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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2020

Leider nicht überzeugend

Das Hospital der Hoffnung
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Der Klappentext liest sich toll und ich habe, nachdem ich diesen gelesen hatte, eine tolle und unterhaltsame Geschichte erwartet. Das Cover passt auch gut zum Klappentext und ich war sehr gespannt auf ...

Der Klappentext liest sich toll und ich habe, nachdem ich diesen gelesen hatte, eine tolle und unterhaltsame Geschichte erwartet. Das Cover passt auch gut zum Klappentext und ich war sehr gespannt auf das Buch.

Klappentext:
Barcelona, 1892: Der Bau eines neuen Krankenhauses, des Hospital de Sant Pau, begeistert die Stadtbewohner. Maria, die Tochter einer Amme, träumt davon, Krankenschwester zu werden. Ein Wunsch, mit dem ihre reiche Freundin Aurora sich nicht begnügt. Die Tochter eines angesehenen Arztes schreibt sich als erste Frau zum Medizinstudium ein - gegen den erbitterten Widerstand ihres eigenen Vaters. Und auch der junge Bildhauer Lluís, der in einem Waisenhaus aufgewachsen ist, hat große Pläne. Doch er birgt ein dunkles Geheimnis, das die drei auf schicksalhafte Weise verbindet ...

Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt in der Geschichte drin. Auch in die damalige Zeit konnte ich gut abtauchen und konnte mir alles sehr gut vorstellen. Leider gab es im gesamten Buch keinen kontinuierlichen Spannungsbogen, so dass es schnell langweilig und damit auch langatmig wurde beim Lesen. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen auch hiervon ein klares Bild vor Augen. Leider hat man von den tollen Charakteren des Buches viel zu wenig erfahren, vieles von ihrem Tun und Handeln wurde nur oberflächlich erzählt und ging nicht in die Tiefe.

Ich hatte mir anhand des Klappentextes ein anderes Buch vorgestellt, das mehr die Schicksale der Personen aufgreift und nicht den Bau des Krankenhauses in den Vordergrund stellt. Da dies aber der Fall war, hat es mich insgesamt eher enttäuscht, so dass es nur für drei Sterne reicht. Es ist ein interessantes Buch, aber eben nicht die Geschichte, die man anhand des Klappentextes erwartet.

  • Cover
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 10.06.2020

Spannender Thriller

Die Wahrheit
1

Das Cover hat mich direkt angesprochen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diesen Thriller von Sam Bourne.

Klappentext:
Sie wollen die Wahrheit selbst auslöschen, jegliches Zeugnis der ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diesen Thriller von Sam Bourne.

Klappentext:
Sie wollen die Wahrheit selbst auslöschen, jegliches Zeugnis der grausamsten Menschheitsverbrechen der Geschichte. Berühmte Bibliotheken gehen in Flammen auf, Historiker werden ermordet und Zeitzeugen verschwinden spurlos. Maggie Costello, Ex-Mitarbeiterin des Weißen Hauses, hatte sich eigentlich eine Auszeit verordnet. Doch dann stolpert sie über Hinweise auf die Hintermänner. Sie gräbt tiefer und begibt sich damit direkt ins Visier der Verschwörer.


Der Schreibstil ist flüssig, jedoch habe ich einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Es liest sich gut, aber man muss sich schon konzentrieren beim Lesen, um nichts zu verpassen. Ich hatte auch an einigen Stellen das Gefühl, dass mir Informationen aus den vorherigen Bänden fehlen und ich es vielleicht mit diesem Wissen besser verstanden hätte. Die handelnden Personen konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen, sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Die Spannung nimmt im Verlauf des Buches rasch zu und so wird es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Dies liegt sicherlich auch an der aktuellen Thematik des Buches. Das Ende ist stimmig und war für mich ein guter Abschluss dieses Thrillers.
Mich konnte das Buch gut unterhalten, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Erläuterungen zum besseren Verständnis gewünscht hätte. Dennoch vergebe ich vier Sterne für „Die Wahrheit“ von Sam Bourne und eine klare Empfehlung für alle, die Politthriller lieben. Das Buch regt auf jeden Fall auch zum Nachdenken an. Ich werde sicherlich auch noch die anderen Bände lesen, um alle Zusammenhänge zu verstehen und dann freue ich mich auf den nächsten Teil mit Maggie Costello.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Serienmörder-Thriller

Der Künstler
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext macht neugierig auf das Buch von Paul Buderath. Ich war sehr gespannt auf die Jagd nach dem Serienmörder in Essen.

Klappentext:
Als der ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext macht neugierig auf das Buch von Paul Buderath. Ich war sehr gespannt auf die Jagd nach dem Serienmörder in Essen.

Klappentext:
Als der Essener Kommissar Alex Michelsen an einem grauen Novembermorgen in eine heruntergekommene Wohnung am Stadtrand gerufen wird, erwartet ihn ein schreckliches Bild: Mitten im Wohnzimmer liegen zwei abgeschlagene Köpfe - vom Rest der Leichen keine Spur. Als kurz darauf eine weitere furchtbar zugerichtete Tote auftaucht, wird klar, dass ein Serienmörder in Essen sein Unwesen treibt. Aber nach welchen Kriterien sucht er seine Opfer aus? Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis die junge Polizeipraktikantin Laura einen Blick auf die Tatortfotos erhaschen kann und eine entscheidende Entdeckung macht: Offenbar ist der Mörder ein Kunstliebhaber, der mit seinen Opfern berühmte Gemälde nachstellt. Doch schon bald gerät Laura selbst ins Visier des Killers ...

Der Schreibstil ist packend und die Spannung direkt von Anfang an hoch. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte, konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Es gibt auch immer wieder Einblicke in das Privatleben der Ermittler und man kann sich gut in die Handlungen hineinversetzen, die rund um die Ermittlung passieren. Die Details zu den Morden und dem Auffinden der Opfer sind blutig und nichts für schwache Nerven.

Mich konnte dieser Thriller von Paul Buderath sehr gut unterhalten, lediglich zum Ende hin, hätte es etwas detaillierter sein können. Insgesamt vergebe ich vier Sterne für „Der Künstler“ und hatte spannende Lesestunden mit dem Buch.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Spannung
  • Cover
Veröffentlicht am 19.04.2020

Band 7 um John Benthien

Schweigende See
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Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet und passt sehr gut zu einem Nordsee-Krimi. Der Klappentext macht neugierig auf das Buch von Nina Ohlandt und ich war sehr gespannt darauf.

Klappentext:
Am ...

Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet und passt sehr gut zu einem Nordsee-Krimi. Der Klappentext macht neugierig auf das Buch von Nina Ohlandt und ich war sehr gespannt darauf.

Klappentext:
Am Strand von Sylt wird die Leiche einer Frau gefunden, die erst seit Kurzem auf der Insel lebte. Wer könnte ihr nach dem Leben getrachtet haben, fragt sich Hauptkommissar John Benthien. Denn schon einmal wurde ein Anschlag auf sie verübt. Benthiens Ermittlungen werden komplizierter als gedacht, denn der Mord führt ihn zu einem bislang unbekannten Ereignis der deutsch-deutschen Vergangenheit, das manche Menschen gerne für immer verbergen würden. Und zu seinem Entsetzen spielt auch sein Vater dabei eine nicht unwesentliche Rolle.


Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt in der Geschichte drin. Ich kenne nicht alle Vorgängerbände mit John Benthien, aber es war für mich kein Problem der Handlung zu folgen und alles zu verstehen. Sicherlich hat man, wenn man die Bücher in der Reihenfolge liest, mehr Hintergrundinformationen zu den handelnden Personen, aber der Fall an sich ist abgeschlossen und ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher zu verstehen. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Die Spannung ist durch das gesamte Buch vorhanden und es gibt immer wieder überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe und die die Spannung zusätzlich erhöht haben. So hat die Spannung dann auch bis zum Ende gehalten.

Mich konnte „Schweigende See“ von Nina Ohlandt und ihrem Hauptkommissar John Benthien gut unterhalten und ich vergebe vier Sterne für diesen Nordsee-Krimi. Sicherlich werde ich noch weitere Bücher mit ihm lesen um ihn noch besser kennen zu lernen.

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Geschichte
Veröffentlicht am 11.02.2020

Band 2 der Widerstandstrilogie

Scheintod
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Nachdem mich Band 1 „Blutblume“ schon überzeugt hat, war für mich klar, dass ich auch Band 2 der Trilogie lesen werde um zu erfahren, wie es mit allen weitergeht. Das Cover passt gut zum ersten Band und ...

Nachdem mich Band 1 „Blutblume“ schon überzeugt hat, war für mich klar, dass ich auch Band 2 der Trilogie lesen werde um zu erfahren, wie es mit allen weitergeht. Das Cover passt gut zum ersten Band und ist als Reihe erkennbar.

Klappentext:
Nach Monaten der Verzweiflung hofft Sara, endlich zur Ruhe zu kommen. Ihr vermeintlicher Widersacher ist tot. Mutig versucht die 25-jährige ins Leben zurückzufinden und sucht Halt bei ihrem Kollegen Johan, mit dem sie bald eine intensive Liebesbeziehung verbindet. Doch erneut häufen sich seltsame Ereignisse. Sara hört Stimmen; ihr ehemaliger Therapeut gibt vor, sie nicht zu kennen; und ihre Mutter erleidet einen Zusammenbruch.

Bald verdichten sich die Hinweise, dass die furchtbaren Ereignisse mit dem plötzlichen Unfalltod Saras Vater in Verbindung stehen. Was haben seine akribisch gesammelten Akten zu Schwedens größten Politskandalen mit all dem zu tun? Welchem dunklen Geheimnis war er auf der Spur?

Im zweiten Teil ihrer fesselnden Widerstandstrilogie dreht Louise Boije af Gennäs die Spannungsschraube noch enger. In einem nervenaufreibenden Verwirrspiel wirbelt sie den Leser durch die Wirren der schwedischen Politik und zeigt auf dramatische Weise, wie leicht die Realtität zu manipulieren ist.


Ich war direkt wieder in der Geschichte drin und hatte keine Probleme an die Informationen aus dem ersten Band anzuknöpfen. Die handelnden Personen und viele Orte der Handlung kannte ich schon aus dem ersten Band, aber ich konnte mir auch hier wieder alles was neu dazu kam, gut vorstellen und hatte ein klares Bild vor Augen. Die Spannung ist direkt von Anfang an wieder da und hält auch bis zum Schluss. Ich habe noch keine Idee, was hinter allem steckt und bin nun sehr gespannt darauf, die Auflösung im dritten und letzten Band zu erfahren und warte gespannt auf den Veröffentlichungstermin hierfür.

Von mir fünf Sterne für „Scheintod“ und Band 2 der Trilogie und ich bin sehr gespannt auf die Auflösung im letzten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere