onkel zu einer Ausgrabungsstätte zu begleiten und so mehr über das Schicksal ihrer Eltern zu erfahren. Mir war sie sympathisch. Zwischen Whit und Inez entwickelt sich eine Slow-burn Liebesgeschichte, die ich auch mochte. Whit kann ich bis zum Schluss nur sehr schwer einschätzen. Gerade aufgrund des Cliffhangers am Ende, bin ich sehr gespannt wie sich die Geschichte im zweiten Teil der Dilogie weiterentwickelt. Bis jetzt auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Der Secondhandring

Something Old, Someone New
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Shea erlebt ihren ganz persönlichen Heiratsantragsalbtraum. Ihr Verlobter John macht ihr einen Antrag: mit einem Vintagering. Für Shea ein absolutes No-Go, da "kein Second Hand Schmuck" zu den absoluten ...

Shea erlebt ihren ganz persönlichen Heiratsantragsalbtraum. Ihr Verlobter John macht ihr einen Antrag: mit einem Vintagering. Für Shea ein absolutes No-Go, da "kein Second Hand Schmuck" zu den absoluten Grundsätzen ihres Lebens gehört. Bereits ihre verstorbene Nonna hat ihr diese Regel beigebracht. Shea hat das Gefühl, dass sie mehr über den Ring und seine Vorbesitzerin erfahren muss, damit ein eventuell schlechtes Karma nicht auf sie und ihre Ehe übergeht. Begleitet wird sie auf dieser ungewöhnlich Reise von einem attraktiven Journalisten und plötzlich steht ihre komplette Beziehung auf dem Spiel.

Ganz klar bei Something Old, Someone New von Jessie Rosen geht es um die Liebe. Zunächst könnte man das Buch für eine romantische Komödie halten, ganz im Stille der 90er Jahre Filme, auf die es gerne Bezug nimmt. Allerdings kommt gerade zum Ende noch eine ordentliche Portion Vergangenheitsbewältigung und Mental Healthing hinzu. Der Schreibstil ist ansprechend und flüssig zu lesen. Shea ist eigentlich eine moderne junge Frau. Ihre Besessenheit von der Vergangenheit des Ringes lässt sich, wenn man selbst nicht abergläubisch ist, eher schwer nachvollziehen. Trotzdem fand ich das Buch sehr interessant zu lesen, auch weil die Geschichte des Rings einige Wendungen nimmt und man bis zum letzten Drittel des Buches nicht gleich weiß wohin die Reise der Handlung geht. Trotz Verlobung hat mir eine Liebesgeschichte, mit der ich mitfiebern konnte, irgendwie gefehlt. Stattdessen bekommt man ziemlich viel von Shaes Zweifeln und ihrer inneren Zerrissenheit mit. Das Ende des Buches hat mir trotzdem zugesagt. Insgesamt ein angenehm lesbares Buch, eher für zwischendurch.

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