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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2025

Mord an der medizinischen Eliteakademie

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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Quinn studiert an der renommierten Schreiber Akademie Medizin im ersten Semester. Nicht weil sie eine Karriere als Ärztin anstrebt, sondern weil sie totkrank ist und den Tod besser verstehen will. Noch ...

Quinn studiert an der renommierten Schreiber Akademie Medizin im ersten Semester. Nicht weil sie eine Karriere als Ärztin anstrebt, sondern weil sie totkrank ist und den Tod besser verstehen will. Noch vor Semesterbeginn wird der neue Direktor des Institutes ermordet. Bald gerät ihr ältester Bruder unter Verdacht. Doch welche Geheimnisse sind hinter den Mauern der Akademie verborgen?

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung von Nina Scheweling ist für mich in erster Linie ein Young Adult-Medizinthriller, der sich spannend liest, in dem Action aber nicht im Vordergrund steht. Das Setting rund um die elitäre Medizinakademie, nebst Studentenverbindungen und Familiengeheimnissen hat mir sehr zugesagt. Die Dark Academia Aspekte hätten für mich allerdings noch etwas mehr im Vordergrund stehen können. Auch die in der Beschreibung anführte zarte Slow-burn Liebesgeschichte entwickelt sich im ersten Band noch nicht wirklich. Die Geschichte ist aus Quinns Ich-Perspektive erzählt. Quinn ist eine ungewöhnliche Protagonistin. Aufgrund ihrer Krankheit vermeidet sie Freundschaften und geht auch sozialen Aktivitäten aus dem Weg. Trotzdem gelingt es der Autorin, dass ich mich in Quinn hineinversetzen konnte. Das Buch hat eine eher bedrückende Atmosphäre. Man sollte sich vor dem Lesen darüber im klaren sein, dass Trauer, Krankheit und Tod eine Rolle spielen. Mit der Beschreibung von Präparationskurse sollte man ebenfalls kein Problem haben. An einigen Stellen beschreibt Quinn in ihrem Tagebuch die medizinischen Abläufe verschiedener Todesarten. Gerade wenn man jemanden auf diese Weise verloren hat, könnten diese Stellen belasten. Trotzdem konnte mich die Geschichte begeistern und mitreißen. Das Buch ist nicht abgeschlossen und endet mit einem interessanten Cliffhanger, der auf jeden Fall auf die Fortsetzung neugierig macht.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Schlange und Wolf

The Serpent and the Wolf
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Vaasa, Königstochter aus dem Reich Asteria, wird unfreiwilligerweise mit Reid von Mireh, einem Herrscher des benachbarten Landes Ikruria, vermählt. Anstelle ihn wie geplant in der Hochzeitnacht zu töten, ...

Vaasa, Königstochter aus dem Reich Asteria, wird unfreiwilligerweise mit Reid von Mireh, einem Herrscher des benachbarten Landes Ikruria, vermählt. Anstelle ihn wie geplant in der Hochzeitnacht zu töten, flieht Vaasa. Als Reid sie wiederfindet bietet er ihr ein Bündnis an. Vaasa soll zum Erreichen seiner politischen Ziele weiterhin seine Ehefrau spielen, während er ihr dabei hilft Kontrolle über ihre aufkeimende, zerstörerische, Magie zu gewinnen.

The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson ist mitreißende slow-burn, arranged marriage, Romantasy mit einem recht komplexen Worldbilding. Das Cover finde ich schön gestaltet, der englische Titel wirkt leider etwas austauschbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Längen kamen für mich nicht auf. Erstaunlicherweise dreht sich sehr viel der Handlung um politische Konflikte und Intrigen, sowie natürlich auch um Vaasas Magie. Vaasa ist eine starke aber auch mistrauische Protagonistin. Sie wurde seit ihrer Kindheit dazu erzogen ihrem Königreich als diplomatische Waffe zu dienen. Gerade deshalb fällt es ihr schwer die arrangierte Ehe zu akzeptieren, zumal ihr Bruder, der Herrscher von Asteria, ihren Tod erwartet. Mir persönlich hat die sich langsam entwickelnden Liebesgeschichten zwischen Vaasa und Reid sehr gut gefallen. Vorallem weil Reid mich positiv überrascht hat. Er ist charmant, intelligent, stark und gutaussehenden. Eine angenehme Abwechslung zu den ansonsten oftmals toxisch wirkenden Romantasy Protagonisten. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der auf Band 2 neugierig macht. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich die Reihe weiterentwickelt. Bis jetzt 5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Freundschaft ist keine Frage der Größe

Die Maus hat einen neuen Freund
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Die Maus hat einen neuen Freund: Einen ziemlich großen Dino. Die beiden haben viel gemeinsam, zum Beispiel Tango tanzen oder skaten. Doch als der Dino bei der Maus übernachten möchte, gibt es ein Problem: ...

Die Maus hat einen neuen Freund: Einen ziemlich großen Dino. Die beiden haben viel gemeinsam, zum Beispiel Tango tanzen oder skaten. Doch als der Dino bei der Maus übernachten möchte, gibt es ein Problem: Er ist einfach zu groß. Glücklicherweise hat Mama Maus aber eine Idee.

Die Maus hat einen neuen Freund von Marc-Uwe Kling und Illustratorin Astrid Henn ist ein sehr schönes Kinderbuch über eine größentechnisch sehr unterschiedliche Freundschaft. Das Pappbilderbuch macht einen robusten Eindruck. Der Text ist in ansprechender Reimform gehalten und meist recht kurz. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und passen gut zur Geschichte, auch wenn ich mir mehr Details gewünscht hätte. Die Freund Maus und Dino haben viele gemeinsame Hobbys, was auch recht liebevoll dargestellt ist. Durch ihre unterschiedliche Körpergröße haben sie auch unterschiedliche Fähigkeiten. Beispielsweise ist die kleine Maus gut im Verstecken. Aktivitäten wie Tango tanzen oder wippen sind da schon herausfordernder, aber sehr niedlich gezeichnet. Die Botschaft, dass man, auch wenn etwas nicht wie gedacht klappt, eine Lösung findet, wird gut vermittelt. Insgesamt ein schönes Kinderbuch fürs Kleinkindalter.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

In Schwarz gezeichnet

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Die Jagdspiele sind beendet. Gezeichnet muss Laelia ihrem ehemaligen Geliebten Laurent in den Palast der de Verts folgen. Dieser beabsichtigt die Macht ihrer Farbe für seine Zwecke auszunutzen. Gleichzeitig ...

Die Jagdspiele sind beendet. Gezeichnet muss Laelia ihrem ehemaligen Geliebten Laurent in den Palast der de Verts folgen. Dieser beabsichtigt die Macht ihrer Farbe für seine Zwecke auszunutzen. Gleichzeitig braut sich in der Bevölkerung eine Revolution zusammen.

Nachdem mich Band 1 der Dilogie sehr begeistert konnte, war ich auf die Fortsetzung gespannt. Diese ist zwar spannend geschrieben, aber leider schwächer als der erste Teil. Inhaltlich schließt sich die Handlung direkt an Band 1 an. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Laelia, sowie überraschender Weise auch aus der Ich-Perspektive von Irina de Verts, Laurents Schwester, erzählt. Irinas Kapitel und ihre Entwicklung fand ich hierbei sogar etwas interessanter. Etwas zu kurz kam mir die Liebesgeschichte zwischen Ray und Laelia. Auch das Magiesystem erscheint mir nicht ganz ausgearbeitet. Insgesamt schafft es die Autorin mich mitzureißen. Auch das Ende des Buches fand ich gut gelungen.

Ein Highlight der Serie ist das wunderschöne Cover in blau und hier jetzt in grün, sowie der dazu passende Farbschnitt.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Tochter des Chaos

A Monster so cursed
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Die zwei Prinzessinnen des Sonnenreiches haben besondere magische Kräfte. Sylara, die Tochter des Lichts verfügt über unglaubliche Heilkräfte, während Alethrias Chaosmagie den Tod bringt. Bei einer Feierlichkeit ...

Die zwei Prinzessinnen des Sonnenreiches haben besondere magische Kräfte. Sylara, die Tochter des Lichts verfügt über unglaubliche Heilkräfte, während Alethrias Chaosmagie den Tod bringt. Bei einer Feierlichkeit am Hofe des Sonnenreiches wird Prinzessin Alethria vom attraktiven, aber auch dunklen Herrscher des Mondreiches entführt. Mithilfe der Tochter des Lichtes will er sein Königreich retten und einen dunklen Fluch brechen. Doch welche Folgen hat die Entführung der falschen Schwester?

A Monster so cursed von Aspen Skye ist Dark Fantasy, die vorallem auf die Trops Enemies to Lovers und Slow Burn setzt. Das Worldbilding, durch die Unterteilung zwischen Sonne und Mond, hat mir sehr zugesagt. Auch der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Alethrias Ich-Perspektive, teilweise auch aus Prinz Caelans-Ich Perspektive erzählt. Leider konnte mich die sicg anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht überzeugen. Das lag vielleicht auch am Charakter des Prinzen, der nicht nur aufgrund des Fluches teilweise doch recht gewissenlos wirkt. Das Buch endet leider auch mit einem Cliffhanger an einer wirklich sehr entscheidenden Stelle und ist nicht in sich abgeschlossen. Insgesamt fand ich die Geschichte bis jetzt eher durchschnittlich. Vielleicht können mich aber die Folgebände noch überzeugen.

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