Cover-Bild Was ihr nicht seht

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 16.04.2018
  • ISBN: 9783442205486
Nuala Ellwood

Was ihr nicht seht

Psychothriller
Elke Link (Übersetzer)

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2018

Was ihr nicht seht – Viel mehr als ein Psychothriller

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Inhalt

Schon mit den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nuala Ellwood schafft es in diesem Thriller so viele Themen anzusprechen und dennoch ...

Inhalt



Schon mit den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nuala Ellwood schafft es in diesem Thriller so viele Themen anzusprechen und dennoch wirkt es nicht überladen. Ich bin selten wirklich emotional, was Bücher betrifft, aber diese Geschichte hat mich teilweise doch sehr berührt.

Themen in „Was ihr nicht seht“

Krieg, Kriegsgebiete
Tod, Verlust
Alkoholismus, Medikamentenkonsum
Häusliche Gewalt

„Was ihr nicht seht“ enthält ohne Zweifel Elemente des Psychothrillers und baut Spannung auf, dennoch würde ich das Buch lieber als einen Roman bezeichnen, da ich von einem Thriller ein eher überraschenderes Ende erwarte, während dieser Ausgang doch (zumindest in Teilen) vorhersehbar war. Nichtsdestotrotz habe ich mich beim Lesen nicht einmal gelangweilt. Im Gegenteil ich würde diese Geschichte als eine meiner Highlights 2018 bezeichnen, denn die Erfahrungen von der Protagonistin Kate in ihrer Vergangenheit und in Aleppo, machen das Buch zu soviel mehr als einem Psychothriller.

Charaktere



Die von Ellwood entwickelten Charaktere haben alle ihre Hintergrundgeschichte und dadurch werden ihre Handlungen und Gedanken schlüssig. Besonders Kate und ihrer Schwester wird in diesem Buch viel Aufmerksamkeit geschenkt und teilweise ist dem Leser nicht klar, wem er glauben soll. Gerade diese Charakterdarstellung zeigt deutlich, dass es immer mehrere Sichtweisen auf Situationen und es dabei kein Falsch oder Richtig gibt. Ich möcht hier nicht zu viel von der Geschichte verraten, also nur soviel: es ist nicht alles, wie es im ersten Moment scheint.

Schreibstil



Insgesamt kann „Was ihr nicht seht“ durch einen angenehmen flüssigen Schreibstil überzeugen. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und trotz der Zeit- und Raumsprünge konnte ich der Story sehr gut folgen.
Die Geschichte ist durchweg in der Ich-Perspektive geschrieben, was mir immer sehr gut gefällt, da ich gerne gemeinsam mit den Protagonisten erlebe.

Fazit



„Was ihr nicht seht“ ist viel mehr als ein 0815-Thriller und das macht das Buch so besonders. Trotz zu erwartendem Ende wollte ich das Buch nicht an die Seite legen. Für mich wurde die Geschichte nicht (nur) durch die Spannungsmomente ausgemacht, sondern vor allem durch die Hintergrundgeschichten der Charaktere. Ich möchte eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen.

Veröffentlicht am 20.06.2018

Ein Blick in menschliche Abgründe

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Kate Rafter hat als Kriegsreporterin schon viele schlimme Dinge gesehen. Sie hat Panikattacken, leidet unter Albträumen und hört Stimmen. Doch das ist nicht alles. Die 39-Jährige muss auch erfahren, dass ...

Kate Rafter hat als Kriegsreporterin schon viele schlimme Dinge gesehen. Sie hat Panikattacken, leidet unter Albträumen und hört Stimmen. Doch das ist nicht alles. Die 39-Jährige muss auch erfahren, dass ihre Mutter gestorben ist. So kehrt sie zurück an die südenglische Küste in ihre Heimat, die Kleinstadt Herne Bay. Dort lebt ihre alkoholkranke Schwester Sally noch immer. Aus einem Nachbargarten hört Kate die Schreie eines Jungen. Doch niemand will ihr glauben. Bildet sie sich das Ganze nur ein? Kate weiß nicht, in welcher Gefahr sie sich befindet.

„Was ihr nicht seht“ ist der spannende Debütroman von Nuala Ellwood.

Meine Meinung:
Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt, die wiederum 48 relativ kurze Kapitel umfassen. Zudem gibt es einen Pro- und einen Epilog. Erzählt wird im Präsens in der Ich-Perspektive – zunächst aus der Sicht von Kate, später auch aus der von Sally. Die Ereignisse spielen sich vorwiegend im Jahr 2015 ab. Dabei gibt es zum Teil Sprünge zwischen den zeitlichen Ebenen und einige Rückblenden. Der geschickt konstruierte Aufbau hat mir gut gefallen.

Auch sprachlich ist der Psychothriller gelungen. Der Schreibstil ist klar, flüssig, anschaulich und sehr eindringlich. Nach dem Prolog, der neugierig macht, schafft es die Autorin, eine unheimliche, fesselnde Atmosphäre zu erzeugen, die mich bis zum Ende des Buches nicht mehr losgelassen hat.

Im Mittelpunkt steht Kate, deren Gedanken- und Gefühlswelt der Leser sehr gut kennenlernt. Es fiel mir leicht, mich in sie hineinzudenken. Obwohl sie durchaus ein Mensch mit Fehlern ist, löst ihre Geschichte Mitleid und Betroffenheit aus. Ein weiterer Charakter ist ihre Schwester Sally, die für mich zunächst keine Sympathieträgerin war, aber durch ihre Vielschichtigkeit ebenfalls interessant ist. Auch die übrigen Personen wirken authentisch.

Inhaltlich bietet der Thriller wegen der psychischen Probleme aufgrund der traumatischen Kindheits- und Kriegserlebnisse viel Tiefgang. Menschliche Abgründe in unterschiedlicher Form werden dargestellt. Dadurch regt die Geschichte zum Nachdenken an und ist keine leichte Kost.

Ein weiterer Pluspunkt des Romans ist es, dass das Geschehen lange Zeit verwirrend und dennoch packend bleibt. Als Leser rätselt man, was real und was Einbildung ist. Zudem werden viele offene Fragen aufgeworfen. Die Handlung ist dabei glaubwürdig, gut durchdacht und größtenteils unvorhersehbar. Vor allem im dritten Teil bietet sich dem Leser eine unerwartete Wende. Überrascht und geschockt haben mich vor allem die letzten Kapitel. Die Auflösung wirkt absolut überzeugend. Insgesamt ist die Handlung innovativ und unterscheidet sich von dem, was ich bisher gelesen habe.

Das Cover mit den ausgetanzten Buchstaben macht die Gestaltung des Buches besonders und gefällt mir. Der deutsche Titel weicht stark vom englischen Original („My Sister’s Bones“) ab, ist aber dennoch sehr treffend.

Mein Fazit:
„Was ihr nicht seht“ von Nuala Ellwood ist ein gelungener Roman mit psychologischem Tiefgang, der sich in seiner Kreativität positiv von anderen Thrillern abhebt. Ich kann die Lektüre allen Fans von spannender Literatur empfehlen.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Gute Geschichte

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Ich fand das Buch spannend, jedoch nicht fesselnd. Sehr oft war es auch wirr und manche Szenen haben einfach nicht in das Geschehen gepasst. Man erfährt sehr viel über die Vergangenheit des Protagonisten. ...

Ich fand das Buch spannend, jedoch nicht fesselnd. Sehr oft war es auch wirr und manche Szenen haben einfach nicht in das Geschehen gepasst. Man erfährt sehr viel über die Vergangenheit des Protagonisten. Da jedoch einiges mehrfach erwähnt wird, dauert es sehr lange, bis es zu dem richtigen Geschehen kommt.

Das Buch ist tatsächlich sehr Psycho und den Schluss hätte ich so nicht erwartet. Zwar hatte ich eine Ahnung, jedoch hätte ich nicht gerechnet, dass es zu einem solchen Ergebnis hinauslaufen würde.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Überzeugender Psychothriller

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Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es hat eine tolle Farbwahl und die Haptik, mit den ausgestanzten Buchstaben, ist einfach klasse. Auch der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext: ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es hat eine tolle Farbwahl und die Haptik, mit den ausgestanzten Buchstaben, ist einfach klasse. Auch der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext:
Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …


Der Anfang des Buches ist noch sehr ruhig und seicht und entsprach nicht ganz meinen Erwartungen an einen Psychothriller. Aber das letzte Drittel des Buches hat das definitiv wieder ausgleichen können. Der Schreibstil hat mich von Anfang an fasziniert und begeistert. Die Autorin hat es direkt zu Beginn geschafft, eine düstere Stimmung zu vermitteln, die mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und wie es ausgeht. Der Schluss konnte mich absolut überzeugen und hat mich begeistert. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Auch von den Handlungsorten hatte ich beim Lesen ein klares Bild vor Augen.
Mich haben das Ende und die Auflösung des Buches wirklich stellenweise sprachlos zurückgelassen, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte.
Für mich ein wahnsinnig toller Psychothriller, der die anfängliche „Nicht-Spannung“ durch das letzte Drittel absolut vergessen lässt und somit eine klares Leseempfehlung und voll 5 Sterne von mir!

Veröffentlicht am 10.06.2018

Ein spannender & solider Psychothriller

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3,5 /⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Kate ist Kriegsjournalistin & gezeichnet & ausgelaugt von ihren beruflichen Erfahrungen u.a. in Syrien. Nachdem ihre Mutter stirbt, kehrt sie an die südenglische Küste Hernes ...

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3,5 /⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Kate ist Kriegsjournalistin & gezeichnet & ausgelaugt von ihren beruflichen Erfahrungen u.a. in Syrien. Nachdem ihre Mutter stirbt, kehrt sie an die südenglische Küste Hernes Bay zurück um sich um die Angelegenheiten bzgl. ihrer Mutter zu kümmern.
Sie hat vor sich dort nur eine Woche aufzuhalten um alles zu regeln und ist geplagt von Albträumen, traumatischen Flashbacks und hat ausser ihrem Schwager Paul nicht wirklich eine Ansprechperson, welcher sie sich anvertrauen kann. Hinzu kommt, dass Kate glaubt, schreie eines Kindes aus dem Garten des Nachbarhauses zu hören. Dies lässt ihr keine Ruhe und sie begibt sich auf gefährliche Pfade...
Ihre Schwester Sally begegnet Kate nicht mit besonders offenen Armen. Hinzu kommt, dass Sally ein Alkoholproblem plagt. Die gesamte Familiengeschichte ist kompliziert und für Kates Gemütszustand sehr kontraproduktiv.

Was hat es auf sich, dass Paul der einzige ist, der sich um Kate sorgt? Wie ging das Ableben ihrer Mutter wirklich vor sich? Warum ist die Schwester Sally so verbittert wenn es um ihre Schwester Kate geht? Und vor allem, was ist mit diesem Kind im Garten? Ist dieser Junge nur in ihrer Einbildung oder gibt es ihn wirklich?

???

Dieses Buch hat mich zu Beginn sehr angesprochen und ich konnte es kaum erwarten es zu lesen. Die Thematik fand ich wirklich interessant und sah enormes Potential in diesem Buch. Nicht nur das journalistische Handwerk, sondern ich fand auch auf den psychologischen Aspekt in diesem Buch sehr reizvoll. Ich habe mir schon im Vorfeld sehr viele Erwartungen & Gedanken gemacht, wie die Story wohl sein wird.

Das Cover hat mich quasi "angesprungen" und ist wirklich toll gestaltet. Die ausgestantze Schrift bzw. die Buchstaben am Cover finde ich super. Schlicht aber doch auffällig.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Im Ersten Teil wird das Leben von Kate der Kriegsreporterin beschrieben. Ich konnte mich gut in Kate hineinversetzen & ihre Lebensgeschichte war sehr ereignisreich. Im Laufe des Buches kommen einige extrem traurige & verstörende Geheimnisse an das Licht, die jedoch für mich persönlich leider großteils zu vorhersehbar waren. Das hat dem gesamten Buch etwas die Spannung genommen.

Die Geschichte beginnt damit, dass Kate bei einer Psychologin sitzt und man nicht recht weiß was geschehen ist. In den Kapiteln springt man hin und her zwischen den Ereignissen bis sich alles aufklärt. Das hat mich neugierig gemacht weiter zu lesen, um zu sehen ob meine Vermutungen richtig sind.

Im zweiten Teil des Buches wird die Geschichte aus der Sicht von Kates Schwester Sally geschildert. Die Schwestern haben eine schwierige Kindheit hinter sich, der Vater war ein Tyrann in jeglicher Hinsicht und die Mutter wird in der typischen Opferrolle dargestellt. Die Kinder sind in Angst aufgewachsen. Seit ihrer Kindheit haben die beiden Schwerstern aus diversen Gründen ein eher angespanntes Verhältnis zueinander und leben unterschiedliche Leben.

Was gut umgesetzt wurde, waren die jeweiligen Gefühlslagen der Protagonisten. Man konnte sich sehr gut in die Situation hinein versetzen und war dem Erzählenden nah. Die Erlebnisse von Kate, sowohl von ihrer Laufbahn als Journalistin als auch ihr Privatleben, erdrückten mich als Leser regelrecht. Ich wollte diese Frau einfach mal in den Arm nehmen. ?

Der Schreibstil war flüssig, jedoch kam ich persönlich zu Beginn des Buches nicht sofort in die Story rein bzw. dachte ich mir zwischendurch "Wie langweilig. Wann passiert mal was?". Es war sehr langatmig und mir persönlich hat dies erstmal die Spannung etwas raus genommen.

Im ersten Teil wurde ausgiebig über die Erfahrungen von Kate als Journalistin und auch ihr Privatleben geschildert. Einerseits notwenig um sich ein gutes Bild der Protagonistin zu machen, andererseits hätte es für meinen Geschmack etwas kompakter sein können.

Bei dem Genre "Psychothriller" hatte ich sehr hohe Erwartungen und vergleichsweise mit anderen Büchern hat es mich leider nicht sooo gecatcht. Es gab immer wieder mal Spannungsbögen, wo ich mir gedacht habe "das ist es jetzt..." und es kam nicht wirklich ein "oh mein Gott, das kann nicht sein" Moment.

Zum Ende hin wurde es wirklich spannender (etwa ab dem zweiten Teil des Buches) und hat mich gefesselt, jedoch konnte ich mir fast jedes Ereignis im Vorfeld irgendwie denken. Es fehlte ein bisschen der Überraschungseffekt, welcher mich schockiert zurück lässt.

Das Ende kam zügig, wobei der Beginn sich etwas zog..und trotzdem finde ich es einen guten und soliden Thriller, der zum Ende hin nochmal aufholt und den Leser mitfiebern lässt.
Durch die unterschiedlichen Zeitebenen in denen die Story erzählt wird - Gegenwart, Vergangenheit (Kindheit der Protagonisten, Erlebnisse im Krieg, usw.) und die "Wahnvorstellungen" von Kate, das Familien - Dilemma oder doch die Realität (?) wurde es interessant vermittelt.
Ich möchte nicht zu viel verraten aber es entpuppen sich einige Personen im Umfeld von Kate nicht als das was sie denkt, das sie sind. :)