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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2022

Eine ganz "besondere" Liebesgeschichte...

Dead Romance
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Zum Buch: Der reiche Jefferson Ashcroft lebt glücklich mit seiner Frau Linda auf dem stattlichen Anwesen Ashcroft Manor in der englischen Grafschaft Lincolnshire. Zu beider Leidwesen ist die Ehe kinderlos ...

Zum Buch: Der reiche Jefferson Ashcroft lebt glücklich mit seiner Frau Linda auf dem stattlichen Anwesen Ashcroft Manor in der englischen Grafschaft Lincolnshire. Zu beider Leidwesen ist die Ehe kinderlos geblieben, obwohl sie sich Nachkommen gewünscht haben. Und dann passiert das Unglück: Linda stürzt vom Bett und bricht sich das Genick.
Jefferson verfällt in einen Wahn und plötzlich kommen die nekrophilen Neigungen, die es in seinem Stammbaum schon seit Generationen gab, in ihm hoch. Niemand weiß, dass Linda nicht mehr lebt und er sieht es auch nicht. Und dann ist Linda plötzlich schwanger… Jefferson will dieses Kind unbedingt und ein wahrer Albtraum beginnt…

Meine Meinung: Gleich vorweg – dieses Buch ist nicht geeignet für Menschen, die sich vor Leichen ekeln. Denn darum geht es ja hier in der Geschichte und die Situation wird von dem Autor auch wirklich sehr authentisch und bildlich beschrieben! Ich fand’s sehr amüsant, diese besondere Romanze zu verfolgen, auch wenn sich die Einleitung meiner Meinung nach zu sehr in die Länge zieht. Aber als die eigentliche Geschichte dann losging, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und habe es dann auch am nächsten Tag beendet!

Die Auflösung war für mich schlüssig und das Nachwort des Autors fand ich auch nochmal richtig interessant. Denn ursprünglich sollte das Buch ein Film werden! Aber ich finde es gut, so wie es ist: ein toller Mix aus Horror, Grusel, Ekel und die Romantik natürlich nicht zu vergessen! Liebe bis in den Tod und darüber hinaus… herrlich!

Mein Fazit: Ich vergebe hier vier Sterne, da mir der Anfang ein wenig zu langatmig war. Aber wenn das Buch Fahrt aufgenommen hat, kann man sich als Leser kaum wieder herausnehmen! Das Buch ist vielleicht nicht für jeden was, aber mir hat die Story gut gefallen!

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Veröffentlicht am 24.08.2022

Was wollen uns die Puppen sagen?

Das Flüstern der Puppen (Thriller)
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Zum Buch: Lena ist die Neue in der Mordkommission und wird Henning an die Seite gestellt. Gleich am ersten Tag bekommen sie es mit einem grausigen Leichenfund zu tun. Jemand wurde in einem Pizzaofen verbrannt. ...

Zum Buch: Lena ist die Neue in der Mordkommission und wird Henning an die Seite gestellt. Gleich am ersten Tag bekommen sie es mit einem grausigen Leichenfund zu tun. Jemand wurde in einem Pizzaofen verbrannt. Lena, deren Partner durch Feuer ums Leben gekommen ist, stößt direkt an ihre Grenzen. Dazu kommt noch Misstrauen in das neue Team. Eigentlich kein guter Start, aber sie beißt sich durch.
Und dann passiert ein weiterer Mord, der dem ersten ähnelt. Bei beiden Leichen wurde eine grausig zugerichtete Puppe gefunden. Will sich hier jemand rächen? Wofür? Das gilt es herauszufinden und zwar schnell…

Meine Meinung: Ich kenne alle bisherigen Bücher des Autors und habe nun endlich auch hier zugegriffen! Ich weiß nicht, ob es ein Stand-Alone bleibt oder ob es eine Fortsetzung gibt.
Auf jeden Fall geht es hier ja um die beiden oben erwähnten Kommissare und beide haben natürlich ihre Vorgeschichte. Auch wenn mir manches ein wenig unrealistisch herüberkam, gerade bei Lena und ihrem Freund Nils, ist sie mir gleich sympathisch gewesen. Henning ist auch in Ordnung, aber durch ein Missverständnis sieht Lena das nicht sofort. So müssen die beiden erst zusammenfinden, was für den Fall nicht gerade förderlich war…

Aber die Geschichte um die Puppen war wirklich interessant und man konnte das ganze Buch über miträtseln. Denn hier kommen mehrere Personen in Frage, die ein Motiv gehabt hätten. Die Charaktere fand ich abwechslungsreich ausgearbeitet und das Ende hat dann noch einmal überrascht!

Mein Fazit: Für mich war das nicht das beste Buch von diesem außergewöhnlichen Autor, aber dennoch sehr gute Unterhaltung, mit der ich schnell durch war! Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 23.08.2022

Ein Toter lässt Jamie einfach nicht los...

Später
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Zum Buch: Der junge Jamie Conklin hat eine besondere Gabe. Er kann die gerade kürzlich Verstorbenen sehen und auch eine kurze Zeit mit ihnen kommunizieren. Danach verblassen die Toten und werden immer ...

Zum Buch: Der junge Jamie Conklin hat eine besondere Gabe. Er kann die gerade kürzlich Verstorbenen sehen und auch eine kurze Zeit mit ihnen kommunizieren. Danach verblassen die Toten und werden immer leiser, bis sie irgendwann ganz verschwinden. Die meisten jedenfalls. Denn das ist eine Horror-Story und die kommt natürlich nicht ohne einen ganz fiesen Toten aus…

Meine Meinung: Leider konnte mich das Buch aufgrund der doch etwas lahmen Grundstory nicht richtig packen. Der Schreibstil von Stephen King ist wie gewohnt gut, aber die Geschichte war mir viel zu langweilig erzählt.

Jamie hilft seiner Mutter, einer Literaturagentin, als ihr bester Kunde wegstirbt, ohne sein Manuskript fertiggestellt zu haben. Er hilft auch der Freundin seiner Mutter, einem wahnsinnigen Feuerteufel sein letztes großes Geheimnis zu enthüllen und damit viele Menschen vor dem Tod zu bewahren. Ja, das klingt jetzt vielleicht langweilig, aber so habe ich es auch empfunden.

Ein Toter lässt Jamie aber nicht los und soll für immer an ihn gebunden sein. Der Kampf zwischen ihm und Jamie war noch das Spannendste am Buch. Auch das Ende war nicht schlecht, in einem Film vielleicht eher überzeugend.

Mein Fazit: Insgesamt hat mich dieser King nicht richtig abholen können, da er mir viel zu lahm war. Schade, denn der Schreibstil vom Meister des Horrors ist nach wie vor ungeschlagen! Ich vergebe gute drei Sterne, kann dieses Buch aber nicht unbedingt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 23.08.2022

Wie stark ist die Freundschaft der beiden jungen Frauen?

Mein Herz so schwarz
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Zum Buch: An ihrem Hochzeitstag stürzt sich die Braut Evie White von den Klippen in Cornwall. Was hat sie dazu getrieben? Alle sind fassungslos. Nur ihre beste Freundin Rebecca scheint etwas zu wissen ...

Zum Buch: An ihrem Hochzeitstag stürzt sich die Braut Evie White von den Klippen in Cornwall. Was hat sie dazu getrieben? Alle sind fassungslos. Nur ihre beste Freundin Rebecca scheint etwas zu wissen und nicht sagen zu dürfen. Aber dann passieren merkwürdige Dinge in Rebeccas Leben und sie muss sich fragen, wie gut sie ihre Freundin wirklich gekannt hat…

Meine Meinung: Dieses Buch von Jenny Blackhurst hat mich mal wieder so richtig überzeugt! In klassischer Manier verwirrt sie den Leser, so dass dieser nicht mehr weiß, wer hier gut und wer böse ist! So liebe ich das und so liebe ich auch Jennys Bücher!

Der Weg der beiden Freundinnen kreuzt sich, als beide an einem Punkt in ihrem jungen Leben angekommen sind, wo sie schon die ersten schlimmen Ereignisse hinter sich haben. Rebecca scheint die vernünftige, unscheinbare und unkomplizierte Freundin zu sein, während sich jeder im Raum umdreht, sobald Evie White ihn betritt. Sie nimmt mit ihrer Aura augenblicklich jeden gefangen. Dass so eine Freundschaft sich auch mal verdrehen kann, kann man sich vorstellen.

Doch wie weit, das erfährt der Leser erst Stück für Stück, indem er sich der Vergangenheit der beiden stellt. Und nach und nach herausfindet, was wirklich geschehen ist.

Jenny Blackhurst ist wieder ein erstklassiger Psychothriller gelungen, der beweist, dass man auch mit wenigen Charakteren ein Klasse-Schauspiel inszenieren kann! Unblutig, aber mit Gänsehaut-Garantie!

Mein Fazit: Für mich wieder ein absolutes Must-Read für alle Fans des Psycho-Thrillers! Jenny Blackhurst hatte mich von der ersten Seite an und ließ mich auch bis zum Schluss nicht mehr los! Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.08.2022

Eine berührende Geschichte um den jungen Edward, der sich ins Leben zurückkämpft...

Der Morgen davor und das Leben danach
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Zum Buch: Der 12-jährige Edward ist mit seinen Eltern und seinem Bruder Jordan auf dem Flug von New York nach Los Angeles, wo die Familie in Zukunft wohnen wollte. Doch auf der halben Strecke stürzt Flug ...

Zum Buch: Der 12-jährige Edward ist mit seinen Eltern und seinem Bruder Jordan auf dem Flug von New York nach Los Angeles, wo die Familie in Zukunft wohnen wollte. Doch auf der halben Strecke stürzt Flug 2977 ab und 191 Menschen verlieren ihr Leben. Edward ist wie durch ein Wunder der einzige Überlebende. Was auf den ersten Blick wie Glück für ihn aussieht, entpuppt sich aber als wahre Bürde. Denn mit diesem Gedanken muss der junge Edward irgendwie weiterleben. Eine berührende Geschichte, wie er sich in sein neues Leben „zurückkämpft“…

Meine Meinung: Irgendwie geht alles normal weiter, für Edward jedoch nicht. Für ihn gibt es einen klaren Strich zwischen dem 12. Juni 2013 und seinem Leben „danach“. Das Buch ist deshalb auch in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Einmal erfährt der Leser, wer mit Edward auf diesem Flug war und was kurz vor dem Unglück in der Luft geschah und dann, wie Edward sich langsam wieder in seinem neuen Leben zurechtfindet.

Er hat eine neue Bleibe bei seiner Tante und seinem Onkel gefunden. Aber neben starken körperlichen Beeinträchtigungen geht es Edwards Seele auch sehr schlecht. Man kann wohl nicht nachfühlen, wie es ihm wirklich gegangen sein muss… Hilfe findet er in seiner gleichaltrigen Nachbarin Shay, die sich auch nicht gerne in irgendwelche Normen hineinzwängen lässt. Bei ihr übernachtet er die ersten Jahre in ihrem Zimmer auf dem Fußboden, weil er sich dort sicher und geborgen fühlt. Auch muss er sich die erste Zeit zum Essen zwingen und er weiß nicht einmal, warum.

Sehr gefühlvoll schildert die Autorin Edwards Leben, welches sich so stark verändert hat, aber auch einige andere Begegnungen und was alles danach passiert ist. Die Menschheit nimmt Anteil, aber gönnt ihm sein Leben auch wieder nicht, weil andere es verloren haben. Das hat mich schon sehr berührt. Allerdings ist das Buch durch die vielen einzelnen Schicksale, die der Leser hier erfährt, auch ziemlich in die Länge gezogen. Man muss sich darauf wirklich einlassen. Aber dann begegnet man vielen starken und auch schwachen Charakteren, so vielschichtig, wie das Leben ist.

Mein Fazit: Ein Buch, welches berührt und auch nachdenklich stimmt. Man kann so ein Schicksal kaum begreifen und kann nur versuchen, sich in den jungen Edward hineinzufühlen. Mich hat das Buch auf jeden Fall berührt, auch wenn es etwas langatmig war. Letztendlich ist es vielleicht deshalb auch so ergreifend.

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