Profilbild von Alexa45

Alexa45

Lesejury Star
offline

Alexa45 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Alexa45 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

Eine etwas andere Grusel-Geschichte...

The Whispering Dead - Gravekeeper Band 1
0

Zum Buch: Keira wacht alleine im Wald auf und kann sich nur noch erinnern, dass sie verfolgt wird. Sie versteckt sich bei Pastor Adage im kleinen Örtchen Blighty. Eigentlich wollte sie weiter, aber irgendwie ...

Zum Buch: Keira wacht alleine im Wald auf und kann sich nur noch erinnern, dass sie verfolgt wird. Sie versteckt sich bei Pastor Adage im kleinen Örtchen Blighty. Eigentlich wollte sie weiter, aber irgendwie bleibt sie hängen in dem kleinen Häuschen auf dem Kirchhof mitten auf dem Friedhof. Und da bemerkt sie, dass sie die Geister mancher Verstorbener sehen kann. Und nicht nur das, eine Frau fleht sie um Hilfe an…

Meine Meinung: Ich hatte hier eigentlich mit mehr Gruselfaktor gerechnet und war anfangs nicht so angetan von Darcy Coates neuem Buch. Doch mit jeder Seite nimmt die Geschichte den Leser mehr gefangen. Das liegt sicherlich an den Charakteren. Keira ist eine toughe junge Frau ohne Hintergrund, also bis jetzt, das wird hoffentlich in den folgenden Bänden noch aufgeklärt. Sie lernt Zoe aus dem Dorfladen kennen. Die ist herrlich schräg drauf mit ihren Weltuntergangs-Theorien und vermutet hinter jedem gleich einen Verschwörer. Dann wäre da noch Mason, er ist Medizinstudent und wird bald auch einer von Keiras engsten Vertrauten.

Als Pastor Adage einen Job für sie im sechs Stunden entfernten Glendale auftreibt, merkt sie, dass sie eigentlich gar nicht weg will. Außerdem hat sie noch eine Aufgabe zu erfüllen: dem Geist der Frau auf die andere Seite zu helfen. Aber dafür muss sie sich in eine gefährliche Situation begeben…

Der Schreibstil ist wirklich locker und flüssig, es könnte durchaus auch ein Jugendroman sein. Aber irgendwie habe ich mich in die Geschichte verliebt, obwohl ich anfangs wirklich skeptisch war. Hier hat die Autorin mich wirklich überrascht mit einem so ganz anderen Plot!

Mein Fazit: Das ist kein Buch, um sich die Fingernägel abzukauen, dennoch hat es mir großen Spaß gemacht! Die Charaktere sind einfach so liebenswürdig, dass mich dieser Cozy-Grusel dann letztendlich doch überzeugt hat! Ich freue mich jetzt auf die Fortsetzung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Nichts ist, wie es scheint...

Southern Gothic - Das Grauen wohnt nebenan
0

Zum Buch: Patricia Campbell ist eine typische amerikanische Hausfrau. In einem schönen Vorort lebt sie mit ihrem Mann, der ein erfolgreicher Mediziner ist und ihren zwei Kindern. Ihr Highlight vom eintönigen ...

Zum Buch: Patricia Campbell ist eine typische amerikanische Hausfrau. In einem schönen Vorort lebt sie mit ihrem Mann, der ein erfolgreicher Mediziner ist und ihren zwei Kindern. Ihr Highlight vom eintönigen Alltag ist ein Buchclub. Hier tauchen die Frauen ein in wilde Kriminalfälle und Serienmorde. Die friedliche Idylle wird gestört, als James Harris in ihre Nachbarschaft zieht. Hilfsbereit, wie Patricia ist, hilft sie James bei einigen Behördengängen. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Aber weil James sich schnell in die Herzen aller Nachbarn schleicht, wird ihren Vermutungen kein Glauben geschenkt. Auch nicht, als sie, ihre Schwiegermutter und ihre Pflegerin brutal angegriffen werden. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen wird…

Meine Meinung: Die Geschichte baut sich schön langsam auf. Der Leser hat Vermutungen in die richtige Richtung, kann es aber lange nicht greifen. So geht es Patricia ja auch. Ihr Buchclub, der irgendwann nur noch aus fünf ausgewählten Frauen besteht, ist ihre größte Stütze. Es dauert halt leider etwas, bis es auch alle erkennen!

Die Charaktere sind es, die das Buch tragen. Denn der Autor hat ihnen so unterschiedliche Wesen zugeteilt, dass man sie alle liebt! Patricia mausert sich hier von einer recht gehorsamen Hausfrau zur Anführerin. Das zeigt auch schön die patriarchalen Strukturen, die es immer noch gibt. Und gibt Einblicke in das eigentliche Leben, das sich hinter den verschlossenen Türen abspielt. Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt, die allesamt nach Büchern benannt sind. Das rückt den Charakter des Buchclubs nochmal in den Vordergrund, fand ich sehr gelungen!

Die Atmosphäre wird dichter, als sich James nicht als derjenige herausstellt, der er zu sein vorgibt. Aber er lullt alle so schön ein. Alle, bis auf Patricia. Und die muss bald nicht nur um ihr Leben kämpfen!

Mein Fazit: Eine sehr schöne Horrorgeschichte, die sich langsam entwickelt und die ich sehr gemocht habe! Es ist spannend zu sehen, wie Patricia sich entwickelt, sie ist der Held in dieser Geschichte! Wer Monstergeschichten mag, ist hiermit wirklich gut beraten, mir hat sie sehr gut gefallen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Diese Geschichte hat mich umgehauen!

Local Woman Missing – Du wirst sie nicht finden
0

Zum Buch: In einer kleinen Stadt sind die junge Mutter Meredith und ihre sechsjährige Tochter Delilah von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden. Groß angelegte Suchaktionen bringen nichts. Elf ...

Zum Buch: In einer kleinen Stadt sind die junge Mutter Meredith und ihre sechsjährige Tochter Delilah von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden. Groß angelegte Suchaktionen bringen nichts. Elf Jahre später taucht Delilah wieder auf, nicht wiederzuerkennen. Was weiß sie noch von der Entführung und was ist mit ihrer Mutter geschehen?

Meine Meinung: Aufgrund einer Empfehlung habe ich mir das Buch mal als Ebook heruntergeladen. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht. Was sehr schade ist, denn mit dieser Geschichte hatte sie mich sofort! Ich war direkt mitten drin. Aus verschiedenen Perspektiven wird die Geschichte erzählt, auch die Zeitstränge überschneiden sich hier. Das macht die ganze Geschichte unheimlich atmosphärisch! Man durchlebt als Leser quasi alle verschiedenen Phasen aus unterschiedlichen Perspektiven mit und das fand ich sehr spannend.

Denn auf was die Geschichte hier hinausläuft, kann niemand ahnen. Ich wurde eiskalt vom Plot erwischt! Am Ende dann nachvollziehbar und logisch aufgelöst.
Der Schreibstil trägt den Leser nur so durch das Buch und man ist hin- und hergerissen zwischen der Suche, der Trauer und dem Wiederfinden. Eine wahrhaft spannende Geschichte!

Mein Fazit: Eines weiß ich genau: ich werde mir diese Autorin auf die Fahne schreiben, denn hiermit konnte sie mich völlig überzeugen! Völlig ahnungslos lief ich hier auf das unvorhersehbare Ende zu und mich hat es voll erwischt! Volle Punktzahl gibt es hier von mir und eine klare Leseempfehlung, das ist wirklich Psycho pur!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Das Buch lässt nicht los...

The Book of Witching
0

Zum Buch: Im Jahre 1594 wird die Ehefrau und Mutter Alison Balfour auf den Orkney-Inseln der Hexerei angeklagt. Über 400 Jahre später fährt die junge Erin mit ihren Freunden auf die Orkney-Inseln, um etwas ...

Zum Buch: Im Jahre 1594 wird die Ehefrau und Mutter Alison Balfour auf den Orkney-Inseln der Hexerei angeklagt. Über 400 Jahre später fährt die junge Erin mit ihren Freunden auf die Orkney-Inseln, um etwas über ihre Ahnen zu erfahren. Leider geschieht dort ein Feuer-Unfall, ihr Freund Arlo kommt dabei ums Leben und ihre Freundin Senna ist spurlos verschwunden. Erin überlebt knapp, hat aber zahlreiche Verbrennungen am ganzen Körper. Als ihre Mutter Clem in Erins Zimmer ein altes Buch findet, hat sie so eine Ahnung und fährt selber auf die Orkneys…

Meine Meinung: Das Buch fesselt den Leser gleich von Anfang an, denn in der Zeitebene von 1594 erfährt Alison ein schlimmes Schicksal. Dass es zu jener Zeit Mord und Intrigen gab, ist ja hinlänglich bekannt, Alison wird hier Opfer einer Intrige des Herrschers Sir John Steward, der seinen Bruder vom Thron stürzen will. Ein gelungenes Opfer auch für den Geistlichen Vater Colville, der an Alison ein Exempel statuieren will.

In der anderen Zeitebene muss Clem mit ansehen, wie ihre Tochter Erin aus dem Koma erwacht und sich an nichts erinnern kann, nicht einmal mehr daran, dass sie Erin heißt. Sie behauptet, Nyx zu heißen. Und als sie dann dieses seltsame Buch findet, weiß sie, dass sie selber auf die Orkneys fahren muss.

Die Charaktere habe ich alle geliebt, natürlich bis auf die Bösen. Aber auch die sind toll ausgeschmückt und authentisch dargestellt! Die Verbindung mit den Zeitebenen ist C.J. Cooke sehr gut gelungen, man hangelt sich als Leser von einem Cliffhanger, also von einem Kapitel bis zum nächsten! Der Schreibstil ist flüssig und die Atmosphäre auf den Orkney-Inseln kann man sich gut vorstellen, besonders die im Mittelalter. Das ist ja ein bisschen das Schlimme, man leidet so mit Alison mit!

Mein Fazit: Insgesamt fand ich das Buch sehr gut, atmosphärisch dicht erzählt. An manchen Stellen hätte es ein wenig mehr Spannung vertragen, aber dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen! Wer sich für Hexen interessiert, ist hiermit auf jeden Fall gut bedient!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2026

Wenn einer nicht weiß, wer der andere ist...

Punk 57
0

Zum Buch: Misha und Ryen sind Brieffreunde seit der Grundschulzeit. Sie sind die besten Freunde und können über alles reden. Aber es gibt eine Regel: sie dürfen sich nie im wahren Leben sehen. Doch genau ...

Zum Buch: Misha und Ryen sind Brieffreunde seit der Grundschulzeit. Sie sind die besten Freunde und können über alles reden. Aber es gibt eine Regel: sie dürfen sich nie im wahren Leben sehen. Doch genau das passiert, als Misha bei einem Auftritt mit seiner Band zufällig auf seine Ryan trifft. Und er ist geschockt, denn sie ist nicht so, wie er sie sich die ganze Zeit vorgestellt hat! Er tritt in ihr Leben als Mason und bringt mächtig Chaos in Ryens Gefühlswelt!

Meine Meinung: Das Buch ist zurecht so gefeiert! Denn die beiden lernen sich kennen unter unterschiedlichen Voraussetzungen. Ryen weiß nicht, dass sie, wenn sie Mason abgründig hasst, eigentlich ihren besten Freund hasst. Doch Misha hat seine Gründe, das so zu tun. Natürlich gibt es einen Zeitpunkt, an dem er es ihr hätte sagen müssen. Aber wenn man sich so in Lügenkonstrukte verstrickt hat, ist es schwer, da wieder herauszukommen! Und dann kommt noch erschwerend hinzu, dass die beiden sich unheimlich voneinander angezogen fühlen… Hier kommt dann der Spice ins Spiel! Ich finde aber, dass das hier nicht überbordend ist und genau in der richtigen Menge eingestreut wird!

Typische Jugendprobleme, Mobbing, Bodyshaming – alles Probleme, die jeder kennt. Finden wir hier alles wieder. Am Ende nimmt die Geschichte noch einmal einen richtig starken Plottwist, den ich so nicht habe kommen sehen!

Mein Fazit: Eine tolle Young Adult- Geschichte, die mich begeistern konnte, da sie die Probleme von Jugendlichen wirklich tiefgründig bearbeitet. Und die Geschichte der beiden (Brief-)Freunde ist wirklich sehr herzergreifend! Das war mein erstes Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere