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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2020

Tolle Fortsetzung des Endzeit-Thrillers!

Totes Land 2 - Die Zuflucht
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Zum Buch: Während einer Zombie-Apokalypse sind die Freunde Markus, Kristin, Sabine und ihr Mann Pascal vom völlig verseuchten Frankfurt auf dem Weg nach Speyer, ins Markus Heimatstadt. Hier hofft er seine ...

Zum Buch: Während einer Zombie-Apokalypse sind die Freunde Markus, Kristin, Sabine und ihr Mann Pascal vom völlig verseuchten Frankfurt auf dem Weg nach Speyer, ins Markus Heimatstadt. Hier hofft er seine Frau Anette unversehrt vorzufinden. Zwischendurch landen sie im sicheren Militärlager der Amerikaner, wo Markus Unglaubliches erfährt. Irgendwie scheint der Verursacher des Virus etwas mit ihm vorzuhaben… Markus erreicht am Ende seiner Kräfte sein Zuhause und findet Anette unversehrt vor. Aber hier können sie nicht bleiben, denn ihr Zuhause ist nicht mehr sicher…

Meine Meinung: Dies ist der zweite Teil der Trilogie „Totes Land“ und auch dieser Teil konnte mich wieder völlig überzeugen! Die Sprache des Autors, die sehr bildlich ist, lässt das Kopfkino laufen! Es hat mich berührt, mitzuerleben, wie Markus auf Menschen trifft, um sie dann gleich wieder zu verlieren! In dieser Welt hat halt nichts wirklich Bestand. Das sind wirklich düstere Aussichten und das Ende dieses Teils ist auch irgendwie traurig…

Mein Fazit: Tolle Fortsetzung des ersten Teils und auch hier bin ich wieder froh, dass Teil 3 bereits auf mich wartet!

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Und nichts wird mehr sein wie es vorher war...

Totes Land - Ausnahmezustand
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Zum Buch: Die Freunde Markus und Sabine sind gerade bei einem Endzeit-Rollenspiel vor den Toren Berlins, als plötzlich eine Seuche über das ganze Land kommt. Es infiziert die Menschen, die dann wie wandelnde ...

Zum Buch: Die Freunde Markus und Sabine sind gerade bei einem Endzeit-Rollenspiel vor den Toren Berlins, als plötzlich eine Seuche über das ganze Land kommt. Es infiziert die Menschen, die dann wie wandelnde Tote durch die Straßen ziehen und die Lebenden auffressen wollen. Markus und Sabine wollen so schnell wie möglich nach Hause Richtung Süddeutschland, als sie von einem Bundeswehr-Konvoi gestoppt und in Quarantäne genommen werden. Erst da begreifen sie so richtig, was geschieht und dass nichts mehr so sein wird wie vorher…

Meine Meinung: Obwohl ich bis jetzt solche Endzeit-Romane nicht gelesen habe, war ich total begeistert! Nach einer Lesung des Autors musste ich das Buch haben. „Ausnahmezustand“ ist der erste Teil einer Trilogie. Die Schreibweise von M.H. Steinmetz gefällt mir dermaßen gut, dass ich das Buch wirklich kaum aus der Hand legen konnte!

Wir erleben hier Markus auf der Flucht. Er wird sehr schnell von Sabine getrennt und muss sich von da an alleine durchschlagen. Er trifft immer wieder auf andere Überlebende, die aber natürlich auch nicht alle überleben… Sein treuester Freund wird sein Hund, der ihm irgendwann zugelaufen ist. Und zu Susan, die auch eine wichtige Rolle in der Story spielt, entwickelt er eine tiefe Zuneigung.

Ich konnte mir die Szenen wirklich sehr gut vorstellen, der Autor schafft hier eine gute Atmosphäre, in die ich persönlich lieber nicht eintauchen möchte! Selbst der Geruch, der über dem ganzen Land hängt, ist bei mir angekommen, gottseidank nur im Geiste!

Ich finde es spannend, wie hier die Menschlichkeit auf die Probe gestellt wird und ich habe mich des Öfteren gefragt, an wen ich mich gehängt und wie ich mich in einigen Situationen verhalten hätte. Den Wahnsinn, der die Menschen hier überrollt, kann man sich gut vorstellen! Natürlich ist es keine einfache Grippe, an der die Zombies leiden. Es wird angeschnitten, auf was das Ganze hinausläuft und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!

Mein Fazit: Mich hat der erste Teil dieser Endzeit-Trilogie total überzeugt und ich habe mir bereits die Folgebände bestellt!

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Spannender Polit-Thriller aus Schweden!

Achtzehn
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Zum Buch: Der eifrige Journalist Axel Sköld erstellt Podcast-Sendungen für einen schwedischen Radiosender. Dabei ist es für ihn Pflicht und Freude zugleich, die Zuhörer auch auf politisch hochbrisante ...

Zum Buch: Der eifrige Journalist Axel Sköld erstellt Podcast-Sendungen für einen schwedischen Radiosender. Dabei ist es für ihn Pflicht und Freude zugleich, die Zuhörer auch auf politisch hochbrisante Themen zu stoßen. Das macht die Sache für ihn natürlich gefährlich. Als er, ohne vom Sender das Okay dafür bekommen zu haben, in Eigeninitiative einen Podcast ausstrahlt, der den vermeintlichen Mörder von Ministerpräsident Olof Palme noch mit zwei anderen Todesfällen in Verbindung bringt, gerät Axel in massive Gefahr…

Meine Meinung: Das war jetzt wieder so ein toller Schweden-Thriller nach meinem Geschmack! Hier werden Fakten mit einer tollen Story verknüpft und daraus wird ein rasanter Krimi. Die Charaktere im Buch konnten mich von Anfang an überzeugen. Sogar die Bösewichte, auch die sind gut gezeichnet.
Man kommt hier einer Geheimgesellschaft auf die Spur, die schon mit dem Königsmord im 18. Jahrhundert zu tun hatte. Natürlich gibt es auch heute noch Leute, die etwas dagegen haben, wenn das an die Öffentlichkeit gelangt. Und so weiß Axel natürlich nicht, wem er vertrauen kann. Sogar in den Reihen des Senders und der Regierung scheinen diese Leute zu sitzen. Axel vertraut eigentlich nur seiner engsten Freundin und Kollegin Stina und seiner alten Jugendliebe Lova, die als neue Finanzministerin gehandelt wird, als der alte durch die Panama-Papers diskreditiert wird.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, was ich gerade bei dieser Art von Thriller wichtig finde, denn es tauchen doch immer sehr viele geschichtliche Ereignisse und viele Personen auf. Hier behält man aber gut den Überblick, denn die wichtigen geschichtsträchtigen Ereignisse sind im Inneren des Covers noch einmal dargestellt.

Die Spannung ist durch die Einleitung sofort da und wird immer stärker, bis die ganze Geschichte am Ende actionreich endet. Mir persönlich hat die Auflösung des Ganzen nicht so gut gefallen, aber es kann durchaus sein, dass hier eine Fortsetzung folgt – ich könnte es mir gut vorstellen und würde mir einen Folgeband auf alle Fälle auf meine Wunschliste schreiben.

Mein Fazit: Dem Autor ist es gut gelungen, die jüngere Geschichte Schwedens mit einer glaubwürdigen Story zu einem spannenden Polit-Thriller zu verweben! Ich kann das Buch jedem empfehlen, der so etwas gerne liest. Ich wurde auf alle Fälle sehr gut unterhalten!

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Eine verhängnisvolle und ereignisreiche Nacht für Darby Thorne...

No Exit
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Zum Buch: Die Studentin Darby Thorne ist kurz vor Heiligabend mit ihrem Auto unterwegs zu ihrer Mutter, da diese am nächsten Tag kurzfristig operiert werden soll. Sie macht Halt an einer einsam gelegenen ...

Zum Buch: Die Studentin Darby Thorne ist kurz vor Heiligabend mit ihrem Auto unterwegs zu ihrer Mutter, da diese am nächsten Tag kurzfristig operiert werden soll. Sie macht Halt an einer einsam gelegenen Raststätte kurz vor den Bergen von Colorado, da sich ein Schneesturm anbahnt. Außer ihr sind noch vier weitere Personen dort vor Ort. Auf dem Parkplatz in einem der anderen schon fast völlig zugeschneiten Autos entdeckt sie plötzlich eine Kinderhand an der Scheibe. Und damit nimmt ein Unheil seinen Lauf, das Darby wohl im Traum nie vermutet hätte…

Meine Meinung: Ich kann nur sagen, dass mich dieses Buch so ziemlich von der ersten Seite an total gefesselt hat! Die Spannung beginnt bereits in den ersten Kapiteln und das Böse schleicht sich langsam an die Oberfläche und wird immer stärker wahrnehmbar. Der Autor schafft hier eine spürbar finstere Atmosphäre, die dem Leser wirklich unter die Haut kriecht. Die Idee ist nicht neu, aber trotzdem sehr gelungen: Wetterbedingt kommt natürlich niemand mehr weiter und Menschen, die so nie zueinander gefunden hätten, treffen aufeinander.
Man weiß hier nie, wem man eigentlich vertrauen soll… Aber irgendjemanden muss man doch vertrauen können – oder nicht? Für Darby beginnt bereits auf dem Parkplatz ein wahrer Albtraum. Und immer wenn der Leser sich fast in Sicherheit wiegt, passiert wieder etwas Unvorhersehbares. Eigentlich weiß man das und man kennt das ja auch aus etlichen Filmen und trotzdem bin ich dem Autor auch des Öfteren in die Falle gegangen mit meiner Vermutung.
Wäre es ein Film, wäre es wohl ein klassischer Low-Budget-Film. Eine Kulisse (die aber wirklich toll beschrieben wird) und wenige Darsteller. Diese müssen dann natürlich für den Rest sorgen und das tun sie meiner Meinung nach auch! Besonders Darby ist ein in sich auch mal widersprüchlicher Mensch und sie versteht sich und ihre Handlungen manchmal selbst nicht. Auch die Familienverhältnisse, die nicht ganz einfach sind, werden gut dargestellt. Wer Thriller so ganz ohne die klassischen Ermittler mag, ist hiermit auf jeden Fall gut bedient!

Mein Fazit: Leider war für mich dieses Buch schon nach zwei Tagen beendet – so habe ich es verschlungen! Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für diesen tollen Thriller!

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Wenn der eigene Roman Wirklichkeit wird...

Fatale Folgen
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Zum Buch: Alexandra Zipres hat gerade eine unschöne Trennung von ihrem Mann Marc hinter sich, der sie mit Vera betrogen hat. Alexandra zieht daraufhin aus dem beschaulichen Dorf Willerup nach Hamburg, ...

Zum Buch: Alexandra Zipres hat gerade eine unschöne Trennung von ihrem Mann Marc hinter sich, der sie mit Vera betrogen hat. Alexandra zieht daraufhin aus dem beschaulichen Dorf Willerup nach Hamburg, wo sie mit ihrem Sohn Jonas in einer kleinen Zweizimmerwohnung ein neues Zuhause gefunden hat. Gleichzeitig erscheint ihr Debütroman. Doch was sich anfangs toll anfühlt, entwickelt sich bald zu einem wahren Alptraum, denn nicht alle sind begeistert von ihrem Buch…

Meine Meinung: Die Autorin hat mit „Fatale Folgen“ mal wieder einen absoluten Pageturner erschaffen! Ein Psychospiel, in dem jeder der Charaktere mindestens einmal verdächtigt wird, hinter den ganzen makabren Grausamkeiten zu stecken, die Alex immer häufiger widerfahren. Vom Wasser im Briefkasten über eine kleingehäckselte Amsel in einem Spielzeuglaster…, hier scheint jemand die Begebenheiten aus Alexandras Roman nachzuspielen. Die nächtlichen anonymen Anrufe gehen Alex zusätzlich an die Substanz. Wem kann sie jetzt noch vertrauen? Dazu kommt noch ein absolut am Boden liegendes Selbstbewusstsein. Das ist natürlich keine gesunde Mischung. Schließlich landet der Fall bei Sebastian Oblenski von der Kripo, der ein ehemaliger Schulkamerad von Alexandra ist. Nur sagt der auch nicht die ganze Wahrheit…
Diese Geschichte ist so eindringlich geschrieben, dass sie dem Leser direkt unter die Haut kriecht… Man kann so gut mitfühlen, wie es Alexandra geht und möchte ihr mehrfach hilfreich an die Seite springen, obwohl der Leser auch nicht viel schlauer ist als sie…

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll, ihre Sprache lädt ein, sich ganz in das Buch fallen zu lassen! Die Beschreibung der Charaktere ist sehr gut, man kann sich gut in die Protagonisten einfühlen. So manch ein Leser mag ein Problem mit der ICH-Form haben, denn hier ist es Alexandra, die uns die Geschichte erzählt. Aber mich hat das gerade gut gepackt, weil man dadurch noch mehr mitfühlt.
Die Kapitel sind schön kurz, so dass man immer mal gut noch ein, zwei weitere Kapitel an seine Lesezeit anhängen kann. Bis es gegen Ende hin so spannend wird, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte!
Das Ende war dann doch überraschend, obwohl zwischendurch mal ein kleiner Gedankenblitz in diese Richtung ging. Aber doch anders…

Mein Fazit: Ellen Puffpaff ist hier wieder ein grandioser Psychothriller gelungen, bei dem die Fingernägel nicht mehr sicher sind… Wenn ich nicht schon vorher ein Fan von ihr gewesen wäre, spätestens nach dem Thriller wäre ich es! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl!

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