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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2022

Etwas schwächer als die Vorgänger, aber trotzdem wunderschön

A History of Us − Nur drei kleine Worte
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Inhalt
April ist alleinerziehende Mutter und ihre Tochter steht kurz vor ihrem Schulabschluss und möchte dann aufs College. Endlich wird April sich also nur auf sich konzentrieren können, das Haus verkaufen ...

Inhalt
April ist alleinerziehende Mutter und ihre Tochter steht kurz vor ihrem Schulabschluss und möchte dann aufs College. Endlich wird April sich also nur auf sich konzentrieren können, das Haus verkaufen und der kleinen Stadt den Rücken kehren. Doch dann ändert sich alles: der begehrteste Junggeselle der Stadt, Mitch Malone, bittet sie auf einer Familienfeier seine Freundin zu spielen, um nervigen Familienfragen auszuweichen. Der ursprüngliche Abend, entwickelt sich dann aber schnell zu einem Wochenende, an dem die Grenzen zwischen Spiel und Realität schnell verwischen...

Meine Meinung
Leider ist das jetzt schon der letzte Band der Reihe, die mir so viele schöne Lesestunden beschert haben. Auch dieser hier ließ mich wieder komplett in das Mittelalter-Flair eintauchen. Dennoch fand ich von den Protagonisten und der Handlung her, diesen Band etwas schwächer als die ersten Beiden.

Die Handlung setzte zeitlich gesehen kurz nach dem zweiten Band ein und beschäftigt sich mit April und Mitch. Schnell wurde natürlich die Neugier geweckt, als Mitch April bittet, seine Freundin zu spielen. Ich war gespannt darauf zu erfahren, wie sich die Beziehung zwischen den Beiden entwickeln wird und, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Doch auch ein weiterer Aspekt der Geschichte, nämlich die Beziehung zwischen April und ihrer Tochter, sowie die Ankündigung ihres Ex-Mannes sorgen für eine gewissen Spannung und wecken die Neugier.
Die ernsteren Themen in der Geschichte kamen für mich persönlich nicht ganz so gut rüber, bzw sie waren nicht ganz so präsent. Es hat auch etwas gedauert, bis mir klar wurde, was hier genau thematisiert werden sollte, weil es für mein Empfinden etwas oberflächlich gehalten wurde.
Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, ist, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Auch wenn ich mit April nicht ganz warm geworden bin, konnte ich gut mit ihr mitfiebern und fand die Handlungsentwicklung gelungen.

April fand ich in den ersten Bänden sehr interessant und habe mich deshalb schon auf ihre Geschichte gefreut. Leider muss ich aber sagen, dass sie mir stellenweise wirklich unsympathisch war. Auch, wenn das auf ein großes Entwicklungspotenzial hingedeutet hatte, war es mir aber leider etwas zu viel. Hinzu kam, dass ich ihr Verhalten und ihre Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte.
Mitch hingegen fand ich echt großartig. Ich war von Anfang an gespannt darauf, mehr über ihn zu erfahren und fand es dementsprechend schön, ihn mal von dieser anderen Seite kennen zu lernen. Aufgrund von Aprils Verhalten muss ich aber leider sagen, dass die Harmonie zwischen den Beiden nicht immer gestimmt hat und zwischenzeitlich etwas holprig war.
Richtig gut hat mir gefallen, dass es auch hier wieder ein Wiedersehen mit den Protagonisten aus den ersten Bänden gaben. Vor allem Simon hat mich hier wieder für sich gewonnen.

Der Schreibstil war, wie nicht anders zu erwarten, einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut und schnell voran gekommen bin. Auch die Gefühle und Emotionen wurden greifbar gemacht, sodass mich die Geschichte auch berühren konnte. Ebenso konnte auch die Atmosphäre wieder überzeugen. Generell war es wieder großartig in dieses Setting einzutauchen. Die Atmosphäre der Kleinstadt und des Mittelalter-Festivals kamen wieder wunderbar rüber und haben mich komplett in die Geschichte eintauchen lassen.

Insgesamt eine schöne Geschichte, bei der ich vielleicht zu hohe Erwartungen hatte und sie mich deshalb nicht gänzlich von sich überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 23.02.2022

spannende Fortsetzung

Night School 3. Denn Wahrheit musst du suchen
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Inhalt
Die letzten Ereignisse haben Allie komplett aus der Bahn geworfen: Ihre Freundin Jo ist ermordet worden und Allie fragt sich, wie sie sie hätte retten können. Vor allem aber befürchtet sie, dass ...

Inhalt
Die letzten Ereignisse haben Allie komplett aus der Bahn geworfen: Ihre Freundin Jo ist ermordet worden und Allie fragt sich, wie sie sie hätte retten können. Vor allem aber befürchtet sie, dass jeder ihrer anderen Freunde, ebenfalls eine Zielscheibe auf dem Rücken trägt. Sie zieht sich komplett zurück und stößt jeden von sich. Doch dann kommt ihre Großmutter in die Schule und weiht sie in einige Geheimnisse ein...

Meine Meinung
Meine Neugier auf das Ende der Reihe wird immer größer, je mehr ich lese. Daher konnte mich auch diese Fortsetzung fesseln und mitreißen.

Der Einstieg in die Geschichte war sehr düster und emotional, was perfekt zu den letzten Geschehnissen gepasst hat, weshalb ich auch direkt wieder in der Geschichte drin war und mit Allie mitfiebern konnte.
Auch der weitere Fortgang der Handlung war spannend und fesseln, sodass ich einfach nur gespannt darauf war, wie es weiter gehen wird und vor allem, mehr über die ganze Organisation und deren Motive zu erfahren.
Die Handlungsentwicklung konnte mich ebenfalls überzeugen. Sie weckte meine Neugier und hat mich gefesselt. Zudem wurden ein paar Fragen beantwortet, aber gefühlt kamen das doppelte an Geheimnissen und Fragen wieder hinzu, sodass die Spannung stets aufrecht gehalten wurde.
Es gab auch actionreichere Szenen, die das Tempo noch einmal erhöhten, wodurch immer deutlicher wurde, wie sich die Handlung immer weiter zuspitzt, bis hin zu einem fulminanten Finale.

Allie ist eine sehr authentische und lebendige Protagonistin. Sie hat schon viel zu viel für ihr Alter durchgemacht und man merkt einfach, was das mit ihr gemacht hat und, wie sie sich deshalb schon weiter entwickelt hat. Das hat mir gut gefallen, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen konnte, auch wenn sich das zu den ersten Bänden gebessert hat und sie daran gewachsen ist. Das fand ich, war aber auch wieder passend für ihr Alter.
Auch die Dynamik und Harmonie zu den anderen Protagonistin hat hier wieder gestimmt und mir gut gefallen.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass ich der Geschichte und Handlung gut folgen konnte und gut in sie eintauchen konnte. Die Atmosphäre war ein bisschen düsterer und spannungsgeladener, als bei den Vorgängerbänden, was aber auch passend zur Handlung war und dementsprechend mir gut gefallen hat. Die Gefühle und Emotionen hätten für mich noch ein bisschen greifbarer und präsenter sein können, aber auch so schon kam einiges gut rüber, weshalb mich die Geschichte stellenweise auch berühren konnte.

Insgesamt also eine spannende und fesselnde Fortsetzung, die die Neugier auf die letzten Bände geweckt hat.

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Veröffentlicht am 21.02.2022

ein absolutes Highlight

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Inhalt
Nach dem sie probiert hat, den König zu töten, befindet sich Ophelia nun in Haft und wartet auf ihre Hinrichtung. Dabei quält sie weiterhin der Gedanke an Lucien und seinen Verrat an ihr. Als Ophelia ...

Inhalt
Nach dem sie probiert hat, den König zu töten, befindet sich Ophelia nun in Haft und wartet auf ihre Hinrichtung. Dabei quält sie weiterhin der Gedanke an Lucien und seinen Verrat an ihr. Als Ophelia denkt, der Tag ist nun gekommen, wird ihr überraschenderweise ein Deal vorgeschlagen. Sie soll sich in das Hauptquartier von ReVerse begeben und dort für die Regierung spionieren. Als Gegenleistung wird auf eine Hinrichtung verzichtet und sie erhält ein Clearing von nur 10 Jahren. Ophelia bleibt nichts anderes übrig, als zuzustimmen und herauszufinden, an was und wem sie glauben möchte...

Meine Meinung
Nachdem mich Band 1 komplett überzeugen und begeistern konnte, musste ich natürlich herausfinden, wie die Geschichte weitergeht. Und was soll ich sagen? Auch dieser zweite Band hatte es in sich und hat mich komplett abgeholt und begeistert.

Die Geschichte setzt ein paar Wochen nach dem fiesen Cliffhanger aus Teil 1 an und ging genauso spannend und fesselnd weiter, wie sie aufgehört hatte.
Eine überraschende und unerwartete Wendung jagt hier wieder die nächste. Diese sorgen ebenfalls für Spannung und Tempo und fesseln einen einfach an die Geschichte.
Die Handlung setzt sich rasant fort und auch die Handlungsentwicklung konnte überzeugen. Wir erhalten neue und spannend Einblicke in die Regierung und ReVerse, die es in sich haben. Zudem werden weitere Fragen aufgeworfen, die die Neugier wecken und Antworten verlangen.
Auch mit actionreicheren Szenen konnte die Geschichte aufwarten. Diese wurden nachvollziehbar und anschaulich dargestellt, sodass ich die Geschehnisse regelrecht vor Augen hatte.
Doch zum Ausgleich gab es auch ruhigere Momente, die ans Herz gingen und auch das Gefühlschaos von Ophelia eingängig wiedergaben. Die Mischung hat hier gestimmt und die ganze Geschichte authentisch und lebendig wirken lassen.
Leider gab es auch hier am Ende wieder einen richtig fiesen Cliffhanger, der das Warten auf Teil 3 fast unmöglich macht.

Die Protagonisten fand ich einfach nur großartig – allen voran natürlich Ophelia und Lucien. Die Entwicklung von Ophelia von Band 1 an fand ich grandios gemacht und kam richtig gut rüber. Sie ist eine toughe, hoch intelligente, junge Frau, die überlegt und bedacht handelt, aber trotzdem auch manchmal von ihren Gefühlen geleitet wird, was sie absolut menschlich macht. Die Dynamik und Harmonie zwischen ihr und den anderen Protagonisten hat gestimmt und mir ebenfalls gut gefallen.

Der Schreibstil konnte mich auch hier wieder richtig überzeugen. Er bringt die Atmosphäre, die Gefühle und die Spannung gut rüber und lässt einen wunderbar in die Geschichte eintauchen und mitfiebern. Die Atmosphäre war spannungsgeladen und hatte auch etwas geheimnisvolles an sich. Auch das dystopische in Sachen Stand der Technik hat sich irgendwie in der Atmosphäre widergespiegelt und ihr was modernes verliehen. Die Gefühle und Emotionen kamen ebenfalls gut rüber und wurden greifbar gemacht, sodass ich auch dahingehend gut mitfiebern konnte.

Insgesamt eine grandiose Fortsetzung, die alles hat, was man sich von ihr nur wünschen konnte.

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Veröffentlicht am 17.02.2022

Emotional, berührend, aber mit Längen

In Liebe, für immer
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Inhalt
Im Jahr 1979 begegnen sich Juli und Richard zum ersten Mal und sofort spüren sie, dass etwas zwischen ihnen ist. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen und nach nur wenigen Wochen trennen ...

Inhalt
Im Jahr 1979 begegnen sich Juli und Richard zum ersten Mal und sofort spüren sie, dass etwas zwischen ihnen ist. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen und nach nur wenigen Wochen trennen sie sich. Es wird aber nicht das letzte Mal sein, dass sie sich gesehen haben, denn ihre Wege werden sich noch weitere Male kreuzen...

Meine Meinung
Ich bin ein bisschen hin und hergerissen, was diese Geschichte angeht. Einerseits hat sie mir wirklich gut gefallen, aber andererseits habe ich mir auch schwer mit ihr getan.

Anfangs hatte ich keine wirkliche Ahnung, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Es gab vor allem auf den ersten Seiten kein spannendes Element, was mich an die Seiten hätte fesseln können oder meine Neugier auf den Fortgang der Handlung geweckt hätte. Doch dann wurden immer wieder solche Elemente eingestreut, die sich dann aber wieder zügig aufgelöst hatten. Über weite Strecken plätscherte die Handlung dadurch leider nur etwas vor sich hin. Es gab immer wieder relativ große Zeitsprünge woraufhin auf den ersten Seiten nach einem solchen Zeitsprung immer schnell die Geschehnisse aus den letzten Jahren wiedergegeben wurden, die für mein Empfinden nicht immer relevant waren. Das förderte ebenfalls das Gefühl, dass die Handlung etwas vor sich hinplätscherte.
Immer mal wieder kam also Spannung stellenweise auf und flachte dann wieder ab und die Handlung plätscherte weiter. Gleiches galt auch für die Emotionen. Auch diese kamen stellenweise immer mal wieder auf und flachten dann schnell wieder ab, bis es zum nächsten Höhepunkt kam, sodass es weitestgehend eher alles oberflächlich blieb.
Überrascht hatte mich dann tatsächlich das Ende, da hätte ich mit etwas ganz anderem gerechnet, was aber absolut positiv war.
Ebenso hat mir gut gefallen, dass auch auf die Geschichte und die Politik zu der jeweiligen Zeit in Deutschland eingegangen wurde und man so auch einen tollen Rahmen für die Handlung bekommen hat.
Außerdem fand ich es gut, dass sich nicht nur mit der Geschichte zwischen Juli und Richard beschäftigt wurde, sondern auch auf die alltäglichen Probleme rund um die Familie eingegangen wurde und man Juli über die Jahre hinweg wirklich in ihrem Leben begleitet hat.

Die Protagonisten waren alles andere als perfekt. Sie wirkten sehr authentisch und menschlich, wie aus dem Leben gegriffen und man lernte sie mit all ihren Fehlern kennen. Doch leider muss ich sagen, dass vor allem Richard dabei auch sehr unsympathisch wirkte und ich ihn überhaupt nicht mochte. Juli hätte ich am liebsten häufig geschüttelt, dass sie endlich mal die Augen öffnet und wirklich sieht, was sie macht. Dadurch war bei ihr aber auch Entwicklungspotenzial vorhanden und hat meine Neugier dahingehend geweckt.

Der Schreibstil hat mir ein paar Schwierigkeiten bereitet, da er sehr ausschweifend war und mit dafür gesorgt hatte, dass die Geschichte auch manchmal zog und etwas plätschernd daherkam. In den Dialogen war das überhaupt nicht der Fall, diese ließen sich flüssig und schnell lesen. Wie schon erwähnt kamen Gefühle und Emotionen nur stellenweise auf. Doch wenn es zu einer solchen Stelle kam, dann wurde diese auch richtig greifbar gemacht und ich wurde emotional komplett abgeholt. Die Stellen gingen wirklich ans Herz und konnten mich berühren. Die Atmosphäre passte sich immer wieder gut der Handlung an und wechselte von ernst, über locker leicht, bis hin zu romantisch und emotional.
Schön fand ich auch die Idee mit den QR-Codes am Anfang von jedem neuen Abschnitt, die zu passenden Liedern für die Geschichte geführt haben.

Insgesamt eine schöne und stellenweise sehr emotionale Geschichte, die zwar zum größten Teil etwas dahin plätscherte, aber die großen Momente wirklich eingängig darstellte.

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Veröffentlicht am 17.02.2022

Spannend, aber hat seine Längen

Heartless, Band 3: Die Seele der Magie
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Inhalt
Zera hat die ganze Zeit darauf hingearbeitet, ihr Herz wieder zu bekommen und so wieder zu einem Mensch zu werden. Jetzt besitzt Prinz Lucien ihr Herz und möchte es ihr zurückgeben. Doch Zera entscheidet ...

Inhalt
Zera hat die ganze Zeit darauf hingearbeitet, ihr Herz wieder zu bekommen und so wieder zu einem Mensch zu werden. Jetzt besitzt Prinz Lucien ihr Herz und möchte es ihr zurückgeben. Doch Zera entscheidet sich dagegen, da sie als Unsterbliche die einzige Möglichkeit hat, Lucien und das Land vor Varia zu beschützen...

Meine Meinung
Leider muss ich sagen, dass mich auch dieser dritte Band nicht so recht packen konnte. Mit dem zweiten Band hatte ich ja leider schon so meine Probleme, aber ich wollte natürlich wissen, wie die Geschichte nun ausgeht.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir tatsächlich überraschend leicht und ich bin gut rein gekommen. Dementsprechend fand ich den Anfang des Buches auch recht spannend und meine Neugier auf den Fortgang der Handlung war geweckt. So richtig packend war es aber leider trotzdem nicht, was vor allem damit zusammen hing, dass sich die Geschichte schon nach dem spannenden Einstieg begann, etwas zu ziehen, was mit an dem Schreibstil lag. Die Handlungsentwicklung habe ich zwar als spannend empfunden, aber so richtig fesseln konnte sie mich leider trotzdem nicht, da ich gedanklich wegen des nicht so packenden Schreibstils immer wieder abgeschweift bin.
Nichtsdestotrotz hat die Geschichte ihre spannenden und fesselnden Höhepunkte gehabt, die dann auch gut rüber kamen. Ebenso hat mich das Finale richtig packen können und auch das Ende war passend und schön gewählt für die Reihe.

Zera hat mir als Hauptfigur einerseits gut gefallen, weil sie ihren eigenen Kopf hat und ein Ziel, für das sie kämpft. Sie ist stark und alles andere als perfekt. Dennoch fand ich, dass sie sich manchmal irgendwie komisch und widersprüchlich verhalten hat. Manchmal war sie frech und vorlaut, dann wieder zurückhaltend und zerbrechlich. Irgendwie passte das nicht so richtig zusammen und hat mir nicht so zugesagt. Weiterhin konnte ich auch nicht so richtig eine Beziehung zu ihr aufbauen, weil ich sie überhaupt nicht einschätzen konnte.
Lucien erlebt man nur aus Zeras Perspektive, weshalb ich ihn auch nicht so richtig greifen konnte und nur schwer einschätzen konnte.
Trotzdem konnte ich aber gut mit den Beiden mitfiebern, weil die Dynamik zwischen den Protagonisten mir gut gefallen hat und sie eine tolle Truppe abgegeben haben.

Der Schreibstil hat mir leider nicht so zugesagt und ich hatte so meine Schwierigkeiten mit ihm. Er war für mein Empfinden etwas abgehakt und ausschweifend, um durchgängig Spannung zu erzeugen und, um die Atmosphäre richtig ankommen zu lassen. Die geheimnisvolle und düstere Atmosphäre kam daher auch nur stellenweise rüber. Auch die Gefühle und Emotionen konnten mich nur an manchen Stellen für sich gewinnen, sodass ich recht selten berührt und emotional abgeholt wurde.

Insgesamt ein schönes Ende der Geschichte, was mich zwar nicht komplett packen und überzeugen konnte, aber die Geschichte zu einem tollen Abschluss gebracht hat.

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