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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2025

Spuk und ein gestohlenen Kunstwerk

Die drei ??? und der Karpatenhund
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Nachdem mein Sohn den Film im Kino gesehen hatte, wollte er auch das Buch dazu unbedingt lesen.

Bei Mr Prentice spukt es. Abends ist ein schreckliches Heulen in seiner Wohnung zu hören und die Lichter ...

Nachdem mein Sohn den Film im Kino gesehen hatte, wollte er auch das Buch dazu unbedingt lesen.

Bei Mr Prentice spukt es. Abends ist ein schreckliches Heulen in seiner Wohnung zu hören und die Lichter flackern unheimlich. Als auch noch das letzte Kunstwerk seines verstorben Lebensgefährten "Der Karpatenhund " gestohlen wird, ist klar: Die drei ??? haben einen neuen Fall.

Ein mysteriöser Spuk, eine gestohlene Skulptur, eine Wohnanlage mit einigen skurrilen Bewohnern und somit etliche Verdächtige. Die drei ??? haben allerhand zu ermitteln und zu beschatten. Schön ist an dieser Ausgabe, dass sie Fotos zum Film enthält. Die Geschichte ist spannend und für das angegebene Lesealter ab etwa 10 Jahre auch nicht zu grusselig.
Mein Sohn konnte das Buch auf jeden Fall begeisterten, deshalb 5 Sterne von uns.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Über der Themse

Die Brücke von London
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Die alte London Bridge war lange Zeit die einzige Brücke, die in London über die Themse führte. Das beeindruckende an ihr war die Bebauung mit Geschäfts- und Wohnhäusern. Die junge Witwe Juliana Hamley ...

Die alte London Bridge war lange Zeit die einzige Brücke, die in London über die Themse führte. Das beeindruckende an ihr war die Bebauung mit Geschäfts- und Wohnhäusern. Die junge Witwe Juliana Hamley führt eine Tuchhandlung auf der London Bridge. Aber nicht nur Konkurrenz aus der Innenstadt und der Bau der Westminster Bridge bedroht ihr Geschäft. Ihr verstorbener Ehemann hat ihr horrende Schulden überlassen. Gemeinsam mit dem Straßenjungen Alder steigt sie deshalb notgedrungen ins Schmuggelgeschäft ein. Ein gefährliches Unterfangen, nicht nur weil Juliana sich bereits einen mächtigen Feind gemacht hat.

Historische Romane sind eines meiner Lieblingsgenres und Die Brücke von London von Julius Arth, eine Geschichte die ins London in Jahre 1749 entführt, konnte mich wirklich mitreißen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Kapitel über Tuchhändlerin Juliana, Straßenjunge Alder und über Oliver Morris, ein neuer Gehilfe im Dienste des Bridge House, wechseln sich ab. Überrascht hat mich der zweite Erzählstrang, der im Jahre 1202 zu Beginn des Baues der London Bridge spielt. Hier geraten die Schwestern Estrid und Sibilla in eine gefährliche Situation. Brückenbaumeister Gilbert beschuldigt Kräuerfrau Sibilla nach einem Unglück der Hexerei. Estrid versucht, gegen den Willen ihres Mannes, ihre Schwester zu warnen und vor den Fanatikern zu retten. Ich mochte viele der Protagonisten des Romans. Hauptdarstellerin ist für mich aber die beeindruckende London Bridge selbst. Die Atmosphäre die der Autor schafft ist sehr lebendig und teilweise auch spannend. Man taucht richtig in das geschäftigen Leben auf der Brücke ein. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, deshalb 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Das Mädchen von anderswo

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
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Maggie Blue ist gerade zu ihrer etwas exzentrischen Tante Esme gezogen. Ihr Vater scheint kein Interesse an ihr zu haben und ihre Mutter leidet an Depressionen. Auch in der neuen Schule konnte Maggie bislang ...

Maggie Blue ist gerade zu ihrer etwas exzentrischen Tante Esme gezogen. Ihr Vater scheint kein Interesse an ihr zu haben und ihre Mutter leidet an Depressionen. Auch in der neuen Schule konnte Maggie bislang keine Freundschaften schließen. Sie ist eher ein Mobbingopfer. Als Maggie mitbekommt, dass ihre Mitschülerin Ida durch ein magisches Portal in eine andere Welt entführt wird, beschließt Maggie Ida zu retten. Doch in der Düsterwelt lauern unzählige Gefahr.

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall ist der Auftaktband zu einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Der Schreibstil des Buches fand ich für das Alter angemessen, wenn auch etwas ausschweifend. Das Buch hat zwar viele spannende, gefahrvolle Momente und einige Geheimnisse, allerdings dauert es etliche Kapitel bis die Geschichte fahrt aufnimmt. Die Düsterwelt hinter dem Portal hat durchaus einen gewissen Gruselfaktor. Depression, Einsamkeit, Mobbing, Entführungen und eine ziemlich düstere Welt auf der anderen Seite des Portals. Insgesamt nicht gerade Themen zum wohlfühlen. Etwas Humor bringt der streunende Kater Hoagy in die Geschichte. Trotzdem hätte ich mit für ein Kinderbuch ab 10 Jahren mehr schöne und harmonische Szenen gewünscht. Das Ende stimmt mich versöhnliche. Da das Buch jedoch nicht postiv aus der aktuellen Masse an Kinderfantasy heraussticht und ich es nicht zwingend weiterempfehlen würde, vergebe ich durchschnittliche 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Nachwuchshexenjägerin

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
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Rosies Zuhause ist kein liebevoller Ort. Ihre Mutter ist mental abwesend und kümmert sich nicht um Rosie. Als Rosie " die Sicht" entwickelt, offenbart sich ihr warum. Rosie ist Nachfahrin von Hexenjägerinnen. ...

Rosies Zuhause ist kein liebevoller Ort. Ihre Mutter ist mental abwesend und kümmert sich nicht um Rosie. Als Rosie " die Sicht" entwickelt, offenbart sich ihr warum. Rosie ist Nachfahrin von Hexenjägerinnen. Die Erinnerungsdiebin hat Rosies Mutter verflucht und deren Erinnerungen gestohlen. Rosie selbst gerät in Gefahr und muss zwischen Flucht und Kampf entscheiden.

Thirteen Witches -Die Erinnerungsdiebin- von Jodi Lynn Anderson ist der erste Band einer neuen Kinder/Jugendbuchfantasyreihe ab ca. 11 Jahren. Mir hat der Schreibstil des Buches sehr zugesagt, sehr angenehm zu lesen, übermittelt viel Atmosphäre und ist weder zu simpel, noch zu schwierig für das angegebene Lesealter. Auch die Hintergrundgeschichte um die Mondgöttin, die bösen Hexen und die Hexenjägerinnen der Familie Oaks haben mir zugesagt. Die Stimmung ist mysteriös, durch die bösen Hexen und die Geister auch auf jeden Fall ziemlich unheimlich. Rosie ist trotz ihrer stillen Art und geringen Körpergröße eine Heldin. Ich fand ihren Charakter sehr sympathisch. Gerade deshalb fand ich die Situation mit ihrer Mutter, die wie eine leblosen Hülle wirkt, auch sehr bedrückend. Auch die Thematik, wie sich ihre Freundschaft mit Keim aufgrund des Übertritts von Kindheit zur Pubertät entwickelt, stimmt wehmütig. Vielleicht hätten dem Buch mehr humorvolle und glückliche Passagen gut getan. Trotzdem konnte mich Thirteen Witches überzeugen und mitreißen, weshalb ich 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Hochmut

Vanity Falling: Academy of Sins
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Rahel besitzt das Laster des Hochmutes. Eine Fähigkeit mit der sie es schafft andere Menschen zu manipulieren. Als Vicious wird sie vom Order of Saints gejagt und schließlich in die Academy of Sins gebracht. ...

Rahel besitzt das Laster des Hochmutes. Eine Fähigkeit mit der sie es schafft andere Menschen zu manipulieren. Als Vicious wird sie vom Order of Saints gejagt und schließlich in die Academy of Sins gebracht. Asher, der noch auf dem Weg zum Warden ist, sieht in der Aufgabe Rahel zu bewachen eine Chance sich dem Orden zu beweisen. Allerdings hat er hierbei nicht mit den verbotenen Gefühlen gerechnet, die sie in ihm weckt.

In Vanity Falling: Academy of Sins von Kari Vanadis sind die sieben Todsünden das zentrale Thema. Hierbei gibt des die Vicious, welche jeweils eine der Todsünden verkörpern, die Menschen in diese Richtung manipulieren können und sich bei zu häufiger oder zu starker Annahme des Lasters in Dämonen verwandeln und den Order of Saints. Aufgabe des Ordens ist es die Dämonen zu töten. Allerdings wird auch schnell klar, dass der Orden die Fähigkeiten der Vicious, trotz allgegenwärtiger Verachtung, für seine eigenen Zwecke nutzt. Die Thematik und das Setting fand ich sehr interessant. Ein Dark Academia Gefühl kam für mich nicht wirklich auf. Gelehrt wird wenig. Die Academy of Sins hatte eher etwas von Erziehungsanstalt oder Gefängnis. Die Geschichte wird abwechselnd aus Rahels und Ashers Perspektive erzählt. Dies gibt Einblicke in beide Fraktionen, wobei deutlich ersichtlich ist, dass die Mitglieder des Ordens auch unmoralisch handeln. Rahels Verkörperung des Hochmutes fand ich sehr gelungen. Asher will sich von der Schande seiner Familie reinwaschen. Auch ihn fand ich recht nachvollziehbar dargestellt. Trotzdem hat mich die Liebesgeschichte nicht ganz erreicht. Das Ende des Buches ist offen gehalten und bereitet einen zweiten Teil vor. Insgesamt eine interessante Thematik eher durchschnittlich umgesetzt.

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