Der blanke Horror im Hürtgenwald...
Der weiße Teufel vom HürtgenwaldZum Buch: Tims Vater Eugene liegt im Sterben, als er Tim noch die letzten Worte zuhaucht:“ Wir haben den weißen Teufel nicht erwischt, Clarki!“ Mit Clarki ist Tims Onkel Clark gemeint, der zusammen mit ...
Zum Buch: Tims Vater Eugene liegt im Sterben, als er Tim noch die letzten Worte zuhaucht:“ Wir haben den weißen Teufel nicht erwischt, Clarki!“ Mit Clarki ist Tims Onkel Clark gemeint, der zusammen mit Eugene in Deutschland stationiert war und auch dort geblieben ist. Clark erzählt Tim dann widerwillig nach Eugenes Beerdigung, was es mit dem „weißen Teufel vom Hürtgenwald“ auf sich hatte. Tims Neugier ist geweckt und er besucht seinen Onkel Clark in Deutschland. Finden sie den weißen Teufel?
Meine Meinung: Hach, herrlich, mal wieder schöner Horror in Reinkultur! Natürlich verschwinden im Hürtgenwald immer noch Personen und natürlich gibt es den „weißen Teufel“ wirklich! Clark, Tim, der Förster Jürgen und der Polizist Wolfgang finden letztendlich einen Zugang zum „Bau“ der Bestie. Doch hätten sie gewusst, was sie erwartet, wären sie dort niemals hineingegangen!
Der Schreibstil liest sich weg wie geschnitten Brot, so dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen hatte! Das war mal wieder so richtig schöner Horror – blutig, böse und tödlich! Der Bezug und auch die Rückblenden in die Zeit des zweiten Weltkriegs, als die Amerikaner in der Eifel stationiert waren, hat mir auch sehr gut gefallen. Das rundet für mich die Geschichte schön ab!
Mein Fazit: Ich finde, Baukowski ist hiermit wieder ein richtig gutes Buch gelungen! Ich wurde sehr gut unterhalten, es fehlte nicht an Spannung und Blut, also alles richtig gemacht! Für Freunde des Horrors empfehle ich es sehr gerne, für andere, die es nicht so gut finden, wenn Fleisch aus Menschen herausgerissen wird, eher nicht!