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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2024

Taten lassen Sterne erstrahlen

Sternenreiter – Wie ein Licht in dunkler Nacht (Band 2)
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Janosch, der Erzähler dieser Geschichte, nimmt den Leser mit auf seine Suche nach Sara, dem kleinen und weisen Mädchen mit den tiefgründigen Wahrheiten. Dabei trifft auf einen kleinen Jungen, mit einer ...

Janosch, der Erzähler dieser Geschichte, nimmt den Leser mit auf seine Suche nach Sara, dem kleinen und weisen Mädchen mit den tiefgründigen Wahrheiten. Dabei trifft auf einen kleinen Jungen, mit einer einfachen und zeitlosen Botschaft in Zeiten von Krieg, Angst und Einsamkeit.
Es ist eine Geschichte über Liebe und Zuneigung, Freundschaft und Hoffnung.

Sternenreiter – Wie ein Licht in dunkler Nacht (Band 2) von Jando, ist meiner Ansicht nach eine poetisch, philosophische Erzählung für Erwachsene.
In den dunklen Zeiten eines Krieges wird durch zwei besondere Kinder Liebe , Hoffnung und Mut in die Welt gebracht. Das Buch ist sehr gut und schnell lesbar und enthält einige, bereits in ähnlicher Form bekannte, philosophisch anmutende Weisheiten. Ich kenne den Vorband nicht, denke aber, dass es inhaltlich auch gut unabhängig vom ersten Band lesbar ist. Etwas blass blieben für mich der Erzähler Janosch, sowie dessen Freundin. Auch berührt mich die Botschaft des Buches nicht ganz, da ich irgendwie das Gefühl hatte, bekannte Sinnsprüche in einer etwas abgeänderten Variante vorgestellt zu bekommen. An der ein oder anderen Stelle kam mich der Vergleich zum "Kleinen Prinzen", der durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Sternenreiter hat. Sehr schön sind die Illustrationen im Buch. Insgesamt vergebe ich 3 Sterne für diese traurig, hoffnungsvolle Geschichte voller Lebensweisheiten.

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Veröffentlicht am 07.02.2024

Showreife Mordermittlung

Murder in the Family
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Luke Ryder wurde 2003 an einem regnerisch Abend im Garten der Familievilla ermordet. Noch 20 Jahre später ist der Mord an seinem jungen Stiefvater ein Cold Case, den Resigeur Guy Howard nur zu gerne klären ...

Luke Ryder wurde 2003 an einem regnerisch Abend im Garten der Familievilla ermordet. Noch 20 Jahre später ist der Mord an seinem jungen Stiefvater ein Cold Case, den Resigeur Guy Howard nur zu gerne klären würde. Dazu nutzt er die True-Crime-Show Infamous, in der ein Expertenteam den Fall noch einmal komplett aufrollt.

Das Cover des Buches ist in dunklem Blau gehalten. Der hervorgehobene Fingerabdruck passt sehr gut zum Inhalt über die Cold-Case Ermittlungen. Für mich wirkt das Ganze sehr stimmig.

Das besondere an diesem Thriller ist auf jeden Fall der Erzählstil, der für mich wirklich neuartig und genial war. Ein Großteil des Buches besteht aus Gesprächen der sechs Experten oder aus Interviews. Daneben gibt es auch Zeitungsartikel, Emails, Regieanweisung und Chatverläufe. Die Autorin schafft es hierbei, dass man sich beim Lesen tatsächlich in die TV-Show hineinversetzt. Für mich war es ungewöhnlich, hat mir aber sehr gut gefallen. Allerdings hatte ich gerade zu Beginn etwas Schwierigkeiten damit die Experten, die anhand von Steckbriefen kurz vorgestellt werden, auseinanderzuhalten. Der Kriminalfall ist auch sehr interessant, denn Luke Ryder war nicht der, für den ihn viele hielten. Es gibt etliche Motive und mögliche Verdächtige. Immer wieder hält das Buch dabei unerwartete Twists bereit. Spannung bleibt damit fast bis zur letzten Seite garantiert.

Vom mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Schreibstil und Inhalte konnten mich hundertprozentig überzeugen. Murder in the Family ist auf jenen Fall einer der außergewöhnlichsten Thriller, die ich bisher gelesen habe.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Kleiner schmutziger Waschbär

Der kleine Waschbär Waschmichnicht
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"Ein richtiger Waschbär wäscht sich täglich und für sein Leben gern", sagt zumindest Mama Waschbär. Der kleine Waschbär Waschmichnicht möchte allerdings gar kein richtiger Waschbär sein. Lieber verschwindet ...

"Ein richtiger Waschbär wäscht sich täglich und für sein Leben gern", sagt zumindest Mama Waschbär. Der kleine Waschbär Waschmichnicht möchte allerdings gar kein richtiger Waschbär sein. Lieber verschwindet er aus seinem Zimmer und versteckt sich im Heu, in der Matschpütze, in der Mülltonne, ja sogar im Ameisenhaufen. Bis er auf ein Stinktier trifft, dass ihn für einen Artgenossen hält. Bei einem Bad im wunderbarsten Waschwasser der Welt, stellt er fest, dass er doch ein richtiger Waschbär ist.

Der kleine Waschbär Waschmichnicht
von Britta Sabbag und Igor Lange ist ein wunderschöneres Kinderbuch für Kinder im Kindergartenalter zum vorlesen und anschauen. Die Geschichte über den kleinen Waschbär, der sich nicht waschen will, ist sehr kindgerecht und irgendwie ja auch ein Diskussionsthema in sympathischer Verpackung. Auf jeder Seite sieht man, wie der wasserscheue Waschbär immer schmutziger wird und sich dann für das Bad im Fluss entscheidet. Besonders schön ist dabei, dass er feststellt, dass baden Spaß macht.
Hervorheben möchte ich auch die wirklich wunderschönen Illustrationen. Der Waschbär und seine Begleitung, die kleine Maus, sind herzallerliebst gezeichnet und es gibt in den Bilder viel zu entdecken.

Ein absoluter Kinderbuchschatz.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Dinos im Freibad

Dinosaurier im Freibad
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Leon und Sophie haben sich sehr auf den Urlaub bei ihrer Oma Madame Freudenreich gefreut. Denn die backt nicht nur leckere Kuchen, sondern züchte auch Dinosaurier. Als ein kleiner Wassersaurier schlüpft, ...

Leon und Sophie haben sich sehr auf den Urlaub bei ihrer Oma Madame Freudenreich gefreut. Denn die backt nicht nur leckere Kuchen, sondern züchte auch Dinosaurier. Als ein kleiner Wassersaurier schlüpft, sind die beiden dann aber doch überraschend. Oma hat nämlich noch ein Geheimnis: Ein ganzes Freibad voller großer und kleiner Wassersaurier im Wald. Das perfekte Badeparadies für den Sommer. Doch leider ist das Schwimmbad schon sehr marode. Der kleine Plesiosaurus verschwindet in ein Abflussrohr und landet mitten im großen Fluss. Wird es gelingen ihn wiederzufinden?

Dinosaurier im Freibad ist der zweite Teil dieser wunderschönen Reihe, der ohne Vorkenntnis des ersten Bandes lesbar ist. Wie auch im ersten Band sind die Illustrationen detailreich, bunt und sehr liebevoll gezeichnet. Es gibt immer wieder etwas zu entdecken.Die Geschichte rund um die Geschwister, Madame Freudenreich und den kleinen verschwunden Plesiosaurus macht auch zum Vorlesen Spaß, ist leicht spannend aber nicht zu unheimlich für kleinere Kinder.
Ein Buch, dass ich auf jeden Fall allen kleinen Dinofans im Kindergartenalter ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 03.02.2024

Über Hexen, Alben, Nordmänner und Götter

Das Vermächtnis der Hüterin
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Hexe Sarah hat sich entschieden in der Vergangenheit zu bleiben. Zwar vermisst sie Annehmlichkeiten wie Kino- und Restaurantbesuche, doch insgesamt ist ihr Leben mit Ehemann Ragnar und den beiden gemeinsamen ...

Hexe Sarah hat sich entschieden in der Vergangenheit zu bleiben. Zwar vermisst sie Annehmlichkeiten wie Kino- und Restaurantbesuche, doch insgesamt ist ihr Leben mit Ehemann Ragnar und den beiden gemeinsamen Kindern sehr idyllisch. Jedenfalls bis ein unheimliches Wesen die Wälder durchstreift , Ragnar vor ihren Augen verschwindet und eine tötliche Seuche im Dorf ausbricht. Sarah macht sich daraufhin auf die gefahrvolle Suche nach Ragnar und steht bald vor der Aufgabe die Welten vor dem Untergang zu bewahren. Glücklicherweise stehen ihr hierbei alte Bekannte und neue Verbündete zur Seite.

Zunächst einmal möchte ich auf das wunderschöne Cover eingehen. Der in silber gehaltene Weltenbaum umgeben von einem blau, grün , lilanen Farbspektrum ist ein wirklicher Eyecatcher. Einfach traumhaft schön.

Der Schreibstil des Buches ist gut lesbar. Die Grundidee ist spannend, enthält die ein oder andere Überraschung und ist auf jeden Fall fantasievoll. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass es sich bei " Das Vermächtnis der Hüterin" um den zweiten Band einer Reihe handelt, der sich problemlos ohne Vorkenntnis des ersten Teils lesen lässt. Besonders gut haben mir die Szene rund um die nordischen Götter und um den Hexenrat gefallen. Zwei Dinge haben mich dann leider etwas gestört. Mit der Hauptprotagonistin Sarah bin ich leider gar nicht warm geworden. Zwar ist sie eine starke und moderne Frau, in ihren Dialogen wirkt sie auf mich jedoch leider oft zu trotzig, pampig oder grundlos aufbrausend. Zweitens ist mir auch aufgefallen, dass ein Großteil des Buches aus teils sehr langen, manchmal fast monologartigen Gesprächen besteht. Geradezu knapp dagegen wird der finale Kampf beschrieben.

Fazit: Fantasy verwoben mit nordischer Mythologie. Ein Buch für alle die Hexen und nordische Götter mögen.

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