Max Bischoff ist zurück und er muss den Mädchen helfen!
Mörderfinder – Die Spur der MädchenZum Buch: Der ehemalige Ermittler und Fallanalytiker Max Bischoff hat nach einem schlimmen Erlebnis seinen Job bei der Düsseldorfer Kripo an den Nagel gehängt und arbeitet jetzt als Dozent an der Polizeihochschule. ...
Zum Buch: Der ehemalige Ermittler und Fallanalytiker Max Bischoff hat nach einem schlimmen Erlebnis seinen Job bei der Düsseldorfer Kripo an den Nagel gehängt und arbeitet jetzt als Dozent an der Polizeihochschule. Bis ihn eines Tages Robert Benz aufsucht und ihn um Hilfe bittet. Seine Tochter Leni verschwand vor sechs Jahren und wurde bis heute nicht gefunden. Aber alles deutet darauf hin, dass sie wieder da ist…
Da es gerade eine neue Entführungswelle von kleinen Mädchen gibt, kann Max nicht anders und hängt sich in den Fall. Dabei stößt er zunächst auf Gegenwehr der Kölner Polizei. Aber der leitende Ermittler Bernd Menkhoff erkennt schnell, dass sie zu zweit effektiver sein können. Ist Leni wieder da? Und wenn ja, wo war sie die ganze Zeit?
Meine Meinung: Wow, eins vorweg: Sebastian Fitzek hat total Recht, dass man hier kein Lesezeichen benötigt, da man das Buch sowieso nicht aus der Hand legen kann!
Der Plot ist von Anfang an sehr spannend! Plötzlich stehen Lenis Sachen wieder in dem Haus von Robert Benz, das ist schon wirklich gruselig. Dann tauchen auch noch Tonband-Aufnahmen und alte Skelette auf…, aber das müsst ihr alles selbst lesen!
Die Charaktere finde ich hier in dem Buch sehr stark! Max Bischoff ist ein sehr sympathischer und empathischer Mensch, der nicht anders kann, als gegen schreiende Ungerechtigkeiten anzugehen. Da er nicht mehr im aktiven Polizeidienst ist, unterliegt er auch nicht all deren Regeln. Damit kann er natürlich freier ermitteln als sein neuer Kollege, Bernd Menkhoff. Zu Beginn nicht erbaut, dass sich jemand in seine Ermittlung einmischt, ist er dennoch hinterher froh, mit Max den aktuellen und den damaligen Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Trotz seiner polternden Art ist er aber auf der richtigen Seite und ein guter Ermittler.
Die beiden ehemaligen Freundinnen von Leni, Hannah und Alina, mauern und machen total dicht. Was wissen sie und was verschweigen sie?
Der Schreibstil ist flüssig und sehr einnehmend! Besonders die Kapitel aus Sicht des Opfers gehen einem hier wirklich unter die Haut. Das Ende hat mich gleich in mehrfacher Hinsicht überraschen können!
Mein Fazit: Mit „Mörderfinder“ hat Arno Strobel seinen tollen Ermittler Max Bischoff wieder aus der Versenkung geholt und ich hoffe, wir können weitere Fälle mit ihm lesen! Dieses Buch muss man als Thriller-Fan auf jeden Fall gelesen haben!