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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2019

Ein absoluter Pageturner!

Dunkle Botschaft: Thriller
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Zum Buch: Eine junge Frau wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Auf den ersten Blick sieht es aus wie Selbstmord durch einen Stromschlag. Doch dann findet die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz auf ihrer ...

Zum Buch: Eine junge Frau wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Auf den ersten Blick sieht es aus wie Selbstmord durch einen Stromschlag. Doch dann findet die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz auf ihrer Kopfhaut eine Tätowierung mit einem Hinweis auf einen Twitter-Eintrag. Dort ist dann ein Rätsel zu dem Foto der Toten zu finden, welches auf das nächste Opfer hinweist. Julia Schwarz und ihre Assistentin machen sich zusammen mit der Kripo an die Lösung des Rätsels und dann gibt es schon die nächste grausam zur Schau gestellte Frauenleiche...

Meine Meinung: Catherine Shepherd hat hier wieder mal unter Beweis gestellt, dass sie immer ein Garant für spannende Thriller ist! Schon der Prolog hat es in sich und macht neugierig auf den Täter, der natürlich erst ganz am Ende entlarvt wird, nachdem man viele andere Personen unter Generalverdacht gestellt hat... Der Spannungsbogen ist von Anfang an da und es macht immer wieder Spaß, mitzuraten. Allerdings musste ich mich hier auch ein wenig aufregen, denn die Alleingänge der Rechtsmedizinerin nerven echt. Aber das scheint ein starker Charakterzug von ihr zu sein, den sie einfach nicht abstellen kann. Ihre Assistentin Lenja steht ihr da aber in nichts nach und deswegen verwundert es auch nicht, dass die beiden Frauen gegen Ende auch selbst in Gefahr schweben.
Der Plot ist auf jeden Fall gut durchdacht und die Rückblenden aus der Sicht des Täters fand ich auch super. Was sich am Anfang noch in Mitleid ausdrückt, wird zum Ende hin zur Wut auf den Täter, auch wenn man versteht, wie er so geworden ist.

Mein Fazit: Catherine Shepherd hat hier wieder einen grandiosen Pageturner erschaffen, der Lust auf Fortsetzungen macht! Für Thriller-Fans ein absolutes Must-Read und ich vergebe gerne die volle Punktzahl mit Weiterempfehlung!

Veröffentlicht am 11.10.2019

Schöner Liebeskrimi!

Im Fokus der Vergangenheit
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Zum Buch: Joselyn Davis fängt als Assistentin der Chefin im San Diego Police Department an. Gleich zu Beginn ist sie wie elektrisiert von Eric Cole, einem Detective dort. Aufgrund ihrer Vergangenheit ist ...

Zum Buch: Joselyn Davis fängt als Assistentin der Chefin im San Diego Police Department an. Gleich zu Beginn ist sie wie elektrisiert von Eric Cole, einem Detective dort. Aufgrund ihrer Vergangenheit ist sie aber nicht bereit, jemanden dichter an sich heranzulassen. Als sie dann mit einigen Kollegen undercover ermittelt, wird diesen klar, dass Joselyn wohl mehr als „nur“ eine Assistentin ist. Dann taucht plötzlich jemand aus ihrem „alten“ Leben in New York in San Diego auf und sie schwebt in großer Gefahr.

Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr schön! Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was das Lesevergnügen steigert. Die Charaktere werden gleich am Anfang unheimlich gut dargestellt, so dass man direkt Bilder vor dem geistigen Auge hat. Dann erfährt der Leser so nach und nach, was es mit Joselyns Vergangenheit auf sich hat. Dass es zwischen Joselyn und dem smarten Detective Eric ganz gewaltig knistert, gibt der Geschichte auch einen romantischen Touch. An manchen Stellen überwog für mich die Liebesgeschichte, meine Gewichtung liegt da eher anders. Das Ende hat mir nicht so gut gefallen, das liegt aber nicht an der Autorin, sondern an meiner persönlichen Vorliebe. Mehr kann ich hier leider nicht verraten, sonst würde ich spoilern.

Mein Fazit: Das Buch ist eine wirklich gelungene Mischung aus Liebes- und Kriminalroman! Flüssig geschrieben, Spannung und knisternde Liebeleien inklusive! Da es für mich ein komplett neues Genre darstellt, war ich überrascht, wie gut es mir gefallen hat!

Veröffentlicht am 04.10.2019

Fortsetzung auf jeden Fall erwünscht!

Der siebte Schrei
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Zum Buch: In Idaho erschüttert eine Entführungsserie die Öffentlichkeit. Sechs Jungen wurden bisher entführt und fünf von ihnen wurden ermordet aufgefunden. Nur der sechste Junge kann entkommen. Nun wurde ...

Zum Buch: In Idaho erschüttert eine Entführungsserie die Öffentlichkeit. Sechs Jungen wurden bisher entführt und fünf von ihnen wurden ermordet aufgefunden. Nur der sechste Junge kann entkommen. Nun wurde wieder ein Junge entführt. Der mit einer traumatischen Belastungsstörung gerade wieder in den Dienst gekommene FBI-Agent Deacon Hamilton soll hier die Zeugenbefragung des überlebenden Jungen vornehmen. Man hofft, so auf die Spur des Entführers zu kommen. Der kleine Steve ist stumm und lebt zurzeit auf der Appaloosa Angels Ranch, um sein Trauma mithilfe von Reitstunden zu verarbeiten. Dean schafft es aber, Steve´s Vertrauen zu gewinnen und erfährt die grausamen Details, was der „Maskenmann“ mit den Entführten angestellt hat… Kann Steve´s Erinnerung dabei helfen, den entführten Jungen noch lebend zu finden?

Meine Meinung: Das Buch fängt spannend, aber noch seicht an. Man erfährt hier auch, was zu Deacons Zustand geführt hat und dass sein ehemaliger Partner, der bei einem gemeinsamen Einsatz erschossen wurde, irgendeine krumme Sache laufen hatte. Der vor Ort ansässige Officer Brenner behindert maßgeblich die Zeugenbefragungen aus falschem Ehrgeiz. Deacon findet nicht nur Zugang zu Steve, auch nähert er sich Marina an, der Eigentümerin der Ranch. Die Charaktere finde ich gut dargestellt, man entwickelt gleich Sympathien und Antipathien. Der kleine Steve ist wirklich richtig tapfer und für mich der Held der Story!
Bis zum Schluss hat man keine Vermutung, wer der Entführer sein könnte, obwohl einige Kapitel sogar aus seiner Sicht geschrieben wurden. Das hat mir übrigens ganz gut gefallen, dass hier öfter aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig.
Manchmal habe ich ein Problem mit der amerikanischen Polizeistruktur, das finde ich teilweise verwirrend und das Kompetenzgerangel geht mir auf die Nerven. Mich hätte es nicht gestört, wenn die Geschichte in Deutschland handeln würde.

Mein Fazit: Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, ich konnte es flüssig fast in einem Rutsch durchlesen und ich würde sicher nochmal ein Buch von der Autorin lesen! Ich vergebe für diesen Thriller 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.09.2019

Spannender Thriller!

Dachbodenfund
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Zum Buch: Die junge Familie Sandra, Marvin und ihre kleine Tochter Sophie erfüllen sich einen langgehegten Wunsch: sie ziehen aus Hamburg in das kleine Dorf Seesby in ihr eigenes Haus. Sie hoffen, dort ...

Zum Buch: Die junge Familie Sandra, Marvin und ihre kleine Tochter Sophie erfüllen sich einen langgehegten Wunsch: sie ziehen aus Hamburg in das kleine Dorf Seesby in ihr eigenes Haus. Sie hoffen, dort ein ruhiges und beschauliches Leben führen zu können. Aber irgendetwas stimmt an dem Dorf nicht. Die Dorfbewohner scheinen alle ein Geheimnis zu haben und möchten auf keinen Fall, dass da jemand herumschnüffelt. Sandra bekommt anonym einen verloren geglaubten Zimmerschlüssel zu einem bisher verschlossenen Raum in ihrem Haus. Was sie da findet, lässt alle ihre Alarmglocken schrillen und sie begibt sich auf Spurensuche…

Meine Meinung: Die Autorin schafft eine ganz zauberhafte Dorf-Idylle, die natürlich trügerisch ist… Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und es kommt die Stelle im Buch, bei der man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Man leidet mit einigen Personen mit und versucht selber hinter des Rätsels Lösung zu kommen.
Die Charaktere finde ich allerdings etwas einseitig dargestellt, auch die Dialoge sind meiner Meinung nach etwas flach.
Die Story ist auf jeden Fall echt gut und könnte so in etwa auch wirklich passiert sein.

Fazit: Bis auf die Darstellung der Charaktere hat mir das Buch super-gut gefallen und ich vergebe hierfür 4 Sterne!

Veröffentlicht am 17.09.2019

Gute Story, aber etwas langatmig...

Zimmer 19
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Zum Buch: Der Startfilm der Berlinale ist leider ein etwas anderer: Tausende Zuschauer müssen mit ansehen, wie ein junges Mädchen vergewaltigt und vor laufender Kamera getötet wird… Als das Chaos ausbricht, ...

Zum Buch: Der Startfilm der Berlinale ist leider ein etwas anderer: Tausende Zuschauer müssen mit ansehen, wie ein junges Mädchen vergewaltigt und vor laufender Kamera getötet wird… Als das Chaos ausbricht, stellt sich auch noch heraus, dass es sich bei dem Mädchen um Sinje Keller, die Tochter des Bürgermeisters handelt. Die Ermittler um Tom Babylon müssen mit äußerster Diskretion handeln. Dann verschwindet ein weiteres Mädchen…

Meine Meinung: Das Buch ist zwar der zweite Band um den Ermittler Tom Babylon und die Psychologin Sita Johanns, aber man kann ihn unabhängig vom ersten Teil lesen. Der Leser erfährt hier in dem Buch auch einiges an Hintergründen zu deren Vergangenheit.
Der Autor springt immer zwischen den einzelnen Schauplätzen hin und her. Das macht das Lesen einfach. Dennoch fand ich die Längen im Buch wirklich zäh. Die Geschichte kommt einem wie eine Sternfahrt vor, von der man sich von allen Seiten nähert. Die Story an sich ist auch wirklich gut und das Ende hat mich auch überrascht. Die Ermittler werden hier alle ganz gut dargestellt und die Vergangenheit von Babylon und Johanns sehr ausführlich aufgezeigt. Bis sich die losen Enden hinterher treffen.
Trotzdem hat mir hier die Spannung gefehlt, so dass ich es ganz gut auch mal wieder weglegen konnte.

Mein Fazit: Eine gute Story mit einem unerwarteten Ende, aber für mich etwas langatmig mit fast 520 Seiten!