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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2018

Überzeugender Psychothriller

Was ihr nicht seht
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Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es hat eine tolle Farbwahl und die Haptik, mit den ausgestanzten Buchstaben, ist einfach klasse. Auch der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext: ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es hat eine tolle Farbwahl und die Haptik, mit den ausgestanzten Buchstaben, ist einfach klasse. Auch der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext:
Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …


Der Anfang des Buches ist noch sehr ruhig und seicht und entsprach nicht ganz meinen Erwartungen an einen Psychothriller. Aber das letzte Drittel des Buches hat das definitiv wieder ausgleichen können. Der Schreibstil hat mich von Anfang an fasziniert und begeistert. Die Autorin hat es direkt zu Beginn geschafft, eine düstere Stimmung zu vermitteln, die mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und wie es ausgeht. Der Schluss konnte mich absolut überzeugen und hat mich begeistert. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Auch von den Handlungsorten hatte ich beim Lesen ein klares Bild vor Augen.
Mich haben das Ende und die Auflösung des Buches wirklich stellenweise sprachlos zurückgelassen, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte.
Für mich ein wahnsinnig toller Psychothriller, der die anfängliche „Nicht-Spannung“ durch das letzte Drittel absolut vergessen lässt und somit eine klares Leseempfehlung und voll 5 Sterne von mir!

Veröffentlicht am 13.06.2018

Vergangenheitsbewältigung

Und niemand soll dir vergeben
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Das Cover ist düster und der Titel sticht sehr heraus, das hat direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ich wollte wissen, was sich dahinter verbirgt. Auch der Klappentext ist interessant und spannend.

Klappentext:
Harmony, ...

Das Cover ist düster und der Titel sticht sehr heraus, das hat direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ich wollte wissen, was sich dahinter verbirgt. Auch der Klappentext ist interessant und spannend.

Klappentext:
Harmony, Louisiana: Als die Polizistin Miranda und ihr Partner Jake zu einem Tatort gerufen werden, erwartet sie ein grauenvolles Bild: die Leiche eines beliebten College-Professors, gefesselt und brutal zugerichtet. Ihre Ermittlungen führen Miranda zurück in ihre eigene Vergangenheit, zu einem Vorfall, der sie immer noch in ihren Alpträumen verfolgt. Als der Polizist, der damals ihre Aussage aufgenommen hat, ebenfalls ermordet wird, kann das kein Zufall sein. Denn die beiden Morde haben nichts gemeinsam - außer der Verbindung zu Miranda.


Der Schreibstil ist, wie in den anderen Büchern von Erica Spindler, flüssig und locker. Auch die Spannung ist von Beginn an da und hält bis zum Schluss. Die handelnden Personen, vor allem Miranda, Jake und Summer, konnte ich mir gut vorstellen und auch die Handlungsorte, sowohl der Vergangenheit, als auch die der Gegenwart, hatte ich, dank der detaillierten Beschreibung, beim Lesen klar vor Augen. Ich wurde beim Lesen des Buches mehrfach auf die falsche Fährte geführt und habe bis kurz vor Schluss nicht gewusst, wer hinter den Morden steckt. Die Zusammenhänge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart werden im Verlauf des Buches immer klarer und man kann der Handlung gut und flüssig folgen. Die vielen Rückblenden und Erzählungen der damaligen Ereignisse sind absolut notwendig, da die eigentliche Tat, der Mord am beliebten College-Professor, dort in dieser Nacht ihren Ursprung hat und das der Grund für die Morde ist.

Für mich wieder ein sehr guter Thriller von Erica Spindler und ein wahres Lesevergnügen für Thriller Fans. Klare Leseempfehlung von mir und verdiente 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 10.06.2018

Geheimnisvolle Strichmännchen

Der Kreidemann
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Das Cover hat mir direkt gut gefallen und auch der Klappentext klang sehr interessant und spannend.

Klappentext:
Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie ...

Das Cover hat mir direkt gut gefallen und auch der Klappentext klang sehr interessant und spannend.

Klappentext:
Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...


Der Anfang des Buches hat mich direkt gepackt und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und hatte es in einem Wochenende ausgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und die wechselnden Perspektiven machen es noch spannender. Die handelnden Personen und die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Man erfährt schrittweise, was sich im Leben von Eddie und seinen Freunden ereignet hat. Vieles an dem Buch erinnert tatsächlich an Stephen King und auch ein wenige an sein Buch „ES“. Aber es ist keine Kopie davon, sondern ein eigenständiger Thriller, der einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Die Spannung hält bis zum Schluss, da man erst ganz zum Schluss erfährt, wie alles zusammenhängt und vorher oft auf die falsche Fährte gelockt wird.
Für mich ein gelungener, spannender Debütroman von einer Autorin von der es hoffentlich bald weitere Bücher gibt. Ich kann dieses Buch nur jedem Thriller-Fan empfehlen und vergebe verdiente 5 Sterne!

Veröffentlicht am 28.04.2018

Spionage-Thriller

Wahrheit gegen Wahrheit
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Das Cover ist ansprechend gestaltet und hat eine schöne Haptik. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch und die Zusammenhänge der Geschichte.

Klappentext:
»Für meine Kinder würde ich alles ...

Das Cover ist ansprechend gestaltet und hat eine schöne Haptik. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch und die Zusammenhänge der Geschichte.

Klappentext:
»Für meine Kinder würde ich alles tun. Einfach alles.«

Was, wenn dein Mann sich als dein größer Gegner entpuppt?

Der NEW YORK TIMES Bestseller.

Für alle Fans von »The Americans«.

Vivian Miller ist Spionageabwehr-Analystin bei der CIA. Mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten, und ihren Kindern lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. Auf diesen Tag hat sie seit zwei Jahren hingearbeitet: Mithilfe eines speziellen Algorithmus will Vivian ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen. Ihr gelingt der Zugriff auf den Computer eines russischen Agentenbetreuers. Auf eine Datei mit fünf Fotos - allesamt „Schläfer“, die auf amerikanischem Boden operieren. Doch was sie entdeckt, bringt alles, was ihr wichtig ist, in Gefahr - ihre Familie, ihre Ehe, ihren Job. Ist es den Russen gelungen, sie an ihrer einzigen Schwachstelle zu treffen? Ist Matt nicht nur ein perfekter Mann und ein perfekter Vater. Sondern am Ende auch ein perfekter Lügner?


Das Buch von Karen Cleveland beginnt direkt spannend und diese Spannung hält sich für mich bis zum Schluss. Der Schreibstil ist ansprechend und das Buch lässt sich flüssig lesen. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch die Handlungsorte sind detailliert beschrieben. Ich finde es spannend zu lesen, wie sich Vivian nach und nach entscheiden muss, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Auch einige Überraschungen hält das Buch für die Leser bereit und auch der Epilog hat mich erneut überrascht, auch wenn ich eine Person direkt in Verdacht hatte.

Für mich ein wirklich gelungener Thriller und spannende Lesestunden.

Veröffentlicht am 28.04.2018

Nordsee-Krimi

Schwarzes Watt
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Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und passt gut zu einem Nordsee-Krimi. Der Klappentext des Buches hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext:
Die Kölnerin Ina ...

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und passt gut zu einem Nordsee-Krimi. Der Klappentext des Buches hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext:
Die Kölnerin Ina macht mit ihrer Familie Urlaub an der Nordsee. Auf dem Rückweg vom Strand holt sie ihre Vergangenheit ein. Sie ist sicher, dass sie den Mörder ihrer vor zwanzig Jahren getöteten Schwester wiedererkannt hat. Kommissar Krumme und seine junge Kollegin Pat von der Kripo Husum nehmen die Ermittlungen auf und finden bald heraus, wen Ina gesehen hat: Pastor Jonas Hartung, ein hoch angesehener und beliebter Mann, ein Pfeiler der Gemeinde. Krumme tut, was er am besten kann – er vertraut seinem Bauchgefühl und nicht der Beweislage. Dennoch ahnt auch er nicht, an welch tiefe Abgründe ihn der Fall führen wird ...


Dies war mein erstes Buch von Hendrik Berg rund um den Kommissar Krumme. Ich hatte aber, trotz der fehlenden Vorkenntnisse, keine Probleme der Handlung zu folgen und hatte auch nicht das Gefühl, dass mir Informationen über den Kommissar fehlen. Die Figur von Kommissar Krumme ist sehr sympathisch und ich konnte ihn mir, wie die anderen handelnden Personen sehr gut vorstellen. Auch die Handlungsorte hatte ich dank der detaillierten Beschreibung klar vor Augen. Schön fand ich, dass man neben den Ermittlungen zum Tod von Inas Schwester auch ausreichend Informationen aus dem Privatleben der Ermittler erhält. Dadurch konnte ich sie mir noch besser vorstellen und das macht das Buch und die Handlung interessanter. Die Ermittlung fand ich spannend und unterhaltsam und auch das Ende konnte mich überraschen. Der Schreibstil ist flüssig, locker und die Spannung wird bis zum Schluss aufrechterhalten.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich wurde gut unterhalten mit diesem Nordsee-Krimi von Hendrik Berg.