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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2025

Der Kampf gegen den Löwen der Nacht

We free the Stars
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Zafira, Nasir und Kifah kehren von der Insel Sharr zurück. Vier Herzen der Schwestern von Einst, sowie das magische Buch Jawarat konnten sie retten. Doch ein weiteres Herz, sowie den in Gefangenschaft ...

Zafira, Nasir und Kifah kehren von der Insel Sharr zurück. Vier Herzen der Schwestern von Einst, sowie das magische Buch Jawarat konnten sie retten. Doch ein weiteres Herz, sowie den in Gefangenschaft geratene Altair, hat ihr Gegener, der Löwe der Nacht. Um die Magie zurückzuholen und Arawiya vor der Finsternis zu bewahren, muss dieser besiegt werden. Währenddessen kämpft Zafira gegen ihre ganz eigenen Dunkelheit, ausgelöst durch ihre Verbindung zum magischen Jawarat.

We free the Stars von Hafsah Faizal ist der zweite und abschließende Teil der Reiche von Arawiya Dilogie. Da sich die Handlung direkt an We hunt the flame anschließt, würde ich empfehlen, beide Bücher zeitnah zusammen zu lesen. Das orientalische Setting, das Worldbilding und auch die Handlung des Buches haben mir gut gefallen. Einen kleinen Abstrich muss ich beim Schreibstil der Autorin machen. Dieser ist ziemlich ausschweifend. Gerade die erste Hälfte des Buches, in der deutlich weniger passiert als in der zweiten Hälfte, erforderte etwas Durchhaltevermögen meinerseits. Besonders aufgefallen ist, dass sich die Charaktere Nasir und Zafira im Laufe des Buches tatsächlich weiterentwickeln. Nasir schafft es, etwas selbstbestimmter zu werden. Das Selbstmitleid, das mir im ersten Teil noch negativ aufgetaucht ist, ist weg. Zafira wird durch das Jawarat beeinflusst. Diese Entwicklung hat mir weniger gut gefallen, konnte von der Autorin aber noch zufriedenstellend gelöst werden. Die slow-burn Liebesgeschichte die sich zwischen Zafira und Nasir entwickelt, hat mir gut gefallen und mich überzeugt. Insgesamt kann ich diese Dilogie trotz der einen oder anderen Länge sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Fast alles Geld der Welt

Eine Billion Dollar
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Pizzabote John Fontanelli macht eine unglaubliche Erbschaft. Das Vermögen eines Vorfahren ist in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im ...

Pizzabote John Fontanelli macht eine unglaubliche Erbschaft. Das Vermögen eines Vorfahren ist in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, soll der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. Eine Aufgabe die Johns Fähigkeiten zu übersteigen scheinen.

Von einen auf den anderen Tag wirklich ultrareich zu sein und sich alles leisten zu können, ist tatsächlich ein faszinierendes Gedankespiel, insbesondere im Zusammenhang mit der Verantwortung die mit diesem Reichtum einhergeht. Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach ist mit Sicherheit ein ganz besonderer Wirtschaftsthriller mit der Frage, ob man mit soviel Geld die Probleme der Welt lösen kann, bzw. wie es am besten dazu eingesetzt werden kann. Auch wenn seit Erstveröffentlichung bereits 20 Jahre vergangen sind, bleibt vieles aktuell. Sachverhalte aus Finanz- und Wirtschaftswesen, werden gut erklärt. Der Schreibstil ist dabei angenehm zu lesen, die Geschichte hat interessante, informative und auch spannende Momente. Lediglich von Schluss des Buches hatte ich mir mehr versprochen. Insgesamt möchte ich dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Moderne "Die Schöne und das Biest" Variante

Räuberherz
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Ella wird von dem äußerst attraktiven Chys in dessen Villa entführt. Dort soll sie Dienstmädchen für ihn und seine wechselnden Freundin spielen. Nicht nur, dass Ella nicht entkommen kann, Chys verbirgt ...

Ella wird von dem äußerst attraktiven Chys in dessen Villa entführt. Dort soll sie Dienstmädchen für ihn und seine wechselnden Freundin spielen. Nicht nur, dass Ella nicht entkommen kann, Chys verbirgt auch ein dunkeles Geheimnis.

Ich persönlich mag Märchenadaptionen und Räuberherz.von Julianna Grohe erscheint wie eine moderne "Die Schöne und das Biest" Variante. Der Schreibstil der Autorin, die mit "Die vierte Braut" bereits eines meiner Lieblingsbücher geschrieben hatte, ist fesselnd und spannend. Erzählt wird die Handlung aus Ellas Perspektive, die mit siebzehn natürlich noch ziemlich jung ist. Die Geschichte lebt von der sich langsam entwickelnden Beziehung zwischen Chys und Ella, sowie von dem dunklen Geheimnis, das Chys umgibt und Stück für Stück aufgedeckt wird. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir " Die vierte Braut " besser gefallen hat. Auch bleibt ein bisschen der Beigeschmack des Stockholm-Syndrom, den auch diese Adaption nicht überwinden kann. Die Beziehung der Protagonisten empfand ich daher doch eher als toxisch. Von mir eine Leseempfehlung mit kleinen Abstrichen.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Unterirdische Magierschule

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
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Der zwölfjährige Callum möchte kein Magier werden, vorallem weil sein Vater Magie hasst. Trotzdem besteht er die Aufnahmeprüfung fürs Magisterium. Eine unterirdische, düstere magische Schule, die mit ...

Der zwölfjährige Callum möchte kein Magier werden, vorallem weil sein Vater Magie hasst. Trotzdem besteht er die Aufnahmeprüfung fürs Magisterium. Eine unterirdische, düstere magische Schule, die mit einigen Geheimnissen und Prüfungen aufwartet.

Magisterium - Das 1. Jahr von Cassandra Clare
und Holly Black ist ein spannendes Jugendbuch, vorallem wenn man das Setting rund um magische Schulen mag. Es mag zwar ein paar Ähnlichkeiten zu Harry Potter geben, trotzdem ist Magisterium - Das 1. Jahr für mich keine Kopie. Die magische Welt, die Magie und vorallem die unterirdische Zauberschule ist hier anders und um einiges düsterer. Hauptprotagonist Call ist zwölf Jahre alt und nicht unbedingt sehr sympathisch. Man merkt ihm sein junges Alter an. Trotzdem konnten Geschichte und Schreibstil mich fesseln.
Das Ende des Buches hält dann nochmal eine große Überraschungen bereit. Insgesamt eine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Kleiner Trotzkopf Willi Widder

Widder Willi will aber!
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Die Trotzphase ist etwas, was jeder mit Kindern wohl gut kennt. Auch Willi Widder und mit ihm seine Herde müssen sie durchmachen, wenn ihm mal wieder seine Hörner wachsen und er seinen Kopf durchsetzen ...

Die Trotzphase ist etwas, was jeder mit Kindern wohl gut kennt. Auch Willi Widder und mit ihm seine Herde müssen sie durchmachen, wenn ihm mal wieder seine Hörner wachsen und er seinen Kopf durchsetzen will. Da wird weder auf Opas Rücken, noch auf das Weidegatter Rücksicht genommen. Auch Versteck spielen mit Onkel Saschaf macht keinen Spaß und Mittagsschlaf erst recht nicht. Gut, dass Willi nach einem Wutanfall Steinbock Hörnchen kennenlernt. Gemeinsam kann man auch an so einem so wi(d)derwilligen Tag Spaß haben.

Widder Willi will aber! von Romy Pohl
und Marta Balmaseda ist ein sehr schönes und niedliches Buch über die Trotzphase für Kinder ab 3 Jahren. Wut, Frustration, aber auch Freundschaft und gemeinsames Spiel werden thematisiert. Besonders gut gefallen mir die großflächigen, detailreich Bilder. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und die Geschichte eignet sich gut zum Vorlesen. Der Schreibstil ist voller Wortwitz, der sich aber hauptsächlich dem erwachsenen Vorleser erschließt. Zum Beispiel, wenn Willi und Hörnchen dazu aufgefordert werden über ihren Schatten zu springen, dies wörtlich nehmen und daraus ein lustiges Spiel machen.
Für mich ist Widder Willi will aber! ein kleiner Bilderbuchschatz, der hoffentlich nicht wegen ähnlicher Bücher zum Thema Trotz untergeht .

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