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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2024

Zwischen Gauklern und Adelshof

Die verkaufte Sängerin
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Thüringen um 1800. Die junge Cristina zieht mit ihrer Gauklerfamilie durch die Lande. Kein ganz einfaches Leben, denn die fahrenden Gaukler sind nicht überall beliebt. Auch gibt es innerhalb der Sippe ...

Thüringen um 1800. Die junge Cristina zieht mit ihrer Gauklerfamilie durch die Lande. Kein ganz einfaches Leben, denn die fahrenden Gaukler sind nicht überall beliebt. Auch gibt es innerhalb der Sippe Streitigkeiten. Aufgrund ihres großen musikalischen Talentes wird Cristina, die nie ganz in die Familie ihres Onkels passt, an den Hof des Herzogs von Sachsen-Meinigen verkauft. In Elisabeth Karau findet Cristina eine gute, aber auch strenge Lehrerin, denn ihr Tagesablauf ist gefüllt mit musikalischen Übungen und Unterricht der höfischen Etikette. Schnell treten Neider auf den Plan, die Cristina den Erfolg missgönnen.

Das Cover des Buches zeigt Cristina vor ländlichem Hintergrund. Auf der einen Seite ist sie recht treffend dargestellt, allerdings wirkt das ganze etwas zu mittelalterlich auf mich.

Mit "Die verkaufte Sängerin " hat das Autorenduo Iny Lorenz wieder einen gut zu lesen und interessanten Roman vor historischem Hintergrund geschaffen. Sehr schön und bildhaft sind Cristinas Reisen mit ihrer Familie und ihre anfänglichen Anpassungsprobleme bei Hofe beschrieben. Leider verrät der Klappentext schon sehr viel über die Handlung des Buches. Man merkt dem Buch aufgrund Erzähltempo und dem kurzen Zeitraum in dem es spielt an, dass es der Auftakt zu einer Trilogie ist. Die weiteren Bücher versprechen ebenfalls interessant zu werden. Cristina ist auch noch ein junges Mädchen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Insofern war es passend, dass es sich um keine Liebesgeschichte handelt.
Wer die Bücher des Autorsduos Iny Lorenz mag, kann bedenkenlos zugreifen.

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Tolles Hörbuch zur Vorgeschichte der geheimen Drachenschule

Die geheime Drachenschule - Feuerschattens erster Reiter
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Die geheime Drachenschule - Feuerschattens erster Reiter von Emily Skye ( Buch), gesprochen von Philipp Schepmann ist ein sehr schönes, fantastisches Hörbuch für Zuhörer ab 8 Jahren. Da es sich um eine ...

Die geheime Drachenschule - Feuerschattens erster Reiter von Emily Skye ( Buch), gesprochen von Philipp Schepmann ist ein sehr schönes, fantastisches Hörbuch für Zuhörer ab 8 Jahren. Da es sich um eine Vorgeschichte handelt, muss man die Bücher über die geheime Drachenschule nicht kennen.

Jeremias kam als Findelkind zum Clan der MacBains. Der Clanchef und Vater seiner besten Freundin Nia verweigert ihm aber die Anerkennung als Clanmitglied, sodass Jeremias sich auf eine gefährliche Mutprobe einlässt. Er soll aus einem Drachenglutnest eine Goldmünze stehlen. Dieses Vorhaben geht schief und Jeremias begegnet einem Drachen, den er Feuerschatten nennt.
Bereits auf dem Cover sieht man Jeremias auf Feuerschatten reiten, auch der Titel gibt bereits eine entsprechende Information. Auf mich machen die Figuren auf dem Cover einen zufrieden, nicht allzu bedrohlichen Eindruck. Für ein Kinderbuch sehr passend. Die Geschichte eignet sich sehr gut zum zuhören, sie ist interessant, spannend aber nicht zu unheimlich, sodass sie zum angegebenen Lesealter passt. Lediglich die Länge war mit 74 Minuten etwas kurz. Auch sind einige Dinge nicht abschließend geklärt, sodass es sich eher nach dem Beginn einer neuen Reihe angehört hat. Der Sprecher Philipp Schepmann hat bei der Vertonung herausragende Arbeit geleistet. Aufgrund seiner angenehmen Stimme folgt man der Geschichte gerne. Die unterschiedlichen Figuren hat er dabei passend betont. Besonders gefiel mir Feuerschatten, dem man den arroganten, mächtigen Drachen auf jeden Fall abkauft. Auch meinem Sohn hat das Hörbuch sehr gut gefallen und wird wahrscheinlich nicht das letzte der Serie bleiben.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

Skandinavischer Sommerzauber

Vida und der Sommerzauber
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Vida und ihr Bruder Karl verbringen ein paar Sommertag bei ihrem Großvater im abgeschieden Røste Espeløv. Dort war das ganze Dorf in Aufregung, denn ein Engel soll vom Himmel gefallen sein. Welche Rolle ...

Vida und ihr Bruder Karl verbringen ein paar Sommertag bei ihrem Großvater im abgeschieden Røste Espeløv. Dort war das ganze Dorf in Aufregung, denn ein Engel soll vom Himmel gefallen sein. Welche Rolle spielt hierbei das geheimnisvolle Leuchten im Wald? Gemeinsam mit dem etwas schrulligen Großvater, der viel Fantasie hat und auch gerne mal Räuberpistolen erzählt, stehen unter anderem eine Übernachtung im Wald und ein Strandbesuch an.
Vida und der Sommerzauber
von Bjarne Reuter und Ursula Seeberg ist ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch mit skandinavischem Flair. Aufwändige, zur Geschichte passende, Illustrationen unterstreichen diese und haben mir sehr gut gefallen. Leider erschließt sich mir nicht ganz für welche Altersklasse das Buch geschrieben ist. Jüngere Leser werden sehr viele Anspielungen nicht verstehen. Auch erscheint mir der Humor des Autors an machen Stellen doch sehr makaber (es geht öfter mal um Tod und Sterbemöglichkeiten). Andererseits wird viel mit Fantasie gearbeitet und es gibt auch einige Stelle die mich amüsiert haben. Für ältere Kinder dürfte die Geschichte insgesamt nicht spannend genug sein. Versöhnlich stimmt mich das Ende des Buches, auch wenn der Inhalt etwas anders war, als zunächst erwartet.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

Kleiner Findus

Pettersson und Findus. Wie Findus zu Pettersson kam
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Findus und Pettersson von Sven Nordquist sind aus den meisten Kinderbuchregalen nicht mehr wegzudenken. Dieses Buch erzählt die Geschichte darüber wie Findus zu Pettersson kam und die beiden sich anfreundeten. ...

Findus und Pettersson von Sven Nordquist sind aus den meisten Kinderbuchregalen nicht mehr wegzudenken. Dieses Buch erzählt die Geschichte darüber wie Findus zu Pettersson kam und die beiden sich anfreundeten. Immer wieder möchte Findus von Pettersson hören, wie er auf dessen Hof gekommen ist. Grund dafür war Nachbarin Beda Andersson und eine Kiste mit der Aufschrift "Findus – Frische Erbsen". Schnell freunden Findus und der alte Pettersson, der jetzt nicht mehr ganz so einsam ist, sich an. Das besondere dabei ist ,dass Findus kein gewöhnlicher Kater ist, sondern sprechen kann und eine Hose tragen will. Zum Schluss erlebt Findus noch ein kleines Abenteuer und muss sich vor einem Dachs fürchten.
Wie Findus zu Pettersson kam von Sven Nordqvist ist ein sehr schönes, liebevoll illustriertes Kinderbuch für Kinder im Alter zwischen ca. 4-6 Jahren. Besondere die detaillierten Zeichnungen und der niedliche kleine Findus haben mir gut gefallen. Ich kann dieses Buch sehr für Kinder im Kindergartenalter empfehlen, auch wenn sich mein Sohn bei der Szene mit dem Dachs Sorgen um Findus gemacht hat.

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Veröffentlicht am 28.03.2024

Griechischer Eistee und die Rettung eines Dorfes

Ferien wie blubbernder Eistee
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Luzy verbringt ihre Ferien auf der Heimatinsel ihres guten Freundes Jannis. Ihre Schwester Sophia, deren Freund Adonis ( der gleichzeitig Jannis Bruder ist) , Opa Peter und Esel Tzatziki sind natürlich ...

Luzy verbringt ihre Ferien auf der Heimatinsel ihres guten Freundes Jannis. Ihre Schwester Sophia, deren Freund Adonis ( der gleichzeitig Jannis Bruder ist) , Opa Peter und Esel Tzatziki sind natürlich auch dabei. Als ein kleiner Dorfladen schließt, geraten die Pläne von Jannis Eltern durcheinander. Sie wollen plötzlich ihr Zuhause in Griechenland verkaufen, da immer mehr Menschen das abgeschiedene Dorf verlassen und eine Perspektive fehlt. Das können Luzy und Jannis nicht einfach so zulassen. Sie brauchen einen Plan um das Dorf wieder attraktiver zu machen , denn nirgendwo anders sind Ferien wie blubbernder Eistee.

Ferien wie blubbernder Eistee von Kristina Kreuzer ist bereits der dritte Band um Lucy, Jannis und Esel Tzatziki. Die Geschichte lässt sich problemlos ohne Vorkenntnis der vorherigen Bände lesen. Etwas problematisch fand ich nur, gerade für junge Kinder, die Erwähnung von ganz vielen Personen zu Beginn, von denen viele später keine oder keine größere Rolle spielen. Sprachlich ist das Buch sehr schön geschrieben. Ab der dritten oder vierten Klasse sollten Kinder, die gerne Lesen, gut damit zurechtkommen. Die Geschichte selbst versprüht ein richtiges Urlaubsfeeling. Durch die Beschreibungen bekommt man Fernweh nach Griechenland und wünscht sich auf der Terrasse der Familie mitessen zu können oder auch im Meer zu schwimmen. Dabei gibt es im Buch auch eigentlich keine wirklich unsympathischen Charaktere. Die Beweggründe von allen sind nachvollziehbar und besonders Lucy und Jannis beeindruckt durch ihren Tatendrang. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich doch noch alles zum Guten wendet. Das Eistee-Rezept am Ende des Buches werden ich auf jeden Fall noch ausprobieren. Insgesamt ein sehr gelungenes Kinder/Jugendbuch mit Wohlfühlcharme.

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